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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 5. Oktober 2023, 23:23
Holg #10 MIND OVER FOUR "Social Stature" => Ebenfalls komplettes Neuland für Schwarze Feder. Schöner Schmerzpunk und grooviger, funky Metal. Fieses Gezerre, dann aber auch wieder tolle Leadmelodien. Doch, auch hier ein schönes Kleinodium der besonderen Art. Danke dafür! Horizontaufbiegen ist immer wieder schön.
alias Hugin der Rabe. Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
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von Holger Andrae » Donnerstag 5. Oktober 2023, 23:24
Rüdiger 10: Unleashed - 'The One Insane'
Ja, mag ich ich. Habe etliche Unleashed-Scheibe. Wer wohl daran schuld ist? Das ist schön treibend, röhrend elchig und mit einem Sänger, dessen dicke Eier an der Lunge baumeln. Sicher ist das radio-friendly Death Metal, aber das ist so einer Pussy Hupe wie mir natürlich lattenstrunzegal. Musik muss gefallen. Mehr nicht. Und genau das ist hier der Fall.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Holger Andrae » Donnerstag 5. Oktober 2023, 23:25
Das war wieder mal sehr schön. Ich merke allerdings wie der heutige Tag an mir zehrt und ich jetzt nur noch eine Folge "THe WIre" schauen werde bevor es wohl in die Waagerechte geht. Morgen gern ausführlicher, sorry.
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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 5. Oktober 2023, 23:27
Kein Ding, gerne morgen mehr. Dir einen schönen Restabend!
.-- Jo, so sehe ich das auch. Johnny Hedlund ist einfach einer der tollsten Frontmänner ever, im harten Segment. Big love! Freut mich, dass die Band bei dir auch ankommt. War zwar ein obligatorischer Rabenstandard zum Schluss, aber halt auch eine feine Hymne.
Freut mich, dass dir CAPRA so zusagt!
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von Holger Andrae » Freitag 6. Oktober 2023, 08:10
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Holg #01 MICHAEL DICKES "Loose Ends" => Ach du dickes loses Ende! Nie gehört, nie von gehört. Sofort toll. Reduzierter Singer/Songwriter-Stoff mit A-Klampfe und Mundharmonika. Ja, ganz einfach super halt. Ich mag auch den Erzählstil in den Versen und die kontrollierten aber doch irre emotionalen Ausbrüche im Refrain. Stark! Oh, von GYPSY KYSS der Mann? Da hast du dann aber mal eine Büchse geöffnet. Muss ich mir merken.
Ja, Michael Dickes ist mit seinem Solo-Sortiment auch ganz wundervoll. Mal folkig, mal storytelling, immer sehr laid back. Ich empfehle "Uneven Alley" als Start, da hat er noch Songs drauf, die ursprünglich für Gypsy Kyss gedacht waren. Allein 'Ambers Wave Of Grace' rechtfertigt de Kauf des Albums. Aber auch das herbstlich-veträumte 'Ireland'. Leider alles nicht im Netz. Rüdiger Stehle hat geschrieben:Holg #02 THE 3RD AND THE MORTAL "Stream" => Wie es der Zufall so will, landen wir beide auf der Nummer 2 in Gode Gamle Norge, was selbstredend bedeutet, dass die Musik auch gut ist. Die Drittsterblichen habe ich tatsächlich auch komplett hier stehen, vorrangig wegen Kari natürlich, die hier ja nimmer dabei ist. Der Metal auch nicht mehr. Macht aber beides nicht. Wunderbarer Song. Ich bin auch ordentlich ausgewimpt inzwischen, was? Gut so!
Ja, liebe ich auch total. Wobei ich sagen muss, dass ich die Alben ohne Kari erst so richtig lieben gelernt habe nachdem ich die Band live erleben durfte. Da habe ich "verstanden" was ich da höre. Das ist ja teilweise schon ziemlich schräg und man muss die rockigen Elemente mit der Lupe suchen. Diese Lupe wurde mir livehaftog vor die Ohren gehalten. Läuft hier viel zu selten. Aber auch dafür sind diese SPiele ja gut. Man entdeckt auch die eigenen Perlen neu. Rüdiger Stehle hat geschrieben:Holg #03 MYSTIC FORCE "Shipwrecked With The Wicked" => Oh, Schmerz lass nach. Nicht ob der musikalischen Wundertat, die hier ertönt, sondern ob der gar deprimierenden Tatsache, dass ich die "The Eternal Quest" nicht mein Eigen nennen kann. Die hab ich seinerzeit verpasst und im Gegensatz zu anderen Werken der Band wurde sie nie neu aufgelegt. Habe leider nur die "Machine vs. Machine" und die "Take Command". Der Song ist ein absoluter Überflieger. Ich dachte, dass ich wenigstens die EP hätte, aber das war augenscheinlich ein Trugschluss. Da muss man doch was tun...
Jetzt muss ich schmunzeln. Ich besitze nämlich von Mystic Force nur die 12" und (Achtung!) "Eternal Quest" als MC. Frag' mich nicht, woher ich die habe. Ach, das "Stagestruck"-Demo habe ich auch noch. WIeso die Band so sehr aus meinem Fokus gewandert ist, verstehe ich gerade selbst nicht. Mal nachrüsten.
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von Holger Andrae » Freitag 6. Oktober 2023, 08:20
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Holg #04 DONOR "Portrayal" => Oh, es wird jazzig und dodekaphonisch, sowie bassotronisch und schrägvokalisch. Ziemlich Hölg-Mucke, was? Die Band kannte ich tatsächlich bisher nur vom Namen und vom auffälligen Logo her, und es an allen Ecken und Enden zu spüren, warum dir das gefällt. Und mir aber auch ganz phänomenal. Sind beide Scheiben der Holländer so gut?
Ha, gibt es da Bass? Freut mich sehr, dass es Dir sehr gefällt. Ja, die beiden Scheiben sind sehr gut. Die andere sogar tendenziell etwas toller. Eine Band, der ich eine Freundschaft "verdanke". Lenze (Inferno) trug lange Zeit immer ein Donor-Shirt und irgendwann habe ich ihn dann auf einem Konzert mal angesprochen. Das Gespräch dauerte ca. eine Stunde und liegt 15 Jahre zurück und es entstand eine coole Freundschaft. Musik verbindet. Rüdiger Stehle hat geschrieben:Holg #05 WÄRICIDE "Crown Of Thorns" => Sound ist okay. Ist mir auch schon über den Weg gehoppelt. Hatte der Schlumsi mal den Rerelease? Dachte auch, dass ich das hätte, aber ist ebenfalls nicht vorhanden. Mein Hirn...! Klingt natürlich Bombe. Feiner, melodisch-hektischer US-Thrash. Und ist noch fair bepreist als CD erhältlich. Könnte man mal eintüten.
Ja, hatte Schlumsi. Ich hab' mir Vinyl und CD bei Else kürzlich geholt. Sehr feines Teil und auch soundlich nicht so höhenknirschig wie diese Aufnahme hier. Hatte damals schon das Demo für UE besprochen. Rüdiger Stehle hat geschrieben:Holg #06 JUGGERNAUT "All Hallow's Eve" => Was für DONOR galt, gilt hier vielfach: Ganz für Holg gemacht! - Feines Bassgeblubber, herrlich fieser, höhenlastiger Klampfensound, toller tongue-in-cheek-Gesang, mega Hookline. Alles völlig geil. Hab ich sogar doppelt. Einmal als Boxset von Metal Blade mit dem zweiten Album als Bonüsschen, und einmal den High-Vaultage-Rerelease.
Cool. Habe ich nur als Vinyl. Könnte als mal aufgerüstet werden. Damals über den Metal Massacre, auf welchem 'Impaler' stand, entdeckt. Herkunft und Besetzung waren natürlich Kaufgründe. Damals ging das noch. Rüdiger Stehle hat geschrieben:Holg #07 DBC "Power & Corruption" => Kannte ich auch nur vom Logo her. Kurzer Song, kurzer Kommentar: Auf die Zwölf, geiler Bass, fiese Shouts. So mag ich meinen Hardcore Punk(t).
Freut mich. Mag die Band auch sehr gern. Auf dem zweiten Album ist es dann immer noch sehr ruppig, aber mit Sci-Fi- Elementen, was die Band minimal in Richtung moderne Voivod lenkt. https://www.youtube.com/watch?v=FTvGXib8YpUDie Alben sind wohl bei Divebomb im Programm?!
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von Holger Andrae » Freitag 6. Oktober 2023, 08:28
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Holg #08 STABBING WESTWARD "Violent Mood Swings" => Als das aktuell und angesagt war, habe ich das gehasst. Zu elektronisch, zu industriell, zu groovy. Heute kann ich mit dem Sound echt was anfangen. Teils auch mit Ministry oder dergleichen mehr. Du suchst auch in den Randbereichen immer sehr coole Sachen aus. Der Beat ist halt trotz der Sterilität saufein, und der Gesang auch spitze. Echt groß!
Vielen Dank! Ja, der Ministry-Vergleich passt bei dieser Nummer. Hab' ganz bewusst diesen grantigen Batzen ausgesucht. Dieses erste Album ist eine Art Konzeptalbum mit der Verarbeitung einer offenbar sehr unschönen Trennung. Das heißt, es gibt eine musikalische Achterbahnfahrt mit sehr düsteren Nummern, deren Texte man wohl nicht mit schlechter Laune lesen sollte und eben diesem emotionalen Wutausbruch. Das Konzert hierzu war auch der Hammer. Die ganze Band hat die Texte emotional voll auf der Bühne ausgelebt. Ich mag auch spätere Alben der Band, glaube aber, diese sind Dir zu poppig. Rüdiger Stehle hat geschrieben:Holg #09 PROPHETS OF DOOM "Access To Wisdom" => Wow! Schön scharfer, fieser Horror Metal aus Dänemark. Das muss ich eigentlich haben. Gibt's augenscheinlich nur auf Vinyl und nicht ganz günstig. Schade. Muss man mögen, wenn man Exorcist, Hobbs und ähnliches Wildholzen mag.
Ja, genau diese Parallelen kommen auch bei mir hoch. Nicht zwingend meine bevorzugte Stilrichtung, aber manchmal ist das ganz cool. Findest Du wahrscheinlich sogar besser als ich. Rüdiger Stehle hat geschrieben:Holg #10 MIND OVER FOUR "Social Stature" => Ebenfalls komplettes Neuland für Schwarze Feder. Schöner Schmerzpunk und grooviger, funky Metal. Fieses Gezerre, dann aber auch wieder tolle Leadmelodien. Doch, auch hier ein schönes Kleinodium der besonderen Art. Danke dafür! Horizontaufbiegen ist immer wieder schön.
Da habe ich auch nur zwei von vielen Alben. Wunderbar beschrieben von Dir. Komischerweise mochte ich das damals, obwohl es schon mit etlichen Elementen vorsetzt ist, die ich eigentlich nicht mag und die man oberflächlich im später aufkommenden Nu-Irgendwas wieder finden konnte. Hier ist es aber so herrlich garstig und schräg, dass ich das wunderbar zum Yoga auflegen kann.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Pillamyd » Freitag 6. Oktober 2023, 10:13
Oh cool, eine weitere Runde. Da werde ich mich durchhören und kommentieren 
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von Pillamyd » Freitag 6. Oktober 2023, 13:02
Dann lege ich mal los. Es fallen viele Namen, von denen ich noch nie gehört habe. Deswegen bin ich sehr gespannt, was hier folgen mag.
Holger #01: Michael Dicks – Loose Ends Aha, „Gypsy Kyss“ Verbindung. Ein bisschen hört man das raus, aber nur ein bisschen. Er singt halt ziemlich gechillt. Aber mir gefällt das. An wen mich das erinnert? Ganz klar, Tom Waits. Gerade in den schnellen „Sprechpassagen“ vor allem. Könnte was für den Herbst sein. Ist das ganze Album in dem Stil? Großartiger Stimmung in dem Song. Das gefällt mir mit jeder Sekunde mehr. Na toll, das gibt es ja gar nicht auf die Schnelle….
Rüdiger #01: Sacred Rite – Angels Never Die Schon die ersten Töne, umschmeicheln das Ohr mit wunderbaren Sound und einem kurzweiligen Song. Obwohl es ein bisschen flotter zugehen könnte, ist es doch genau der Klang der Grund dafür, warum ich diesem Genre so verfallen bin.
Ich vergebe hier jeweils einen Punkt an jeden von Euch. Spiegelt so ziemlich meine musikalische Bandbreite wider. 1:1
Holger #02: The 3rd And The Mortal – Stream Müsste mir eigentlich ziemlich gut gefallen. Aber das passt gerade nicht so richtig. Das ist ziemlich auf Stimmung ausgelegt und da sagt mir der sowohl der Gesang als auch die Musik gerade nicht wirklich zu. Bestimmt ein falscher Zeitpunkt.
Rüdiger #02: Helheim – Rignir Dazu muss ich nicht mehr viel sagen. Das Album war, ist und bleibt eine 10/10 in meinen Augen. Dieser Klargesang ist so wundervoll. Die könnten auch Hörbücher in der Sprache aufnehmen, ich würde es mir anhören. Obwohl ich nichts verstehen würde. Es ist ein absolutes Genießerding, die Entwicklung dieser Band entdecken zu können. Wunderbare Band.
1:2
Holger #03: Mystic Force – Shiphwrecked With The Wicked: Würde man das Cover von „Night Of Bröcken“ durch eine künstliche Intelligenz jagen, hätte es wohl Ähnlichkeiten mit diesem hier…haha. Musikalisch allererste Güte. Das es dann musikalisch gar nicht so weit voneinander entfernt ist, ist dann gar nicht so verwunderlich. Aber gerade deswegen für mich auch so ansprechend. Ist notiert. Ich habe bloß etwas bammel vor der Verfügbarkeit.
Rüdiger #03: Mactep (Master) – Seven Circles Of Hell: Hmmm….das lässt mich etwas ratlos zurück. Das klingt fast wie ein Stück aus einem Musical. Das ist zwar theatralisch und alles, gefällt mir aber eher weniger.
2:2
Holger #04: Donor - Portrayal: Die ersten Sekunden dachte ich, dass sei nichts für mich dann setzt der Gesang ein und dann hat es mich. Der Gesang erinnert mich an einen anderen. Aber welchen? Vertue ich mich? Da muss ich drüber nachdenken. Das klingt jedenfalls so, als könnte das mir auch auf Albumlänge sehr gut gefallen. Notiert!
Rüdiger #04: Octavia Sperati – Moonlit: Oh, jetzt hatte ich Gothic gelesen und war gespannt. Aber da ist der Doomanteil für meinen Geschmack zu hoch. Der wuchtige Grundton mag mir dann ebenfalls nicht so zusagen. Vor allem nicht in diesem modernen Soundkleid. Das finde ich dann auch zu überladen. Leider, nein.
3:2
Holger #05: Wäricide – Crowns Of Thorns: Es wird thrashig, juhuu! Das ist famos. Verschachtelt und doch direkt. An manchen Stellen muss man erst die Wurzel ziehen, bevor man weiß in welchem Rhythmus man headbangen soll, aber das wird schon. Cooles unbekanntes Ding. Danke dafür.
Rüdiger #05: Morbid Saint – Spectrum Of Death/Scars: Oh jee…das tut weh. Bin ich doch immer noch blank hier. Dabei steht das gute Teil bestimmt schon 15 Jahre auf der Einkaufsliste. Habe ich ziemlich zu Anfang meines Metal Daseins entdeckt, die Band. Ja, das ist sensationeller Stoff. Ein Traum von einem Klang. Ziemlich Nahe kam da Heuer bloß eine Band ran. „Schizophrenia“ mit ihrer EP. Finde ich zumindest. Super Wahl!
Ich mach es mir wieder einfach und jeder bekommt einen Punkt. 4:3
Holger #06: Juggernaut – All Hallow’s Eve: Wurde neulich doch wieder aufgelegt. Der Merkzettel einer High Roller Bestellung wächst zunehmend. Bedenklich größer. Schlimm. Mag ich natürlich sehr gerne. Fehlt mir halt einfach bloß noch.
Rüdiger #06: Dario Mollo & Tony Martin – Poison Roses: Das ist mir jetzt auch völlig unbekannt. Das ist ein schöner melodischer Stampfer in fast schon späterer "Magnum“ Manier. Ist aber natürlich allein durch Martins Gesang schon auch eigenständig. Das ist ein Anhaltspunkt mich endlich mal mehr mit dem Kerl zu beschäftigen, gefällt er mir doch mit Sabbath so ausgesprochen gut (am Besten auf der „The Eternal Idol“).
Boah schwierig. Ich bin gewillt beiden einen Punkt zu geben. Aber für den Überraschungseffekt, schenke ich dem Song von Rüdiger einen Punkt. 4:4
Holger #07: DBC – Power & Corruption: Und warum kenne ich das nicht? Verdammt ist das stark. Natürlich meine Baustelle. Was sonst? Ich schätze das so ein, dass das auch einer Lebensaufgabe gleicht, dieses Album in den Besitz zu bekommen. Gleich mal schauen… …Überraschung, das bekommt man ja sogar noch. Auf die Liste damit!
Rüdiger #07: Morgoth – Under The Surface: Ich habe gerade keinen Schimmer, ob ich jemals einen Ton von der Band gehört habe. Damit setze ich mich wahrscheinlich ein bisschen in die Nesseln. Aber ich fühle mich ein bisschen an spätere Seppls erinnert. Gerade wenn ich den Gesang hervorheben möchte. Ich darf das, denn ich persönlich habe ja absolut nichts gegen Greene (steilvorlagesei). Da ist schon eine ordentliche Portion Hardcore dabei. Das gefällt mir ziemlich gut sogar. Werde ich mal im Auge behalten.
Geht nicht anders… 5:4
Holger #08: Stabbing Westward – Violent Mood Swings: Ich bin mir gerade unschlüssig, ob ich das mag oder nicht. Denn zu beiden Teilen gibt es sowohl positives als auch negative Aspekte. Der Rhythmus ist cool, der Industrial Touch weniger. Der Sänger ist super in dem was er tut, aber den Refrain finde ich schwach. Und dafür ist mir der Song zu lang. Hmm…
Rüdiger #08: Revelation – Soul Barer: Heftiger Sound, der mir gefällt. Hier gefällt mir wiederum dann die Wuchtigkeit wieder sehr. Klingt aber trotzdem viel natürlicher. Die Gitarren braten ordentlich. Das staubt auch nicht so, wie bei Holger. Aber nicht immer liegen wir auf einer Wellenlänge. Obwohl es ihm ja auch gefällt.
5:5
Holger #09: Prophets Of Doom – Access To Wisdom: Gänzlich unbekannt. Aber ich hab auch gänzlich gefallen daran. Gesangstechnisch erinnert mich das etwas an den jungen Erik A.K. Musikalisch ungestüm, aber ohne Hektik. Das gefällt mir gut.
Rüdiger #09: Capra – Red Guillotine: Ich weiß nicht. Nachdem was ich lesen konnte, war ich sowohl gespannt als auch ängstlich. Und so ganz mag mir das nicht gefallen. Das groovt mir zu hart. Den Gesang finde ich übertrieben eintönig. Doch dann ist es wieder relativ flott. Aber der trotzige Gesang bleibt. Auf eine seltsame Weise modern, ohne das in der Produktion auszudrücken. Ich bin zwiespältig.
6:5
Holger #10: Mind Over Four – Social Stature: Geil! Das klingt nach End 80er Anfang 90er. Irgendwo zwischen „Faith No More“ und „Last Crack“. Sehr unkonventionell. Aber trotzdem erkennt man einen Song in den ganzen Ideen. Das Solo ist krass. Ein Solo ohne ein richtiges zu sein. Versteht man, was ich meine? Egal, ich bin begeistert. Danke dafür!
Rüdiger #10: Unleashed – The One Insane: So gefällt mir die Band. Abseits der hochpollierten Produktionen der letzten Alben. Gerade weil das so simpel ist, lass ich das Thema außen vor. Denn hier gefällt mir das ziemlich gut. Vielleicht mal ein Anreiz die Band mit den früheren Alben etwas präsenter Fokus zu rücken.
Weil es überraschender war, gebe ich hier Holgers Song den Punkt. 7:5
Sehr lohnenswerte Runde. Wahnsinnig abwechslungsreich. Dann auch wieder mit sehr überraschender Auswahl. Holger mit "Stabbing Westward", Rüdiger mit "Capra". Das vermutet man so schnell nicht. Vieles was mir gefällt, aber auch Sachen, die bei mir nicht ankommen mögen. Es hat aber vieles zu entdecken gegeben und die Einkaufsliste wurde definitiv verlängert. Und das liegt an beiden Spielern. Mein Dank also wieder an euch Zwei!
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von Holger Andrae » Freitag 6. Oktober 2023, 14:11
Pillamyd hat geschrieben: Holger #01: Michael Dicks – Loose Ends Aha, „Gypsy Kyss“ Verbindung. Ein bisschen hört man das raus, aber nur ein bisschen. Er singt halt ziemlich gechillt. Aber mir gefällt das. An wen mich das erinnert? Ganz klar, Tom Waits. Gerade in den schnellen „Sprechpassagen“ vor allem. Könnte was für den Herbst sein. Ist das ganze Album in dem Stil? Großartiger Stimmung in dem Song. Das gefällt mir mit jeder Sekunde mehr. Na toll, das gibt es ja gar nicht auf die Schnelle….
Rüdiger #01: Sacred Rite – Angels Never Die Schon die ersten Töne, umschmeicheln das Ohr mit wunderbaren Sound und einem kurzweiligen Song. Obwohl es ein bisschen flotter zugehen könnte, ist es doch genau der Klang der Grund dafür, warum ich diesem Genre so verfallen bin.
Ich vergebe hier jeweils einen Punkt an jeden von Euch. Spiegelt so ziemlich meine musikalische Bandbreite wider. 1:1]
Huch! Der Tom-Waits-Vergleich "erschreckt" mich, weil ich mit seiner Art des Vortages bisher nicht gut klar gekommen bin. Das war mir immer irgendwie zu viel Sprech und zu wenig Sing. Dann lieber Nick Cave. Außerdem ist Michael Dickes zumeist weniger düster. Das Album zu diesem Song ist schon recht melancholisch, "Uneven Alley" bietet etwas mehr Abwechslungsreichtum. Liegt vielleicht daran, dass es sehr kurz hinter GK kam und noch sehr stark diesen Spirit atmet. Pillamyd hat geschrieben:Holger #02: The 3rd And The Mortal – Stream Müsste mir eigentlich ziemlich gut gefallen. Aber das passt gerade nicht so richtig. Das ist ziemlich auf Stimmung ausgelegt und da sagt mir der sowohl der Gesang als auch die Musik gerade nicht wirklich zu. Bestimmt ein falscher Zeitpunkt.
Rüdiger #02: Helheim – Rignir Dazu muss ich nicht mehr viel sagen. Das Album war, ist und bleibt eine 10/10 in meinen Augen. Dieser Klargesang ist so wundervoll. Die könnten auch Hörbücher in der Sprache aufnehmen, ich würde es mir anhören. Obwohl ich nichts verstehen würde. Es ist ein absolutes Genießerding, die Entwicklung dieser Band entdecken zu können. Wunderbare Band.
1:2]
Ja, das ist auf Stimmung ausgelegt, Helheim aber doch auch. Ich denke, Dir wird das 3rd-Album mit Kari Rueslatten besser munden. Beinahe Folk-Doom. https://www.youtube.com/watch?v=UzJEdNngx10&list=RDEMMJ0jEseZqJKct-QDT3ZCVQ&start_radio=1Pillamyd hat geschrieben:Holger #03: Mystic Force – Shiphwrecked With The Wicked: Würde man das Cover von „Night Of Bröcken“ durch eine künstliche Intelligenz jagen, hätte es wohl Ähnlichkeiten mit diesem hier…haha. Musikalisch allererste Güte. Das es dann musikalisch gar nicht so weit voneinander entfernt ist, ist dann gar nicht so verwunderlich. Aber gerade deswegen für mich auch so ansprechend. Ist notiert. Ich habe bloß etwas bammel vor der Verfügbarkeit.
Rüdiger #03: Mactep (Master) – Seven Circles Of Hell: Hmmm….das lässt mich etwas ratlos zurück. Das klingt fast wie ein Stück aus einem Musical. Das ist zwar theatralisch und alles, gefällt mir aber eher weniger.
2:2]
Ja, Fates-Warning-Parallelen kann man bei Mystic Force wohl hören. Die Verfügbarkeit aller Sachen, an denen Keith Menser, der ja nebenbei auch noch Siegen Records gemacht hat, von denen mir auch noch Releases fehlen, ist sehr schwierig. Pillamyd hat geschrieben:Holger #04: Donor - Portrayal: Die ersten Sekunden dachte ich, dass sei nichts für mich dann setzt der Gesang ein und dann hat es mich. Der Gesang erinnert mich an einen anderen. Aber welchen? Vertue ich mich? Da muss ich drüber nachdenken. Das klingt jedenfalls so, als könnte das mir auch auf Albumlänge sehr gut gefallen. Notiert!
Rüdiger #04: Octavia Sperati – Moonlit: Oh, jetzt hatte ich Gothic gelesen und war gespannt. Aber da ist der Doomanteil für meinen Geschmack zu hoch. Der wuchtige Grundton mag mir dann ebenfalls nicht so zusagen. Vor allem nicht in diesem modernen Soundkleid. Das finde ich dann auch zu überladen. Leider, nein.
3:2]
Oh, Donor über den Gesang gewonnen? Ungewöhnlich, denn den finden viele schwierig. Ich liebe den ja auch. Obendrein sehr nette Menschen. Pillamyd hat geschrieben:Holger #05: Wäricide – Crowns Of Thorns: Es wird thrashig, juhuu! Das ist famos. Verschachtelt und doch direkt. An manchen Stellen muss man erst die Wurzel ziehen, bevor man weiß in welchem Rhythmus man headbangen soll, aber das wird schon. Cooles unbekanntes Ding. Danke dafür.
Rüdiger #05: Morbid Saint – Spectrum Of Death/Scars: Oh jee…das tut weh. Bin ich doch immer noch blank hier. Dabei steht das gute Teil bestimmt schon 15 Jahre auf der Einkaufsliste. Habe ich ziemlich zu Anfang meines Metal Daseins entdeckt, die Band. Ja, das ist sensationeller Stoff. Ein Traum von einem Klang. Ziemlich Nahe kam da Heuer bloß eine Band ran. „Schizophrenia“ mit ihrer EP. Finde ich zumindest. Super Wahl!
Ich mach es mir wieder einfach und jeder bekommt einen Punkt. 4:3]
Thrashig? Der Sound wohl.  Ist doch eher flotter, etwas vesrpielter US Metal. Aber egal wie man das jetzt schubladisiert, es freut mich natürlich, dass auch Dir das mundet. Sollte realtiv leicht zu bekommen sein. Pillamyd hat geschrieben:Holger #06: Juggernaut – All Hallow’s Eve: Wurde neulich doch wieder aufgelegt. Der Merkzettel einer High Roller Bestellung wächst zunehmend. Bedenklich größer. Schlimm. Mag ich natürlich sehr gerne. Fehlt mir halt einfach bloß noch.
Rüdiger #06: Dario Mollo & Tony Martin – Poison Roses: Das ist mir jetzt auch völlig unbekannt. Das ist ein schöner melodischer Stampfer in fast schon späterer "Magnum“ Manier. Ist aber natürlich allein durch Martins Gesang schon auch eigenständig. Das ist ein Anhaltspunkt mich endlich mal mehr mit dem Kerl zu beschäftigen, gefällt er mir doch mit Sabbath so ausgesprochen gut (am Besten auf der „The Eternal Idol“).
Boah schwierig. Ich bin gewillt beiden einen Punkt zu geben. Aber für den Überraschungseffekt, schenke ich dem Song von Rüdiger einen Punkt. 4:4]
Entschuldigung  Pillamyd hat geschrieben:Holger #07: DBC – Power & Corruption: Und warum kenne ich das nicht? Verdammt ist das stark. Natürlich meine Baustelle. Was sonst? Ich schätze das so ein, dass das auch einer Lebensaufgabe gleicht, dieses Album in den Besitz zu bekommen. Gleich mal schauen… …Überraschung, das bekommt man ja sogar noch. Auf die Liste damit!
Rüdiger #07: Morgoth – Under The Surface: Ich habe gerade keinen Schimmer, ob ich jemals einen Ton von der Band gehört habe. Damit setze ich mich wahrscheinlich ein bisschen in die Nesseln. Aber ich fühle mich ein bisschen an spätere Seppls erinnert. Gerade wenn ich den Gesang hervorheben möchte. Ich darf das, denn ich persönlich habe ja absolut nichts gegen Greene (steilvorlagesei). Da ist schon eine ordentliche Portion Hardcore dabei. Das gefällt mir ziemlich gut sogar. Werde ich mal im Auge behalten.
Geht nicht anders… 5:4]
Auch hier empfehle ich auch ein Reinhören in das zweite Album, welches deutlich anders, aber doch auch wieder typisch klingt. Sci-Fi-Hardcore-Thrash. Ich habe weiter oben eine Nummer verlinkt. Pillamyd hat geschrieben:Holger #08: Stabbing Westward – Violent Mood Swings: Ich bin mir gerade unschlüssig, ob ich das mag oder nicht. Denn zu beiden Teilen gibt es sowohl positives als auch negative Aspekte. Der Rhythmus ist cool, der Industrial Touch weniger. Der Sänger ist super in dem was er tut, aber den Refrain finde ich schwach. Und dafür ist mir der Song zu lang. Hmm…
Rüdiger #08: Revelation – Soul Barer: Heftiger Sound, der mir gefällt. Hier gefällt mir wiederum dann die Wuchtigkeit wieder sehr. Klingt aber trotzdem viel natürlicher. Die Gitarren braten ordentlich. Das staubt auch nicht so, wie bei Holger. Aber nicht immer liegen wir auf einer Wellenlänge. Obwohl es ihm ja auch gefällt.
5:5]
Ja, der Refrain ist sehr repetitiv. Das liegt aber an seiner Stimmungslage. Der Ärger musste wohl raus. Andere Songs das Albums sind sehr melancholisch. Wie oben geschrieben: Seelenstriptease eines Frisch-Verlassenen. Pillamyd hat geschrieben:Holger #09: Prophets Of Doom – Access To Wisdom: Gänzlich unbekannt. Aber ich hab auch gänzlich gefallen daran. Gesangstechnisch erinnert mich das etwas an den jungen Erik A.K. Musikalisch ungestüm, aber ohne Hektik. Das gefällt mir gut.
Rüdiger #09: Capra – Red Guillotine: Ich weiß nicht. Nachdem was ich lesen konnte, war ich sowohl gespannt als auch ängstlich. Und so ganz mag mir das nicht gefallen. Das groovt mir zu hart. Den Gesang finde ich übertrieben eintönig. Doch dann ist es wieder relativ flott. Aber der trotzige Gesang bleibt. Auf eine seltsame Weise modern, ohne das in der Produktion auszudrücken. Ich bin zwiespältig.
6:5]
Schön beschrieben. Wahrscheinlich fehlt mir genau diese Hektik um es total zu mögen. Pillamyd hat geschrieben:Holger #10: Mind Over Four – Social Stature: Geil! Das klingt nach End 80er Anfang 90er. Irgendwo zwischen „Faith No More“ und „Last Crack“. Sehr unkonventionell. Aber trotzdem erkennt man einen Song in den ganzen Ideen. Das Solo ist krass. Ein Solo ohne ein richtiges zu sein. Versteht man, was ich meine? Egal, ich bin begeistert. Danke dafür!
Rüdiger #10: Unleashed – The One Insane: So gefällt mir die Band. Abseits der hochpollierten Produktionen der letzten Alben. Gerade weil das so simpel ist, lass ich das Thema außen vor. Denn hier gefällt mir das ziemlich gut. Vielleicht mal ein Anreiz die Band mit den früheren Alben etwas präsenter Fokus zu rücken.
Weil es überraschender war, gebe ich hier Holgers Song den Punkt. 7:5]
Ja, die Schnittmenge passt. Auf anderen Alben ist die Band ebenso schräg und anders unterwegs. Und "ja", ich verstehe sehr gut, was Du meinst. Pillamyd hat geschrieben:Sehr lohnenswerte Runde. Wahnsinnig abwechslungsreich. Dann auch wieder mit sehr überraschender Auswahl. Holger mit "Stabbing Westward", Rüdiger mit "Capra". Das vermutet man so schnell nicht. Vieles was mir gefällt, aber auch Sachen, die bei mir nicht ankommen mögen. Es hat aber vieles zu entdecken gegeben und die Einkaufsliste wurde definitiv verlängert. Und das liegt an beiden Spielern. Mein Dank also wieder an euch Zwei!
Es ist ja immer wieder lustig, welche Erwartungen man bei den einzelnen Usern hier hat. Geht mir ja nicht anders. Außerdem formt man ja selbst sein eigenes musikalisches Image. 
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