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von Pia-Kim Schaper » Samstag 11. Dezember 2010, 11:17
Mein Wichtel war auch sehr schnell und hat mir zusätzlich noch einen Brief geschrieben. Wir seien metaltechnisch leider nicht kompatibel. Mein Wichtel scheint also normalerweise stark folkigen Pagan Metal, Endzeit-Black-Metal à la ENDSTILLE, extrem proggigen Prog Metal, Alternative oder total trven True Metal zu hören. Alles andere kann ich mir antun, aber selbst diese Konsorten in einer guten Mischung wären okay gewesen. Habe ich da eine Metalrichtung so stark verdrängt, dass ich sie vergessen habe? Möglich. Aber, lieber Wichtel, auch Exotentum wäre mir lieber gewesen als diese abwechslungsarme Rock-Schiene der ersten Tracks auf "Pebbles & Granite". Es ist aber nicht so furchtbar, dass ich unbedingt tauschen möchte  . Ich habe mir 15/19 Tracks des ersten der beiden Sampler gestern im Auto angehört und kannte eineinhalb Lieder: 14. ARCH ENEMY – We Will Rise 15. kam mir bekannt vor, muss ich mir noch mal außerhalb des Autos anhören. Beschreibungen zu den übrigen Tracks folgen noch. Es war überwiegend angeschrägter Rock mit viel normalem Gesang. Solltet ihr mit den Beschreibungen nichts anfangen können, werde ich mal ein bisschen googlen und sehen, ob ich so was rausfinde. Die Texte waren überwiegend sehr morbid. Die Fährten inkompatibel, ruhige Musik auf Sampler Zwei und schräge Sachen auf Sampler Eins führen mich zu dem Schluss, dass fast nur Eike mein Wichtel sein. Eike, warst du's?
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Pia-Kim Schaper
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von Eike » Samstag 11. Dezember 2010, 13:02
*lahm und durchschaubar bin* Pia-Kim Schaper hat geschrieben:Mein Wichtel scheint also normalerweise stark folkigen Pagan Metal, Endzeit-Black-Metal à la ENDSTILLE, extrem proggigen Prog Metal, [...] oder total trven True Metal zu hören
Nicht so wirklich: Folk lieber ohne Metal drin, BM nur da wo Jesus es so deklarieren tut obwohl es mir völlig BM-untypisch erscheint, extrem proggig in Ausnahmefällen wo es sich nicht um Genreprogmetal handelt, und Heavy Metal eher da wo er altmodisch ist aber darum kein großes Gewese macht. Allerlei "Alternativen" höre ich zwar, aber da inzwischen auch jeder drölfte Aufguss von irgendwann mal erfolgreichen Zutaten das Alternative-Label angepappt bekommt und die Forderung nach einer Alternative noch keine Richtung vorgibt, ist "Ich höre Alternative" ähnlich aussagekräftig wie "Ich höre Musik mit Gitarren". Egal... Von Deinen Favoriten laut Profil war zumindest das mir bekannte alles Zeug, das ich a) nicht sonderlich schätze und/oder wo ich b) in Sachen vergleichbarer Musik allenfalls Kram in der eigenen Sammlung habe, den Du höchstwahrscheinlich eh schon kennst. Jeglicher Versuch, daraus etwas maßzuschneidern wäre im besten Falle auf 'nett' (kleiner Bruder von Scheiße, weil nix Neues und daher langweilig) hinausgelaufen und im schlimmsten Falle auf 'nett gemeint' (knapp neben die Schüssel gesch*****). Und c) schien mir das Meiste der Lieblinge in Richtung "straight up Geballer" zu gehen, sodass ich annahm mit meinem müdem Heavy Metal der Frühzeit, angeschrofftem Extrem-Doom, psychedelischem Werkzeugprog, oder irgendwas-Seltsamem-mit-zurückgenommenen-BM-Einflüssen nicht würde punkten können. Denn einem härterschnelleren Thrash/Melodeath/Powerpagan-Muster mit Freakmathextremmetalausreißer GOJIRA (so mein vorvoreiliges Vorurteil) würde ich nicht gerecht werden können. Tja, so kann man sich verschätzen, wenn man keine Ahnung und nur einen oberflächlichen Eindruck hat. So, on to something completely different. Was war ich erleichtert, als ich las, dass Du hin und wieder auch Musik der Eltern nichtmetallischer Provenienz hörst. Nicht, dass ich in Sachen SCORPIONS je über meine Balladencompilation hinausgekommen wäre, oder je bewusst was von den PUHDYS gehört hätte, aber wessen Spektrum von JANIS JOPLIN über QUEEN bis zu "Atzen-Partymusik" (hää?) reicht, scheint ja prinzipiell eine große Varianz aufzuweisen. Und den Oldiekram kann ich mir schon gut anhören. Nun ja, ich hätte natürlich KEIMZEIT, BEATLES, ERIC BURDON & THE ANIMALS, JIMI HENDRIX, BOB DYLAN, JONI MITCHELL und Co. auffahren können, aber da hätte es vermutlich auch gleich eine Fahrkarte zu den Eltern getan. Daher ging es nun also einmal quer durch den leicht hoppeligen° Steingarten, und gab es im Nachschlag dann eine handvoll (teils nichtmal ganz so lange, damit dafür davon mehr draufpasst) Longtracks zum Chillen nach der "Atzen-Party" (<--- Was es mit dieser Art von Musik auf sich hat, würde mich bei Gelegenheit mal näher interessieren). °mitunter leicht angeschrägt, ja; aber wem das "schräg" erscheint, wird den Rest meiner (Alt.-)Rock-Sammlung bestimmt nicht hören wollen! Selbst die PIXIES habe ich mir verkniffen... Morbide Texte? Da werde ich beim nächsten Hören wohl mal drauf achten müssen. Ich habe leider zwei linke Hände mit je fünf rechten Daumen dran (nein, mein Schöpfer heißt nicht Tim Burton, das soll bloß eine Metapher sein), daher ist das *hüstel* Artwork dreist gekl- äh, geborgt ("Assimilier dich, du Bild!"). Falls du es statt s/w lieber in Farbe (und buuuunt) magst, so finden sich die Vorlagen hier: "Pebbles & Granite"  "Great Barrier Reef" 
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Eike
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von Pia-Kim Schaper » Samstag 11. Dezember 2010, 13:32
Und c) schien mir das Meiste der Lieblinge in Richtung "straight up Geballer" zu gehen, sodass ich annahm mit meinem müdem Heavy Metal der Frühzeit, angeschrofftem Extrem-Doom, psychedelischem Werkzeugprog, oder irgendwas-Seltsamem-mit-zurückgenommenen-BM-Einflüssen nicht würde punkten können.
damit liegst du falsch! das klingt spannend! ich muss mein Profil anscheinend dringend mal aktualisieren... habe da eigentlich nur Sachen reingeschrieben, die allgemein (unter Metal-Begeisterten) bekannt sind. bei deinem Sampler ist es nur leider so, dass ich dir sofort glauben würde, wenn du mir sagen würdest "die ersten zehn Lieder stammen von zwei Bands". das ist aber nur der erste Höreindruck, den ich nachher vertiefen werde. das eine oder andere Lied erschließt sich mir sicher noch morbid... da blieb mir im Kopf hängen "cannibal ate, eat, eat!" oder so ähnlich. und noch zwei, drei andere Sachen. folgt dann in der näheren Beschreibung der Lieder Mitte/Ende kommender Woche Atzen-Party, ja  dazu kann man eben gut feiern, das macht Spaß und ist komplett Schwachsinn, nicht so halbernst wie zB die Onkelz, die man zwar auch mitgrölen kann, aber nicht, während man auf und ab hüpft und dabei sein Bier verschüttet. die growlen auf ihren Konzerten sogar. "Wir spielen euch jetzt Heavy Metal und wollen euch pogen sehen! Discopogo!" http://www.youtube.com/watch?v=FWsQQgbKkjc
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von Eike » Samstag 11. Dezember 2010, 16:15
Ah so. Ist gar nicht so weit weg von DEICHKIND - jedenfalls nicht für meine unterbelichteten Kenntnisse auf dem Gebiet. Dabei hatte ich beim Lesen von FRAUENARZT schon was vom Kaliber dieser Leuchte befürchtet, die sich bei Alice Schwarzer zum Depp gemacht hat. Wie hieß der noch gleich? Ach ja, KING ORGASMUS ONE - Fremdschamorgie/Realsatire hier: http://www.youtube.com/watch?v=x82T3WLtumM
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von Pia-Kim Schaper » Sonntag 12. Dezember 2010, 21:07
So dann mal zur näheren Beschreibung von "Pebbles & Granite" 1. Kann ich nicht viel mit anfangen. Ist anscheinend gewollt so produziert, dass es klingt, als käme es aus den Fünfzigern. Wenig Instrumentierung, eine Sängern, langsames Midtempo. Kann ich wirklich nicht viel zu sagen, ist auch überhaupt nicht mein Fall. Das Lied zieht sich zäh hin. "Can I put you down? Can I show you around?" ist der Refrain. Möglicherweise heißt das Lied 'Put You Down'. Man hört eigentlich nur E-Gitarre und ihren Gesang, im Refrain 'nen Bass und ein bisschen Schlagzeug. 2. So stelle ich mir einen Song von GOSSIP vor, die Sängerin könnte es sein. Und Eike mag die Band. Also tippe ich blau auf GOSSIP, kann aber auch völlig daneben sein. Es hat aber diesen 'Heavy Cross'-Flair. Sehr rockig, rotzige Sängerin. Den Refrain verstehe ich nicht, ab und zu singen da Männer mit – allerdings nur ganz kurz. Die Nummer ist etwas flotter und zu Gesang und Gitarre gesellt sich das Schlagzeug. Von der Produktion her könnte es auch vom selben Album wie Lied Eins sein. 3. Das klingt ebenso alt. Aber viel schneller – endlich wird's mal flott! Die weibliche Stimmt ist weiterhin dreckig und rotzig. Das Lied könnte 'Shiver' heißen. Das sagt die Frau mit Frauenbackgroundsängerinnen zumindest häufig, wenn ich's richtig verstehe. Sie spielt ein bisschen mit ihrer Stimme. Ist aber ebenfalls nicht mein Fall. 4. Geht langsam los. Die Frau hat eine tiefe Stimme. Das Lied besteht hauptsächlich aus Rhythmus. Ganz interessant, erreicht mich aber auch nicht so wirklich, obwohl man da sicher gut zu tanzen kann. Die Produktion bleibt weiterhin mäßig. "What a monster, what a night, what a lover, what a fight." 5. Das beginnt lässiger und flotter. Endlich singt mal ein Mann! Und zwar über einen anderen Mann. 'Mister Capdriver'? Heißt der Song in etwa so? Würde ich mir jetzt nicht in den Plattenschrank stellen, stört aber nicht. Das 50s-Flair ist allgegenwärtig! Vielleicht sollte ich den Sampler tatsächlich mal meinen Eltern vorspielen. Sie könnten das kennen, wenn es tatsächlich aus den Fünfzigern, Sechzigern oder Siebzigern stammt. 6. There's a place called Downtown! Und das Lied sicher auch! Kann was. Fetzt. Macht Spaß. Ich erwische mich dabei, wie ich mit dem Finger schnippse. Übrigens immer noch… ihr wisst ja  Fünfziger oder sowas. Vor meiner Zeit, deshalb kann ich das nicht so genau einordnen. Ein Mann singt über Downtown und dass wir da mal hingehen sollten. Gerne, ich komme mit! Wenn dort solche Musik gespielt wird. 7. UARGH!!! Das klingt wie ein NICKELBACK-Abklatsch. Ich mag NICKELBACK nicht. Ich mag das Lied nicht. Der Typ, dessen Stimme nach ein paar Kippen mehr auch nach NICKELBACK klingen könnte, singt von einer 'Bitch'. "She was a bitch, but I don't care." Warum singste dann darüber? Komisch. Also stellt euch eine mittelschnelle NICKELBACK-Nummer vor. So klingt das. 8. Oh, das mag ich! Das Kannibalen-Lied. Eine Frau mit teils klarer, teils rotziger Stimme singt von Kannibalen in Georgia. "You ate with the southern cannibals. Ate. Eat. Eat."? Irgendwie sowas. Es geht um Fleisch! Und ums Essen. Der Sound klingt geringfügig neuer. Midtempo. Ja, das macht Spaß. 9. Das ist wieder grausam. Aber die Produktion ist besser. Neunziger? Klingt verdächtig nach GREEN DAY. Sind sie das vielleicht auch? Das tippe ich jetzt einfach mal. Denkt euch diesen GREEN DAY-Hit… wie hieß er noch? Die haben zu viele Hits. Aber das etwas flottere Tempo, etwas langsamer als 'American Idiot', klingt etwas mehr nach den ÄRZTEN und sowas. 10. Das groovet. Die Stimme geht aber sehr unter. Klingt alles etwas dumpf, aber an sich nicht schlecht. Stört nicht, fällt aber auch nicht auf. Wieder etwas flotter und er sagt ständig 'okay?'. Mehr kann ich da echt nicht zu sagen… 11. Oh, ich hab mich verliebt! Keyboardtöne, ruhig, leise. "You are one of God's mistakes." Danke. Macht nichts. Ich mag das Lied trotzdem. Wer ist das? "You still won't let me in." Der Typ bricht bei irgendwem in die Wohnung ein, um ihm zu sagen, dass er ihn hasst, aber er scheint schon tot zu sein? So verstehe ich das. "It's the time to say good bye." Vielleicht heißt der Song so? Ist sehr einfach gehalten, traurig, der Sänger kann nicht richtig singen. Die Grundstimmung ist sehr melancholisch und das Tempo wechselt schön und stellt den Spannungsbogen gut dar. Ja, das Lied ist toll! Macht die Band noch mehr so schöne Musik? 12. Das könnte im Radio laufen. Gähnende Langeweile nach so einem schönen Lied. "When you're leaving." Das hat die Band davor aber besser eingefangen, diese Stimmung. Der Sänger ist schnulzig und leise. Nicht mein Fall. Das Tempo bleibt hier niedrig, aber das könnten auch die Neunziger sein. 13. Instrumental! Das sind bestimmt MY BROTHER THE WIND. Improvisierte Musik stelle ich mir so vor. Das kann wirklich was! Quietschige Gitarren, sehr rhythmisch und die Musiker lassen sich gegenseitig viel Raum. Klingt auch leicht arabisch. Gefällt mir gut. 14. ARCH ENEMY – We Will Rise 15. Jemand keucht "The Wizard". Ich kenne das Lied doch nicht. Sehr tief und die Stimmt kommt von etwas weiter weg. Der Sänger rappt. Wenig Abwechslung ist hier drin und zieht sich auch etwa sechs Minuten hin. 16. Es wird hardrockig metallisch. Ein bisschen geschrien wird auch. Insgesamt ist das aber doch noch sehr weichgespült, ist aber durchaus hörbar. Ein bisschen progressiv, würde ich sagen. Die Gitarren sind sehr laut und schrammeln so vor sich hin, das Tempo wechselt leicht. Den Gitarren wird auch Raum für kleine Soli eingeräumt. Ist ganz nett. Aber nicht so mein Fall. 17. Das klingt wieder älter und der Sänger ist dreckiger. Kann ich aber nichts mit anfangen. "I want you to hate me." Geht doch zu sehr in Richtung Radio-Rock. Langsames Mitteltempo. 18. Singt da ein Mann oder eine Frau? Letzteres, glaube ich. Es ist Klargesang! Eine seichte Ballade. "I want you to forgive me." Das könnte auch im Radio laufen. Plätschert an mir vorbei, sorry. 19. Das fängt witzig an! Könnten die Sechziger sein. Lustiges Jahrmarktgedudel im Hintergrund. Er singt über "common people". Würde ich mir auch nicht ins Regal stellen, aber ist doch ganz lustig. Das Lied baut sich langsam auf, bleibt aber humorvoll. Mit sechs Minuten ist das aber doch ein bisschen arg lang. Ich muss sagen, mein Urteil war wohl etwas vorschnell. Vielleicht war ich auch einfach nur enttäuscht, weil für mich Autofahr-Musik etwas anderes ist. Die Lieder wachsen nach mehreren Durchläufen doch und ich habe mindestens eine Perle gefunden! Also der Sampler ist auf den zweiten Blick doch besser als auf den ersten, mein anfänglicher Eindruck hat sich nicht bestätigt und er ist doch abwechslungsreicher, als es mir am Anfang vorkam. Dankeschön, Eike, für diesen rockigen Exkurs. Ich höre gleich mal in den zweiten Sampler rein.
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von trent » Sonntag 12. Dezember 2010, 21:30
Die 11 klingt nach deiner Beschreibung sehr nach "Placebo - Song to say Goodbye". Und ja, soweit ich mich erinnere (kenne nur wenige Songs von denen wirklich), machen die auch sonst solche Musik, manchmal etwas rockiger, aber nicht viel.
Zuletzt geändert von trent am Sonntag 12. Dezember 2010, 21:31, insgesamt 1-mal geändert.
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von Eike » Sonntag 12. Dezember 2010, 21:31
Pia-Kim Schaper hat geschrieben:Ist anscheinend gewollt so produziert, dass es klingt, als käme es aus den Fünfzigern.
Das ist mir noch nie aufgefallen, aber ich werde das nächste Mal drauf achten. 4. wird hier wohl der ein oder andere aufgrund des Textes erkennen. Pia-Kim Schaper hat geschrieben:5. Das beginnt lässiger und flotter. Endlich singt mal ein Mann! Und zwar über einen anderen Mann. 'Mister Capdriver'? Heißt der Song in etwa so? Würde ich mir jetzt nicht in den Plattenschrank stellen, stört aber nicht. Das 50s-Flair ist allgegenwärtig! Vielleicht sollte ich den Sampler tatsächlich mal meinen Eltern vorspielen. Sie könnten das kennen, wenn es tatsächlich aus den Fünfzigern, Sechzigern oder Siebzigern stammt.
Fast erraten, quasi nur ein Rechtschreibfehler, die Platte stammt von '89, der Typ klang aber wie aus den 60ern/70ern und lief damals auch so rum. Pia-Kim Schaper hat geschrieben:6. There's a place called Downtown!
Althippie, hier mit Grungelegende als backing band. Pia-Kim Schaper hat geschrieben:8.
Die Frau mag ich, leider ist das auf diesem Album von ihr auch schon der beste Song; soweit ich es bisher hörte: mit Abstand. Pia-Kim Schaper hat geschrieben:9. Das ist wieder grausam. Aber die Produktion ist besser. Neunziger? Klingt verdächtig nach GREEN DAY. Sind sie das vielleicht auch? Das tippe ich jetzt einfach mal. Denkt euch diesen GREEN DAY-Hit… wie hieß er noch? Die haben zu viele Hits. Aber das etwas flottere Tempo, etwas langsamer als 'American Idiot', klingt etwas mehr nach den ÄRZTEN und sowas.
Jepp, GD; von ihrem ersten Album mit heavy vidplay. Pia-Kim Schaper hat geschrieben:11. [...] Macht die Band noch mehr so schöne Musik?
Böse Stimmen sagen, sie würden sich immer wieder selbst kopieren. Also: Ja. Pia-Kim Schaper hat geschrieben:15. Jemand keucht "The Wizard". Ich kenne das Lied doch nicht. Sehr tief und die Stimmt kommt von etwas weiter weg. Der Sänger rappt. Wenig Abwechslung ist hier drin und zieht sich auch etwa sechs Minuten hin.
Der Sänger rappt? °_° Auch da werde ich wohl nochmal genauer hinhören müssen. Pia-Kim Schaper hat geschrieben:19. Das fängt witzig an! Könnten die Sechziger sein. Lustiges Jahrmarktgedudel im Hintergrund. Er singt über "common people". Würde ich mir auch nicht ins Regal stellen, aber ist doch ganz lustig. Das Lied baut sich langsam auf, bleibt aber humorvoll. Mit sechs Minuten ist das aber doch ein bisschen arg lang.
Der Text ist toll, wenn man den mithören kann, dann passt das auch auf sechs Min. Spielzeit. Ich las neulich ein recht neues Buch (zur Hälfte jedenfalls), wo jemand den kompletten Text nahezu 1:1 übersetzt versteckt einem Protagonisten in den Mund legte. Ein kleines Extrabonbon für Insider - und vermutlich eine Anspielung auf die Feuilletonschlacht um Helene Hegemann unlängst. Den Rest habe ich gerade nicht auf dem Schirm. Viel Spaß allen beim Raten! Oha, ein erster Tipp kam rein, noch während ich dies tippselte. Der Tipp ist richtig.
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von Jesus » Sonntag 12. Dezember 2010, 21:34
Pia-Kim Schaper hat geschrieben:5. Das beginnt lässiger und flotter. Endlich singt mal ein Mann! Und zwar über einen anderen Mann. 'Mister Capdriver'? Heißt der Song in etwa so? Würde ich mir jetzt nicht in den Plattenschrank stellen, stört aber nicht. Das 50s-Flair ist allgegenwärtig! Vielleicht sollte ich den Sampler tatsächlich mal meinen Eltern vorspielen. Sie könnten das kennen, wenn es tatsächlich aus den Fünfzigern, Sechzigern oder Siebzigern stammt.
Das ist bestimmt der LENNY KRAVITZ mit 'Mr. Cab Driver'. Definitiv nicht die 50er, 60er oder 70er, aber sehr cool. edit: Huch, wie konnte der Eike auf einmal drei Minuten vor mir posten? Ninja-Skills?
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von Eike » Sonntag 12. Dezember 2010, 21:38
Schlimmer: Freakskillz
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von Jesus » Sonntag 12. Dezember 2010, 21:39
Oder Fluxkompensator.
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