Holger Andrae hat geschrieben:Wow! 9,25 Punkte im Schnitt nach 12 Stimmen sieht nach einem potentiellen Gesamtsieger aus!
Welche Gruppe?
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PMDECS - Three Men Armies - DiskussionrundeRe: PMDECS - Three Men Armies - Diskussionrunde
Welche Gruppe? Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: PMDECS - Three Men Armies - Diskussionrunde
Die 11 ist es.
Re: PMDECS - Three Men Armies - DiskussionrundeDanke.
Bisher bei allen in den Top 4 - das ist schon beachtlich. Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: PMDECS - Three Men Armies - DiskussionrundeGruppe 13:
Ärzte, sterben ie Ärzte fand ich immer kurzweilig. Bela B als Kunde immer sehr entspannt. Daumen hoch für diesen Trip down memory lane.Coroner:Wenn mir diese Runde insgesamt Eines klar gemacht hat, dann ist es die Tatsache, dass ich viel zu selten Coroner auflege. Knuffel-Thrash zum Verlieben! Destruction:Nach Coroner dann eine Band, die ich zu Beginn ihrer Karriere toll fand. Dieser Song zeigt nach 5 Sekunden, warum sich das geändert hat. Dieser Drumsound ist eine Katastrophe. Hat man sich an diesen Umstand gewöhnt, kommt aber ein ziemliche cooler Thrasher zum Vorschein. Exciter:Cool! Auch viel zu lange nicht auf dem Teller gehabt. Wenn Onkel Dan mit hochrotem Kopf ins altmodische Hängemikro brüllt, ballt sich automatisch jede Faust. Gåte :Huch! Was ist das denn? Björked und Karied ein wenig. Björk ist für mich Kreide auf einer Tafel, Kari Balsam im Ohr. Die Trip-Hop-Samples sind auch etwas abschreckend, anderes klingt spannend. Hm … Hollenthon:Das ist Musik, die ich nicht verstehe. Ein krudes Durcheinander, komische Klangwelten, seltsame Stimmen. Gitarren, die wie auf einer Schlittschuhbahn ausgerutscht klingen. Nö. Immortal:Schon wieder dieser Klappergerüst-Klang. Soll das klirrend kalt klingen? Die Stimme ist natürlich lustig. Kings X:Auch viel zu lange nicht gehört. Wobei ich sagen muss, dass ich damlas von dem Album erstmal enttäuscht war, nachdem ich den Vorgänger so geliebt hatte. Das war mir dann teilweise zu viel Jimi in den Beatles. Irgendwann fand ich die dann auch toll. Nächste Hürde war dann "Dogman" mit ihrem Groove. WET:Sehr gut gesungener AOR, dem aber Höhepunkte fehlen. Wolfmother:Energisch und mitreißend, aber klangfarblich diametral zu meinen musikalische Vorlieben. Dieser fiespende Gitarrenklang schmerzt und auch mit der Stimme habe ich große Probleme. Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: PMDECS - Three Men Armies - DiskussionrundeAlkaline Trio - Trucks And Trains
Punkrock halt. Nahe bei GREEN DAY. Nichts besonderes. Könnte man erstmal meinen. Allerdings ist "From Here To Infirmary" nicht bloß ein solides und eingängiges, sondern ein musikalisch recht abwechslungsreiches, emotionales und auch textlich interessantes Album, geradlinig aber mit starker Metaphorik, nicht übermäßig poetisch aber eben auch nicht zu flach, eindringlich und irgendwie rund. 'Trucks And Trains' ist einer dieser melancholischen, sehnsüchtigen, angeschlagenen und teils bereits resignierten Songs, wo irgendwo aber doch noch etwas Trotz und Hunger und Hoffnung drinsteckt. Davon gibt es zuhauf auf dem Album, und den hier mag ich besonders. Die Soundqualität auf YouTube ist wirklich nicht toll, und irgendwie klingt der Song dadurch ein wenig lahmer als von CD. Die kam genau zur rechten Zeit, als vor zwanzig Jahren mit meiner ersten Freundin Schluss war, und gefällt mir immer noch besser als das Wenige, das ich sonst bislang vom ALKALINE TRIO kenne. Bleibt folglich auch das einzige Album, das ich von denen habe. Rasputina - Momma Was An Opium Smoker Melora Creager muss schon irgendwie ein verrücktes Huhn sein. Was sie so alles textet, komponiert und aus Cello und Co. so herausholt bei RASPUTINA mit ihren Mitmusiker*innen, das ist schon beachtlich, aber auch etwas exzentrisch. Dennoch klingt diese Schrägie-Musik auf eine schräge Art eingängig, wie ich es so ähnlich sonst nur von den DRESDEN DOLLS kenne. 'Momma Was An Opium Smoker' stammt vom Album "Frustration Plantation" und ist noch lange nicht das überkandideltste Werk dieser Formation. Tocotronic - Samstag ist Selbstmord Hach, Nostalgiegefahr. "Digital Ist Besser" war mein TOCOTRONIC-Einstieg. Meine Erstkonfrontation, genauer gesagt. Bis dato war "fordernde, anstrengende Musik", die aber doch interessant genug war, "erarbeitet" werden zu wollen, für mich sowas wie "Better Off Dead" von SODOM. Ansonsten liefen halt TIAMATs "Wildhoney", FIELDS OF THE NEPHILIM, LACRIMOSA, RAGE, JUDAS PRIEST, gelegentlich noch SAXON, QUEEN, ROXETTE oder PRINCE, zunehmend öfters auch SOUNDGARDEN, hin und wieder NIRVANAs "Bleach" oder "MTV Unplugged in New York" - und allenfalls fragte ich mich, warum ausgerechnet das "poppige" (for lack of a better word) "Nevermind" ihnen den Durchbruch gebracht hatte. Und dann kamen da auf einmal diese Typen aus Norddeutschland mit ihrer uncoolen Lässigkeit, ihrem scheinbar selbstverständlichen Hang zu fast schon provokanter Parolenhaftigkeit in sonst irgendwie doch eher privat wirkenden Texten, ihrer Schmerzfreiheit in puncto so ziemlich allem, was andere als peinlich empfinden könnten, ihrem bedingungslosen Stehen zu schrammeligem Amateurrock, der im Ansatz irgendwie punkiger war als alles, was damals so an Punk lief, aber halt doch irgendwie eher Antipunk in abseitiger Themenwahl und kaum vorhandenem Aggressionslevel. Irgendwo zwischen Selbstfindung, Selbstverortung, Hier und Jetzt und Sehnsucht. Daneben trat (über den selben Mitschüler) ASH in mein musikhörendes Leben: Auch so was Schrammeliges, das ich nicht so recht einzuordnen wusste; aber das war immerhin ein wenig eingängiger und verortbarer, und irgendwie gefiel es mir auch. Also blieb ich an beiden Bands erstmal dran, um mich etwas mehr einzuhören. Seither hat TOCOTRONIC mehrmals die Stilistik erweitert, gewechselt, verschoben; einzig die Konventionslosigkeit und das Oszillieren zwischen Parole einerseits und Skepsis andererseits blieb, das Sichsträuben gegen Vereinnahmung. 'Samstag ist Selbstmord' war das erste Mal, dass ich das Wort "Ausgehzwang" vernahm: Auch hier wieder so eine steile, parolenhaft in einen Kampfbegriff verpackte These, verknüpft mit einer Verweigerung. Ich bin selten so richtig in TOCO-Stimmung, dennoch hat mich die Band weiterhin begleitet durch all die Jahre. Wenn auch mit nur wenigen ihrer Alben. Und auch mit denen nach wie vor eher selten. Aber jetzt fühle ich mich darin schon ein wenig zuhause. Vital Remains - I Am God Aha, Black Metal. Aber eher nach der alten Thrash-Schule. Ja, damit kann sogar ich etwas anfangen. Klingt schön böse, hinterhältig, jähzornig und nachtragend, eiskalt Feuer spuckend, aufmerksamkeitheischend, demütige und bedingungslose Unterwerfung einfordernd. Wie man es von Gott eben erwartet, dem alten Narzissten. Komplex genug, dass es nicht langweilt, ist das Ding auch. Fein, fein, fein! Kathaarsys - Darkness [last tests, conclusion and the obscurity at the end of the tunnel] Oha, das scheint mir was Psychedelisches zu werden. Und darauf fahre ich seit einigen Wochen ja generell schon ziemlich ab, bin wohl mal wieder in so einer Phase... Die Produktion ist mir fast schon zu knallig hier, aber geht noch. Musikalisch gefällt mir das ganz gut. Obschon es dann doch in eine andere Richtung geht als zunächst noch angenommen. Ein abwechslungsreiches Stück! Sympathischer Kompositionsansatz und interessanter Stilmix, das würde ich gerne noch besser finden. Irgendetwas hält mich aber emotional auf Distanz. Vielleicht liegt es an mir. Manchmal hat man ja so Tage, an denen man sich auf bestimmte Dinge nicht so recht einlassen kann, zu verkrampft ist, sie lieber auf Abstand hält. Rush - The Garden Jetzt weiß ich, woran mich diese eine Tonfolge erinnert: 'Suzanne' von LEONARD COHEN! So, und damit kann ich mich 'The Garden' insgesamt einlassen. Und das ist schon ein gutes Stück von RUSH. Gefällt mir. Der Gesang ist auch nicht ganz so arg schrill wie sonst manchmal, erinnert mich fast ein wenig an SUEDE. Hübsch. Fall Of Troy, The - F.C.R.P.E.M.I.X. Huch, das kommt ziemlich frisch daher. Die gesangliche Melodieführung erinnert stark an 90er-Jahre-Indie/Alternative-Rock. Die Gitarrenarbeit ist deutlich hibbeliger und bratziger, erinnert mich ein wenig an frühe THE MARS VOLTA, aber ist dabei schon noch recht eingängig. Die Rhythmik geht klar so. Die Produktion klingt etwas schrammelig; und warum ist der Gesang so weit in den Hintergrund gemischt? Auf Dauer etwas anstrengend im Klangbild, aber musikalisch kann das schon was. Vielleicht eher etwas, das man live hören sollte... - oder in einer (halb-)akustischen Version? Exciter - Long Live The Loud Ah, EXCITER in dieser Gruppe mit etwas mehr Schmackes, aber immer noch etwas matschig verhalltem Klang. Gefällt mir aber schon besser. In meiner Wahrnehmung trotzdem nur okay. Thunderstorm - When April Dies Heavy Rock, der ziemlich skandinavisch klingt: Knackig, trocken, rauhbeinig, treibend, komprimiert, mit metallischem Einfluss, kaum Bluesgroove, karg und spartanisch. Mir klingt das bisweilen gar zu arg ernsthaft, verkniffen, streng und abgebrüht, zu steif, zu wenig locker, zu wenig verspielt. Aber ist schon tight gespielt und entbehrt auch nicht einer gewissen Dynamik. Klangästhetisch dennoch nicht mein Fall, und die Leidenschaft mag nicht so recht überspringen, so sie denn drin steckt im unterkühlten Gemüt. *fröstel* Minotaur - Tales Of Terror Hübsche Einführung in, für mein Befinden auch hier wieder etwas zu kaltblütige, Schwarztodprügelei. Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: PMDECS - Three Men Armies - DiskussionrundeSchon einmal vorab. Von mir kam in letzter Zeit sehr wenig und dadurch hat auch meine Teilnahme am Spiel gelitten. Ich hab in den letzten Wochen schlichtweg keine Zeit und keinen Kopf gehabt, hier einen Beitrag zu schreiben. Und auch jetzt ist einfach zu viel los um mich wirklich ausführlich mitzuteilen. Das Hören der Gruppen, war das erste richtige aufmerksame Hören von Musik seit ein paar Wochen. Meine Anlage steht seit Tagen kalt. Aber ich versuche mir Raum zu nehmen und schreibe wenigstens ein bisschen was zu den Gruppen:
Gruppe 10: Die ersten vier Platzierungen (Enslaved, Iron Void, Coroner und Sodom) sind gesetzte Kandidaten. Da brauche ich gar nicht mehr reinhören. Das deckt fast alles ab, was ich am Metal mag. Danach wirds schwierig und die Reihenfolge hätte ich fast würfeln können. Die 2 Alben nach der "At The Heart Of Winter..." sind für mich die schwächsten der Gesamten Diskographie und ich kann mit dem Gestampfe nichts anfangen. Trotzdem fand ich alles danach noch schlechter. Kein Song dabei, dem ich irgendetwas abgewinnen könnte. Sorry. Gruppe 11: Hier sind die Treffer ähnlich wie in Gruppe 10. Die ersten beiden "Annihilator" Alben sind mit das Beste was Jeff veröffentlicht hat. Trotzdem, und wahrscheinlich gehöre ich da zu der Minderheit, gefällt mir die "Never, Neverland" noch einen Tacken besser. "Budgie" sind über jeden Zweifel erhaben und doch ist die Liebe zum Thrash etwas größer. "Amplifier" fand ich überraschend toll. Die Biffy Nominierung ist ungewöhnlich. Aber seitdem ich die Live gesehen habe, neige ich wohl wieder zum bedingungslosen abfeiern. "Purification" ist die nächste Überraschung, hat mir sehr gut gefallen. Die rote Laterne liegt bei "Green Day". Ich kann dem einfach nichts abgewinnen. Die Plätze davor (8 und 9), ja...nö. Gruppe 12: Das ist für mich mit der beste "Placebo" Song den es gibt. Da ist einiges los für einen astreinen Popsong. "Rush" auf Platz 3 bei mir, nur um den Hype hier nicht mitzumachen. Gegen den Strom ist the real thing. Das dazugehörige Album gehört wohl zu meinen liebsten "Rush" Alben. Bis zu "Prong" gehe ich dann noch mit, danach wirds wieder austauschbar in den Platzierungen. "Triumph" sollte ich nochmal erwähnen. Astreiner Song. Gruppe 13: "Beyond The Gates Of Doom" ist für mich einer der besten "Exciter" Songs ever. Hier auch wieder bis Platz 4 gesetzt. Schön, dass jemand "W.E.T." nominiert hat, ich war auch in Überlegung. Hab aber die Hoffnung auf Frank oder Peter gesetzt. "King's X" ebenfalls super. Danach wieder einiges was mir nicht gefällt. Die Flatterdrums in "The Price" gehen mir hart an die Nerven. Und was "Hollenthon" und "Gate" sein soll, darüber grüble ich jetzt noch nach. Brrr.... Komisch, dass es da noch "Wolfmother" auf 6 geschafft haben. Gruppe 14: "The Garden" ist der schönste Abschluss den sich eine Band wünschen kann. Was ein Monster von einem Song. Ein Meisterwerk von einem Text. Man möchte Peart nur drücken. Gänsehaut und Tränen garantiert. Noch ein absoluter Gottsong von "Exciter". "Minotaur" für mich sehr überraschend toll und auch "Vital Remains" gehen klar. Danach, dann...nö. Gruppe 13 und 14 für mich mit den wenigen guten Songs. Da fällt einiges schnell ab. Offensichtlich hatten Frank und ich eine Überschneidung bei der Nominierung eines Songs. Deswegen grüble ich schon nach, welche Songs bei mir aus der erweiterten Liste genommen wurden. Stand jetzt wären das laut meiner Berechnung aber 11 nominierte. Aber es wurden doch immer nur 10 genommen, oder?
Re: PMDECS - Three Men Armies - DiskussionrundeGruppe 12:
Von BEELZEFUZZ habe ich sogar ein Album! Ha! Aber den Nachfolger. Das Album finde ich ganz cool, dieser Song hier ist ebenfalls schön. Eine locker hartrockende Doom-Variante mit gehörigem Gitarrenlärm und Geistreichtum. Sollte mir das Debüt also auch noch zulegen. CARNIVORE finde ich ganz unterhaltsam, viel mehr ist da aber nicht zwischen uns. Jedenfalls in den ersten drei Minuten! Ich mag dann den ruhigen, laaangen Mittelpart, der textlich und musikalisch mit der vorher herrschenden Männlichkeit bricht, sehr gern. Gelungenes Songwriting. DEATH ist ja spannend. Bin mir noch nicht sicher, ob das auch gut ist. Aber interessant ist ja irgendwie auch gut. Bass und Schlagzeug sind natürlich gigantisch. Der Gesang packt mich nicht vollumfänglich. Umso toller ist aber das ausufernde Instrumentalende. Interesse ist geweckt! GRAND FUNK RAILROAD ist mir wohl ein Begriff. Aber mehr auch nicht. Lärmt und rockt ganz ordentlich. Live war das vielleicht atemberaubend, jetzt so am Rechner reißt es mich aber nicht gerade vom Stuhl. Dann schon wieder PLACEBO. Mit einem allseits bekannten Radiohit. Die Stimme ist immer noch nervig, der Song aber ansonsten okay. PRONG klingt genau so, wie ich es mir vorgestellt habe. Mit Refrain wär's vielleicht ne richtig gute Nummer geworden. So ist es einfach nur gut. RISE AND FALL OF A DECADE gefällt mir im Prinzip. Im Vergleich zu NEW MODEL ARMY ist mir das aber zu zahnlos. Außerdem ein bisschen zu repetitiv und dann plötzlich sehr, sehr merkwürdig. Das passt ja gar nicht zusammen. Ah, ein RUSH-Song, den ich noch nicht kenne. Ich erarbeite mir das ja nach und nach, dieses Album habe ich noch nicht. Das Lied ist wunderbar, lädt mich direkt ein und serviert mir einen schönen Weißwein. Hit. STONE VEANGEANCE ist ein Name, der mir bisher noch nicht untergekommen ist. Dabei ist das eine alte US-Thrash-Band. Hätte gedacht, Holg hätte jede dieser Bands inzwischen schon mal erwähnt! Nunja, ich find's völlig faszinierend. Was für ein genialer Krach! Das ist hörbare Leidenschaft, die sich auch nach 35 Jahren direkt auf den Hörenden überträgt. Große Überraschung. Ich bin verliebt. Ist diese Liebe käuflich?? Nach diesem ungestümen Ungetüm gerade wird es für TRIUMPH mit den ersten sehr ruhigen Klängen sehr schwierig. Gefällt mir trotzdem gut, wenngleich es mir gerade etwas zu breitwandig ist. Passt nicht zu meiner Stimmung. Und ich merke mal wieder, ich hätte auch einfach Holgs Liste abschreiben können...
Re: PMDECS - Three Men Armies - DiskussionrundeSchon bei Gruppe 6 angekommen. Diesmal kannte ich keinen einzigen Song vorher.
Babes In Toyland - 22 Das klingt schon komisch. Der Gesang weiß mir gar nicht zu gefallen und auch musikalisch ist das nichts, was mich überzeugen könnte. Viel zu zerfahren und auf keinen Fall mitreißend. Cardinals Folly - Deranging The Priest Das klingt zu Beginn doch schonmal viel besser. Die Stimme ist sogar sehr gut. Später noch blackmetallischer Kreischgesang, gefällt mir. Schon treibend, das Ganze. Und zum Ende noch ein paar tolle Melodien. Communic - Under A Luminous Sky Die wurden ja schon einmal nominiert. Das andere Lied von denen fand ich auch ganz solide, aber mehr auch nicht. Das sehe ich bei diesem Lied genauso. Erschwerend kommt dazu, dass es einfach zu lang und nicht wirklich spannend ist. Grendels Syster - Falkenflug Das sind ja schöne Töne direkt am Anfang. Dann deutsche Stimme und Pseudo-Mittelaltermusik-Strukturen. Wäre das ganze Schwarzmetallisch umgesetzt worden, wäre es noch besser. Wenigstens klingt das nicht wie die sich dem Pop anbiedernden Mittelalterbands. Hier hört man noch den klassischen Metal an manchen Stellen. Kamtchatka - Broken Man Das überzeugt mich jetzt komplett aus dem Bluen (Achtung: Anglizismus) heraus. Hier zu fallen mir tausende Filmszenen ein, die das Lied perfekt untermalen würde. Einfach nur toll. Gänsehaut-Momente! Von der Band muss ich mir gleich noch mehr anhören, danke für den Tipp. Motörhead - Dead and Gone Die Band kenn' ich natürlich, nur den Song bisher nicht. Aber es scheint einer der melancholischen Songs zu sein. Erinnert mich an '1916'. Aber dann kommt ein Ausbruch. Also wird zu einer waschechten Rock-Ballade. Find ich insgesamt sehr stark. MOTÖRHEAD muss man mögen. The Police - Next To You Hier hätte ich tatsächlich auch eine Ballade erwartet, aber sei's drum. Gute-Laune-Rocker. Rush - The Trees Ganz guter Song. RUSH ist auch nicht ganz mein Ding, aber weiß zu gefallen. Aus den Schlappen bin ich aber nicht gefallen. Taste - What's Going On 70er Rock ist ja bis auf wenige Ausnahmen, wie auch bei RUSH, nicht ganz meine liebste Musikrichtung zum Zuhören. Aber das weiß, wie auch bei RUSH, zu gefallen. Die Bassarbeit ist sehr stark. Die Gitarrensolos auch! Warning - Bridges Das scheint Doom zu sein. Jetzt bin ich auf die Stimme gespannt. Doom ist ja auch nicht meine Kernkompetenz im Metal. Ich mag's ja eher zackig. Aber melancholische, langsamere Sachen können mich auch manchmal überzeugen. Die Stimme gefällt mir nicht ganz so und dass die Silben lang gezogen werden, klingt für mich eher nach Selbstparodie. Dann kommt noch dazu, dass das Ganze 11 Minuten dauert. Bisher die schwächste Gruppe! Meine kleine Sammlung
https://www.musik-sammler.de/collection/kenni/
Re: PMDECS - Three Men Armies - Diskussionrunde
Nein, holg hat nicht nicht alle alten US-Thrash-Bands erwähnt. Zur Verfügbarkeit: Scheint gar nicht mehr so einfach zu sein. ich habe auch nur diese Doppel-CD. Irgendwann mal recht günstig abgegriffen. https://www.musik-sammler.de/album/stone-vengeance-stone-vengeance-hth-productions-763888/ Wobei der Song für mich schon heraus ragt. Anderes ist noch wirrer (nicht unbedingt besser) und einiges hat auch einen schlechteren (Demo)-Sound. Stört mich bei der gebotenen Ernergie aber nicht. Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: PMDECS - Three Men Armies - DiskussionrundeGruppe 13:
Den Grafenarzt habe ich schon mal irgendwann gehört. DIE ÄRZTE interessieren mich nicht so sehr. Ich werden Rod immer mögen, weil ohne ihn vermutlich kein KNORKATOR. Und manches Lied ist auch ganz brauchbar. Das hier ist auch in Ordnung. Dann wieder mal CORONER. Ja, auch hier: toll, wenngleich ich mir etwas mehr Ausdrucksstärke beim Gesang wünschen würde. DESTRUCTION ballert ziemlich erbarmungslos durch die Walachei. Und darf meinetwegen auch gleich dort bleiben. Puh, ist das anstrengend. Und Gyula Havancsák hat zu der Zeit auch noch eher geübt, oder? Dieser hässliche Tittenteufel ist ja kein Vergleich zu den letzten Artworks für BRAINSTORM. Von EXCITER kenne ich bisher nur das Debüt, das mir sehr mundet. Hier spricht mich jetzt das Artwork zunächst sehr an, aber auch die Musik gefällt. Natürlich, was auch sonst! Geiles Getöse. Der Name Gåte ist mir schon einmal untergekommen. Wahrscheinlich weil ein guter Freund inzwischen einige Jahre in Norwegen lebt und öfter mal solche Sachen hört. Finde ich sehr spannend. Gesanglich natürlich schon eine Herausforderung, aber davor scheue ich ja nicht unbedingt. Vor allem wenn der Rock die Sängerin etwas einfängt, gefällt es mir sehr. Mein Interesse wurde geweckt. HOLLENTHON kenne ich auch nur des Namens wegen. Hatte es mir etwas extremer vorgestellt. Das hier ist ja eher schneller Symphonic Metal mit bösen Geächze zwischendurch. Mit Klargesang finde ich das sehr hübsch. Etwas lang. IMMORTAL finde ich heute auch mal wieder nicht so gut. Überraschend, ich weiß. Mit etwas mehr Abwechslung würde mich der Song vielleicht packen. Instrumental finde ich das über weite Strecken nämlich sehr gelungen. Das Fade-Out am Ende ist dann aber natürlich der Sargnagel. KING'S X packt mich heute ebenso mal wieder nicht. Ist mir immer noch zu soulig und funkig. Schön gesungen mal wieder, aber auch die Stimme spricht mich nicht an. W.E.T. ist mir natürlich auch ein Begriff. Ich brauche aber nicht unbedingt mehr Schmalzrock in meinem Leben, da reicht mir eigentlich schon JOURNEY. Passenderweise gibt mir dieser Herzschmerz hier auch so gar nichts. WOLFMOTHER mochte ich damals gern. Hab ich mir nie gekauft, aber gerade dieser Charthit hier faszinierte mich immer, wenn er lief. Bockt auch heute noch ordentlich. Dieser Jackass-Mist im Video passt so überhaupt gar nicht zu dieser Musik, aber gut. Geiles Ding!
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