Blautiers Reise durch das Musikjahr 1983

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Blautiers Reise durch das Musikjahr 1983

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 10. Juli 2022, 12:17

Holger Andrae hat geschrieben:
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Ich verstehe nur Bahnhof, und ich war dabei...
;-)

Irgendwann schlägt der GeistesBLITZ auch bei Dir ein. 8-)


"Feel The Fire" ist doch erst 1985, "A Time Of Changes" auch, "The Blitz" (1984)...
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Re: Blautiers Reise durch das Musikjahr 1983

Beitragvon Martin van der Laan » Sonntag 10. Juli 2022, 12:57

Ich täte ja sagen, es fehlt noch DIAMOND HEAD...! Auch wenn "Canterbury" nicht gegen "Lightning To The Nations" anstinken kann.
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Re: Blautiers Reise durch das Musikjahr 1983

Beitragvon Martin van der Laan » Sonntag 10. Juli 2022, 13:02

Aber von QUEENSRYCHE über ARMORED SAINT bis hin zu CULPRIT war 1983 ein bewegtes Metal-Jahr. Sogar das göttliche Debut der SUICIDAL TENDENCIES ist aus diesem Jahr ;-)
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Re: Blautiers Reise durch das Musikjahr 1983

Beitragvon Peter Kubaschk » Sonntag 10. Juli 2022, 13:18

Rüdiger Stehle hat geschrieben:
Holger Andrae hat geschrieben:
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Ich verstehe nur Bahnhof, und ich war dabei...
;-)

Irgendwann schlägt der GeistesBLITZ auch bei Dir ein. 8-)


"Feel The Fire" ist doch erst 1985, "A Time Of Changes" auch, "The Blitz" (1984)...


Es geht schon um Blitz und auch Donner.
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Re: Blautiers Reise durch das Musikjahr 1983

Beitragvon Jens Wilkens » Sonntag 10. Juli 2022, 13:22

Wahrscheinlich Blitz & Donner in dünner Ausführung.
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Re: Blautiers Reise durch das Musikjahr 1983

Beitragvon Martin van der Laan » Sonntag 10. Juli 2022, 13:52

... in dürrer Ausführung der englischen Königin...
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Re: Blautiers Reise durch das Musikjahr 1983

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 10. Juli 2022, 14:10

Ah, ja, okay. Die Band hab ich nie wirklich auf dem Schirm, obwohl komplett vorhanden und auch sehr geschätzt. Hatte einfach zu wenig Einfluss auf meine musikalische Reise, um bei mir in Jahrescharts relevant zu sein.
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Re: Blautiers Reise durch das Musikjahr 1983

Beitragvon salisbury » Samstag 16. Juli 2022, 11:59

THIN LIZZY - Thunder And Lightning

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THIN LIZZY ist eine weitere große Band, die bei mir sehr lange unter dem Radar lief. Auch wenn ich sehr oft las, dass IRON MAIDEN stark von der Liesel beeinflusst sein sollte (Twin Guitars), hab ich bis heute wenig Parallelen zwischen beiden Bands ausmachen können. Und keiner der Singature-Songs konnte ein Verlangen nach Mehr triggern.

Deshalb ist die Beschäftigung mit der dünnen Liesel erst so richtig durch die 80er-Reise angelaufen.
Mein erster richtiger TL-Lieblingssong war 'Angel Of Death' (1981; "Renegade"). Einer der bis jetzt meistgehörten ist Metal Me's Liebling 'We Will Be Strong' (1980; "Chinatown"). Und noch ein paar weitere sind von diesen Alben nachhaltig hängen geblieben. Von daher war "Thunder And Lightning" Pflichtprogramm für '83 und leider auch das letzte Mal LIZZY.

Als der Opener des Albums das erste Mal lief, war ich etwas irritiert, ob ich da nicht was Falsches gekauft habe, so roh und hart der Sound? Klingt ja fast nach MOTÖRHEAD :). Ich hab dann auch ein bisschen länger mit dem Album gebraucht als Metal Me, die von THIN LIZZY allgemein als eine der größten Entdeckungen durch die 80er-Charts redet. Ich finde nun zumindest die erste Hälfte des Album auch absolut prima, inclusive des gechillten und erst unscheinbaren 'The Sun Goes Down'. 'Holy War' und 'Cold Sweat' waren aber eine lange Zeit meine Kandidaten, bis in den letzten zwei Wochen die Aufholjagd von 'This Is The One' startete. Habt ihr mal versucht, den so simpel wirkenden Refrain mitzusingen? Gar nicht so einfach, oder?

In der zweiten Hälfte gibt es dann für mich auch zwei, drei eher mittelprächtige Songs, 'Heart Attack' ist dann aber nochmal ein cooler Rausschmeißer.

Bei den Charts liefen vom Album zwei Songs, jeweils als Überschneidung. 'This Is The One' war mein #25/25 (dafür musste OZZY sterben) und 'The Holy War' (als Überschneidung).

Holy War
This Is The One
The Sun Goes Down
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Re: Blautiers Reise durch das Musikjahr 1983

Beitragvon salisbury » Samstag 16. Juli 2022, 13:10

DURAN DURAN - Seven And The Ragged Tiger

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Für meine Entdeckungsreisen in die frühen Jahre versuche ich immer auch, etwas jenseits des rockig/metallischen Randes zu blicken und die wichtigsten Scheiben außerhalb dieses Kosmos zu hören. Das ist natürlich sehr sehr weit von einem kompletten Überblick entfernt, beschränkt sich meist auf große Namen und dann auf Sachen, von denen ich weiß, dass sie mir gefallen. Deshalb ist dies das vorerst letzte Pop-Album, das ich hier vorstelle.
DURAN DURAN ist auch wieder eine Band, die ich schon seit frühsten Tagen sehr mochte, vor allem Wild Boys'. So weit ist aber noch nicht.
Schon das '81er-Debüt klang sehr interessant, aber erst die '82er "Rio" hatte dann auch bekannte Hits. Der Titelsong mit seinem Wahnsinns-Basslick und 'Hungry Like A Wolf' sind Lieder, die nur denkbar knapp an einer Nominierung gescheitert sind. "Rio" konnte mich aber auch über die volle Länge überzeugen. Dass DURAN DURAN mehr ist als seine größten Hits, zeigt auch "Seven And The Ragged Tiger". Musikalisch gibt es durchaus Parallelen zu DAVID BOWIE, wobei DD stilistisch kompakter und leichtfüßiger ist, was für mich kein Nachteil ist. Entscheidend ist hier ein feines Gespür für eingängige Melodien, das auf diesem '83er-Album noch deutlich zum Tragen kommt. Auch wenn Peter mich dafür wohl killt, ist das ein bisschen wie AOR, nur mit anderer musikalischer Verpackung. Und auch wenn man synthetische Beats und Synthie-Sounds nicht mag, findet sich bei DD immer noch eine prägende, funkig-cleane Rhythmus Gitarre, die das ein oder andere feine Lick zaubert. Bei mir ganz oben ist 'Union Of The Snake', DURAN DURANs 'Let's Dance' sozusagen, aber mit für mich noch besserem Refrain, hymnisch gar. 'The Reflex' kennt man vielleicht auch. Und jenseits dieser Hits gibt es einiges zu entdecken, falls man mag. Eine Nominierung in den Charts wäre schon schön gewesen, aber man kann eben nicht alles haben...

Union Of The Snake
The Reflex
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Re: Blautiers Reise durch das Musikjahr 1983

Beitragvon salisbury » Samstag 16. Juli 2022, 13:46

IQ - Tales From The Lush Attic

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Ich habe IQ anno '97 mit "Subterranea" kennen gelernt, ein Album das mich schwer begeistert hat und mit verantwortlich war für eine lang-andauernde Reise in die Welten des Progressive Rock. Im Zuge von "Subterranea" wanderte auch das Debut der Briten im Haus, ich denke aber eher zufällig, als Kauf auf einem Flohmarkt oder so. Ich habe das Album schon damals als ziemlich stark eingeordnet und bei der ersten Listenerstellung fest eine Nominierung eines IQ-Songs eingeplant. Es gibt auf "Tales..." nämlich zwei herausragende Mammut-Tracks, namens 'The Last Human Gateway' und 'The Enemy Stacks', die man als Progfan kennen sollte. Warum sind die Lieder aus der Liste gefallen?

Nun, ich habe die Scheibe wirklich gern wieder gehört. Meine liebsten Passagen bei 'The Enemy Smacks' konnten auch heute wieder Gänsehaut erzeugen. Das ganze Album ist stark, aus einem Guss. Und trotzdem erscheinen mir einige Passagen dann doch zu ausgedehnt, hin und wieder bemerke ich ein paar Hänger beim Gesang, die es auf späteren IQ-Alben nicht mehr gab. Und dann gab es noch den direkten Vergleich zu MARiLLION. Stand heute ist für mich "Script For A Jester's Tear" doch ein paar Nasen lang besser als das IQ-Debüt, in fast allen Belangen. Und auch hier musste ich meinen Langzeitfavoriten 'Chelsea Monday' kippen.

Gott Sei Dank sah Peter das anders, und seine Nominierung von 'The Enemy Smacks' hab ich dann sehr genossen. "Tales From The Lush Attic" gehört einfach zu einer Jahresretrospektive dazu und sollte jedem geproggelten Ohr munden.

The Enemy Smacks

Bin grad auf eine Liveversion gestoßen. Meine (sanfte) Kritik am Gesang kann ich hier getrost revidieren. Saucool!

The Enemy Smacks - live
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