Sodom

Re: Sodom

Beitragvon Pillamyd » Sonntag 26. September 2021, 10:20

Sodom feiern das 20 jährige Jubiläum der "M-16" in Form einer Wiederveröffentlichung. Soll wohl Remastered sein. Erscheinen wird das Album als Vinyl in zwei Farben, sowie Vinylbox als auch als Mediabook.

Mal schauen, ob ich mir da was zulegen werde. Ach ja, erscheinen soll das in exakt 2 Monaten, am 26.11.

Für nachher mal die "M-16" rauslegen.
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Re: Sodom

Beitragvon Pillamyd » Dienstag 5. Oktober 2021, 12:41

Der Goreminister betreibt ja monatlich eine Beratungsshow im Idiot Records Laden. Diesmal war auch Herr Angelripper dabei. Und wenn ich das bei der Qualität richtig verstanden habe, werden in unregelmäßigen Abständen, nach und nach der gesamte Backkatalog auf Vinyl veröffentlicht. Den Backkatalog von Sodom hat SPV an BMG abgegeben und die sind wohl sehr angetan (siehe Rerelease der M-16). Angelripper scheint sehr angetan davon zu sein, weil es sich hier wohl nicht um hingeklatschte Rereleases dreht. Da wird der ein oder andere Traum der Sodom Fans endlich erfüllt.

Wer übrigens die Erstpressung der "Masquerade In Blood" übrig hat und abzugeben hat, der Tom sucht die dringendst :grins:
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Re: Sodom

Beitragvon Feamorn » Mittwoch 24. November 2021, 18:12

Der Tom schrammt beim laut.de-Interview aber auch ziemlich dicht am Schwurbeln entlang in Sachen Impfung... Puh.

Pillamyd hat geschrieben:
Wer übrigens die Erstpressung der "Masquerade In Blood" übrig hat und abzugeben hat, der Tom sucht die dringendst :grins:


Die hat er jetzt wohl. ;)
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Re: Sodom

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 24. November 2021, 20:54

Feamorn hat geschrieben:Der Tom schrammt beim laut.de-Interview aber auch ziemlich dicht am Schwurbeln entlang in Sachen Impfung... Puh.

Finde ich ehrlich gesagt sehr schwierig, das in diese Richtung einzusortieren. Er gibt an sich recht offen zu, dass er verunsichtert ist und Angst hat, ohne da eine Agenda daraus zu machen. Sollte man den Leuten schon noch zugestehen, ohne sie in eine gewisse Ecke einzusortieren. Ich halte seine bisherige Entscheidung zwar auch nicht für die richtige und ich würde mir wünschen, dass er sich entsprechend eingehend von einem Mediziner beraten lässt, um ggf. die Position nicht nur erzwungenermaßen oder notgedrungen zu überdenken, sondern anhand rationaler Argumente, aber ich finde es gut, dass er die Sorge und Verunsicherung offen zugibt. Das ist wenigstens ehrlich und m.E. eben nicht geschwurbelt, sondern eher ratlos. Aber ich denke, ein Fall, der an seiner Ratlosigkeit was ändern kann.
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Re: Sodom

Beitragvon Feamorn » Mittwoch 24. November 2021, 21:09

Rüdiger Stehle hat geschrieben:
Feamorn hat geschrieben:Der Tom schrammt beim laut.de-Interview aber auch ziemlich dicht am Schwurbeln entlang in Sachen Impfung... Puh.

Finde ich ehrlich gesagt sehr schwierig, das in diese Richtung einzusortieren. Er gibt an sich recht offen zu, dass er verunsichtert ist und Angst hat, ohne da eine Agenda daraus zu machen. Sollte man den Leuten schon noch zugestehen, ohne sie in eine gewisse Ecke einzusortieren. Ich halte seine bisherige Entscheidung zwar auch nicht für die richtige und ich würde mir wünschen, dass er sich entsprechend eingehend von einem Mediziner beraten lässt, um ggf. die Position nicht nur erzwungenermaßen oder notgedrungen zu überdenken, sondern anhand rationaler Argumente, aber ich finde es gut, dass er die Sorge und Verunsicherung offen zugibt. Das ist wenigstens ehrlich und m.E. eben nicht geschwurbelt, sondern eher ratlos. Aber ich denke, ein Fall, der an seiner Ratlosigkeit was ändern kann.



Ich hab damit, also wie Tom sich äußert, ehrlich gesagt ziemliche Probleme.
(a) Arzt sagt Impfung könnte bei seinem Bluthochdruck Probleme machen -> gerade mit Bluthochdruck ist eine Impfung eigentlich stark indiziert
(b) Diffuse Angst vor Nebenwirkungen -> wenn man sich informiert, weiß man, dass alle Risiken durch die Impfung von den Risiken einer Infektion deutlich in den Schatten gestellt wird
(c) Er beschwert sich, dass alternative Möglichkeiten in den (seriösen) Medien nicht stattfinden, das ist zum einen, meinem Empfinden nach, einfach nicht korrekt und hat eben auch den Hintergrund, dass wir zur Zeit eben keine Alternativen haben, die ganze Totimpfstoff-Warterei geht mir ohnehin massiv auf den Senkel, zum einen ist der noch weg, zum anderen wissen wir noch absolut nicht, wie gut der wirken wird und zum dritten sind die Nebenwirkungen da ja dann auch ungeklärt. Es gibt,wenn man sich informiert, keinen rationalen Grund, Angst vor diffusen Langzeit-Folgen der mRNA-Impfungen zu haben.

Ich sag ja extra, er schrammt mir da zu nah dran, ich habe nicht gesagt, dass er ein Schwurbler ist, aber seine Argumente sind eben doch die typischen Sachen, die aus der Richtung kommen (und eben einfach unbegründet oder gar falsch sind, wer damit im November '21 noch um die Ecke kommt, will sich entweder nicht informieren oder ignoriert die vorhandenen Informationen aktiv, sorry).

Ich bin allerdings auch mit meiner Geduld mittlerweile echt am Ende. Genau wie mit der Hoffnung, dass sich da etwas über die Vernunft regeln lässt. Ich fürchte, wenn nicht doch noch irgendwann die Impfpflicht kommt, hängen wir im Winter '22 wieder genau so hier.

Und ganz ehrlich, ich kann schlicht mehr, mental.
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Re: Sodom

Beitragvon Feamorn » Mittwoch 24. November 2021, 21:15

Ach so, noch als Nachtrag:

Meine Enttäuschung über das Interview speist sich vor allem daraus, dass ich Tom eigentlich unterstelle, was in der Birne zu haben (zeigt ja schon, dass er sagt, dass er Infos im Netz nicht einfach traut). Ich hab heute im Chat mit Freunden noch verteidigt, dass eben nicht alle Menschen im Land ordentlich informiert wurden, sondern, dass da seit letztem Jahr schon massive Versäumnisse seitens Politik und Medien passiert sind, die uns jetzt, bezüglich Impfquote in gewissen Gruppen, richtig derbe auf die Füße fallen.
Aber von Tom hatte ich irgendwie einfach was anderes erwartet.
Daher der Frust, schätze ich.
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Re: Sodom

Beitragvon Eike » Mittwoch 24. November 2021, 21:31

Rüdiger Stehle hat geschrieben:
Feamorn hat geschrieben:Der Tom schrammt beim laut.de-Interview aber auch ziemlich dicht am Schwurbeln entlang in Sachen Impfung... Puh.

Finde ich ehrlich gesagt sehr schwierig, das in diese Richtung einzusortieren. Er gibt an sich recht offen zu, dass er verunsichtert ist und Angst hat, ohne da eine Agenda daraus zu machen. Sollte man den Leuten schon noch zugestehen, ohne sie in eine gewisse Ecke einzusortieren. Ich halte seine bisherige Entscheidung zwar auch nicht für die richtige und ich würde mir wünschen, dass er sich entsprechend eingehend von einem Mediziner beraten lässt, um ggf. die Position nicht nur erzwungenermaßen oder notgedrungen zu überdenken, sondern anhand rationaler Argumente, aber ich finde es gut, dass er die Sorge und Verunsicherung offen zugibt. Das ist wenigstens ehrlich und m.E. eben nicht geschwurbelt, sondern eher ratlos. Aber ich denke, ein Fall, der an seiner Ratlosigkeit was ändern kann.

Das sehe ich ähnlich.
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Re: Sodom

Beitragvon Eike » Mittwoch 24. November 2021, 21:33

Feamorn hat geschrieben:Ich hab damit, also wie Tom sich äußert, ehrlich gesagt ziemliche Probleme.
(a) Arzt sagt Impfung könnte bei seinem Bluthochdruck Probleme machen -> gerade mit Bluthochdruck ist eine Impfung eigentlich stark indiziert
(b) Diffuse Angst vor Nebenwirkungen -> wenn man sich informiert, weiß man, dass alle Risiken durch die Impfung von den Risiken einer Infektion deutlich in den Schatten gestellt wird
(c) Er beschwert sich, dass alternative Möglichkeiten in den (seriösen) Medien nicht stattfinden, das ist zum einen, meinem Empfinden nach, einfach nicht korrekt und hat eben auch den Hintergrund, dass wir zur Zeit eben keine Alternativen haben, die ganze Totimpfstoff-Warterei geht mir ohnehin massiv auf den Senkel, zum einen ist der noch weg, zum anderen wissen wir noch absolut nicht, wie gut der wirken wird und zum dritten sind die Nebenwirkungen da ja dann auch ungeklärt. Es gibt,wenn man sich informiert, keinen rationalen Grund, Angst vor diffusen Langzeit-Folgen der mRNA-Impfungen zu haben.

Ich sag ja extra, er schrammt mir da zu nah dran, ich habe nicht gesagt, dass er ein Schwurbler ist, aber seine Argumente sind eben doch die typischen Sachen, die aus der Richtung kommen (und eben einfach unbegründet oder gar falsch sind, wer damit im November '21 noch um die Ecke kommt, will sich entweder nicht informieren oder ignoriert die vorhandenen Informationen aktiv, sorry).
Das kann ich genauso unterschreiben.
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Re: Sodom

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 24. November 2021, 21:52

Ich bin da tatsächlich auch bei @Feamorn, in der Sache, und ich finde die bisherige Haltung von Tom sicher auch ganz und gar nicht vernünftig. Mir ging's nur darum, dass er Angst, Verunsicherung und Unwissenheit zugibt, und dass ihn allein das meilenweit von Verschwörungstheoretikern abhebt.

Ich hab tatsächlich auch von mehreren Leuten unabhängig von einander gehört, dass deren Ärzte ihnen aus bestimmten Gründen von einer Impfung abgeraten hätten (zweimal war es "Kinderwunsch"), was ich zunächst auch kaum glauben konnte, aber diese Meinungen gibt es offenbar bei Medizinern. Ich denke mir ja, dass, wenn jetzt alle unfruchtbar wären, die sich haben impfen lassen, dann wenigstens das Klimaproblem ultimativ gelöst wäre, aber auf der anderen Seite habe ich schon von Geimpften gehört, die schwanger geworden sind. Daher müssen wir wohl weiter an Lösungen für die Klimakrise arbeiten.

Wichtige Message:

Ich hoffe, dass Tom sich gut beraten lässt und dann doch noch vernünftig entscheidet. Aber sein Hadern sehe ich halt nicht an der Grenze zur Schwurbelei, zumal er damit nicht in den politischen Kampf zieht, sondern einfach als Folge von Unsicherheit und möglicherweise schlechter Beratung.

So oder so, wollte keine Debatte lostreten. In der Sache sind wir uns wohl relativ einig, wie ich das sehe.
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Re: Sodom

Beitragvon Pillamyd » Mittwoch 24. November 2021, 22:33

Mich zerreißt das Thema innerlich ungemein, weil ich jetzt seit über Anderthalb Jahre versuche mich an die Regeln zu halten. Es gibt ein paar User hier die wissen in welchem Beruf ich arbeite und ich habe schlicht und ergreifend auch keine Geduld mehr. Ich bin tatsächlich von meiner Toleranzgrenze sehr weit weggerückt und für mich gibt es theoretisch keine Diskussion mehr mit Leuten die sich der Impfung verweigern, weil sie dem Staat trotzen wollen oder unberechtigt Angst vor Langzeitschäden haben und weiß der Geier woher die alle ihre "seriösen Quellen" im Netz finden.

Ich habe aber trotzdem das Gefühl, dass sich hier immer mehr extreme Ansichten auftun. Das Reden fällt uns maximal schwer und eine vernünftige Debatte, Diskussion oder Gespräch zu führen, gelingt nur noch sehr, sehr selten. Entweder man ist dafür oder dagegen. Dadurch entsteht eine wahnsinnige Zersplitterung unserer Gesellschaft. Dieses Mittelding auf Diskussionsebene zu einem gewissen Niveau gibt es gefühlt irgendwie doch auch gar nicht mehr. Es finden doch nur noch Extreme in unserer Gesellschaft statt. Und ja, ich weiß, in der Lage in der wir alle sind, gibt keine alternative. Und auch weiß ich, dass der Geduldsfaden für diejenigen langsam am reißen ist. Mir geht es ja auch so. Und trotzdem..

...muss ich aber tatsächlich auch in meiner Gedankenwelt zurechtfinden und auch neu ordnen. Nicht was die Maßnahmen anbelangt, nicht was die totalitären Impfgegner anbelangt. Nein, es geht vielmehr um den Umgang innerhalb unserer Gesellschaft, um das Zuhören, das Reden, das Erklären. Es ist einfach so unfassbar vieles schnell geworden, so unfassbar Extrem geworden und ich mag das nicht leiden. Und da ich, vielleicht so naiv bin, frage ich mich halt woran das denn liegen mag? Es können doch nicht unter den ungeimpften, alles Gegner sein. Oder doch? Ich weiß es nicht. Aber es kostet mich auch Kraft, nicht mehr diskutieren zu wollen und nicht mehr meinen Standpunkt klar zu machen. Das ist das was mich innerlich zerreißt.

Dieses Problem ist noch viel tiefgehender und weitreichender.
Ich höre tagtäglich andere Meinungen die sich Menschen von Ärzten haben einholen lassen, der Austausch verwirrt einen oder führt gar zur Unsicherheit eines jeden Menschen. Die tagtäglichen News über Inzidenzen, Statistiken, höchster Anstieg hier, höchster Anstieg da. Ich muss selber sagen, dass ich teilweise sehr ängstlich darauf reagiere und mich frage wie das weitergehen soll.

Was ich bei der ganzen Unsicherheit in unserem Land festgestellt habe ist, dass es hier vor allem an einheitlichen Präventionen und Aufklärungsarbeit fehlt und zwar wie eben schon geschrieben, einheitlich! Hier fehlt es eindeutig an Transparenz und einfachen Erkärungen. Aber das ist nur meine Meinung. Das Interview, das Tom da gegeben hat, zeigt mir das nur noch mehr auf. Der Typ ist kein Gegner, aber sichtlich verunsichert in dem was da passiert und es wäre ein leichtes einem solchen Menschen die nötige Sicherheit zu vermitteln. Ja, auch wenn zwei vier Wörter und zwei Klicks im Internet zu einigen Informationen geführt hätten. Aber die gibt es bei vielen tausend anderen Erkrankungen auch. Machen tuen es aber die wenigsten.

Ich verstehe die hier vertretenden Meinungen und bin da auch zu 100 Prozent bei euch. Bloß, ich für mich persönlich muss wohl doch etwas zurückrudern was das diskutieren anbelangt.
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