hölgis höxt subjektive Momentaufnahme

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Re: hölgis höxt subjektive Momentaufnahme

Beitragvon NorthernGuy » Freitag 12. November 2010, 18:24

frankjaeger hat geschrieben:Herrliches Album. Ihr zweitbestes in meinen Augen, aber das wirklich um Haaresbreite. Toll.


2nd that. Naja, vielleicht nicht um Haaresbreite. :grins:
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Re: hölgis höxt subjektive Momentaufnahme

Beitragvon firestarter » Freitag 12. November 2010, 18:39

NorthernGuy hat geschrieben:Naja, vielleicht nicht um Haaresbreite. :grins:


Stimmt - "Operation Mindcrime" ist um mehr als Haaresbreite deutlich das beste Queensryche Album. :P ;-)
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Re: hölgis höxt subjektive Momentaufnahme

Beitragvon Vaillant » Freitag 12. November 2010, 18:42

Die EP "Queen of the Reich" http://www.youtube.com/watch?v=zhrp_h_BkPs mit "The Lady Wore Black", das LP-Debüt "The Warning" und der Nachfolger "Rage For Order" waren auch klasse. Die "Operation Mindcrime" war ihr Zenit. Da hat Holgi ein feines Album gewählt.
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Re: hölgis höxt subjektive Momentaufnahme

Beitragvon firestarter » Freitag 12. November 2010, 19:24

Vaillant hat geschrieben:Die EP "Queen of the Reich" http://www.youtube.com/watch?v=zhrp_h_BkPs


Wurde hier noch nie erwähnt... :narf:
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Re: hölgis höxt subjektive Momentaufnahme

Beitragvon frankjaeger » Freitag 12. November 2010, 19:45

Weil es eine EP ist. Die haben wir weitgehend rausgelassen. Ich denke, du weißt, dass einige von uns diese EP durchaus zu schätzen wissen. Aber die Qualität auf Albumlänge zu halten, ist natürlich nochmal eine andere Sache.
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Re: hölgis höxt subjektive Momentaufnahme

Beitragvon firestarter » Freitag 12. November 2010, 20:07

Wie jetzt? Das war ein ironischer Kommentar meinerseits. Wir haben in mehreren Threads bereits darüber diskutiert und ich hatte die EP (verbotener Weise) sogar in meinen Top 100.
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Re: hölgis höxt subjektive Momentaufnahme

Beitragvon frankjaeger » Freitag 12. November 2010, 22:43

Ach so - ich gucke hier in der letzten Zeit nur sporadisch rein, da entgehen mir manche Feinheiten. Was das Gesagte nicht weniger wahr macht.
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Re: hölgis höxt subjektive Momentaufnahme

Beitragvon firestarter » Freitag 12. November 2010, 22:58

frankjaeger hat geschrieben:Was das Gesagte nicht weniger wahr macht.


Das stimmt. Mich hätte QUEENSRYCHE in Albumlänge anno 1983 sehr interessiert. Die "Warning" war zwar auch genial, ging aber ja schon in eine deutlich andere Richtung.
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Re: hölgis höxt subjektive Momentaufnahme

Beitragvon Jhonny » Samstag 13. November 2010, 00:37

Die EP wäre für mich auch die Scheibe, die am ehesten auf Augenhöhe ist... da passt auch alles. Perfekter US-Metal. Und Mindcrime ist dann perfekter Prog.
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Re: hölgis höxt subjektive Momentaufnahme

Beitragvon Jesus » Sonntag 14. November 2010, 10:19

Jetzt kommen zu Beginn wahrscheinlich die Plätze, bei denen ich mich besonders undankbar und intolerant zeigen darf. Jetzt halten mich alle wieder für einen metalhassenden Metalhasser, der Metal hasst. Seufz. Keinem kann man es recht machen. Also Kopfhörer auf und hinein ins Getümmel.

THE POGUES: Der Gesang - insbesondere in 'Streets Of London/Birmingham Six' - klingt ein bisschen nach einem Hund, der genüßlich knurrend an einem Knochen kaut. Auch den Rest finde ich eher seltsam. Und auf die Versatzstücke irischer Folklore kann ich auch verzichten. Das wird mir zu schunkelig. Naja, wer's mag. Mit einem richtigen Sänger könnte ich mir das vielleicht eher antun.

SATAN: Gar nicht so schlecht. Bis der Gesang einsetzt. Aber die Riffs sind gut. Und der psychedelische Mittelteil in 'Alone in the Dock' ist auch interessant. Gut gemacht, schätze ich mal. Insgesamt natürlich weit entfernt von allem, was meine Ohren so als Musik wahrzunehmen vermögen, aber sicherlich finde ich es um Längen besser als den nächsten Platz ;)

ACCEPT: Ja, wie vermutet. Deutsche sollten keinen Heavy Metal spielen, das klingt sonst nur nach Schunkelschlager mit einem an Kehlkopfkrebs erkrankten Frosch am Mikro. Alles, was ich bisher von dieser Band hören durfte, fand ich grauenhaft. Wie AC/DC. Notiz an mich selbst: Bands, die mit AC anfangen, unbedingt meiden. Ups, außer ACID BATH natürlich.

EXCITER: 'Iron Dogs' klingt doch schon wesentlich besser. Heavy headbanging fun. So sollte Heavy Metal klingen. 'World War III' gibt mir eher wenig, 'Heavy Metal Maniac' ist dagegen recht knuffig. Joah, geht schon in Ordnung.

VAUXDVIHL: Das hat wieder diesen typischen Metal-Gesang, den ich so gewöhnungsbedürftig finde. Warum tut der Sänger das? Der kann doch offensichtlich melodisch singen und klingt dabei ein wenig wie Buddy Lackey, aber warum tut er das nicht durchgehend und quäkt stellenweise wie Dio mit Nebenhöhlenentzündung? Aber musikalisch ist das sehr interessant. Faszinierender, mystisch wabernder Klang. Und eingängig ist es auch noch. Ne, ist schon cool. Gute Rhythmusfraktion und heavy Riffs. Macht Laune. Gefällt.

RIOT: Die ersten 42 Sekunden von 'Dance of Death' waren richtig gut.

SAXON: Genau die Art von Metal, die für mich nach Großväterchen-Musik klingt. Bieder, hüftsteif und mit Schlagerrefrain. Und richtig singen kann der Sänger wohl auch nicht.
(Achtung: Subjektives Empfinden! Nicht auf dem Schreiberling rumhacken, weil ihr alle SAXON total geil findet.)

JAG PANZER: Hatte ich schon in irgendeiner anderen Liste gehört. Für Heavy Metal sicherlich gut gemacht, schätze ich. Der Tyrant beherrscht zumindest die Technik des Singens, das hebt ihn von den meisten anderen Sängern seines Genres ab.

KING'S X: Oh, das rockt ja. Mensch, und ich dachte immer, die Band spiele Kubi-Prog. Ein bisschen weniger Falsett hätte 'Over My Head' nicht geschadet, aber der Song bringt auf einer Party bestimmt die müden Knochen zum Wackeln. 'Summerland' ist ein hübscher Popsong.

CRIMSON GLORY: Auweia. Das geht ja gar nicht.

ROB LAMOTHE: Myspace streikt gerade, also nur 'The Light of You'. Schöner Folksong mit gutem Sänger.

PAYNES GRAY: "Vielleicht das beste Prog-Metal-Album aus Deutschland." Das ist keine Werbung, sondern eine Warnung! :grins: Na, dann schauen wir mal... 'Nyarlathotep's Reception '... oha... das klingt wirklich lovecraftisch, der dumpfe Wirbel von Klängen erinnert ein wenig an PORTAL. Leider hat sich LaBrie Junior dazu entschieden, mir in den unpassendsten Momenten in die Musik reinzubläken. Kaum hält er mal die Klappe, masturbieren die Tasteninstrumente. Ihr wart doch gerade noch auf dem richtigen Weg! Da war doch dieser düstere Wirbel fremdartiger Klänge, warum verfolgt ihr das nicht weiter?!? Hmpf. Geht das nur mir so, oder fängt 'Moonlight Waters' genauso an? Nun ja, auf jeden Fall ist das sehr aufwendig konstruiert. Ambitioniert. Klingt nicht wie jede x-beliebige Prog-Kapelle. Mischt den Gesang weit in den Hintergrund oder sucht euch einen Growler, der das Klangbild nicht zerstört, und ihr seid auf dem richtigen Weg.

SAVATAGE: Da zucke ich wieder mit den Schultern und gucke wie Auto. Keine Ahnung. Das klingt nicht einmal furchtbar, sodass man es zerreißen möchte. Es ist irgendwie nur da und nach 2 Minuten ist es auch wieder vergessen. Mir fehlt da offenbar irgendein Gen.

SAMURAI: Das bringt mich zum Lachen, aber das war sicherlich nicht die Absicht der Band. Hätte es die Band in den 70ern gegeben, würde das aber vielleicht sogar cool klingen.

WHILE HEAVEN WEPT: Immer noch schön doomig, aber auch immer noch arg kitschig. Bin da etwas gespalten.

DEAF DEALER: Und wieder starre ich mich glasigen Augen in die Leere.

MARILLION: Das gab es doch schon mal hier... 'Assassin' erinnert an späte GENESIS auf Disco. Bei 'Fugazi' nervt mich wieder der Sänger.

HAMMERS OF MISFORTUNE: Wenn sie nicht gerade Heavy Metal zu spielen versuchen und stattdessen den Doom oder Folk raushängen lassen, dann klingen die saucool.

HANNES KLIMPERKOHLE: Wie immer cool.

WARNING: Aha. Erzähl mir mehr.

So, bei 'nem gemütlichen Tee erst mal wieder die Ohren erholen lassen...
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