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von Drumtier » Samstag 23. Oktober 2010, 21:02
IRON MAIDEN: Kann im Prinzip nur dasselbe wie zu allen neueren Scheiben hier sagen: Klingt eh nicht schlecht, aber werd halt vorher noch die fehlenden Alten kaufen und dann weitersehen. Das mit dem oftzitierten Refrainproblem tritt hier aber wirklich sehr deutlich hervor... ICED EARTH: Zwei grandiose Scheiben die völlig zu Recht da stehen. Die SWTWC war auch bei mir relativ weit vorne, die Burnt Offerings hats nur wegen der versuchten Beschränkung auf zwei Alben/Band nicht geschafft, ihre Klasse steht aber auch außer Frage!
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Drumtier
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von Frozen » Mittwoch 27. Oktober 2010, 20:26
So, nach einer Woche Ruhe wirds höchste Zeit. Ich wollte es etwas hinziehen damits besser zum Datum passt  Aber ich mag nicht bis Wochenende warten. Platz 56: HELLOWEEN - Better Than RawJahr: 1998 Genre: Heavy Metal, Power Metal, Speed Metal Mein Dank gebürt dem hier: http://powermetal.de/forum/viewtopic.php?f=40&t=900&start=20#p21070Nicht nur, dass Rüdigers Review mich an diese Scheibe herangeführt hat, nein, er nimmt mir auch die Hörtipps ab ^^ Na ja, so faul bin ich dann auch wieder nicht, zumindest ein Zitat wirds am Ende geben. Mein Favorit ist Revelation. Nicht nur, dass die Gitarren hier direkt in den Gehörgang gehen, der Song wartet mit überirdischen Hooks, höchster Power und Deris' bester Sangesleistung in meinen Ohren bis zum aktuellen Tag. Der Song führt ausserdem die Tradition fort, dass ich auf Hamburger Longtracks stehe. Auch angetan hats mir natürlich " Midnight Sun", gut beschrieben von Rüdiger als "Riffkönig". Wahrlich, was man hier gitarrentechnisch hört, brilliant, genial, fantastisch. Genau meine Art Metall. Und der Kracher " Push", auch ganz klar ein Mitfavorit. Hier donnert geballte Power aus den Speakern. Eingängig bis zur letzten Note ist der Song genau das, was mein Kürbiskopf will. Die für mich geilsten Soli des Albums krönen die tolle Leistung und tragen dazu bei, dass ich mich voll und ganz Rüdiger anschliessen kann: Helloween hört nicht 1990 auf zu existieren. Helloween ist auch weder Kiske noch Hansen. So geil die Keepers auch waren, "Better than Raw" ist definitiv ein Album, das sich vor den Spätachzigern nicht verstecken muss, und den Kürbiskopf als Gütesiegel absolut verdient. Danke nochmal für den tollen Tipp. Dennoch: Ich glaube fast dass die sieben Sünder noch höher stehen können, wenn die Songs den Langzeittest bestehen. Aber das ist Stoff für die nächste Liste, wenns nicht gleich ne Top 10 wird, werde ich nix mehr ändern.
Top 5 Jahr 20151. ENFORCER - From Beyond 2. VISIGOTH - The Revenant King 3. ARMORED SAINT - Win Hands Down 4. SATAN - Atom by Atom 5. HORACLE - Dead Eyes Revelations MEINE SAMMLUNGCurrent Taste: Traditional Heavy Metal
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von Jhonny » Mittwoch 27. Oktober 2010, 20:52
Coole Scheibe, bin sehr froh, die auch zu haben - hab sie gekauft, nachdem mir die Anspieltipps in Rüdigers Liste so getaugt haben 
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von NorthernGuy » Donnerstag 28. Oktober 2010, 14:32
Große Klasse! Push ist ein Killer!
ATTENTION YOUNGER GENERATION! Behold REAL music played by fingers, brains and bodies... Enjoy, enhance and carry the torch onward!
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von Holger Andrae » Freitag 29. Oktober 2010, 22:40
Zu der Zeit war ich geschmacklich schon zu weit von den Kürbissen entfernt.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Frozen » Mittwoch 3. November 2010, 20:47
Platz 55: INSOMNIUM - Above the Weeping WorldJahr: 2006 Genre: Melodic Death Metal Eine vermischung aus Death Metal mit einigen progressiven Elementen, wie kann mir das gefallen? Ganz ehrlich, ich weiss es selbst nicht, aber wenns in der Musik um Wissen gehen würde, wäre ich definitiv nicht derjenige, der sich am Review von "Above the Weeping World" versuchen würde. Die Gitarrenarbeit, obwohl deutlich klarer, erinnert mich sehr schnell an Amon Amarth, wohl auch weil die meine erste Begegnung mit melodischem Death war. Die Melodien sind dabei beileibe nicht im Hintergrund gehalten zu Gunsten von Growls und dröhnenden Riffs, sondern erheben viele Songs mit aufhorchenswerter Atmosphäre zu wirklich tollen Tracks. Die Härte des Riffings in Kombination mit Niilo Sevänen's kraftvollem "Gesang" lassen Songs wie " Drawn to Black", meinem absoluten Favoriten auf dem Album, zu echten Krachern werden. Es ist wie bei den meisten guten Death ensembles: raues geschrei vor elegantem Gesang, und das passt wie die Faust aufs Auge. Ein Kritikpunkt ist hier sicher nicht anzubringen: Eintönig ist Insomnium nicht. Vor allem in längeren Songs fällt diese Variabilität besonders ins Ohr. " At the Gates of Sleep" hat US Power Metal ähnliche Gitarren und einige starke clean parts. Und mit " In the Groves of Death" kommt ein weiteres, absolutes Highlight zum Schluss. Leider erreicht dieser aber nicht die kurz- oder langfristigen Angriffe auf den Gehörgang wie sein Gegenüber auf dem Debüt: "In The Halls of Awaiting" ist aber auch der beste Song den ich von Insomnium bislang kenne. Mit tollen Soli weiss aber auch der Schlusspunkt von "Above the Weeping World" zu begeistern und die Repeat Taste zum beliebten Ziel des Zeigefingers werden. Nichts für mich? Wenn mir Insomnium irgendwas beibringen, dann dass ich Recht damit habe, nicht in Genres, sondern in Bands zu denken. So habe ich eine absolute Perle in einem Genre gefunden, das sonst nur selten von mir angespielt wird. Sehr erfreulich. Drawn To Black
At The Gates Of Sleep
In The Groves Of Death
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von Vaillant » Mittwoch 3. November 2010, 22:38
Habe sie neulich live gesehen und auch auf der Bühne für fein befunden. Ein sehr gutes Album, wobei auch "Across The Dark" (die Neue) und "Since The Day It All Came Down" sehr gelungen sind. Das Debüt hat auch einige gute Songs ("The Elder"!, war aber noch etwas unausgewogen.
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von Frozen » Montag 8. November 2010, 23:09
Eine Scheibe, die es inzwischen wohl nicht mehr in die Top 100 schaffen würde - oder nur knapp. Erklärungen folgen auf dem Fusse: Platz 54: GAMMA RAY - To The MetalJahr: 2010 Genre: Speed Metal, Heavy Metal, Melodic Metal, Power Metal Welch eine Wirkung hatten die Uptempo Kracher "Rise" und "All you need to know" zu Beginn auf mich. Schnell, mit tollen Melodien und enorm eingängig. Den Langzeittest bestehen sie jedoch nicht oder nur knapp, weshalb inzwischen andere Songs an ihre Stelle traten, die erst nach und nach ihre Stärken entfalteten. Nichtsdestotrotz: Inzwischen würde ich es wohl Bandintern nur noch auf Platz 5 werten. Vor allem Live sehr stark ist der inzwischen doch überzeugende Opener " Empathy". Kai war selten so variabel, das akkustische Intro hilft nur weiter dabei, ihn in Szene zu setzen. Wenn es dann jedoch härter wird, wird mit starken Riffs, gewohnt hartem Getrommle von Daniel und leichter Key-Untermalung ein Song gestartet, der länger brauchte, um es mir wirklich anzutun, inzwischen aber mit mein Favorit ist. Und wer bei dem Chorus nicht Bangen kann der.... nun, der sollte die Finger von Gamma Ray lassen ^^ " Time To Live" hätte auch auf der No World Order sehr gut gepasst, ein Riffbasierter und sehr melodischer Track im oberen Midtempo. Was Kai und Henjo hier darbringen ist einfach nur geiler Metal. Abzüge gibt es für die hier doch etwas störenden Keyboards... Mit einigen der besten Melodien des Albums und einem motivationsrefrain schlechthin wird das jedoch wieder wett gemacht. Mehr Probleme bei der Einordnung habe ich bei " Deadlands", und wer die DVD mit dem Making Of gesehen hat weiss, dass ich damit in prominenter Begleitung bin. Der Song ist nicht wirklich typisch Gamma Ray. Erneut drängen die Synth Sounds in den Vordergrund, hier passen sie jedoch auch recht gut hin. Die Idee hinter dem Song ist auch interessant und zeigt die zunehmend perversen TV Programme auf. Doch solange sieben millionen Augen jeden Schrott für ihre belustigung schauen ist das eh kein Thema, vor allem nicht für hier - aber es hat zu einem Hammersong geführt, der immer besser zu werden scheint. To The Metal ist inzwischen nicht mehr so weit oben klassiert wie es zu der Zeit war, als ich die Liste schrieb. Ich bin dennoch überzeugt, dass Gamma Ray hier ein starkes Stück abgeliefert haben, das nur teile seiner Kritik verdient hat. Empathy
Time To Live
Deadlands
Top 5 Jahr 20151. ENFORCER - From Beyond 2. VISIGOTH - The Revenant King 3. ARMORED SAINT - Win Hands Down 4. SATAN - Atom by Atom 5. HORACLE - Dead Eyes Revelations MEINE SAMMLUNGCurrent Taste: Traditional Heavy Metal
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von Drumtier » Dienstag 9. November 2010, 00:10
HELLOWEEN: Ja, da sind sogar einige echt starke Riffs dabei, leider aber ein furchtbar desinteressierter und lustloser Sänger. Da entgeht mir wohl nichts.
INSOMNIUM: Geile Riffs, schöne Stimmungswechsel, starker Gesang, weist schon eine gewisse Ähnlichkeit zu Amon Amarth auf, aber das ist ja keineswegs was schlechtes. Ja, gefällt mir gut!
RAMMA GAY: Nicht mein Sänger, nicht meine Riffs, aber ein cooles Solo!
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von Vaillant » Dienstag 9. November 2010, 00:32
Hab die GAMMA RAY seinerzeit fein verrissen bei mesc. Das hat unserem Mag eine Menge Leser, einen unterhaltsamen Sturm kollektiver Entrüstung und die höchste Zahl an Albenbenotungen (eben für "To The Metal") aller Zeiten gebracht; fast alle der wieder einmal gekränkten Community haben natürlich 9 gegeben, so um die 7 mehr als ich. Sollte mir die neue GRAVE DIGGER noch vornehmen 
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