Necronomicon (Lörrach)

Re: Necronomicon (Lörrach)

Beitragvon Pillamyd » Samstag 17. April 2021, 12:03

Ach herrje O_o

Da fragt man sich schon, was das soll. Nicht nur die Cover zu ändern, aber dann auch noch die Albumtitel austauschen?
Die Dame auf dem letzten Cover, war die nicht auch auf einem Omen Cover vertreten?
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Re: Necronomicon (Lörrach)

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 17. April 2021, 13:17

Und auf einer speziellen Version der Ample Destruction.

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Re: Necronomicon (Lörrach)

Beitragvon Pillamyd » Montag 21. Februar 2022, 13:26

So! Hier läuft die "Construction Of Evil" zum zweiten Mal und das gefällt mir echt gut. Die Band holzt konstant auf die Zwölf und lässt sich nicht von ihrem Kurs abhalten.

Rüdiger, was hälst du von dem Album?
Und um gleich eine Frage hinterherzuschieben: von der "Revenge Of The Beast" gibt es eine Special Edition, bei dem das Album nochmal als alternativ abgemischte Version gibt, die ja nach 80s klingen soll. Braucht man das? Und wie schätzt du das Album allgemein ein? Ich frage deshalb, weil es das Album ja auch gar nicht zu so einem guten Kurs gibt.
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Re: Necronomicon (Lörrach)

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 23. Juli 2022, 23:46

Bei Necronomicon geht es auch weiter, dem finalen Kapitel folgt also gottlob ein Neuanfang:
http://www.powermetal.de/news/news-NECR ... 52240.html

Und deine Fragen habe ich augenscheinlich im Februar übersehen, was? Sorry dafür.

Ich mag beide Alben habe sie aber unterm Strich zu lange nicht mehr gehört, um allzu verlässliche Auskünfte geben zu können. Die Doppel-CD-Version der "Revenge" ist schon recht interessant, denn die beiden Versionen klingen hörbar unterschiedlich. Das Album an sich ist aber so auch schon recht old schoolig, hat auch einen Hauch von Sodom abbekommen. Der Opener "Magic Forest" ist zum Beispiel echt klasse, wild, aber gesanglich und stimmungsmäßig doch vielseitig, weil die Thrash-Rasselei auch mal gelungen verschleppt wird:

https://youtu.be/qj_xqK-uVqo?list=OLAK5 ... 9msPGds7fM

"Construction Of Evil" war ja das erste Studioalbum nach vielen Jahren und aus meiner Sicht ein Comeback nach Maß. Griff die "Possessed Again..."-MCD-Eigenpressung gut auf und ging wieder etwas mehr back to the roots als das zehn Jahre zuvor erschienene zeitweilige Abschiedsalbum "Screams", das eher typischer Mittneunziger-Thrash-Stil mit mehr Groove war. Gleichwohl klingt die "Construction" natürlich schon zeitgemäßer als die Alben aus den Achtzigern.

Leider gibt's bei Necronomicon scheinbar immer etwas, das schwer aufzutreiben ist. Die Labelwahl war halt früher nicht immer die glücklichste.
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Re: Necronomicon (Lörrach)

Beitragvon Pillamyd » Dienstag 2. August 2022, 16:14

So eine lange Tour und nur ein Termin in Deutschland? Verrückt.
Wenigstens im Ländchen hätte da ja noch was gehen können. Hätte ich mir gern gegeben.

Bei dem Vergleich zu Sodom stellen sich natürlich meine Ohren auf :grins:
Alter Verwalter geht "Magic Forest" ab oO

Ich habe eh beschlossen, hier zu komplettieren. Sind ja nur noch vier Alben. Bei dem Album wird das aber wohl ein langes Geduldsspiel.
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Re: Necronomicon (Lörrach)

Beitragvon Pillamyd » Samstag 13. Mai 2023, 12:42

Ich hab die neue Scheibe fast verpennt. Das habe ich absolut nicht mitbekommen, dass es da was Neues gibt. Erst mit der Auflistung was im Soundcheck hier alles drin ist, bekam ich davon Wind.

Dann das Interview mit Freddy wieder auf der Seite und dann war ich auch mal richtig gespannt auf die Scheibe. Ich kann noch nicht so viel sagen. Aber die ersten Eindrücke stimmen mich wirklich positiv.

"Constant To Death" gibt sich sehr kurzweilig bisher. Die Band hat eine wirklich grandiose Art eine gewisse Atmosphäre zu erschaffen. Das Teil scheint ein krasser Bastard aus Punk, Hardcore, Melodik zu sein. Sowohl in der Musik als auch im Gesang. Verdammt Abwechslungsreich! Und das Teil kommt mir sehr spontan in seiner Art daher. Weniger verkopft oder durchdacht. Manchmal fühle ich mich sogar etwas an "Sodom" irgendwo zwischen "Get What You Deserve" und "'Til Death Do Us Unite" erinnert.

Mein Daumen zeigt deutlich nach oben :dafuer:
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Re: Necronomicon (Lörrach)

Beitragvon Pillamyd » Samstag 13. Mai 2023, 13:05

Pillamyd hat geschrieben:"Constant To Death" gibt sich sehr kurzweilig bisher. Die Band hat eine wirklich grandiose Art eine gewisse Atmosphäre zu erschaffen. Das Teil scheint ein krasser Bastard aus Punk, Hardcore, Melodik zu sein. Sowohl in der Musik als auch im Gesang. Verdammt Abwechslungsreich! Und das Teil kommt mir sehr spontan in seiner Art daher. Weniger verkopft oder durchdacht. Manchmal fühle ich mich sogar etwas an "Sodom" irgendwo zwischen "Get What You Deserve" und "'Til Death Do Us Unite" erinnert.


Hier sei erwähnt das ich von Einflüssen spreche. Natürlich ist das immer noch Thrash Metal den die hier spielen :)
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Re: Necronomicon (Lörrach)

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 29. Juni 2024, 15:40

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VIC Records hat uns vor Kurzem eine Compilation namens "The Demos" von NECRONOMICON serviert, welche die beiden Prä-Debut-Demos "Total Rejection" und "Blind Destruction" aus dem Jahr 1985 enthält, beide remastert von Genre-Knopfdreher-Legende Patrick W. Engel, so dass für einen guten, authentischen Demosound gebürgt ist, sowie zudem die beiden Songs von der 1986er-Samler-LP "Break Out".

Das ist nicht nur von historischem Interesse, sondern auch in Sachen Songmaterial spannend, weil keiner der sechs Songs des ersten Demos "Total Rejection" es auf die ersten Alben geschafft hat. Das ist noch sehr punkiges Speed-Metal-Material, ziemlich räudig, ungehobelt, aggressiv, angepisst, mit antibürgerlicher Attitüde, aber verdammt cool, mit dezenten (harten) Deutschpunk- und Oi-Einflüssen, und Hardcore-Punk à la GBH, EXPLOITED u.a. Man hatte damals auch ordentlich Support der Südwest-Punk-Szene, und sah auch sehr punkig aus (siehe Photos im Booklet). Der letzte, recht doomige Song 'Wehrt Euch!' ist auf Deutsch gesungen.

Das zweite Demo "Blind Destruction" ist dann schon einiges thrashiger, die fünf Song fanden dann auch den Weg auf das Debütalbum, wenn auch in anderen Versionen. Desgleichen gilt für die beiden Sampler-Tracks. Bekannte Songs, andere Versionen.

Wenn man Necronomicon mag, und großes Interesse für die frühe Phase des alten Teutonen-Thrashs mitbringt (man kriegt ja inzwischen von fast allen Bands irgendwie offiziell die Demos), dann ist das echt eine lohnende Anschaffung. Hübsches Artwork, guter Sound, ausführliche Linernotes als fünfseitges Interview mit Freddy.

Empfehlung meinerseits!
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Re: Necronomicon (Lörrach)

Beitragvon Jhonny » Sonntag 30. Juni 2024, 16:58

Ich gebe zu: Mit der Band habe ich mich bisher quasi gar nicht beschäftigt. Danke daher für den Text, jetzt halte ich eher mal ein Auge auf!
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