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von Havoc » Montag 8. Juni 2020, 21:56
Eike hat geschrieben:Und seit dem letzten Umzug nichtmal mehr Ordnung in der Sammlung.
Das habe ich auch nicht. Aber ich finde trotzdem immer alles relativ schnell. Ich kenne meine Sammlung halt. Sind ja aber nur ca. 1000 CDs plus die Various Artists Sampler Sachen.  Ist bei mir aber auch wegen der Zweitwohnung so. Hätte ich nur ein Daheim, dann würde ich wohl mal alles sortieren. So schleppe ich halt immer mal was hin und her...ohne Zweitwohnung wäre manches einfacher...aber ich hätte auch weniger Platz.
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Havoc
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von Jhonny » Montag 8. Juni 2020, 22:11
Havoc hat geschrieben:Das kommt wirklich etwas überraschend. 75%!? Mir geht es da tatsächlich ein kleinwenig wie Rüdiger. Man liest hier seit Jahr und Tag was für ein Fan du bist und was du so alles kaufst...und dann wie aus heiterem Himmel nun das! Ich habe ja auch schon mal ein paar CDs verkauft vor einiger Zeit...und bei manch einem Album habe ich es auch bereut. Aber ein derartiger Ausverkauf kam mir bisher noch nie auch nur annähernd in den Sinn. Aber das Platzproblem rückt bei mir auch immer näher. Das kann ich verstehen. Ich versuche daher es nicht zu sehr ausarten zu lassen bei den Einkäufen. Bei Dir fand ich das ehrlich gesagt manchmal auch wirklich krass. Waren es nicht mal 300 Alben in einem Jahr? Und in Deinem Alter eine solche Sammlung aufzubauen ist schon krass finde ich. Ich habe in den letzten Jahren ca. 50 Alben pro Jahr gekauft. Wenn ich so weiter mache, dann brauche ich noch ca. 66 Jahre um auf Deine Sammlungsstärke zu kommen. Dann bin ich 106 Jahre alt. Yeah! Trotzdem. In etwa genauso krass wie Deine Käufe finde ich nun diesen Ansatz des Verkaufens. Bin Deine Liste dennoch eben mal durchgegangen. Meine Herren. Auch hier hat Rüdiger Recht. Auch ich könnte jetzt sofort 200 Alben und mehr kaufen. Sehr geile Sammlung! Es geht mir dann aber auch wie am Wühltisch. Ich nehme 20 Alben in die Hand und kaufe sie dann eher doch nicht. Ich überlege trotzdem noch ob ich Dir eine PN senden soll... 
Schick mir gern ne Nachricht Und bleib gern in dem Glauben, ich hätte nur 300 Alben gekauft Wobei, letztes Jahr war das etwa so. Im Jahr davor war es halt echt krass. Das habe ich finanziell nie bereut, es war immer drin. Aber zeitlich hat es mich mehr und mehr gestresst, weil ich einfach nicht dazu komme, meine Klassiker zu hören. Das hat mich einfach genervt. Ich habe ja bis letzte Woche immer den Zustand erhalten, dass ich fast alles, was ich besitze auch mehrfach gehört hatte, oft mindestens drei Mal. Aber das wurde halt zusehends anstrengender. Dadurch mag es nach außen wie eine plötzliche Änderung wirken, aber es ist letztlich ein bewusst vollzogener Change - um wieder die Freiheit zu haben, wirklich nach Lust und Laune das Geliebte zu Hören. Und natürlich auch ein irgendwie tragischer Abschied von dem Wunsch, irgendwie alle relevanten Metalbands hier im Regal stehen zu haben. Manches fliegt dann nahezu komplett raus. Aber es läuft halt auch nie. Mit 1000 Scheiben plus minus X glaube ich kann man alles gut realistisch jedes Jahr hören (aber da soll natürlich auch kein Druck dahinter da sein). Und das würde ich mir wünschen. Also ist mein Ziel, bis zum Jahreswechsel etwa in dieser Größenordnung anzukommen. Und sicher werde ich in drei Jahren auch manche ausrangierte Scheibe bereuen. Damit muss ich dann leben.
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von Havoc » Montag 8. Juni 2020, 22:18
Jhonny hat geschrieben:Und bleib gern in dem Glauben, ich hätte nur 300 Alben gekauft Wobei, letztes Jahr war das etwa so. Im Jahr davor war es halt echt krass. Das habe ich finanziell nie bereut, es war immer drin.
Und das ohne Ehekrise? Hut ab...auch vor Deiner Frau. Echt jetzt! Aber zeitlich hat es mich mehr und mehr gestresst, weil ich einfach nicht dazu komme, meine Klassiker zu hören. Das hat mich einfach genervt.
Ja. Umso mehr man hat...umso mehr läuft man auch Gefahr sich zu stressen. Ich hätte gerne auch viel mehr Zeit zum hören. Man muss es dann halt irgendwie schaffen die Zeit in der man hören kann zu genießen und zu schätzen. Habe ja auch letztens Mal geschrieben, dass meine Sammlung ein wenig einen toten Punkt erreicht hat. Von daher kaufe ich mittlerweile auch viel weniger Bands Marke der neuste Schrei...und mehr die Bands die ich schon länger kenne und auf deren Alben ich mich sehr freue. Wie zuletzt z.B. Katatonia und Secrets Of Moon. Und selbst dann kommt ja immer noch viel zusammen. Im Moment habe ich aber glaube ich einen ganz guten Dreh in der Sache. Habe aber schon lange nichts mehr verkauft.
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von Jhonny » Montag 8. Juni 2020, 22:23
Ja, mein Ziel wäre so die Sammlung konstant zwischen 800 und 1200 Scheiben zu halten - und wenn das noch mal klar überschritten wird müssen halt wieder 50 oder 100 Alben raus. Platz ist schon ein Thema. Meine Frau weiß dass ich ein elendiger Sammler bin, das war ihr schon vor 12 Jahren klar (ist ja nicht so, als ob ich nur CDs sammeln würde). Sie wusste schon dass sie sich da auf einen Sonderling einlässt 
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von Rüdiger Stehle » Montag 8. Juni 2020, 22:28
Ich indes fühle mich seit einer Stunde zunehmend unwohl, weil ich mir über den Verbleib einer meiner CDs im Unklaren bin, die ich vorgestern noch in Händen hielt. Wirklich schlimm wäre nicht, läge sie unterm Sofa oder im Kühlschrank. Schlimm wäre nur, ich hätte sie an der falschen Stelle ins Regal geschoben. Mit graust gerade, bei dem Gedanken.
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von Holger Andrae » Montag 8. Juni 2020, 22:54
So sehr ich den Gedanken des Qaulitätsschrumpfens und den vermeintlichen Druck die Klassiker nicht hören zu können, nachvollziehen, so wenig verstehe ich den Umkehrschluss einer Radikalaussortierung. Ich kaufe halt seit einiger zeit kaum noch Neuheiten und höre mich durch alte Scheiben. Weg muss dann erstmal nichts, es kommt nur weniger dazu. Auf eine "Abarbeiten" der Neuzugänge habe ich wenig Bock.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Rüdiger Stehle » Montag 8. Juni 2020, 23:05
Vielleicht gruselt's mich vor Jhonnys Entschluss so sehr, weil - er deutet es an - er ja ein Stück weit meine Sammelstrategie "imitiert" (Zitat!) hat und ich daher konsequenterweise darüber nachdenken muss, ob ich auch irgendwann vor einem solchen Entschluss stehen könnte. Meine Erben dann sowieso, klar, aber das juckt mich nimmer. Das Problem ist: Jhonny hat erkannt, dass er nie alles haben wird, was er - nach diesem Sammelmodus - haben wollen würde. Das geht mir natürlich auch so. Gut, ich muss das nicht erkennen, weil ich das eh immer schon im Kopf habe, aber die Frage ist halt, welche Konsequenz man daraus ziehen muss, soll, will, kann.
Natürlich kaufe ich zur Zeit definitiv viel mehr, als ich hören kann. Das ist aber bestimmt schon seit bald 20 Jahren so, und es hat mich nie ernsthaft gestört. Platzprobleme im engeren Sinne habe ich auch nicht, denn Platz ist schon noch. Ich muss halt immer wieder neue Regale zimmern lassen.
Klassiker höre ich fast nie. Das ist in der Tat ein Knackpunkt, aber das liegt gar nicht so sehr an den Neueinkäufen, sondern daran, dass mich immer mehr reizt, Dinge zu hören, die ich (noch) nicht so gut kenne, als Dinge, die ich eh auswendig kenne.
Langer Rede kurzer Sinn: Im Prinzip konsequent. Warum sollte man versuchen, sich die Metal Archives komplett ins Lager zu stellen, wenn man weiß, dass das eh nicht gelingen wird. Wofür dann die beiden Scheiben von BALROG aus Italien? Dritte italienische Metalliga, mäßig zwingend. Aber hey... die haben Omen gecovert, sich nach einem Dämonen aus der Alten Zeit benannt. Gehört schon ins Regal, oder? Hmm... keine Ahnung. Ich hab immer noch Bock drauf, das Zeug zu haben, und es hören zu können, wenn ich wollte.
P.S.: Oh, ich hab die vermisste CD gefunden. Sie lag unter der neuen Grave Digger.
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von Peter Kubaschk » Montag 8. Juni 2020, 23:27
Ich habe ja in den letzten paar Jahren schon immer recht viel aussortiert und bislang habe ich auch nicht das Gefühl gehabt, dass sich meine Sammlung qualitativ verschlechtert, ganz im Gegenteil. Allerdings habe ich zeitgleich meine Sammlung auch nicht verkleinert, sondern sie hat in den letzten Jahren eine recht konstante Größe von ca. 3,500 Tonträgern. Wenn ich jetzt durch die Sammlung gehe, habe ich auch große Schwierigkeiten noch etwas rasuzunehmen, wo ich mich frage, warum ich das denn eigentlich habe .Von daher habe ich derzeit wohl schon eine ideale Größe gefunden. Und da ich noch kein Album vermisst habe, bereue ich auch noch nichts.
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von Eike » Montag 8. Juni 2020, 23:40
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Ich indes fühle mich seit einer Stunde zunehmend unwohl, weil ich mir über den Verbleib einer meiner CDs im Unklaren bin, die ich vorgestern noch in Händen hielt. Wirklich schlimm wäre nicht, läge sie unterm Sofa oder im Kühlschrank. Schlimm wäre nur, ich hätte sie an der falschen Stelle ins Regal geschoben. Mit graust gerade, bei dem Gedanken.
Deshalb habe ich mir die EARTH "The Bees Made Honey In The Lion's Skull" nochmal gekauft vor einiger Zeit. Hätte ich schon vor Jahren tun sollen. Das ständige Grübeln hat nix gebracht, noch dazu war das meine beste Platte zum Runterkommen und Einschlafen. Ich bescheuerter Sturkopf wollte mir bloß nicht die Niederlage eingestehen, dass ich die wohl für immer verzolpscht habe. Aus Erfahrung kann ich dir nur raten: Falls du sie gerne hörst und sie nicht binnen Monatsfrist wieder auftaucht, mach einen Haken dran, schreib sie ab und kauf sie neu. Ich hätte mir soooo viel Ärger und Vermissen ersparen und statt dessen soooo viele schöne, entspannende, entspannte, träumende Stunden und bessere Nächte gönnen können!
Music is the only religion that delivers the goods. (Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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von Havoc » Montag 8. Juni 2020, 23:43
Rüdiger Stehle hat geschrieben:P.S.: Oh, ich hab die vermisste CD gefunden. Sie lag unter der neuen Grave Digger.
Wer auch sonst sollte sie verbuddelt haben. 
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