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Mein musikalisches Jahr 2018Re: Mein musikalisches Jahr 2018Die PRIMORDIAL ist intensiv und schon stark, aber bei mir nicht ganz so prägend wie manche frühere Scheiben gewesen. Irgendwann ist es wie bei UNLEASHED - immer das gleiche, wenn auch auf sehr hohem Niveau.
Re: Mein musikalisches Jahr 2018
Wie gesagt, ich freue mich sehr wenn sich jemand dafür interessiert was mich so letztes Jahr musikalisch bewegt hat. Aber nicht nur letztes Jah. Deswegen habe ich ja die Platzierungen zunächst weggelassen, da ich noch einige Sachen nachholen möchte. Cool, dass du die Zeit hattest alle Scheiben anzuhören, die du noch nicht kanntest. Ich denke das hier noch das ein oder andere Album auftauchen wird, dass dir gefallen wird. Außer du kennst die Alben schon. Wovon ich ausgehe. Schön auf jeden Fall das dir die "Year Of The Tiger", "Pawn And Prophecy" oder auch "The Cauldron And..." so gut gefallen. Ich weiß allgemein nicht wie du zu den extremeren Sachen steht. Wenn einem z.B. "YOB" nicht zusagt verstehe ich das komplett.
Re: Mein musikalisches Jahr 2018Ich bin immer froh über Tipps und lasse mich gerne von anderen inspirieren.
Mit extremen Spielarten ist das so ne Sache. Mit Black Metal und dessen Subgenres habe ich mich nie richtig beschäftigt. Death Metal beschränkt sich bei mir hauptsächlich auf Opeth und Death. Thrash höre ich sehr gerne, hier ist meine Grenze Vektor. Und ind der Doom Sparte und ist es immer sehr individuell. Hauptsächlich von epischer Natur à la Candlemass und Sorcerer.
Re: Mein musikalisches Jahr 2018
Ganz so krass wie bei UNLEASHED empfinde ich das nicht.
Re: Mein musikalisches Jahr 2018
Genauso handhabe ich das auch. Und es macht halt auch dazu noch extrem Spaß ![]()
Re: Mein musikalisches Jahr 2018![]() Amorphis |Queen Of Time ![]() Genre: Metal VÖ: 28. Juni 2018 1. The Bee (05:30) 2. Message In The Amber (06:44) 3. Daughter Of Hate (06:20) 4. The Golden Elk (06:22) 5. Wrong Direction (05:09) 6. Heart Of The Giant (06:32) 7. We Accursed (04:59) 8. Grain Of Sand (04:44) 9. Amongst Stars (04:50) 10. Pyres On The Coast (06:19) 11. As Mountains Crumble* (06:17) 12. Brother And Sister* (06:03) Mit Amorphis war es ja immer sehr schwierig. Überzeugt hat mich die Band nie. Gefühlt bei jeder Veröffentlichung seit „Eclipse“ probierte ich es immer wieder. Aber mir hat am ehesten noch „Skyforger“ gefallen, die ich mir allerdings auch nie zugelegt habe. “And when the tiny one from heaven comes/crawls inside the chosen skull”. Ab dieser Sangeskunst auf „The Bee“ war es aber um mich geschehen. Was fand ich das in diesem Moment atemberaubend. Diese Stelle gehört wohl zu den großen Überraschungseffekten. Vor allem bei einer Band bei der ich regelmäßig wollte, dass sie mir gefallen. Die Band trägt auf diesem Album dick auf. Orchestrale Passagen, Chöre und eine Mords Produktion. Trotz dieser Ausrichtung wirkt das Album nicht überladen, sondern klingt wirklich auch differenziert. Chöre und orchestrale Passagen sind an richtigen Stellen eingesetzt. Absolut grandios finde ich hier die Umsetzung der folkigen Elemente, gepaart mit den orientalischen Klängen dieses Albums. Vor allem nennen möchte ich hier „Message In The Amber“. Da sind über die gesamte Länge des Albums so abgefahren gute Spielereien versteckt. Man mag es kaum glauben. „Daughter Of Hates“ zum Beispiel ist so ein Brocken. Die folkig anmutenden Klängen, der Wechsel zwischen cleanen und harschen Vocals. Der dramaturgische Aufbau des Songs durch die Instrumentierung. Dann die Chöre und als wäre das nicht schon gut genug, erklingt mitten im Song ein Saxophon. Und auch erwähnen möchte ich „Amongst Stars“ mit der Engelsstimme Anneke van Giersbergen. Was verzückt mich die Dame hier wieder. Ich hab von ihr schon sehr lange nichts mehr gehört. Da war der Effekt wahrscheinlich hier auch riesig. Ich war echt ein bisschen fasziniert von diesem Album. Die Umsetzung ist echt sehr gut gelungen. Die Vielfältigkeit ist überwältigend. Was hier alles fabriziert wurde und was für Massen von Ideen die Band umgesetzt haben.
Re: Mein musikalisches Jahr 2018![]() Dautha | Brethren Of The Black Soil Genre: Doom Metal ![]() VÖ: 16. März 2018 1. Hodie Mihi, Cras Tibi (08:01) 2. Brethren Of The Black Soil (15:39) 3. Maximinus Thrax (07:36) 4. The Children’s Crusade (11:40) 5. In Between Two Floods (07:46) 6. Bogbodies (06:50) Eines der Alben die ich mir erst im diesem Jahr gekauft habe. In der letzten Hälfte des letzten Jahres wurde ich etwas „faul“ und schaffte es einfach nicht mehr mir das Album zu holen. Dabei stand es bei mir auf der Liste. „Brethren Of The…“ markiert das Debut Album dieser Band. Zu Dautha bin ich über den März-Soundcheck gekommen. Der 5. Platz machte mich neugierig. Das Album fängt mit „Hodie Mihi, Cras Tibi“ sehr schwermütig an. Sänger Palmqvist kommt mit tiefer aber stark gesungener Melodie daher. Der aber auch anders kann und das im gleichen Song auch direkt im Refrain zeigt. Die höheren Passagen hat er gut drauf. Viel zur Atmosphäre trägt dann auch die Violine die den Song im Refrain begleitet bei. Wer glaubt, dass das Tempo aber noch angehoben wird, könnte enttäuscht werden. Es geht langsam und Schritt für Schritt voran. So auch im über 15 minütigen Titelsong. Der Doom der hier gespielt wird, wird immer wieder durch folkige Einschläge verfeinert und klingt damit sehr kräftig und episch. „The Children’s Crusade“ gehört zu meinen Lieblingen auf dem Album. Die Akustikgitarre und der Einsatz des mehrstimmigen Gesangs finde ich so dermaßen gelungen, dass ich mich bei jedem Durchlauf auf den Song freue. Total epischer Song mit eben jenen Texten.
Re: Mein musikalisches Jahr 2018Hach ja, PRIMORDIAL. Ich bin ja sowas von eine treuloste Tomate. Hab die Band mit "Storm Before Calm", "Gathering Wilderness" und vor allem "Nameless Dead" ziemlich gefeiert. Dann passiert, was oft passiert. Die Uhren drehen sich weiter. Geschmäcker drehen sich mit, aber vielleicht in andere Richtungen als die Uhren-Zeiger. Dann geht's mir so wie letztens hier bei ARENA. Jupps, so klingt PRIMORDIAL halt. Nicht unbedingt schlechter als damals. Könnte man eigentlich mal wieder mehr hören....
AMORPHIS. Steng genommen ist bei mir nur "Elegy" für die Ewigkeit hängen geblieben. Und trotzdem hab ich die auch seit einer Ewigkeit nimmer gehört. Was hier ertönt, ist sehr kraftvoll, ich mag auch die vielen Synthie-Blubberein drumrum. Lustig, die von Dir genannte Textzeile find ich gesanglich jetzt nicht allzu auffällig/ungewöhnlich. AMORPHIS hat auch ein wenig einen Symphonic-Folk-Metal-Touch abbekommen, kann das sein? Ich finds grad ziemlich cool. Definitiv kein PRIMORDIAL/ARENA-kenn-man-ja-eh-schon-Effekt. DAUTHA. Irgendwie langatmig, aber auch gut. Ich glaube, ich fänd das mit den richtigen Female-Vocals aber noch einen ganzen Tick besser. Da gibt es auch eine Band, die da recht ähnlich klingt, mir fällt nur der Name nimmer ein. Realer Name: Thomas Becker
Re: Mein musikalisches Jahr 2018Ich muss sagen, dass hier auch auf Alben auftauchen die eher in die Kategorie +/- fallen. Da ist Primordial mit der neuen leider drin.
Die Textzeile habe ich eigentlich nur so mitgeschrieben, weil ich das Lied beim schreiben hörte. Das ist vielleicht für "Amorphis"-Verhältnisse nichts neues. Mich hat das im Zusammenspiel mit der Musik an der Stelle wenn genau die Textzeile gesungen wird einfach so derbe gepackt. Da stimmt einfach alles.
Re: Mein musikalisches Jahr 2018
Verstehe. Ich mag den Ansatz. ![]() Realer Name: Thomas Becker
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