Mein musikalisches Jahr 2018

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Pillamyd » Dienstag 12. März 2019, 18:20

Haris Durakovic hat geschrieben:Du scheinst, mit 'nem sehr interessanten Musikgeschmack gesegnet zu sein - einiges aus dem Thread steht schon länger auf der Liste und muss mal in Angriff genommen werden.


Welche Alben wären das denn? :)

Peter Kubaschk hat geschrieben:
Rüdiger Stehle hat geschrieben:@ Peter:
Die Drone-Elemente waren 2004/2005 da, aber schon damals nicht dominant oder stilprägend. Schon damals war viel 70er-Doom und Stoner-Sound mit im Mix. Nach Pillamyds Hörproben zu urteilen, sind die Drone-Momente eher weniger als mehr geworden. Immer noch sehr dunkler, drückender Doom, aber schon auch mit sehr schönen und melodischen Elementen. Wenn man so mag, sogar mit postrockigen Nuancen.


Ja, als die Band etwas aufkam, war das sogar häufig eines der Schlagwörter in den Rezensionen (hatte ich zumindest so wahrgenommen) und damit dann gleich abgelegt. Mal sehen, ob ich mich gegen meinen inneren Widerstand durchsetze und mal hineinhöre. Hat aber keine Priorität.


Nochmals auch von mir eine absolute Bestätigung. Zumindestens auf dem aktuellen sind sie da, aber wie Rüdiger sagt, eher weniger.
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Haris Durakovic » Dienstag 12. März 2019, 22:01

"Einiges" ist etwas übertrieben :D - aus deiner bisherigen Liste bislang nur Yob... Ich bin mir aber sicher, dass da noch einiges Interessantes kommt...
W.E.T. hab ich aber auch erst wieder vor kurzem ausgepackt und bin immer noch doppelt begeistert - einmal, weil's einfach ein tolles Album ist und einmal, weil ich immer noch etwas verstört bin, dass mir auch AOR/Melodic Rock oder wie auch immer zusagt... :D
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon salisbury » Dienstag 12. März 2019, 22:08

Haris Durakovic hat geschrieben:...weil ich immer noch etwas verstört bin, dass mir auch AOR/Melodic Rock oder wie auch immer zusagt... :D


Es muss das Alter sein, Haris...
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Haris Durakovic » Dienstag 12. März 2019, 23:15

Ich sträube mich dagegen, dies zuzugeben, aber letztlich geht's darauf hinaus... :D
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Pillamyd » Mittwoch 13. März 2019, 00:23

Was soll ich sagen? In diesem Monat steht mein 28. Geburtstag bevor. Und AOR ist klasse. Brauche ich noch viel mehr.
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Pillamyd » Mittwoch 13. März 2019, 11:36

Bild
Angelus Apatrida | Cabaret De La Guillotine Bild
Genre: Thrash Metal
VÖ: 04. Mai 2018

1. Sharpen The Guillotine (06:01)
2. Betrayed (06:05)
3. Ministry Of God (05:00)
4. The Hum (04:26)
5. Downfall Of The Nation (04:49)
6. One Of Us (03:13)
7. The Die Is Cast (05:23)
8. Witching Hour (05:59)
9. Farewell (06:24)
10. Martyrs Of Chicago (05:00)

Brett? Ja Brett? Aber volles Brett!!!
Ich habe mir ja die Band auch immer wieder mal angehört zu den VÖs die da kamen. Aber tatsächlich empfand ich die Stimme von Guillermo immer irgendwie störend.
Doch hier habe ich mich mal ran gewagt.
Und siehe da…es funktioniert. Ich war regelrecht überrascht von diesem Album. Die Songs sind unheimlich kraftvoll und brechen wahrlich aus sobald der erste Ton eines jeden Songs gespielt wird. Und dabei geht es nicht nur stumpf nach vorne. Die Spielfreude der Band ist deutlich zu hören, denn immer wieder blitzen kleine Parts auf die die Songs im richtigen Moment auflockern. Und das brauchen Songs die kaum kürzer als 5 Minuten sind und dazu auch noch bis knapp zum Schluss völlig durchballern. Der vorletzte Song, "Farewell", lässt die Hörer mal für 3 minuten atmen ehe das Album noch vom ganzen Headbanging dir komplett die Luft abschnürt. Dabei ist dies der Song, der mir am wenigsten zusagt. An einigen Stellen erinnern mich die Songs in der Art an Anfang/Mitte 90er Megadeth, wie z.B. in "Betrayed". Auch gesanglich ist das viel Abwechslungsreicher als erwartet.

Was die Band alles auf dem Kasten hat wird dann in „Downfall Of The Nation“ präsentiert. Diese technische Versiertheit gepaart mit Tempowechsel und stampfenden Parts ist brutal. Hier haut die Band wirklich alles raus was geht. Ein echtes Feuerwerk.

Dazu muss man sagen, dass das Album sich auch noch total druckvoll anhört. Da hat Daniel Cardoso (Neuerdings Bassist bei Anathema und auch verantwortlich für diverse Antimatter Produktionen zuständig gewesen) wohl ein Gespür für druckvolle Produktionen. Egal ob laut oder leise.
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Pillamyd » Freitag 15. März 2019, 11:05

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Arena | Double Vision
Genre: Neo Prog Bild
VÖ: 25. Mai 2018


1. Zhivago Wolf (04:48)
2. The Mirror Lies (06:57)
3. Scars (05:16)
4. Paradise Of The Thieves (05:10)
5. Red Eyes (06:40)
6. Poisoned (04:27)
7. The Legend Of Elijah Shade (22:39)


Ja ich kenne “The Visitor” leider nicht. Und die Verbindung dieses Albums zu dem vor über 20 Jahre erschienen Referenzwerk (zumindest liest man dies ja) ist vorhanden.
Ja mein „Arena“ Spektrum begrenzt sich auch auf nur 2 Alben. Ja ich weiß, dass dies geändert werden muss. Und zwar baldig.

„The Unquiet Sky“ hat mir ja schon wunderbar gefallen. Die Ankündigung eines neuen Albums, hat in mir die Frage aufgeworfen ob sie das nochmal schaffen mit mir.

Beginnt „Zhivago Wolf“ zunächst erstmal mit ruhigen Orgeltönen, so steigert sich der Song doch in seiner Länge und kommt mit ordentlichen Riffs um die Ecke. Sobald die Stimme des Sängers einsetzt ist es aber um mich geschehen. Die Sangeskunst löst bei mir irgendetwas aus, dass mich total zufriedenstellt. Kann gar nicht genau sagen was, aber die Synapsen schalten direkt, wenn ich es höre.

Auch „The Mirror Lies“ überzeugt auf voller Linie mit seiner basslastigen und schwer wirkenden Grundstimmung.

Insgesamt klingt „Double Vision“ düsterer als der Vorgänger. Wobei das auch der schwerwiegendste Unterschied zum letzten Album ist. Die Romantik, von der ich beim letzten Album schon sprach ist hier eher punktuell spürbar. Und trotzdem klingt das alles sehr vertraut. Der Gesang, der Sound und vor allem die Gitarrensoli. Ob meine Behauptung stimmt, dass solche Merkmale den Wiedererkennungswert der Band spiegeln müssen andere bestätigen. Dafür habe ich leider noch zu wenig von der Band.

Zu erwähnen ist hier allerdings der Longtrack am Ende des Albums. Die Nähe zur Oper und Musical zu den vor allem Clive Nolan ja starken Bezug hat kommt hier stark zur Geltung. Trotz der Länge von über 22 Minuten, kann man den Song von Anfang an aber sehr gut folgen. Die Umsetzung ist musikalisch meiner Meinung sehr gut gelungen.
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon frankjaeger » Freitag 15. März 2019, 17:18

Die war auch in meinen Tops des letzten Jahres, schön zu sehen, dass ich da nicht ganz allein stehe. Die meisten Alben der Band sind klasse, mein Lieblingswerk istr aber "Contagion", natürlich in der "Contagion Max"-Version, die das ganze Werk inklusive der beiden EPs in der korrekten Reihenfolge enthält. (https://www.musik-sammler.de/media/1113450/)
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon salisbury » Freitag 15. März 2019, 20:04

Ich hab mir fest vorgenommen, hier auch mal in die Links hinein zu hören und evtl einen Kommentar abzugeben. :subber:
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Re: Mein musikalisches Jahr 2018

Beitragvon Pillamyd » Freitag 15. März 2019, 21:31

Da muss eindeutig mehr her von Arena. Wenn das nämlich so ist werde ich nach der "Contagion" ausschau halten müssen.

salisbury hat geschrieben:Ich hab mir fest vorgenommen, hier auch mal in die Links hinein zu hören und evtl einen Kommentar abzugeben. :subber:


Nur her mit den Kommentaren. Immer schön die Meinung anderer zu lesen :)
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