Musikalische Erkenntnis des Tages

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Schaf » Freitag 17. August 2018, 06:25

Drumtier hat geschrieben:
Schaf hat geschrieben:Erkenntnis des Tages: Schleichwerbung sollte man bannen.

Schwer zu sagen ob diese kryptische Erkenntnis auf mich bezogen war. Ich nehms mir aber gern zu Herzen und steige auf Stampfwerbung um: Du sollst Harry Potter lesen! Harry Potter ist super! ;-)


Ich hab gerade eine Kurzgeschichtensammlung von Hemingway und "Letzte Einkehr" von Imre Kertész auf dem Nachttisch zu liegen. Die sind auch super :P
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Freitag 17. August 2018, 09:15

"Heilige Runen" von Géza von Neményi ist es hier.
:grins:
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Schaf » Freitag 17. August 2018, 09:44

Außerdem hat Trommelschwein eh nicht die richtige Version von Harry Potter gelesen:
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Erasmus » Sonntag 19. August 2018, 11:31

Ich hätte da folgende Erkenntnis für euch und ihr dürft gern versuchen mich vom Gegenteil zu überzeugen:
J. K. Rowling war großer Fan der Band DEATH und hat die Harry Potter-Bücher angelehnt an die Alben der Band geschrieben.

Wie gesagt, ihr dürfts gern versuchen aber die Parallelen sind viel zu offensichtlich um als bloßer Zufall abgetan zu werden, also sehen wir sie uns an: Im ersten Buch/Album wird der Grundton der Handlung festgelegt, die Geschichte selbst ist ganz nett aber der Schulalltag (bzw. sein Pendant, alltäglicher Death Metal) steht schon noch recht im Vordergrund.
Auch das zweite Buch/Album ist kurz/wenig komplex und der Alltag bestimmt den Gesamteindruck. Wir bekommen erste Einblicke in Dinge, die sich noch als wichtig herausstellen sollen aber grundsätzlich beschränkt sich auch dieser Teil auf seine Funktion als Pfad im Weg der noch folgen soll.
Der dritte Teil wird dann länger und merklich düsterer, die Musik komplexer. Ähnlich wie Sirius in den Schulalltag eingearbeitet wird, werden textlich neue, interessantere und emotionalere Themen in die immer noch klar auf Death Metal ausgerichtete Musik eingearbeitet.
Der Alltag wird in der bleibenden Wahrnehmung des vierten Buchs/Albums völlig zurückgedrängt. Ja, die Handlung findet in der Schule statt aber es geht um das Trimagische Turnier, die Rückkehr Voldemorts, die „Welt da draußen“. Ja, ebenso findet die Musik noch im Rahmen von Death Metal statt aber viel progressiver, technischer und emotionaler. Wer an Harry Potter/DEATH denkt, denkt an 4 – 7.
Das fünfte Buch ist das längste und dementsprechend viel passiert darin. Thematisch komplexe Wendungen stehen neben emotionalen Brüchen und so gestaltet sich auch die Musik. Das wohl technischste Album mit seinen trotzdem teils recht emotionalen Songs bot damit eine willkommene Vorlage für Frau Rowling.
Vielleicht ist das sechste Werk das jeweils beste; die Musik ist spätestens hier Progressive Death Metal, der die ursprünglichen Zutaten nur mehr als Säulen verwendet und dazwischen melodische, technische und emotionale Leckerbissen webt. Auch für J. K. Rowling ist der Alltag in der Schule hier zur beinahe lästigen Pflicht verkommen, was uns interessiert sind die Dinge außerhalb. Der Halbblutprinz und auch das Lernen über die diversen Vorgeschichten, Bedeutungen, etc. findet natürlich innerhalb der Säulen der Schule statt aber das Fortschreiten der Handlung, die Horcruxe, das große Ganze, passiert draußen.
Abgeschlossen wird das alles im siebenten Teil der dann auch gar nicht mehr in der Schule spielt während (=weil?!) mit der Veränderung in den Vocals auch die Musik den letzten Schritt von klassischem Death Metal abgerückt ist. Wir haben hier sogar klare Parallelen von einzelnen Kapiteln und Songs, weil „King’s Cross“ meiner Meinung nach ja nicht einmal zu verstecken versucht, dass es als literarische Umsetzung von „Voice Of The Soul“ zu verstehen ist. Ahja, eines noch: in welchem Jahr endet die eigentliche Geschichte von Harry Potter? 1998. Und in welchem Jahr erschien das letzte Album von Death? 1998.


Ich unterstütze diese These! Nicht weil ich sie glaube, sondern weil ich sie glauben will.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Drumtier » Dienstag 21. August 2018, 20:54

Danke!

Es gibt halt doch noch Vernunft und Weisheit in dieser Welt!
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Havoc » Dienstag 21. August 2018, 22:30

Sehr cooler Gedankengang. Potter hat mich allerdings nie interessiert. Von Death fehlt mir nur Nr. 1. Man könnte ja mal Rush mit Bond vergleichen. :grins:
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Drumtier » Mittwoch 22. August 2018, 17:12

Ich würds lesen ;-)
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Schaf » Mittwoch 22. August 2018, 18:14

Und MANOWAR ist Die Lustigen Taschenbücher?
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 26. August 2018, 15:34

Anacrusis hören heißt nach Hause kommen.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon lenbert » Dienstag 4. September 2018, 19:54

Musikhören ist als Hobby zurück in meinem Leben.
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