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Soundcheck bei PM.deRe: Soundcheck bei PM.deEs gibt sogar ein paar Passagen, die überraschend und erfreulich kaiserlich klingen. Aber an anderen Stellen ist's dann auch wieder sehr anstrengend für mich.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Soundcheck bei PM.de
Und das obwohl ja dieses Mal anscheinend auf ein Saxophon verzichtet wurde. Aber Sally hat auch "Das Seelenbrechen" im Review erwähnt. Das erklärt bereits Einiges. Scheint mal wieder viel drin zu stecken in der Scheibe. Bin sehr gespannt.
Re: Soundcheck bei PM.deAngelus Apatrida auf #1, yeah, wer hätte das gedacht?! Solstice auf #2 überraschend, Teil 2, und dieser dauerbollernde Weichflötenkäse namens RIOT fünf auf #3. Igitt, selbst Herr Becker gibt noch 5 Punkte zuviel, trift aber mit seinem Kommentar ins Schwarze meines Herzens. Kopieren sich selbst, kleisten Zucker drüber und nenen sich Power Metal. Wie mighty Freedom Call, haha. Dazu der Undrumsound, hör mir auf, AUFLÖSEN, JETZT! Skeletal Remains Letzter, ich finde die saustark, wechselte sich heute früh beim stauenden Arbeitdüsing mit der feinen neuen Seven Sisters ab.
Unterm Strich wird mir bewusst, wie wenig ich auf Rankings gebe. Hohe Platzierung als Emfpehlung versus hintere Ränge gleich Vollschrott, stimmt so nicht.
Re: Soundcheck bei PM.de
Natürlich nicht. Behauptet ja auch niemand. Deshalb stehen das ja auch Einzelnoten und Kurzkommentare und nicht nur der Durchschnittswert.
Re: Soundcheck bei PM.de
Haha, das geht mir schon immer so, hier, in anderen Magazinen, vor 30, 15, 5 Jahren, jetzt. 1,5 P habe ich glaub ich noch nie vergeben. Für RIOT V könnte ich das auch vor mir selbst kaum vertreten. Ich weiß spielerisch starke Bands zu schätzen, so 2-3 Songs am Stück gefällt mir das auch gut, die Soli meist cool, aber auf Dauer wird eben öde. Drums aber auch Stimme gehen auf die Nerven. Okay. Öde und auf die Nerven gehen ist eher 4-5 Punkte, hast der Siebi sogar recht. Also im Range von SOLSTICE. Aber wenn ich RIOT schon 4 gebe, wo soll dann das ganze Zeug hin, das ich schlechter fand? ![]() Realer Name: Thomas Becker
Re: Soundcheck bei PM.de
Das ist auch okay. Anders gesagt, ich benötige keine Einzelnoten und auch kein Ranking, ist mir komplett wumpe. Review lesen und sich freuen, wie der Rezensent Musik, Gesang und Sound empfindet. Die GT finde ich zudem sehr lesenswert. Gerne beibehalten. Warum? Weil verschiedene Redakteure nicht nur eine Note, sondern ein Kurz-Review schreiben. Des gfoid ma. Dennoch finde ich den SC spannend, was, der Gunst der Redakteure geschuldet, dem Leser selektiv empfohlen werden soll. Der SC deckt einen Bruchteil der zeitrelevanten VÖs ab. Auch klar, weil überladen will keiner, weder Redaktion, Leser noch Label/Promofirma. Oft hat es für mich den Eindruck, dass Leser Wert auf das Ranking oder die Note eines bestimmten, meist geschmacksaffinen, Redakteurs legen, denn fast jedes Magazin bedient sich einer Benotungsskala, um eben plakativ und leicht verständlich die Rosinen des Monats bzw. der Erscheinungs-Zeitperiode hervorzuheben. Ist eine bewusste Strategie, mich als Musikhörer spricht sie kaum an.
Re: Soundcheck bei PM.deWas ich an unserem Soundcheck so schätze ist, dass er nicht so überladen ist wie in vielen Print-Magazinen - 20-30 Scheiben scheint ja noch realistisch anhörbar zu sein, und wenn man dann viele Redakteure noch persönlich kennt, ist das schon ne sehr interessante Sache.
Ob ein Album ganz vorne oder ganz hinten landet ist für mich dann aber eher unbedeutsam - ich weiß, auf welche Kommentare ich eher setzen kann (da höre ich dann mal rein oder kaufe auch mal blind) und welche meist doch recht anders gepolt sind als ich.
Re: Soundcheck bei PM.de
Da die meisten Print-Schreiber das ja ebenfalls als Hobby betreiben, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass jede Scheibe da ausreichend laufen kann. Sicherlich bekommt man irgendwann eine gewisse Routine, sodass man weniger Hörzeit für den eigenen Eindruck braucht, aber die wirklich starken Scheiben müssen bei jedem wachsen. Mir graust es da vor der Vorstellung, wie man bei der neuen NECROS CHRISTOS gleichzeitig noch 50 Alben auf dem Stapel haben und trotzdem eine faire Note abgeben will.
Re: Soundcheck bei PM.de
Genau das, Nils, guter Einwand. Eine intensive Beschäftigung ist doch so gar nicht möglich. Bringt mich als Leser 0,0 weiter. Ich lese ein herzzerreißendes Review auch mir nicht gefallener Musik sehr gerne. Wenn man die Leidenschaft des Autors nachempfinden kann, das ist der Clou. Merkt man auch den Phrasendresch-Reviews an, egal welches Print- oder Webmagazin man sich vor Augen führt. Langweilig, lustlos, lasch. Mir ging es zum Schluss meiner schreibenden Tätigkeit ähnlich mit den repetitiven inhaltsgleichen Bausteinbeschreibungen. Habe aufgehört, es wurde zu einem quälenden Muss und nicht mehr fröhlichen Kann. Die private erworbene Musik wollte auch gehört werden und ich höre täglich Musik, meist mehrere Stunden. Empfindungen, Gefühle, Emotionen, Ekel, Abscheu etcpp., die Töne auslösen. Alles geschickt in Prosa verfassst, das ist das buchstabende Salz in der schmackhaft gewürzten Review-Suppe. Hier machen das viele der Schreiberlinge sehr gut, mit Hingabe. Sallys Beyond The Black-Teile oder Rüdigers Manowar-Gejubel. Wir werden NIE auf einen Nenner hier kommen, aber es ist TOLL zu lesen.
Re: Soundcheck bei PM.de
Ich glaube, selbst bei uns kann nicht jeder Schreiber jede Scheibe wirklich ausreichend hören, um sie "abschließend" zu beurteilen. Bei manchen Stilen & Bands ist das vielleicht auch nicht notwendig, bei anderen (Necros Christos ist ein gutes Beispiel) braucht es halt etwas länger. Letztendlich versuchen wir halt schon auch eher eine erste Richtung vorzugeben als wirkliches Urteil. Und ich glaube, wir haben das auch ganz gut kommuniziert. Dass Herzensangelegenheiten (Rüdiger bei seinen alten Helden, holg bei mancher Thrash- oder NWoBHM-Kapelle, Frank bei Subisgnal, Nils bei Dream Theater oder ich bei Threshold, den Brüdern oder den anderen Brüdern) viel mehr Durchläufe bekommen (SC hin oder her) als die anderen Bands, dürfte ja auch niemanden überraschen. Glaubt doch wirklich niemand, dass Frank so oft Marduk wie Ayreon hört oder ich so häufig Jess & The Ancient Ones wie die Hertzensbrüder. Von daher verstehe ich schon, wenn sich Leser an speziellen Redakteuren orientieren. Die Noten sollen ihnen ja nicht sagen, was sie gut oder schlecht finden sollen, sondern was sie gut oder schlecht finden könnten.
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