Musikalische Erkenntnis des Tages

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Schaf » Montag 2. April 2018, 18:49

Havoc hat geschrieben:Alan Averill (Primordial) ist Jahrgang 1975. Krass.
Hätte den locker 10 Jahre älter eingeschätzt. oO


Bild
Bild

Hm... joah.. ich hätte ihn nicht unbedingt auf Anfang fünfzig geschätzt, eher so Mitte vierzig, aber wegen den paar Jährchen mag man sich auch nicht streiten. Vielleicht macht auch das raue irische Wetter oder der ausgiebige Konsum von Guinness Männer zehn Jahre älter? Das untere Foto mit dem herrlich langweiligen Hemd, das auch ein Aldi-Mitarbeiter hätte tragen können, ist auch ganz große Klasse. Das ist sowas von nicht Metal, dass es aufgrund des Parolibietens gegenüber schwermetallischer Klischees schon wieder Metal ist. Und auf dem oberen sieht er aus wie ein Gangsta Rapper aus LA, der gleich sowas sagt wie "Yo nigga, I'm gonna pop a cap in yo ass, mothafucker!"

Ach, Erkenntnisse sollte man auch posten, oder? Äääh... ich durfte gerade eben beim Knabbern eines Schokoladenosterhasen und dem ausgiebigen Lauschen von INQUISITION und HUMAN SERPENT wieder einmal feststellen, wie sehr ich Black Metal mag. Also kam mir die Erkenntnis: Black Metal ist Liebe. Hey, es steht hier nichts von neuen Erkenntnissen :grins:
Benutzeravatar
Schaf
Metalhead
 
Beiträge: 3250
Registriert: Samstag 4. Oktober 2014, 18:45
Wohnort: Das Herz Preußens

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon trent » Freitag 13. April 2018, 16:21

Kennt ihr das? Ihr habt eine Band kennen und ihre Musik lieben gelernt. Dann aber kamen nach ein paar Alben, die euch nicht so mitgenommen haben, so dass ihr die letzten Releases nicht mehr mitverfolgt habt. Dann aber ergab sich die Gelegenheit, doch mal das aktuelle Album zu hören und obwohl es eigentlich typisch nach dieser Band klang, hat es euch überhaupt nichts gegeben. Und bei der Gelegenheit stellt ihr fest, dass auch die alten Sachen, die euch früher soviel Hörvergnügen bereitet haben, euch nicht mehr wirklich zusagen. Und bevor jemand sagt "ja, ist doch typisch für Bands, die man als Jugendlicher gehört hat." Es geht um Bands, die ihr mit Anfang/Mitte 20 kennengelernt habt. Wart ihr schon mal in so einer Situation oder ist das eher ungewöhnlich?

Es geht übrigens um Nocte Obducta.
Nun auch auf Musiksammler: Trents Musiksammlung
Benutzeravatar
trent
Sandkastenrocker
 
Beiträge: 546
Registriert: Freitag 26. Februar 2010, 00:06

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Peter Kubaschk » Freitag 13. April 2018, 16:36

Für mich erklärt der letzte Satz alles. :)

Aber ansonsten: nein, hatte ich so noch nicht.
Benutzeravatar
Peter Kubaschk
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 21961
Registriert: Dienstag 5. Januar 2010, 10:16

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Schaf » Freitag 13. April 2018, 17:19

Da oben Primordial bereits genannt wurden: Ich bemerkte das bei eben diesen. Ich fand die so gut bis einschließlich "To the Nameless Dead", bis ich dem Stil der neueren Sachen nicht mehr folgen konnte. Das war okay, dann haben die und ich sich eben auseinander entwickelt. Doch als ich die alten Sachen hörte, war das auch nicht mehr meine Musik. Keine Ahnung, was ich daran fand. Deswegen sind die jetzt nicht unsympathisch oder so. Sie klingen halt anders als die Musik, die ich hören möchte. Ohren sind manchmal komisch.
Benutzeravatar
Schaf
Metalhead
 
Beiträge: 3250
Registriert: Samstag 4. Oktober 2014, 18:45
Wohnort: Das Herz Preußens

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Havoc » Freitag 13. April 2018, 20:52

trent hat geschrieben:Kennt ihr das? Ihr habt eine Band kennen und ihre Musik lieben gelernt. Dann aber kamen nach ein paar Alben, die euch nicht so mitgenommen haben, so dass ihr die letzten Releases nicht mehr mitverfolgt habt. Dann aber ergab sich die Gelegenheit, doch mal das aktuelle Album zu hören und obwohl es eigentlich typisch nach dieser Band klang, hat es euch überhaupt nichts gegeben. Und bei der Gelegenheit stellt ihr fest, dass auch die alten Sachen, die euch früher soviel Hörvergnügen bereitet haben, euch nicht mehr wirklich zusagen. Und bevor jemand sagt "ja, ist doch typisch für Bands, die man als Jugendlicher gehört hat." Es geht um Bands, die ihr mit Anfang/Mitte 20 kennengelernt habt. Wart ihr schon mal in so einer Situation oder ist das eher ungewöhnlich?

Es geht übrigens um Nocte Obducta.


Eher selten ist das schon. Es gibt denke ich wohl keine Band die mir heute gar nix mehr gibt. Aber es gibt sicher Beispiele für Bands die ich mal richtig geil fand und bei denen ich heute nicht mehr die Euphorie habe. Nocte Obducta gehören da übrigens auch ein wenig dazu. Die fand ich mal mega...und heute eher noch so...gut.
Anderherum gibt es häufiger...man hört was jahrelang nicht und bricht bei einer Band ab....dann kauft man sich doch mal ein neues Album der Band und findet das dann wieder so stark, dass man die Alben die man zwischendurch ausgelassen hat auf einmal auch haben muss. Bei mir aktuell etwas passiert bei Paradise Lost.
Benutzeravatar
Havoc
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 23758
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 12:10

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Freitag 13. April 2018, 21:16

trent hat geschrieben:Kennt ihr das? Ihr habt eine Band kennen und ihre Musik lieben gelernt. Dann aber kamen nach ein paar Alben, die euch nicht so mitgenommen haben, so dass ihr die letzten Releases nicht mehr mitverfolgt habt. Dann aber ergab sich die Gelegenheit, doch mal das aktuelle Album zu hören und obwohl es eigentlich typisch nach dieser Band klang, hat es euch überhaupt nichts gegeben. Und bei der Gelegenheit stellt ihr fest, dass auch die alten Sachen, die euch früher soviel Hörvergnügen bereitet haben, euch nicht mehr wirklich zusagen. Und bevor jemand sagt "ja, ist doch typisch für Bands, die man als Jugendlicher gehört hat." Es geht um Bands, die ihr mit Anfang/Mitte 20 kennengelernt habt. Wart ihr schon mal in so einer Situation oder ist das eher ungewöhnlich?


Hatten wir nicht ein ähnliches Thema letztens? Mir passiert es selten, dass ich etwas, das ich mochte, irgendwann gar nicht mehr mag. Klar gibt es Schwankungen, Phasen in denen etwas mal super und dann eine Zeitlang nicht mehr so super findet. Aber dass etwas komplett verloren geht, das passiert mir eher nicht. Eine Ausnahme fällt mir grad auch keine ein ;-) .

NOCTE OBDUCTA habe ich ja vor ein paar Jahren erst kennen gelernt und finde die Musik durchaus spannend. Es gibt aber kaum Bands, deren gesamte Diskografie ich besitze und haben muss. Da reichen mir 2-3 tolle Alben, sogar wenn es 5-6 tolle gibt :subber: .
Realer Name: Thomas Becker
Benutzeravatar
salisbury
Musikredaktion
 
Beiträge: 22825
Registriert: Samstag 10. April 2010, 15:52
Wohnort: München

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Nils Macher » Freitag 13. April 2018, 22:18

salisbury hat geschrieben:Es gibt aber kaum Bands, deren gesamte Diskografie ich besitze und haben muss. Da reichen mir 2-3 tolle Alben, sogar wenn es 5-6 tolle gibt :subber: .


Da juckt es mich als Sammler ja. Es gibt eigentlich kaum eine Band in meiner Sammlung, von der ich nicht perspektivisch die gesamte Diskografie besitzen möchte. Gut, dass ich keine BUCKETHEAD-Alben brauche.
Benutzeravatar
Nils Macher
Musikredaktion
 
Beiträge: 12983
Registriert: Dienstag 17. Juli 2012, 18:40
Wohnort: Bergkamen

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 14. April 2018, 12:38

Nils Macher hat geschrieben:
salisbury hat geschrieben:Es gibt aber kaum Bands, deren gesamte Diskografie ich besitze und haben muss. Da reichen mir 2-3 tolle Alben, sogar wenn es 5-6 tolle gibt :subber: .


Da juckt es mich als Sammler ja. Es gibt eigentlich kaum eine Band in meiner Sammlung, von der ich nicht perspektivisch die gesamte Diskografie besitzen möchte. Gut, dass ich keine BUCKETHEAD-Alben brauche.


Jo, ist bei mir auch so.

Aber zur Frage:

Nein, an sich haben sich bei mir bisher noch nie die gemeinsamen Wege mit einer Band getrennt, der ich mich mal angeschlossen habe. Klar, nicht bei allen finde ich die neuen Scheiben so gut wie die alten, aber dass ich das Interesse an der Band verloren hätte, oder gar die alten Alben auch nimmer besonders toll fände, ist wirklich noch nie passiert, und zwar unabhängig davon, ob ich die Band mit 12 oder mit 40 kennengelernt habe.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
Háv. 38
Benutzeravatar
Rüdiger Stehle
Musikredaktion
 
Beiträge: 35323
Registriert: Samstag 6. Februar 2010, 22:52
Wohnort: Schwabenland

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon trent » Samstag 14. April 2018, 15:26

Ok, das beruhigt mich, dass ich da doch nicht ganz allein bin.

Schaf hat geschrieben:Da oben Primordial bereits genannt wurden: Ich bemerkte das bei eben diesen. Ich fand die so gut bis einschließlich "To the Nameless Dead", bis ich dem Stil der neueren Sachen nicht mehr folgen konnte. Das war okay, dann haben die und ich sich eben auseinander entwickelt. Doch als ich die alten Sachen hörte, war das auch nicht mehr meine Musik. Keine Ahnung, was ich daran fand. Deswegen sind die jetzt nicht unsympathisch oder so. Sie klingen halt anders als die Musik, die ich hören möchte.


Das ist insofern interessant, als dass sich ja deren Stil über die Jahre weitaus weniger massiv geändert hat als bei anderen Bands (Opeht zum Beispiel). Da hat sich bei dir offenbar auch der eigene Musikgeschmack doch nochmal stark geändert.

Ohren sind manchmal komisch.


Den Satz finde ich grad extrem passend. Gilt ja genauso für den Fall, dass wenn einem Band X und Band Y gefällt, einem auch Band Z gefallen müsste, aber genau das dann nicht der Fall ist.

Havoc hat geschrieben:Aber es gibt sicher Beispiele für Bands die ich mal richtig geil fand und bei denen ich heute nicht mehr die Euphorie habe. Nocte Obducta gehören da übrigens auch ein wenig dazu.


Ja, das gibt's durchaus zur Genüge. Das gilt bei mir auch bei vielen Bands, die ich als Jugendlicher richtig gut fand. Da ist es heute dann so, dass ich mir die neueren Sachen durchaus anhören kann, aber nicht mehr haben muss. Dafür kommt es bei solchen Bands dann immer wieder vor, dass ich einen der alten Songs höre und mich wieder in meine Jugend versetzt fühle und denke "Ja, war schon geil damals."

Anderherum gibt es häufiger...man hört was jahrelang nicht und bricht bei einer Band ab....dann kauft man sich doch mal ein neues Album der Band und findet das dann wieder so stark, dass man die Alben die man zwischendurch ausgelassen hat auf einmal auch haben muss.


Das hatte ich so wiederum auch noch nicht. Eher so, dass ich nach einigen ausgelassenen Alben in die neueren Sachen reingehört habe und festgestellt habe, dass sie das, was damals der Grund war, weswegen ich ausgestiegen bin, wieder abgestellt haben und die neueren Sachen durchaus gut sind, aber (eben weil sich der eigene Geschmack inzwischen geändert hat) nicht so gut, dass ich mir diese Alben jetzt unbedingt kaufen muss. Das betrifft in meinem Fall Lacrimosa.
Nun auch auf Musiksammler: Trents Musiksammlung
Benutzeravatar
trent
Sandkastenrocker
 
Beiträge: 546
Registriert: Freitag 26. Februar 2010, 00:06

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Nils Macher » Samstag 14. April 2018, 15:36

Ich habe recht viele Bands in meiner Anfangszeit gehört, die heutzutage nur selten gespielt werden. Das betrifft einmal die gesamte Mittelalter/Folkrock-Ecke (SCHANDMAUL war meine Lieblingsband, gefolgt von STS und IE), aber auch MARILYN MANSON (höre ich quasi gar nicht mehr). Andere Bands sind präsent wie eh und je (SABBATH, RAMMSTEIN, GUARDIAN). DIMMU wäre das auch, wenn die Platten anständig wären. Aber auf NIGHTWISH mit bösem Image und Gekeife habe ich zurzeit überhaupt keine Lust.
Benutzeravatar
Nils Macher
Musikredaktion
 
Beiträge: 12983
Registriert: Dienstag 17. Juli 2012, 18:40
Wohnort: Bergkamen

VorherigeNächste

Zurück zu Die Rockbar

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast