Avantasia

Re: Avantasia

Beitragvon Dark_girl » Donnerstag 14. Januar 2016, 21:06

Vielleicht sollten wir diese diskussion im ESC-Thread weiter führen ;) - hier sollte es ja eigentlich um Avanastasia gehen ^^
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Re: Avantasia

Beitragvon Schaf » Donnerstag 14. Januar 2016, 21:34

Als ob es da einen Unterschied gäbe.
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Re: Avantasia

Beitragvon Pillamyd » Freitag 5. Februar 2016, 00:04

Mit jedem Durchlauf verfestigt sich meine Meinung: "Ghostlight" scheint das beste Avantasia Album seit "The Metal Opera" zu sein. Sind ja fast nur starke Songs drauf. Hätte ich so nicht erwartet. Später dann mal etwas ausführlicher...
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Re: Avantasia

Beitragvon Erasmus » Freitag 5. Februar 2016, 14:30

Bin gerade erst beim ersten Durchlauf und was ich da höre gefällt mir. Ich hatte bei Avantasia eigentlich auch keine so großen Hoffnungen mehr, dass es mehr als nett wird. :)
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Re: Avantasia

Beitragvon Speedhoven » Montag 8. Februar 2016, 00:15

Ich habe derzeit einen Lehrgang und muss so statt 10 Min. 1 Stunde zur Arbeit fahren, was für ein Glück, dass gerade jetzt die Avantasia raus kam. Mehrfach stand ich auf A2 und A7 schon im Stau und es war mir sowas von egal bei der Musik.
Ich gehe mal chronologisch vor.

1. Mystery of a blood red Rose... fand ich anfangs auch nicht sooo doll...wächst aber und finde ich mittlerweile ganz gut.

2. Let the Storm... Mega-Ober-Granate...12 Mintuen atemberaubendes Epos :)

3. The Haunting: Guter Refrain, klasse Gitarrensolo, könnte einen Tick mehr Abwechslung brauchen, trotzdem gut

4. Seduction of Decay: Kamelot-artige Nummer, könnte auf der Black Halo sein..erinnert stark an March of Mephisto...starker Song

5. Ghostlights: Klasse Melodic-Metal Nummer, Kiske ruled wie immer

6. Draconian-Love: Hätten H.I.M. den Song herausgebracht, wäre das ein potenzieller Nr. 1 Hit. Eigentlich stilistisch nicht meine Baustelle, trotzdem gut

7. Master of the Pendulum: Selten hat der Gesang von Marco Hietala weniger genervt ;) Gelungene Nummer

8. Isle of Evermore: Könnte genauso auf einer Within Temptation Platte sein... hier kann man kurz durchschnaufen...

9. Babylon Vampyres: Megaohrwurm der nach hinten raus immer mitreißender wird. Spitzennummer! 8-)

10. Lucifer: Überwältigend. Das beste was Jorn Lande je gesungen hat. Sehr emotinal!

11. Unchain the Light. Der 2. Song mit Kiske. Wunderbar plüschig, genauso klasse wie Ghostlights

12. A restless Heart...: Klasse Abschluss dieses großartigen Album.

13. Bonus Track: Wake up to the Moon: Nochmal mit Michi K. und noch ein super Melodic Metal Song

Klar ist bei der stilistischen Bandbreite nicht jeder Song für einen persönlich eine 10.
Aber als Gesamtwerk für mich eine 10 mit Sternchen :subber:
Aufgrund des Abwechslungsreichtums für mich möglicherweise das beste Avantasia Album aller Zeiten. Gerade der fette Sound macht die Songs derart mitreißend...da geht nichts rüber. Natürlich ist das Debutalbum auch ein Oberhammer nach all den Jahren, aber derart aus dem Häuschen wie jetzt war ich selten. Die Zeit wird es zeigen...
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Re: Avantasia

Beitragvon Havoc » Montag 8. Februar 2016, 00:37

Speedhoven hat geschrieben:Ich habe derzeit einen Lehrgang und muss so statt 10 Min. 1 Stunde zur Arbeit fahren, was für ein Glück, dass gerade jetzt die Avantasia raus kam. Mehrfach stand ich auf A2 und A7 schon im Stau und es war mir sowas von egal bei der Musik.


Ohh ja. Dank der genialen Erfindung der Musik betrachte ich längere Autofahrten oder auch im Stau stehen nicht mehr als vertane nutzlose Zeit, sondern als Nachgehen meines größten Hobbys.
Dann sieht man das Ganze schon mal deutlich entspannter. :D

1. Mystery of a blood red Rose... fand ich anfangs auch nicht sooo doll...wächst aber und finde ich mittlerweile ganz gut.


Yeah. Ich mag Track by Track Bewertungen. :dafuer:
Kenne bisher nur den einen Song. Finde den aber schon ziemlich gut.
Das Album wandert sicher auch bald in meine Sammlung. Mal gucken.
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Re: Avantasia

Beitragvon frankjaeger » Montag 8. Februar 2016, 09:01

Coole Sache - jetzt muss ich nur das Album mal hören und dabei deine Beschreibungen lesen.
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Re: Avantasia

Beitragvon Erasmus » Montag 8. Februar 2016, 15:23

Klasse, sehr interessant! :)

Ich mach mich gleich mal an meine Bewertung. :grins:
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Re: Avantasia

Beitragvon Erasmus » Montag 8. Februar 2016, 22:40

Hier meine Bewertung nach vier Hördurchläufen:


1. Mystery of a blood red Rose: die ersten zwei Mal dachte ich: Ach, nöö, nicht noch weniger Metal, mittlerweile finde ich das Stück genial. Schöne Meat Loaf-Elemente: 9 Punkte

2. Let the Storm: Ein abwechslungsreiches und intensives Stück. Kommt nicht an die sieben Engel ran, aber das hatte ich auch nicht erwartet. 7 Punkte

3. The Haunting: Gefällt mir gut, als der Refrain das erste Mal ertönt, geht die Sonne auf! Irgendwie in der Tradition des grandiosen „Death is Just A Feeling“ ohne den herausragenden Mr Oliva, allerdings. Aber Snider passt gut dazu. In Punkto Abwechslung hätte man dem Song tatsächlich etwas mehr Wendungen spendieren können. Trotzdem überdurchschnittlich: 8 Punkte

4. Seduction of Decay: Naja, der erste Song, der an die schwächeren Phasen der letzten Platten Avantasia-Phase erinnert. Tate ist nett, aber sonst kann mich das hier nicht überzeugen. Zu langweilig, zu wenig Melodie, zu wenig Härte… : 3 Punkte

5. Ghostlights: Juhuu! Schlägt so manchen Oberklasse-Unisonic-Song und fast alles, was auf den letzten Avantasiaplatten zu finden war. Melodic Metal gewürzt mit einer Prise Bombast. Der auffälligste Schlenker zur Metal Opera und bis dahin der beste Song der Platte. Kiske ist eh immer super, Lande hier eine schöne Ergänzung: 9 Punkte

6. Draconian-Love: Der wohl außergewöhnlichste Song, fällt schon beim ersten Durchgang ins… äh Ohr. Nach viermal Hören ist die anfängliche Begeisterung etwas gewichen, dennoch ist das definitiv eine schöne Abwechslung und kein schlechtes Stück. 6

7. Master of the Pendulum: Wieder eine große Überraschung. Beginnt wie eine langweilige Avantasianummer vom vorletzten Album und entwickelt sich dann zu einem grandiosen Lied mit Killerrefrain. So muss diese Art von Musik klingen und nicht anders. Auch der „Watchmaker“ passt hier gut dazu. Hier erkennt man wieder einmal, was für ein grandioser Songwriter Tobias Sammet doch ist (wenn er will). 8 Punkte

8. Isle of Evermore: Nicht nur ein guter, sondern auch ein extrem vielseitiger Songwriter. Wieder schreibt Sammet den Gästen Stücke, die genauso auch von ihrer Hauptband stammen könnten. Ich erinnere nur an „Dying for an Angel“ oder „Scales of Justice“. In diesem Fall jedoch nur mittelmäßig spannend. 5 Punkte

9. Babylon Vampyres: Das „Blind Guardian-Phänomen“ Geile Strophen, durchschnittlicher Refrain. Im Klarext: Die Strophe ist Meta-Oopera Niveau, der Rest immerhin noch besserer Durchschnitt. Alles in Allem also ganz gut. 7

10. Lucifer: Kurz und intensiv. Gute Leistung von Lande und Sammet. Und wieder ein ganz anderer Stil. Gefällt mir recht gut! 7

11. Unchain the Light. Kiske rettet den ansonsten eher durchschnittlichen Song auf das hohe Niveau der beiden Vorgänger. 7 Punkte.

12. A restless Heart...: Da stimme ich zu, wirklich ein würdiger Abschluss eines tollen Albums. SO hätten die letzten Alben klingen sollen.

13. Bonus Track: Wake up to the Moon: Der fehlt mir leider auf meiner Version 

Der Sound ist erstmals wieder super seit MO II. Eine wunderbare Mischung aus alt und neu, Bombastrock mit Melodic Speed Metal. Klappt seit langem wieder. Bestes Album der Post-Metal-Oper-Ära, da es als Ganzes überzeugt und nicht nur einige Songs, die herausragen, und von unterdurchschnittlichem Material flankiert werden. Wie die letzte Edguy also eine schöne Überraschung, die hoffen lässt, dass Sammet wieder mehr auf alte Heldentaten setzt und wieder mehr Magnum hinzugibt als Bon Jovi. Kai Hansen fehlt trotzdem.
Ach ja, das Artwork ist wieder sehr gelungen, aber das war ja nie ein Problem von Avantasia…
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Re: Avantasia

Beitragvon Jhonny » Dienstag 9. Februar 2016, 01:20

Eure ausführlichen Beschreibungen lesen sich sehr spannend - danke euch!

Bisher sind meine Eindrücke nicht ausreichend genug, um ähnliches zu schreiben... aber ich erfreue mich an der Scheibe, finde sie stark. Übrigens finde ich selbst das Artwork besser als beim Vorgänger :grins:


Nach der sensationellen WITCHCRAFT bisher mein zweitliebstes Album 2016.
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