Musikalische Erkenntnis des Tages

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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Peter Kubaschk » Montag 1. Juni 2015, 17:13

Oliver Passgang hat geschrieben:
Peter Kubaschk hat geschrieben:Nun, Clint Boge muss man nicht kennen, der ist ja tatsächlich hier auch sehr unbekannt. Beim Rest kann ich dir nur gratulieren.


Keine Ahnung haben, wer BRUNO MARS ist und was er für Musik macht, aber dann solche Sätze heraushauen... :narf:
Wobei der Typ vermutlich wirklich nicht vielen hier gefallen wird. Wie gesagt: ein moderner Michael Jackson.


Es ging ja nur um eine Einschätzung, ob unser Schaf das jetzt gut finden darf, dass er diesen Herren (und alle anderen) nicht kennt. Und ein moderner Michael Jackson gehört - auch ohne je einen Ton Musik bewusst aufgenommen zu haben - mit einer so hohen Wahrscheinlichkeit nicht ins Wolltierbeuteschema, dass man ihm ruhig dazu gratulieren darf, ihn nicht zu kennen. Das hat überhaupt nix damit zu tun, wie ich ihn finde oder ob ich ihm seinen Erfolg gönne. Ersteres weiß ich nicht, letzteres tue ich, denn ich gönne (fast) jedem seinen Erfolg. Da brauchste nicht rumnarfen. :P
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 1. Juni 2015, 17:17

Oliver Passgang hat geschrieben:... aber im Gegensatz zu Rüdiger zeigt mir der Threadverlauf (leider) etwas ganz anderes.

Hoffentlich nicht, dass manche Leute etwas zu oft mit ihrer popkulturellen Bildungsferne kokettieren.

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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon frankjaeger » Montag 1. Juni 2015, 17:57

Oliver Passgang hat geschrieben:
Peter Kubaschk hat geschrieben:ein moderner Michael Jackson.


Nun mach mal halblang - der Bubi hat zwei Platten gemacht in 5 Jahren. Zu einem MJ ist da noch ein langer, steiniger Weg. Das ist so als würde ich eine Newcomerband die neuen AC/DC nennen...
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Oliver Passgang » Montag 1. Juni 2015, 18:26

frankjaeger hat geschrieben:
Oliver Passgang hat geschrieben:ein moderner Michael Jackson.


Nun mach mal halblang - der Bubi hat zwei Platten gemacht in 5 Jahren. Zu einem MJ ist da noch ein langer, steiniger Weg. Das ist so als würde ich eine Newcomerband die neuen AC/DC nennen...


Mach mal doppeltlang: Musikalisch vergleichst du Garagenbands auch mit den ganz Großen, wenn es soundtechnisch oder von den Ansätzen her in die gleiche Kerbe schlägt. Vom Status habe ich doch nie gesprochen.

Rüdiger Stehle hat geschrieben:
Oliver Passgang hat geschrieben:... aber im Gegensatz zu Rüdiger zeigt mir der Threadverlauf (leider) etwas ganz anderes.

Hoffentlich nicht, dass manche Leute etwas zu oft mit ihrer popkulturellen Bildungsferne kokettieren.

Gönn' mir den Spaß!

:subber:


Manchmal muss ich mir bei deinen Posts echt ein wenig am Kopfkratzen, weil das soo weit weg für mich ist (und ich bin in meinem Umfeld schon derjenige, der von nichts einen Plan hat), aber natürlich gönne ich dir deinen Spaß! ;-)
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Oliver Passgang » Montag 1. Juni 2015, 18:28

Peter Kubaschk hat geschrieben:
Oliver Passgang hat geschrieben:
Peter Kubaschk hat geschrieben:Nun, Clint Boge muss man nicht kennen, der ist ja tatsächlich hier auch sehr unbekannt. Beim Rest kann ich dir nur gratulieren.


Keine Ahnung haben, wer BRUNO MARS ist und was er für Musik macht, aber dann solche Sätze heraushauen... :narf:
Wobei der Typ vermutlich wirklich nicht vielen hier gefallen wird. Wie gesagt: ein moderner Michael Jackson.


Es ging ja nur um eine Einschätzung, ob unser Schaf das jetzt gut finden darf, dass er diesen Herren (und alle anderen) nicht kennt. Und ein moderner Michael Jackson gehört - auch ohne je einen Ton Musik bewusst aufgenommen zu haben - mit einer so hohen Wahrscheinlichkeit nicht ins Wolltierbeuteschema, dass man ihm ruhig dazu gratulieren darf, ihn nicht zu kennen. Das hat überhaupt nix damit zu tun, wie ich ihn finde oder ob ich ihm seinen Erfolg gönne. Ersteres weiß ich nicht, letzteres tue ich, denn ich gönne (fast) jedem seinen Erfolg. Da brauchste nicht rumnarfen. :P


Nun ja, "gratulieren" ist in dem Zusammenhang ein sehr eigenwilliges, provokantes Wort, wie ich finde. Klingt halt herablassend. Aber du hast es ja nun erläutert - passt.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 1. Juni 2015, 18:51

Oliver Passgang hat geschrieben:
Rüdiger Stehle hat geschrieben:
Oliver Passgang hat geschrieben:... aber im Gegensatz zu Rüdiger zeigt mir der Threadverlauf (leider) etwas ganz anderes.

Hoffentlich nicht, dass manche Leute etwas zu oft mit ihrer popkulturellen Bildungsferne kokettieren.

Gönn' mir den Spaß!

:subber:


Manchmal muss ich mir bei deinen Posts echt ein wenig am Kopfkratzen, weil das soo weit weg für mich ist (und ich bin in meinem Umfeld schon derjenige, der von nichts einen Plan hat), aber natürlich gönne ich dir deinen Spaß! ;-)

Was ist weit weg für dich? Dass ich mit Namen wie Katy Perry und Mario Barth nichts anfangen kann, so lange mir hier im Forum niemand erklärt, wer das ist?

Für mich ist das eigentlich recht logisch, weil mich die Popkultur abseits des Bereichs Hard'n'Heavy schlicht nicht interessiert. Wenn ich Massenmedien konsumiere, dann vornehmlich Nachrichten und Sport, ggf. noch selten mal gute Filme oder ausgewählte Serien. Aber einem Mario Barth oder einer Katy Perry begegne ich halt weder in der Tagesschau, noch in der Sportschau und auch nicht in Game of Thrones oder Lord of the Rings.

Die meisten Leute, mit denen ich regelmäßig Kontakt habe, sind entweder musikalisch ähnlich orientiert wie ich, oder sie wissen, dass sie mir mit solchen Sachen nicht kommen müssen. Bei mir hat die Befassung mit popkulturellen Phänomena tatsächlich weitgehend zeitgleich mit meiner Metal-Initiation anno 1988 aufgehört. Die Sachen von DAVOR kenne ich noch alle (Modern Talking, Sandra, EAV, Bangles, Peter Alexander, Udo Jürgens, die Beatles, die Monkees, Nicole, Peter Schilling...). Aber ab ca. 1988/89 hörte neue nicht-metallische Musik für mich tatsächlich erst einmal auf zu existieren.

Das hat sich ein bisschen relativiert, weil hier jetzt inzwischen auch mal Non-Metal läuft, wie etwa Johnny Cash, Willie Nelson, David Allan Coe, Death In June; aber das sind nun auch eher weniger Folgen der Nähe zur Popkultur als vielmehr archaische Monumente der Musikgeschichte, über die man nicht primär in den Massenmedien stolpert, sondern die ich auch in der Diskussion mit Metallern kennen gelernt habe, welche die auch gut fanden.

Man kann bei mir sicher sagen, dass meine vollständige Musiksozialisation ab 1988/89 ausschließlich über die Metalszene gelaufen ist, ab dem Internet-Zeitalter speziell über Messageboards und Foren, auch wenn sie mich im Einzelfall zu nichtmetallischen Künstlern geführt hat.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Montag 1. Juni 2015, 20:28

Peter Kubaschk hat geschrieben:
salisbury hat geschrieben:Ich kenn die auch alle nicht. Incl. Clint Boge ;-)


Doch, den kennst du. Hast sogar eine CD, auf der er singt.


Ah, echt? Na denn. Ca. 10 % meiner mittlerweile 1100 CDs (sic!!!) kann ich damit ausschliessen. Wobei: 20-30 %, weil das kein Frauenname ist ;-)

Von den von Oli genannten kenne ich Bruno Mars vom Namen her, den Rest nicht. Wohn als auch innem Wurmloch ;-)
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Montag 1. Juni 2015, 20:39

Geiler Verschreiber bei den Nachbarn von Musikreviews.de im PARADISE LOST-Review: MY DINING BRIDE :grins: . Dann guten Hunger und Prost!
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Feamorn » Donnerstag 4. Juni 2015, 13:31

Ich werde damit wohl ziemlich alleine da stehen, aber Nightwish haben, von allen bisher in meinen Besitz gewanderten Alben dieses Jahr, wohl zur Zeit die besten Karten auf meinen Jahresthron. Darüber bin ich wohl am meisten überrascht, zumal ich durchaus nicht einmal sagen würde, dass es musikalisch das stärkste Album ist, aber emotional holt mich zur Zeit niemand so ab wie Tuomas, Floor und Co.
Allerdings habe ich die Arcturus noch immer nicht und ein paar Sachen kommen ja auch noch. Und das Jahr ist auch noch lang genug für größere Meinungs- und Stimmungsänderungen. ;)

Zur Zeit ist Endless Forms Most Beautiful jedenfalls mein Gute-Laune-spender Nummer Eins.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Nils Macher » Donnerstag 4. Juni 2015, 17:49

Feamorn hat geschrieben:Ich werde damit wohl ziemlich alleine da stehen, aber Nightwish haben, von allen bisher in meinen Besitz gewanderten Alben dieses Jahr, wohl zur Zeit die besten Karten auf meinen Jahresthron. Darüber bin ich wohl am meisten überrascht, zumal ich durchaus nicht einmal sagen würde, dass es musikalisch das stärkste Album ist, aber emotional holt mich zur Zeit niemand so ab wie Tuomas, Floor und Co.
Allerdings habe ich die Arcturus noch immer nicht und ein paar Sachen kommen ja auch noch. Und das Jahr ist auch noch lang genug für größere Meinungs- und Stimmungsänderungen. ;)

Zur Zeit ist Endless Forms Most Beautiful jedenfalls mein Gute-Laune-spender Nummer Eins.


Mit #1 rechne ich zwar nicht, aber auf die Top 10 hat die Scheibe gute Chancen. Das hängt halt noch von ein paar VÖs ab, die ich dieses Jahr noch erwarte. Innerhalb der NIGHTWISH-Diskografie sehe ich die Platte in den Top 3.
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