Examensarbeit: Violine und Metal

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Re: Examensarbeit: Violine und Metal

Beitragvon Peter Kubaschk » Dienstag 6. Mai 2014, 21:16

AYREON hat 1996 auf "Actual Fantasy" das erste Mal die Violine eingesetzt, auf dem Vorgänger nur Celli. Das zählt nicht, oder?
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Re: Examensarbeit: Violine und Metal

Beitragvon Oliver Passgang » Dienstag 6. Mai 2014, 21:26

@Christian: Ja, mach das mal. Du hast da ja noch einmal eine andere Sicht drauf als die meisten. :)

@Peter: Celli nehme ich wahrscheinlich nicht mit hinein, das ist aber noch nicht ganz klar. Derzeit will ich mich erstmal auf die Violine als solches beschränken.
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Re: Examensarbeit: Violine und Metal

Beitragvon Havoc » Dienstag 6. Mai 2014, 22:12

Bei dem Threadtitel dachte ich auf Anhieb an die Band ANGIZIA....geb das mal bei metal-archives ein.
Da sind auch Violinen mit drin. Besitze aber kein einziges Album der Band. Kannte nur einen Song von einem alten Sampler...den ich
zumindest mal interessant fand.
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Re: Examensarbeit: Violine und Metal

Beitragvon Peter Kubaschk » Mittwoch 7. Mai 2014, 07:20

Eine Band, die du dir auch zu Gemüte führen solltest ist THE INCHTABOKTABLES, die mit Violine & Cello statt Gitarre gearbeitet hat. Ist zwar eher irgendwo zwischen Punk, Folk & Rock, aber als Inspirator für Subway To Sally & Co. Anfang der 90er sicher sehr wichtig.
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Re: Examensarbeit: Violine und Metal

Beitragvon Dark_girl » Mittwoch 7. Mai 2014, 21:00

Oh das Thema deiner Examensarbeit klingt sehr interessant leider kann ich dir keinen wirklichen Tipp geben, aber vielleicht findest du ja was bei den ganz großen Mitbegründern des Metal. Hin und wird sowas ja gerne in einem intro oder bei ruhigeren Stücken mitverwendet.

Ich bin mir nicht sicher aber ich könnte mir vorstellen, dass auch Hr. Cooper evtl in einem seiner Stücke eine Violine hat. Wobei es hier, falls er eine eingesetzt hat, wieder fraglich ist ob es sich um eine echte oder um ein Keybord.

Ansonsten könntest du vielleicht noch in die Richtung Mittelalter- Metal kucken - vielleicht wirst du da fündig

Sorry dass ich dir keinen konkreten Tipp geben kann.
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Re: Examensarbeit: Violine und Metal

Beitragvon Havoc » Mittwoch 7. Mai 2014, 23:45

Stelle gerade fest, dass auf der "The Age Of Mastery" von JAG PANZER auch eine Violine mit am Start ist.
Ich denke das Instrument bringt vor allem mehr Dramatik und Emotion in die Musik.
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Re: Examensarbeit: Violine und Metal

Beitragvon Raphael Paebst » Montag 12. Mai 2014, 21:49

Havoc hat geschrieben:Stelle gerade fest, dass auf der "The Age Of Mastery" von JAG PANZER auch eine Violine mit am Start ist.
Ich denke das Instrument bringt vor allem mehr Dramatik und Emotion in die Musik.

Auf der "Thane To The Throne" ist auch eine Violine zu hören, soweit ich weiß.

Dann gab es da noch eine Melo-Death-Band, die Geigen benutzt hat, komme aber gerade nicht drauf, wie die hieß.

Irgendwo (in einem Booklet?) hab ich auch mal gelesen, dass Yngweie Malmsteen das Griffbrett seiner Gitarre verändert hat, um selbiger beim Bach-Immitieren klanglich nachzuhelfen, was dir vermutlich nur ganz am Rande weiterhilft, wenn du betrachtest, was eine Geige leisten kann und eine Gitarre nicht. Ich schau nochmal nach, könnte aber in den Liner-Notes zum Konzert für Orchester und E-Gitarre gewesen sein.
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Re: Examensarbeit: Violine und Metal

Beitragvon Oliver Passgang » Montag 12. Mai 2014, 21:51

Vielen Dank für all eure Beiträge. Das hilft mir - wirklich! - alles weiter. :)
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Re: Examensarbeit: Violine und Metal

Beitragvon Raphael Paebst » Montag 12. Mai 2014, 21:59

EBONY TEARS heißt die Melo-Death-Truppe, bei Liedern musst du dich leider selbst reinhören, kenn die auch nur vom Hörensagen, eben wegen der häufig eingesetzten Violine.

Ach so, sind die Streicher bei '1916' von MOTÖRHEAD eigentlich echt? Und falls ja, sind es Violinen, oder doch eher Cello oder Viola?
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Re: Examensarbeit: Violine und Metal

Beitragvon Raphael Paebst » Montag 12. Mai 2014, 22:14

Ok, das mit Malmsteen findet man in Ansätzen hier:
https://www.cs.auckland.ac.nz/~shane/ro ... ld/yngwie/
Ist aber, dank völlig überzogener Lobhudelei nicht zitierbar. Letztendlich geht es aber darum, dass er das Griffbrett wie bei einer Laute gefräst hat, um den schwebenden Klang zu bekommen und die Variabililität, die man bei einer normalen Gitarre nicht hat. Das dürfte in eine ähnliche Richtung gehen, wie der klangliche Unterschied zwischen Violine und Fiddle, bei der man ja auch Bünde auf dem Griffbrett hat, was den Klang doch massiv verändert.
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