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von Havoc » Sonntag 21. Februar 2010, 10:57
Holger Andrae hat geschrieben:Dass du das nicht verstehst, wundert mich nicht, da deine faves ja fast alle diesen Wall Of Sound fahren. Und damit wäre ich wieder bei meiner (nicht wertend gemeinten) Behauptung über deinen Geschmack.
Stimmt wohl. Ich stehe anscheinend wirklich auf einen solchen Sound. zu Katatonia.....also ich glaube ich mag sie gerade deswegen so gerne weil sie eben nicht so megadepressiv sind. Das kann man besser mal so zwischendurch hören als z.B. My Dying Bride. Und Renkse ist aus meiner Sicht ein Ausnahmesänger mit einer ganz markanten Stimme. Das neue Album hat sogar die Chance mein Lieblingsalbum der Band zu werden. Momentan stelle ich es aber noch nicht über "The Great Cold Distance".
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von Drumtier » Montag 22. Februar 2010, 01:06
Regina Löwenstein hat geschrieben:Drumtier hat geschrieben:Weiß nicht, schon ganz nett, und auch ne durchgehend melancholische Atmosphäre aber nie mal so wirklich traurig/hpffnungslos. Teilweise ganz eingängig, vieles aber auch erschreckend nichtssagend irgendwie...
Du beschreibst haargenau das, was auch mich generell an Katatonia stört und was mich davon abhielt, trotz endloser Lobpreisungen mit dieser Band warm zu werden. Obwohl ich total auf depressives Zeug stehe, kaufe ich dieser Mucke die Depressivität einfach nicht ab. Es klingt alles zu glatt, zu poppig, die Songs ähneln sich und die Stimme des Sängers ist ausdrucksschwach. Da finde ich nichts, was mich bei der Kehle packen würde, nichts, was ins Herz trifft. Dazu ist die erzeugte Stimmung irgendwie viel zu künstlich, zu unpersönlich. Sicher, es gibt schöne Momente ... aber leider bleibt nichts hängen.
Paradox irgendwie, dass du mir zuerst zustimmst und ich dir dann widersprechen muss, aber gut: Wie gesagt trifft das von mir gesagt nur auf die Discouraged Ones zu und auch das würd ich nie so negativ formulieren, finds ja schon gut! Aber speziell beim Sänger muss ich vehement widersprechen: Ich finde, dass Renkse eine absolute Ausnahmestimme hat, so zart und zerbrechlich, trotzdem rauh wenns verlangt ist oder wunderbar melodisch, ganz großes Kino! Und über NITND weiß ich nicht was ich noch sagen soll: Habs heute wieder gehört und bin wieder vollkommen hin und weg. Absolut traumhaft, da passt einfach alles. Durchgehend bestechend hohes Niveau, kein einziger Durchhänger und das umrandet von einem brillanten Opener und einem schlicht und einfach perfekten Abschluss. Departer ist meiner Meinung nach der beste Song überhaupt von Katatonia und würd auch bei einem bester Doom-Song-Wertung bzw einer generellen Lieblingssong-Reihung vorne mitspielen!
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von Rüdiger Stehle » Montag 22. Februar 2010, 01:33
Drumtier hat geschrieben:Departer ist meiner Meinung nach der beste Song überhaupt von Katatonia und würd auch bei einem bester Doom-Song-Wertung bzw einer generellen Lieblingssong-Reihung vorne mitspielen!
Sorry, ich bin ja sonst in Sachen Schubladen-Debatte völlig entspannt und gleichgültig, aber wenn "Departer" ein Doom-Song ist, dann sind Sonata Arctica Death Metal. Dessen ungeachtet ist es für sich genommen ein sehr schöner Song, auf Albumlänge gehen mir die Loops und das schmachtende Gehauche allerdings ein bisschen auf den Zeiger. 
alias Hugin der Rabe. Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
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von Drumtier » Montag 22. Februar 2010, 01:59
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Drumtier hat geschrieben:Departer ist meiner Meinung nach der beste Song überhaupt von Katatonia und würd auch bei einem bester Doom-Song-Wertung bzw einer generellen Lieblingssong-Reihung vorne mitspielen!
Sorry, ich bin ja sonst in Sachen Schubladen-Debatte völlig entspannt und gleichgültig, aber wenn "Departer" ein Doom-Song ist, dann sind Sonata Arctica Death Metal.
Richtig, typischer Fall von Gehirn-Standby. Kann passieren, sorry 
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von Havoc » Montag 22. Februar 2010, 22:23
Drumtier hat geschrieben:Und über NITND weiß ich nicht was ich noch sagen soll: Habs heute wieder gehört und bin wieder vollkommen hin und weg. Absolut traumhaft, da passt einfach alles. Durchgehend bestechend hohes Niveau, kein einziger Durchhänger und das umrandet von einem brillanten Opener und einem schlicht und einfach perfekten Abschluss.
Genau so und nicht anders ist es! 
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von 123_7 » Dienstag 23. Februar 2010, 16:12
Ich muss hier nochmal kurz meine Begeisterung für diese absolut fantastische B-Seite kund tun. Diese Leadgitarre bringt mich noch um den Verstand. Dissolving BondsAm 15. März erscheint übrigens eine EP zu 'The Longest Year' mit zwei unveröffentlichten Tracks und einem Remix von 'Idle Blood'. Muss ich dann gleich mit dem neuen Album eintüten.
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von Pillamyd » Samstag 27. Februar 2010, 13:22
Wieder so ne Band die mich schwer interessiert, ich auch nur ein paar Lieder kenne, die aber meine Neugier geweckt haben. Ich Depp hatte damals verschwitzt mir zwei Alben zu kaufen, die saugünstig waren. Das müssten die "Tonight's Decision" und die "Viva Emptiness" gewesen sein. Na ja selber Schuld 
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von Black Erotica » Sonntag 28. Februar 2010, 20:55
123_7 hat geschrieben:Ich muss hier nochmal kurz meine Begeisterung für diese absolut fantastische B-Seite kund tun. Diese Leadgitarre bringt mich noch um den Verstand. Dissolving BondsAm 15. März erscheint übrigens eine EP zu 'The Longest Year' mit zwei unveröffentlichten Tracks und einem Remix von 'Idle Blood'. Muss ich dann gleich mit dem neuen Album eintüten.
Oh ja. Die B-Seiten sind durchweg toll. Dissolving Bonds ist einer meiner Lieblingssongs. "Night ist the new Day" hab ich erst seit kurzem. Brauch noch ein paar Umdrehungen. Im Moment ist es grad "Departer", der mich umhaut.
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von Drumtier » Freitag 27. Januar 2012, 23:18
Vom Grund der vorletzten Seite muss ich diesen armen Thread ausgraben und gerade noch rechtzeitig vor einem 2-Jahre-Koma wieder auferwecken. Aber nicht um irgendwas Bedeutungsschwangeres oder sonst wie Aktuelles mitzuteilen sondern um einfach nur festzuhalten: Katatonia ist geil! Hab letztens die Night Is The New Day wieder einmal gehört, weil sie so ein Fall von Permanent-Ohrwurm ist und es hat mich wieder umgehauen. Wahnsinnsalbum. Ich wills auf der einen Seite nicht auf die beiden umschließenden Songs (Forsaker und Departer) beschränken aber sie ragen halt schon noch einmal heraus. Primus inter pares wie man so schön sagt. Besonders Departer. Traumhaft. Ohne Worte. Freu mich ziemlich aufs neue Album, aber kaum eine Band hat sich je eine derartig hohe Latte gelegt!
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von salisbury » Dienstag 31. Januar 2012, 20:18
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