Es gab auf früher schon Black Metal, der nicht aus Norge stammte.
Dass immer alles auf einen Fokus verengt werden muss, ist doch auch wieder ein uraltes Popklischee.
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Black Metal - Der Drachenhort!Re: Black Metal - Der Drachenhort!Es gab auf früher schon Black Metal, der nicht aus Norge stammte.
Dass immer alles auf einen Fokus verengt werden muss, ist doch auch wieder ein uraltes Popklischee. Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: Black Metal - Der Drachenhort!Klar gibt es mehrere Epizentren (mit einer jeweils ähnlich klingenden Ausrichtung) des Black Metal. Norge, Schweden, USA, Frankreich, Polen und Deutschland. Woher darüber hinaus noch viele ähnlich gelagerte Bands mit hoher Qualitätsdichte stammen, kann ich nicht sagen.
Re: Black Metal - Der Drachenhort!jau mehr wollt ich net sagen
meine persönlichen favs kommen nicht aus Norwegen und da habe ich wohl vergessen meinem statement die subjektive Note zu geben auf die alten Klassiker lass ich nix kommen soviel ist klar, aber heutzutage müsste ich echt überlegen was mich da wirklich begeistert hat... und da lande ich vermehrt in den von dir genannten Ländern
Re: Black Metal - Der Drachenhort!Schweiz nicht vergessen!
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: Black Metal - Der Drachenhort!Es kommt meines Erachtens in erster Linie darauf an, was ich heute von "meinem" Black Metal erwarte.
Was aus meiner Sicht richtig ist, das ist, dass aus Norwegen zuletzt nicht mehr viele besonders spannende neue Bands kamen. Gerade was den traditionellen, unkommerziellen, räudigen, archaischen Black Metal angeht, haben wir in den letzten Jahren sicher mehr spannende neuere Bands aus z.B. Polen, Finnland, Frankreich oder Deutschland kommen sehen, als aus Norwegen. Was mich an Norwegen und seinen neuen Scheiben allerdings bis heute mehr fasziniert als das, was so nachkommt, ist, dass fast alle alten Protagonisten nach wie vor am Start sind, dass sie fast alle immense stilistische Entwicklungen durchgemacht haben, und dass so gut wie keine der alten Bands austauschbar oder generisch klingt. Diese Masse an BM-Bands, die seit inzwischen ca. 20 Jahren am Start sind, und von welchen sich fast jede eine ganz eigene, individuelle Nische eingerichtet hat, ist schon immens faszinierend für mich. @ Nils: Die griechische BM-Szene war mit Rotting Christ, Necromantia, Nightfall, Varathron, Thou Art Lord, Agatus, Zemial, Nergal...) auch ein wichtiges und sehr eigenständiges Epizentrum. Dazu vielleicht noch Kanada (Blasphemy, Revenge, Conqueror, Axis Of Advance, Blood Revolt usw...). @ Eike: Schweiz? Jo... zahlenmäßig nicht unbedingt, aber ein paar wichtige Bands gab's da schon auch. Wobei ich jetzt die Tom-Warrior-Projekte mal ausklammern und in die Proto-Kiste packen würde. Dann blieben in erster Linie Samael, Alastis... jo... hmm... alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Black Metal - Der Drachenhort!An dem Artikel selbst hab ich eigentlich nichts auszusetzen. Ein Mainstreammedium, das sich mit einer sehr speziellen Subkultur auf begrenztem Platz einigermaßen vernünftig auseinandersetzt und mit ein paar gängigen Klischees aufräumen will. Wenns ein PM.de Special zu Black Metal gibt, erwart ich mir mehr aber für ihre Verhältnisse ist das absolut okay.
Zur Regionaldebatte kann ich weniger beitragen, da ich dazu nicht genug hör. Ich steh vor allem auf deutschprachigen Black Metal, aus Frankreich scheint viel etwas weiter entfertes Material zu kommen und besonders zu meinen Anfangszeiten war ich vor allem der schwedischen Spielweise zugetan, also klirrend kalt, schnell und melodisch wie Marduk oder Dark Funeral.
Re: Black Metal - Der Drachenhort!
Puh... Glück gehabt!
Ich mag die alten Helden des schwedischen Black Metals auch sehr gerne, keine Frage. Vor allem natürlich Dissection, Marduk, Dark Funeral, Throne Of Ahaz, Sorhin, Arckanum, Naglfar und viele mehr, finde aber den schwedischen Ansatz im Großen und Ganzen etwas generischer. Wie du sagst: Rasend schnell, klirrend kalt, melodische Gitarrendoppel, viele Leads usw... Als Stil an sich bestechend und intensiv, aber der unbändige Drang, sich untereinander musikalisch zu unterscheiden und sich von einander abzugrenzen, der war in der alten schwedischen Szene etwas schwächer ausgeprägt als in der norwegischen. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Black Metal - Der Drachenhort!Und, wie gefallen Dir die Portugiesen? Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: Black Metal - Der Drachenhort!
Kenn da wieder zu wenig um mir eine generelle Meinung zuzutrauen, aber soweit ich das beurteilen kann, hast du sciher recht. Da ist die norwegische Szene sicher heterogener. (PS: Aber das mit der Austauschbarkeit in der schwedischen Szene haben wir ja im Death Metal auch )PPS: Ein neues MAYHEM Album scheint nach hiesiger Nachrichtenlage für Anfang 2014 angekündigt zu sein. Das freut mich ![]()
Re: Black Metal - Der Drachenhort!
Jupp, aber nur die Göteborg-Seite. Die Ostküste hatte ursprünglich sehr eigenständige Bands, die allenfalls der monströse Gitarrensound verband, und die Tatsache, dass sie eben keine generischen Growler hatten. Dass der Stil inzwischen natürlich auch tausendfach kopiert wurde, ist kein Geheimnis.
Jau. Sind wohl aktuell beim Mixen, die Herrschaften. Davon zu sprechen, dass ich mich nur "freue", wäre sicherlich eine Untertreibung. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
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