von ishina » Montag 8. April 2013, 15:17
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Ich war 2011 und 2012 dort. Die Startzeit für Samstag ist noch nicht fixiert, da am Vortag MUSE auf der Loreley spielen. Es wird eher später (16:00 o.Ä.). Letztes Jahr ging es auch am ersten Tag bereits recht früh los (ca. 13:00). Am zweiten Konzerttag ging es die letzten Jahre immer um 12:30 los. Die Konzerte dauern nicht länger als bis um ca. 23:30, dann ist Nachtruhe auf der Loreley. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, wann der Headliner jeweils zu spielen beginnt. Die Konzerte der einzelnen Bands sind sehr großzügig angelegt, der Headliner spielt schon einmal seine zwei Stunden.
Camping kostet vor Ort 30 Euro. Welcher Campingplatz verwendet wird ist noch nicht klar. Letztes Jahr war es der Ganzjahrescampingplatz, der auch von nicht-Konzertbesuchern verwendet wird. 2011 war es ein eigens dafür reserviertes Feld des Bauern nebenan. Sanitäre Anlagen waren in beiden Fällen vorhanden, inklusive Dusche. Kein Problem in dieser Hinsicht.
Getränke dürfen nicht mit zur Freilichtbühne genommen werden. Die Umbaupause zwischen Konzerten reicht allerdings locker für den Fußmarsch zum Campingplatz und zurück sowie eine Dose Getränk. Getränke sind im Gelände nicht günstig, das Catering ist dafür ansonsten nicht sonderlich teuer, aber recht eingeschränkt. Ich habe mich in beiden Jahren das Wochenende über von Bratwurst, Frikadelle und Pommes weiß ernährt - es sind ja nur zwei Tage, da ist mir die Essensauswahl gleich. Frühstück im Tourismuszentrum Loreley gibt es auch, kann empfohlen werden.
Anreise ist am ersten Konzerttag, Abreise am zweiten Konzerttag oder am Tag danach möglich, so weit ich weiß. Ich bin immer am Tag danach gefahren, habe nach dem Konzert noch geschlafen (Heimreise dauert für mich ca. 7 Stunden).
Das Night of the Prog ist wahrscheinlich das entspannteste Festival, das ihr bisher besucht habt. Eher ältere Leute (Schnitt nicht unter 30 Jahre), keine Alkoholleichen, sehr viel Rücksicht aufeinander und dank Amphitheater bester Blick auf alles von welchem Platz auch immer, was jegliches Gedränge ausschält. Ich habe mich noch nie eingezwängt gefühlt - auch bei Headlinerkonzerten nicht.
Ich kann es nur von ganzem Herzen empfehlen. Es sind immer zwei wunderbare Tage der guten Musik. Der Veranstaltungszeitpunkt spricht auch meist für angenehmes Wetter, obwohl der zweite Tag letztes Jahr verregnet gewesen ist.