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von firestarter » Sonntag 26. Mai 2013, 11:30
Nils Macher hat geschrieben:Da hat das Rock Hard in letzter Zeit reagiert und mehr Underground im Heft, früher gab es ja nur die "Krach von der Basis"-Rubrik und jetzt halt noch "From the Underground".
Außerdem werden doch immer wieder vergessene Perlen vorgestellt.
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firestarter
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von Christian Schwarzer » Sonntag 26. Mai 2013, 11:40
Ja, ich denke auch, dass man für die "Größe" des Magazins doch noch verdammt viel obskures mitkriegen und -nehmen kann. Klar handelt man auch die großen und wichtigen Bands ab, aber hey, es sind die großen und wichtigen Bands! Und wie schon angemerkt wurde: wer sich über extremen Südamerika-Metal informieren will, ist da schon an der richtigen Adresse. Kann nur nicht in jeder Ausgabe zu jedem Land und substen Subgenre ein Special geben, aber es gibt sie. Wenn ich mir da so im Vergleich den Hammer anschaue... naja, das ist vielleicht ein "Einsteigermagazin"... nur hat derjenige dann irgendwie ne schlechte Kinderstube.
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von Holger Andrae » Sonntag 26. Mai 2013, 12:41
Havoc hat geschrieben:Anscheinend kann man nur zu einem echten undergroundigen Heavy Metaller werden, wenn man das RockHard nicht liest. 
Da das jetzt direkt nach meinem Posting kommt, reagiere ich da auch mal drauf. Ich lese das Rock Hard seit etwas einem Jahr nicht mehr. Das hat aber nichts damit zu tun, dass ich das Heft furchtbar finde. Ganz im Gegenteil: Ich halte das RH sogar für ein sehr gutes Magazin. Die decken halt das breite Spektrum ab udn bedienen in einem okayen (Entschuldigung) Rahmen auch Nischen, Underground und Obskures. Wie dick müsste die Ausgabe auch sein, wenn sie jetzt knietief in allen Sparten den Underground vorstellen würden? Und wie viele Mitarbeiter bräuchte mann dazu? Nicht realisierbar. Natürlich gibt es dort, wie in jedem anderen Heft auch, Stilblüten und Meinungen, die ich nicht teile. Das ist aber nicht zwingend der Grund, weshalb ich das Teil nicht mehr kaufe. Jesus hat es gut erklärt und weniger herum lamentiert als ich es jetzt mache. _Mir_ bietet das Heft zu wenig neue Infos. Da ist das Preisleistungsverhältnis für mich nicht mehr stimmig. Hinzu kommt die fehlende "persönliche Bindung" zu bestimmten Schreiberlingen, die jetzt nicht mehr dort sind. Das RH hat mich in den 80ern Jahren ganz wunderbar begleitet und war ein lieb gewonnener Weggefährte, der meinen Geschmack nicht unwesentlich mit beeinflusst hat. Sei es durch das Vorstellen extrem cooler Newcomer, sei es durch die Demoseiten und auch durch die Kleinanzeigen. Für mich war das RH auch noch super als die Fanzines aufkamen. Insofern ziehe ich meinen Hut vor dem RH allein wegen des langen Atems. Es ist beachtlicht, dass die Jungs noch immer da sind. Respekt.
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von salisbury » Sonntag 26. Mai 2013, 13:06
Ich hab mich als wirklich langjähriger Rock Hard-Leser auch manchmal abfällig zum Magazin geäussert und vermeide es, das Magazin zu lesen, ausser es steht ne lange Zugfahrt oder Flug an. Grund ist aber nicht in erster Linie die Musik. Ich will einfach nicht vom Rock Hard politisch "gebildet" werden. Dazu bin ich zu alt. Das hat damals mit BÖHSE ONKELZ und SLAYER angefangen (oder die wahllose Boykottiereri von Bands und besondere Heiligsprechung von anderen). Zudem gibt es immer wieder Momente, wo das Niveau des Magazins in Bodenlose fällt. Wenn ich mich dann ernthaft frage, ob ich sowas lesen will und ob ich das unterstützenswert finde, sage ich NEIN. Wir diskutieren grad intern über MAMBO KURT. Da hat man eines der tollsten Festivals auf aufgezogen und platziert dann zwischen SEPULTURA und KING DIAMOND diesen Quetschkommoden-Unspaßvogel. Typisch Rock Hard. Zum Fest werde ich aber dennoch auch in den nächsten Jahren gehen, denn es ist unglaublch toll  .
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von Jhonny » Sonntag 26. Mai 2013, 15:38
salisbury hat geschrieben:Ich will einfach nicht vom Rock Hard politisch "gebildet" werden.
Auch für mich ist genau das der Grund, warum ich das RH nicht mehr lese. Wie sie über Musik schreiben, gefällt mir weiterhin sehr gut, und da ist auch oft so viel unbekannteres dabei, dass ich immer was neues finden könnte. Wenn ich aber das Gefühl habe, wegen mancher eigener "politischer" Meinungen ein Mensch zweiter Klasse zu sein (manchmal hat man das Gefühl, alle Unions-Wähler oder Republikaner in den Staaten wären aus RH-Sicht Nazis), während linke Leute von Bad Religion (Zitat: "Ich hasse Konservative") oder diverse radikale "orthodoxe" Black Metaler radikal menschenverachtende Lehren propagieren dürfen, dann wird mir schlecht. Darauf verzichte ich dann gerne.
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von Eike » Sonntag 26. Mai 2013, 18:01
Bad Religion und radikal menschenverachtende Lehren propagieren? 
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von Holger Andrae » Sonntag 26. Mai 2013, 18:07
Eike hat geschrieben:Bad Religion und radikal menschenverachtende Lehren propagieren? 
Bad Religion _oder_ rechtsradikale ... Ich glaube, hier hat sich Jhonny etwas unglücklich ausgedrückt. Fallls nicht, wäre ich bei aller Aversion gegen die Personen, die die Band Bad Religion ausmachen, sehr irritiert.
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von Nils Macher » Sonntag 26. Mai 2013, 19:18
Aber Christen und Konservative hassen ist doch voll Metal, Rebellion und so!
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von Holger Andrae » Sonntag 26. Mai 2013, 19:32
Wir können jetzt eine weitere unsinnge Grundsatzdiskussion voll von Vorurteilen und Polemik starten oder uns dem eigentlichen Thema "Musikzeitschriften" widmen. 
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Nils Macher » Sonntag 26. Mai 2013, 19:52
Holger Andrae hat geschrieben:Wir können jetzt eine weitere unsinnge Grundsatzdiskussion voll von Vorurteilen und Polemik starten oder uns dem eigentlichen Thema "Musikzeitschriften" widmen. 
Aber darum geht es doch gerade. Um die Polemik IN Musikzeitschriften. Oder was willst du da diskutieren? Papierqualität?
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