NILE

Re: NILE

Beitragvon Jesus » Sonntag 13. Mai 2012, 21:44

Haben Nile nicht sogar drei Sänger? Dallas mit dem Standardgeröchel, Karl mit seinem übelst tiefen Mumiengemurmel und Jon Vesano mit dem fiesem Gekreische? Ich bin zwar bei der Band nicht mehr ganz auf dem Laufenden, aber über mangelnde Abwechslung im Gesang konnte ich mich bisher nicht beklagen - doch wenn es in der Abteilung noch abwechslungsreicher zugehen sollte, bin ich ja mal richtig gespannt ;)
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Re: NILE

Beitragvon Drumtier » Sonntag 13. Mai 2012, 22:01

Ja, deswegen hab ich auch von den zwei Hauptsängern geschrieben, da sich Dallas und Karl die Hauptarbeit teilen und der jeweilige Bassist meistens auch noch ein wenig mitmischt. Jon Vesano auf den du dich beziehst ist das jedoch nicht mehr ;-)
Und gleich noch einmal muss ich dich korrigieren, denn Standardgeröchel und Dallas?! Also nein, das passt nicht zusammen ;-)
Zum Schluss stimm ich dir aber wieder zu, mangelnde Abwechlung war nie ein Problem, sollte es noch mehr geben, kanns interessant werden!
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Re: NILE

Beitragvon Jesus » Sonntag 13. Mai 2012, 22:09

Drumtier hat geschrieben:Jon Vesano auf den du dich beziehst ist das jedoch nicht mehr ;-)


Die Band wechselt für mich einfach zu oft Besetzung :schade: Wenigstens ist George Kollias noch dabei, da kann man mittlerweile schon fast von einer Konstante am Schlagzeug sprechen ;-)

Drumtier hat geschrieben:Standardgeröchel und Dallas?!#


Damit war gemeint, dass er den Hauptteil des Gesangs übernimmt, während Karl und [Name des Bassisten einsetzen] in erster Linie für die Farbtupfer sorgen.
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Re: NILE

Beitragvon Drumtier » Montag 14. Mai 2012, 19:19

Achso okay, dann hast noch einmal Glück gehabt ;-)
Wobei ich auch nichts dagegen hätte, wenn Karl wieder so wie früher mehr übernehmen würde, seine Stimme ist einfach zu mächtig 8-)
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Re: NILE

Beitragvon Drumtier » Mittwoch 24. Oktober 2012, 02:26

Huch, kann mir wer erklären warum ich bis heute noch nichts zum neuen Album gesagt habe? Und auch sonst niemand, wohlgemerkt, Schande!

Jedenfalls, in ein paar Worten: Am Anfang war ich ein wenig verwirrt, da es ein verhältnismäßig kurzes Album ist, keine 50 Minuten, davon 2 Ambient-Tracks und kein typischer Epos dabei. Aber das muss ja trotzdem nichts schlechtes bedeuten, aber sie brauchte schon einige Umdrehungen um ganz anzukommen. Zum Glück tut sie das aber dann! Mit bekannt mächtigen Riffs, beißend und aggressiv, erwartungsgemäß umwerfenden Drumming und dann tatsächlich wie auf der vorhergehenden Seite angemerkt mit sehr variablem Gesang!
Wer hätte das gedacht? Karl kann nicht nur irgendwo tief unten in Elefantenfrequenzen herumgurgeln, nein, der packt auf einmal eine Stimme aus, die irgendwo zwischen klarem Schreien und Brüllen liegt, schwer zu beschreiben, aber sehr stimmhaft. Und sehr gut! Ist für eine Band wie NILE ja schwierig, die Fans und Kritiker erwarten von Album zu Album eine Steigerung, eine Veränderung, aber (um Rüdiger zu zitieren) wo will man denn noch hin, wenn man schon ganz oben ist? Noch schneller, noch brutaler, noch bessere Songs, noch mehr zum Headbangen, noch mehr für die Musikstudenten? Irgendwann läuft das alles in einen Widerspruch, von daher haben sie meiner Meinung nach alles richtig gemacht. Die Hauptzutaten bleiben einigermaßen gleich und stattdessen wird eine neue, sehr interessante Facette beim Gesang eingeführt. Weiterer Unterschied ist die sehr klare Produktion, schon noch erkennbar NILE und (für mich, einige sehen das anders) richtig mächtig.

Weitere Meinungen? Oder äh, vielleicht mit besseren Erfolgsaussichten, wer hat sie sonst noch? Wer kennt die Band ;-)
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Re: NILE

Beitragvon Christian Schwarzer » Dienstag 8. Januar 2013, 22:05

Ich zum Beispiel. :D

Also, Nile kenn ich an sich schon länger. Meine musikalische Entwicklung hat sich aber erst in Richtung Black Metal bewegt, weswegen sich wohl bis jetzt noch kein physischer Tonträger in meine Sammlung verirrt hab. Und das, obwohl ich mit technischer Mucke sehr viel anfangen kann.

Nun hatte ich heute die Freude, zum ersten Mal "Ithyphallic" in all seiner Kraft als Original zu bewundern und mich gleichsam in 57 Minütigen Anbetung verharrend, von diesem Orkan, dieser Urgwalt, dieser chtonischen Macht der Pharaonen und jener, die unter den Wassern und hinter den Sternentoren lauern um die Welt wieder ihrem Ursprung zurückzuführen, überrollen zu lassen. Und ja, ich würde immernoch so verharren, müsste ich nicht das Wort in die Welt hinaustragen! What can be safely written: Ein derart geiles Album habe ich schon länger nichtmehr gehört. Und, um mal beim Stück selber zu bleiben: Ein derart fettes, majestätisches Intro auch nicht. (ich kannte es zwar schon, aber egal, es strahlt in all seiner ägyptisch-imperialen Macht immernoch wie am ersten Tag). Danach folgt Brecher auf Brecher (dieser Intro-Riff von "Ithyphallic", diese rasenden Gitarren zu "Papyrus Containing The Spell To Preserve Its Possessor Against Attacks From He Who Is In The Water", ich könnte ewig so weiter machen). Und dann kommt er, der Monolith, die Pyramide, die Vernichtung auch der Götter: "Even The Gods Must Die". Mächtige, chaotisch dissonante Hörner leiten ein weiteres Epos der grenzenlosen Glorie dieser Band ein und auch das Ende, welches eines der geilsten Soli des ganzen Albums und überhaupt hat. Zurück bleibe ich sprachlos, erschüttert und begeistert.

Also das Album hat mir schon ganz gut gefallen. 8-)
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Re: NILE

Beitragvon Jhonny » Dienstag 8. Januar 2013, 22:26

Nachdem mir Nile auf dem Wichtelsampler gut gefallen haben, werde ich mir da wohl auch was zulegen müssen!
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Re: NILE

Beitragvon Christian Schwarzer » Dienstag 8. Januar 2013, 23:01

Hehe... ja. :D
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Re: NILE

Beitragvon Oliver Passgang » Dienstag 8. Januar 2013, 23:11

Ich habe NILE vor drei Wochen mal wieder live gesehen und wurde erneut darin bestätigt, mir nun endlich mal was zuzulegen. Mit Sicherheit eine der interessantesten Death-Metal-Bands überhaupt.
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Re: NILE

Beitragvon Jakob » Mittwoch 9. Januar 2013, 00:53

Oliver schrieb: Mit Sicherheit eine der interessantesten Death-Metal-Bands überhaupt.


Ja, zumindest seit George Kollias. Zusammen mit CRYPTOPSY und etwas CANNIBAL CORPSE sind das eigentlich die einzigen Death-Metal-Bands, die ich relativ regelmäßig höre/gut finde.
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