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von Germon » Montag 30. April 2012, 08:26
Es wunderte mich, da ja die Radio Threads hier aktuell schwer in Mode sind und Death Metal ja fraglos ein wichtiges Subgenre darstellt. Aber klar, das kann auch alles wunderbar hier in diesem Thread gemacht werden.
Was Deine Empfehlungen angeht. Ich fürchte die dürften -bei mir- ins Leere laufen, da mein Death Metal zumeist an anderer ist als Deiner. Was aber wiederum für die Vielfalt des Genres spricht, nicht wahr?!
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Germon
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von Drumtier » Dienstag 1. Mai 2012, 01:52
Germon hat geschrieben:Es wunderte mich, da ja die Radio Threads hier aktuell schwer in Mode sind und Death Metal ja fraglos ein wichtiges Subgenre darstellt. Aber klar, das kann auch alles wunderbar hier in diesem Thread gemacht werden.
Du argumentierst in einem Metal-Forum mit Mode als Pro-Argument? Wenn mich eine Mode anspricht mach ich ja gern mit, aber das würd ich dann auch wenns keine Mode wär. Und nur weils halt grad Mode is muss ich ja jetzt nicht mitmachen. Denn ja, ich würde weiterhin sagen, dass das auch in diesem Thread gemacht werden hätte können. Was Deine Empfehlungen angeht. Ich fürchte die dürften -bei mir- ins Leere laufen, da mein Death Metal zumeist an anderer ist als Deiner. Was aber wiederum für die Vielfalt des Genres spricht, nicht wahr?!
Is das jetzt eine Falle? Jhonny hat geschrieben:Diskussionen gäbs da glaub ich nich soo viel - interessant wärs schon. Man muss ja net alles anhören, sondern kann selektiv vorgehen.
Ein guter Punkt und ein nicht so guter: Diskussion gäbs nicht so viel? Das is vom Wahrheitsgehalt zwar ein guter Punkt, dem ich voll zustimmen, aber zur Überzeugungsarbeit für ein DM-Radio is es ein denkbar schlechter. Was bringen denn ein paar hinkopierte Links ohne Diskussion? Wir haben ja im (nur bedingt vergleichbaren) Top 100 - Thread auch so einiges dazugeschrieben warum wir diese Alben gut finden und uns über Reaktionen gefreut, das hätten wir uns ja auch sparen können und darauf hoffen, dass YouTube das erledigt und die Faszination für unsere jeweiligen Lieblingsalben spürbar macht. Also kommen wir zum guten Punkt, der leider auch einen Haken hat. Man muss nicht alles anhören, sondern kann oder besser gesagt könnte selektiv vorgehen. Wenn ich die Band zumindest halbwegs kenne und einordnen kann oder wenn ein paar Sätze dabeistehen, ja, dann kann ich selektiv vorgehen und mir das anhören was mir gefallen könnte. Aber das is bei weitem nicht immer der Fall und dann wirds bei allem Interesse einfach (zu) mühsam. Denn sehen wir uns die bisherigen Radios an: AOR-Radio, drei Seiten, 56 Songs, seit 8 Tagen inaktiv, Diskussion immerhin teilweise vorhanden. Rock'n'Roll-Radio, äh, ja... Doom-Radio, vier Seiten, 62 Songs, Diskussion zwar sehr lebhaft, aber großteils auf Eikes Beitrag bezogen. Wär aber auch für mich am interessantesten und würd/werd mir auch einmal ein paar Songs anhören. Thrash-Radio, vier Seiten, 58 Songs, wir kommen der Sache näher, es wird auf die Musik eingegangen, es werden keine willkürlichen Links in die Runde geworfen sondern mit Überlegung und Sinn. Was dennoch bleibt sind grob überschlagene 200 Songs und mit einer sehr vorsichtig gewählten durchschnittlichen Dauer von vier Minuten insgesamt 800 Minuten, also über 13 Stunden. Wenn ich die geposteten Bands nicht gut genug kenne aber an der Musik potentiell interessiert wäre is das für mich den Aufwand nicht wert und ich hör liebe Alben in meiner Sammlung die ich selber noch nicht gut genug kenne. Wenn diese Threads, wie im AOR-Radio erwähnt, die Diskussion, den Austausch und das Kennenlernen anderer Genres begünstigen sollen, dann sind sie in der Tat eine sehr gute Idee, ansonsten aber einfach nur ein undurchschaubares Dickicht aus Musik für das die wenigsten Leute (ich vermute zumindest) die Zeit aufbringen können oder vielleicht auch wollen. Sollte es in den nächsten Tagen einen Wetterumschwung geben und ich Zeit haben, werd ich mit dem Death Metal Radio anfangen und mir was anhören, weil ich ja gern was Neues entdecken würde. Und dann auch im Doom, da hab ich sowieso noch viel zu große Lücken. Der viel zu langen Rede kurzer Sinn: Nein, ich bin sicher kein permanent übelgelaunter Miesepeter, der die einzig wahre Musik hört und sich andere Sachen nur anhört um sie schlechtzumachen, aber wenn ich Vorschläge in einem dieser Radios poste, dann mag ich sie ja auch und kann mir die Zeit nehmen ein paar Worte dazuzusagen, das macht die Sache für alle leichter und wenns dann halt nur fünf statt zehn oder 15 Songs sind, is das auch kein Weltuntergang. Wenn ich ein paar Jahre zurückdenke als ich ins Forum gestoßen bin und mich über alle Vorschläge und Diskussionen gefreut habe auch wenn ich nicht daran teilgenommen habe, dann wäre ich heutzutage als Neuankömmling heillos überfordert wenn ich mich durch 50, 60 potentiell interessante Songs hören müsste um irgendwann dazwischen ein paar Treffer zu landen. Und wenn ich im Antimatter-Thread schon einen Vergleich zu Cannibal Corpse ziehe, dann kann ich gleich auch von hier aus die Brücke zurückschlagen: Ich habe Antimatter nicht kennengelernt und über 5 Jahre im Kopf behalten weil ich einen Song davon unter 60 ähnlichen gehört habe, sondern weil ich von verschiedenen Leuten gelesen habe was und warum sie an der Band so mögen. Zu allen Songs die man posten möchte gleich einen Aufsatz zu schreiben is natürlich auch nicht zielführend, aber ein gesundes Mittelding sollte zu schaffen sein.
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von Eike » Dienstag 1. Mai 2012, 02:03
Music is the only religion that delivers the goods. (Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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von Germon » Dienstag 1. Mai 2012, 09:58
Nur um das mal herauszustreichen. Ich wollte gar nicht für ein Death Metal Radio votieren, ich selbst finde gerade die Vielzahl unüberschaubar und auch unhörbar (was die Menge angeht). Es wunderte mich nur, dass es noch keinen Death Metal Ableger gibt. Drumtier hat geschrieben:Germon hat geschrieben: Was Deine Empfehlungen angeht. Ich fürchte die dürften -bei mir- ins Leere laufen, da mein Death Metal zumeist an anderer ist als Deiner. Was aber wiederum für die Vielfalt des Genres spricht, nicht wahr?!
Is das jetzt eine Falle?
Nö, ich hör gerne Death Metal.
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von Jhonny » Dienstag 1. Mai 2012, 11:34
Germon hat geschrieben:Nö, ich hör gerne Death Metal.
das stimmt, habe ihn beim KIT "erwischt", wie er nicht nur FIFTH ANGEL, sondern auch UNLEASHED gekauft hat 
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von Germon » Dienstag 1. Mai 2012, 18:28
Passt doch wunderbar zusammen.
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von firestarter » Dienstag 1. Mai 2012, 18:34
Germon hat geschrieben:Es wunderte mich nur, dass es noch keinen Death Metal Ableger gibt.
Gibt es doch.
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von Jhonny » Dienstag 1. Mai 2012, 19:54
Germon hat geschrieben:Passt doch wunderbar zusammen.
sehe ich auch so - aber manche empfinden das ja vielleicht anders.
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von Drumtier » Donnerstag 7. Juni 2012, 22:26
Death Metal!Ich für meinen Teil kenn ja nichts Besseres und weil das so ist, ich mich freu wenn ich Bands (wieder)entdecke, ich diese Freude in der Welt herumschreien will, aber nicht jedesmal einen hoffnungslosen Thread aufmachen kann, werd ich in Zukunft diesen Thread als meinen persönlichen Erkenntnisse-Thread nutzen. Sprich, jedesmal wenn ich wieder von Begeisterung übermannt werde und in Schreiblust bin, werd ich das hier kundtun. Im aktuellen Fall werd ich auf ein paar meiner neuesten Einkäufe eingehen: GOROD: Process of a new Decline und den Neuling A Perfect Absolution gekauft, weil die Band eh schon länger unter Beobachtung stand und ich vorgehabt hätte, sie mir auf der Tour mit OBSCURA, SPAWN OF POSSESSION und EXIVIOUS anzusehen. Leider hatte ich dann unmöglich Zeit mir dieses fantastische LineUp zu geben, aber die CDs haben sich trotzdem bezahlt gemacht. Besonders die erste bietet eine schöne Mischung aus technischer und hochpräziser Rhythmusarbeit, die aber nicht nur knallt sondern auch durchaus auch manchmal ein wenig ins Jazzige abdriftet. Die Gitarren bieten teils recht melodisches Gefrickel, ein Balanceakt der zwar für mich fast notwendig ist, aber nicht immer leicht zu bewerkstelligen ist. Erstmals gehört hab ich von der Band ja als ich Vergleichbares zu NECROPHAGIST gesucht habe, an deren Soli kommen sie zwar nicht ganz heran, aber sie gehen zweifelsfrei in eine ähnliche Richtung. Schnelles Gewichse und je melodischer desto besser. Von der Process of a new Decline, Watershed: http://www.youtube.com/watch?v=nQ7GmP0yIk8SPAWN OF POSSESSION: Dass der Geist (oder um die Hoffnung auf ein neues Album nicht ganz aufzugeben, sagen wir eher die Idee oder die Inspiration) von NECROPHAGIST über der gesamten Technical Death Metal Szene schwebt ist bekannt, ich selber bin da keine Ausnahme. Auch diese Band hab ich kennengelernt, weil ich mehr in diese Richtung braucht und dabei auf diesen Namen gestoßen bin. Hab mir dann vor doch schon einiger Zeit die damals aktuelle Noctambulant gekauft, die mich aber kaum überzeugt hat. Da blieb einfach zu wenig hängen, zu wenig war wirklich zwingend, zu wenig konnte mich fesseln. Die erwähnte Tour war auch hier wieder der Startschuss, dass ich mich mit der Band wieder beschäftige. Als ich dann gelesen hab, dass sie auch ein neues Album haben, war mir das eigentlich egal, hab mir aber dann doch ein paar Sachen auf YouTube angehört. Immer öfter. Und immer öfter hatte ich das Verlangen danach. Ein klares Indiz dafür, dass ich mir dieses Album, Incurso, vielleicht kaufen sollte. Gesagt, getan und das war eine ausgezeichnete Entscheidung. Im Vergleich zu GOROD oder auch NECROPHAGIST noch einiges brutaler, sehr technisch, alle paar Sekunden ein Break, man möchte sagen zerfahren, richtig schwierig und vor allem auf den ersten Eindruck undurchdringlich und kaum eingängig aber richtig geil. Auch die Gitarren frickeln in einer Unbarmherzigkeit die einem die (Freuden?)Tränen in die Augen treibt. Dabei aber eigentlich immer erstaunlich melodisch und vor allem konstant in ungewöhnlich hohen Tonlagen unterwegs. Christian Münzner an der Lead Gitarre, wie war das mit dem Geist von NECROPHAGIST? Where Angels Go Demons Follow: http://www.youtube.com/watch?v=IRfj_Vb6vRYALLEGAEON: Durch Kubis Review erneut drauf aufmerksam geworden, Entschlussfreudigkeit ist ja eigentlich so gar nicht meine Stärke, aber deren neue Scheibe hab ich dann doch relativ schnell geordert. Gelockt wurde ich vor allem mit der Aussicht auf ausgiebige und melodische Soli und so war es dann auch. Bei solchen Bands mit zwei gleichberechtigten Gitarristen und einem starken Fokus auf den Soli, werden die jeweiligen Solisten im Booklet oft angegeben und da lässt sich schön nachvollziehen, wie die Band anscheinend peinlich darauf bedacht ist, dass beide halbwegs dieselbe Anzahl an Soli spielen. Hier ist es sogar wirklich so, dass sie genau gleich viele haben. Witzige Zusatzinformation, die aber nicht bringt, wenn die Soli dann nichts taugen. Das kann aber ausgeschlossen werden, denn was die beiden da aufführen ist wirklich absolute Spitzenklassen, sehr melodische und angenehm zu hörende Saitenakrobatik. Der vereinzelte Einsatz von akustischen Gitarren macht sich auch sehr gut! Im Gegensatz zu den anderen besprochenen Bands, wird hier aber nicht nur in den Soli noch mehr Wert auf Eingängigkeit gelegt, sondern auch im Rest der Musik. So mag die Musik auch durchaus als etwas schnellerer und komplizierter Melodic Death durchgehen, technisch herausfordernd aber jetzt keine Technik-Chirurgen wie SPAWN OF POSSESSION. Eine etwas brutalere Version von Dark Tranquillity klingt auch nicht so verkehrt. Der Sound ist halt recht modern, steril und undynamisch, womit ich Kubi in seinem Review nur beipflichten kann, wenn der Sound nicht stört, sollte die Band eigentlich ein viel größeres Publikum ansprechen als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Twelve: http://www.youtube.com/watch?v=zZr80y0_ ... re=related(Fast schon kitschiges Outro) SUFFOCATION: Zum Abschluss ein Klassiker, von dem ich leider immer noch nicht alles habe, aber konstant daran arbeite. So hab ich letztens aus einer Laune heraus, das mir noch fehlende Souls To Deny mitbestellt um die Bandvervollständigung langsam voranzutreiben. Die hier dargebotene Technik und Brutalität kommt aber ganz anders daher als es bei den anderen Band der Fall ist. Deutlich fetter, tiefer und mit hörbar älter. Wie gesagt, hörbar, es reißt sich zwar nur um ein paar Jahre, aber es klingt einfach viel weniger steril und glatt. Man könnte meinen, sie wollen einfach nur einen schön aggressiven Song irgendwo zwischen Thrash Metal und Grindcore schreiben und weil sie es halt nicht anders gelernt haben, kommt ihnen einfach immer wieder eine Melodie oder ein Technik-Gustostückerl aus. Dass Frank Mullen einer der besten Sänger in diesem Bereich ist, habe ich ja schon des Öfteren erwähnt, somit sticht er auch die Konkurrenten auf dieser Seite locker aus. Bald werd ich die Band hoffentlich komplett haben und noch viel früher werd ich die Band endlich einmal live sehen, darauf freue ich mich auch schon wie ein kleines Kind auf den Osterhasen. Tomes Of Acrimony: http://www.youtube.com/watch?v=6gyYHd2baMUDieser Riff, oh Gott, dieser Riff, wie oft im Leben hat man Gelegenheit, dass einem so ein Mörder einfällt? Was, hätte man da grad keine Gitarre zur Hand und würde ihn einfach wieder vergessen? Diese Welt wär so viel langweiliger 
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von Peter Kubaschk » Freitag 8. Juni 2012, 05:28
Ich bin immer noch erfreut, dass ich(!) eine technische Death-Metal-Scheibe(!!) so besprechen vermag, dass Du(!!!) sie kaufst und sie dir dann auch noch gefällt.
Mir wäre gar nicht aufgefallen, dass die Produktion so stört, wenn ich die Allageon nicht zufällig zweimal auf meinen MP3-Player kopiert hätte. Da der mit Tags arbeitet, liefen dann die ersten vier Stücke je 2x hintereinander und erst beim vierten Song habe ich das wegen des Akustikparts am Schluß überhaupt gemerkt. Das ist kein gutes Zeichen.
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Peter Kubaschk
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