Home-Music-Server

Welche Ausstattung ist die Beste? Wer stellt die besten Instrumente her? Was kann ich mit dieser Software anfangen?
Hier stellt man Fragen zu technischen Themen.

Home-Music-Server

Beitragvon Feamorn » Samstag 14. Mai 2011, 13:35

Ich assoziiere den Forums-Titel zwar mehr mit "Musikmachen" als "Hardware zum Musikkonsum", aber da ja hier auch schon Fragen zu Kopfhörer kamen, dachte ich, ich berichte mal kurz über mein neuestes Heim-"Bastel"-Projekt (genaugenommen war es kein Basteln sondern nur zusammenstecken und installieren von existierenden Lösungen).

Da ich Musik zu Hause ja meist entweder an meinem Desktop-PC im Arbeitszimmer oder über mein Notebook an der Soundanlage im Wohnzimmer höre, hatte ich zuletzt oft das Problem, meine Sammlung auf beiden Maschinen synchron zu halten. Die Lösung die Sachen immer per USB/eSATA-Platte rumzuschieben hat sich auf Dauer als nicht praktikabel bis nervig erwiesen. Dadurch entstand der Wunsch, mir einen Heimserver für's Netzwerk zuzulegen, auf den die beiden PCs dann beim Abspielen zugreifen können. Die letzte Woche habe ich dann Nägel mit Köpfen gemacht und am Ende ist sogar mehr dabei herausgekommen, als geplant. Aber der Reihe nach.

Als Gehäuse dient mir nun ein LC-Power LC1320mi für Mini-ITX Mainboards mit externem(!) 75W Netzteil (sieht quasi aus wie ein übliches Notebooknetzteil und ist damit auch komplett lüfterlos). Dazu kam dann ein Intel-Mini-ITX-Mainboard mit eingebautem Intel Atom Dualcore-Prozessor, ebenfalls passiv gekühlt (Intel Essential Series D510MO). Hier habe ich allerdings schon Abstriche gemacht, damit das ganze nicht zu teuer wird. Das Ding hat leider nur analoge Audioausgänge, was Angesichts der Tatsache, dass meine Musik ja auch Stereo ist, aber zu verschmerzen war (allerdings scheint der Ausgang direkt am Board nicht so viel zu taugen, ich gehe mit der Klinke jetzt über den vorderen Anschluss vom Gehäuse). Das Board hat jetzt cs. 55 Euro gekostet, wenn man da das doppelte bis dreifache ausgibt kann man noch einiges reissen (Stichworte WLAN, HDMI, eSATA etc.). Dazu kam eine 640GB SATA-Festplatte von Samsung (wegen Stromverbrauch (ca. halb soviel wie sonst) in der teureren 2,5" Größe). DD2-Arbeitsspeicher hatte ich noch aus einem alten PC, brauchte ich also nicht mehr anschaffen (wobei ich eventuell Glück hatte, dass der vom Board genommen wurde, war Markenspeicher (Corsair)).

Der Zusammenbau war, trotz des winzigen Gehäuses (alles in allem kaum größer als so ein üblicher Stapel A4-Druckerpapier) ziemlich einfach. Das Gehäuse hat als einzige Kühlöffnung ein Gitter, was ziemlich direkt über dem Kühlkörper der CPU liegt (d.h. man sollte nichts draufstellen). Die Installation des Betriebssystems lief, da ich kein Slim- oder USB-Laufwerk habe über einen bootbaren USB-Stick. Ein kleines Problem war, dass ich mir erstmal ein VGA-Kabel für den Monitor leihen musste (kein DVI-Anschluss), zum Glück hatte ich noch einen USB-PS2-Adapter für die Tastatur, denn die USB-Tastatur wurde scheinbar nicht als solche erkannt.

Da ich (vermutlich) nicht vorhabe, das Gerät irgendwie mit Bildschirm zu betreiben habe ich als Betriebssystem die Ubuntu 10.4 Server Edition benutzt. Hier lief wie gewohnt alles Reibungslos. Das war es im Grunde auch fast schon. Wichtigstes Paket (sollte bei der Installation mit angeben) ist natürlich der SSH-Server, damit die Maschine über das Netzwerk per Remotezugang gesteuert werden kann. Dazu hat der Server eine feste IP bekommen (die anderen Rechner bekommen die über DHCP dynamisch vom Router), damit ich nicht immer erst im Router nachschauen muss, wie ich den Server erreichen kann.

Nun komme ich zu den "Features". Also, zunächst einmal habe ich einen Samba-File-Server eingerichtet, auf den sowohl Linux als auch Windows zugreifen können (Windows noch nicht getestet, ich hoffe, da komme ich dieses Wochenende noch zu). Das Spannendste ist dann letztendlich jedoch der MPD-Server (Music Player Daemon). Dieser Dienst kann zum einen auf die lokale Soundhardware zugreifen als auch Musik über das Netzwerk streamen. Ich habe mich bisher auf Ersteres konzentriert (hierfür war es bei Ubuntu Server noch nötig, die Sounddienste per Hand zu installieren (ALSA und PulseAudio), da die für Server logischerweise nicht zur Standardausstattung gehören). Das bedeutet nun, dass statt meines Notebooks nun mein Server an der Stereoanlage hängt und über das Netzwerk mittels spezieller Client-Programme gesteuert wird. Zur Zeit passiert das über mein Notebook und GMPC, ist aber afaik sogar über HTTP möglich. Auf Dauer werde ich mir hier noch praktischere Lösungen überlegen. Variante A wäre, sobald ich ein Smartphone habe, dort einen MPD-Client zu installieren (gibt es soweit ich weiß sowohl für Android als auch iOS). Variante B wäre ein kleines Display (die Frage ist hier ob Zeilen oder ein "richtiges" (was wieder die installation der Grafikpakete am Server nach sich ziehen würde) und eine Fernbedienung (benötigt noch einen IR-Empfänger). Variante C schließlich wäre ein kleiner Touchscreen, der natürlich auch einige Eingriffe im Betriebssystem nach sich ziehen würde, aber natürlich etwas "nerdig cooles" hätte. ;)
Für die Last.fm-Freunde hier sei noch angemerkt, dass der MPD-Server, über ein "Plugin" (eigentlich ein verbundener Dienst auf dem Server), direkt die gehörten Sachen an Last.fm überträgt.

Ach ja, zusätzlich erlauben mir Mainboard und Betriebssystem, dass ich den PC über das Netzwerk aufwecken kann (Stichwort: Wake-on-Lan), was auch ohne Probleme funktioniert, sogar wenn ich den PC über den Powerbutton komplett heruntergefahren habe.

Joa, ich denke, das war es erstmal. Vielleicht hat es ja irgendjemanden interessiert. :)
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Re: Home-Music-Server

Beitragvon Falkner » Mittwoch 25. Mai 2011, 19:05

Habe auch schon länger ähnliche Überlegungen hinsichtlich eines Mini-PCs geführt und mir vor guten zwei Jahren auch schon ein passendes Gehäuse mitsamt Netzteil gekauft, bin aus Kosten- und Leistungsgründen dann aber doch auf Mikro-ATX umgestiegen.
Nachdem ich das hier gelesen habe, habe ich dann aber doch wieder Lust bekommen, mir einen kleinen HTPC zusammenzubauen. Einsatzbereich wäre Emulation alter Konsolen und Medienwiedergabe (da könnte es vllt leistungstechnisch schwieriger werden, die Intel-GPUs dieser Boards würden wahrscheinlich keine Hardwarebeschleunigung unterstützen). Perfekt wäre das Ganze natürlich lautlos, deswegen die Frage an dich: ist das Teil komplett passiv gekühlt oder hast du noch einen Gehäuselüfter installiert? Wie sieht es mit den Temperaturen aus? Bei deinem Setup dürfte die Last natürlich geringer sein als bei meinen Vorstellungen, wenn's bei dir also schon knapp wird, müsste ich mir da was überlegen.

Dabei merke ich gerade, dass ein passiver Kühlkörper wohl garnicht in mein Gehäuse passen würde, NARF!
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Re: Home-Music-Server

Beitragvon Feamorn » Mittwoch 25. Mai 2011, 19:57

Also ich habe zur Zeit keinen aktiven Lüfter drin. Hab am Anfang hin und wieder mal die Temperaturen gecheckt, da lagen die immer im Bereich 40-50°C. Allerdings weiß ich noch nicht, wie es hier im Sommer wird. In der unisolierten Dachwohnung wird's nämlich manchmal echt mollig. Wenn ich da noch einen installieren muss, wird's allerdings lustig, da das Gehäuse eigentlich keinen Platz dafür bietet. Zur Zeit sitzt auf dem Prozessor nur der Kühlkörper, war auf dem Board ja alles vorinstalliert (also CPU und Kühler fest drauf).

Hier ein Bild des Boards.

Ich höre quasi nur die (ziemlich leise) Festplatte (die aber im absolut stillen raum auch zu hören ist, wenn gerade kein Datentransfer stattfindet, habe ich festgestellt). Aber durch Wake-On-Lan muss das Ding ja auch nicht immer laufen (selbst, wenn man nicht aufstehen möchte ;) ). Sobald etwas wiedergegeben wird, hört man nichts mehr.

Es gibt auch deutlich teurere Ausführungen (meist anderer Hersteller) die dann auch mehr Anschlüsse haben, auch DVI, bzw. eher HDMI. Ich meine, ich wäre bei der Recherche auch über solche Mini-Geräte mit separater Grafikeinheit gestolpert (Arbeitsspeicher kommt aber meist mit aus dem Hauptspeicher). Gibt bestimmt auch Testberichte, die sich da über die Videotauglichkeit auslassen. Ich denke, PAL-Format dürfte generell kein Problem sein, kritischer dürften 720p- oder gar 1080p-Dekodierung aussehen.
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Re: Home-Music-Server

Beitragvon Heydulf » Donnerstag 26. Mai 2011, 16:45

Danke für die spannende Beschreibung. Kannst du was zu Gesamtkosten noch sagen? Das würde mich interessieren.
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Re: Home-Music-Server

Beitragvon Feamorn » Donnerstag 26. Mai 2011, 17:10

Mainboard (CPU ist ja fest drauf), Gehäuse und Festplatte haben zusammen gute 140€ gekostet. Wenn man statt der 2,5" eine "normale" 3,5" Platte nimmt, kann man das eventuell noch billiger (bzw. zum gleichen Preis mit mehr Speicher, meine hat jetzt 640GB) bekommen, allerdings ist die kleine Ausführung sparsamer im Stromverbrauch, meine ich.

Was in dem Betrag nicht drin ist, ist der Arbeitsspeicher, da ich noch zwei 1GB-Riegel hier hatte. (Es würde vermutlich auch Einer reichen für meinen bisherigen Anwendungsbereich.) Aber die kosten ja auch nicht die Welt. (Das Board hier jetzt nimmt noch DDR2, bei modernen normalgroßen Boards ist ja mittlerweile DDR3 üblich.)

Wenn man mehr Ausstattung braucht sollte man, zumindest bei dem Gehäuse, diese fest im Mainboard haben, da gehen die Preise dann je nach Merkmal relativ zügig nach oben.
Das hier hat jetzt ~40€ gekostet, man kann aber auch alleine für eines mit WLAN, HDMI etc. gut das drei- bis vierfache ausgeben. Das war mir aber zuviel, da ich Videowiedergabe nicht brauche und der Router eh im Wohnzimmer steht und die Verkabelung kein Problem darstellt. Ausserdem hab ich bei einem Board für 40€ auch weniger Bauchschmerzen, wenn ich irgendwann doch mal mehr brauche (zudem treiben weitere aktive Chips den Stromverbrauch ja auch wieder hoch).
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Re: Home-Music-Server

Beitragvon Heydulf » Donnerstag 26. Mai 2011, 21:56

Ah, danke dir. Als ich das das letzte Mal für mich gerechnet habe, bin ich auf ungefähr das 4fache gekommen und habe entsprechend den Plan verworfen, aber das wäre in der Tat mal wieder eine Überlegung wert.
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Re: Home-Music-Server

Beitragvon Falkner » Donnerstag 26. Mai 2011, 22:08

Auch von mir vielen Dank für deine Mühe. Werde das Projekt wohl mal in den nächsten zwei Wochen in Angriff nehmen, wenn ich mein Budget festgesteckt habe.
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Re: Home-Music-Server

Beitragvon Feamorn » Samstag 7. März 2015, 01:13

So, wie an anderer Stelle angesprochen, hier ein kleines Update zu meiner Musik-Hardware-Konstellation. Die hat sich nämlich seit zwei Jahren doch einigermaßen geändert.

Der oben beschriebene Heimserver läuft immer noch, steht jedoch mittlerweile statt im Wohnzimmer im Arbeitszimmer und arbeitet vorwiegend als NAS. (Für die Uneingeweihten, NAS steht für "Network Attached Storage" und ist im Grunde genau was es heißt, nämlich im Netzwerk verfügbarer Speicherplatz. Es gibt zu diesem Zweck sogar dedizierte Geräte, die quasi einen kleinen Server beeinhalten, der genau auf diesen Zweck ausgerichtet ist und dann noch, in der Regel vom Nutzer nachträglich, mit einer oder mehreren Festplatten bestück werden. Im Sinne der Datensicherheit greifen die meisten hier zu mehreren Platten (die die Daten dann spiegeln, das heißt zum Beispiel, dass man zwei mal eine 1-TB-Platte einbaut, aber nur 1-TB zu verfügung hat, da das Gerät die Daten immer auf beiden gleichzeitig vorhält, um die Chance auf Datenverlust im Falle eines Plattendefekts zu reduzieren. Viele NAS-Geräte bieten auch die Möglichkeit, USB-Speicher anzuschließen, auf den dann auch nochmal regelmäßig Backups gespielt werden können o.ä.. Viele Geräte bieten zudem Zusatzfunktionen, wie eine eigene Cloud im Heimnetzwerk von der verschiedene Dienste profitieren können, beispielsweise eine Medienserver für Filme und Musik, auf den dann etwa ein Smart-TV zugreifen kann.
Mein kleiner Eigenbau verfügt leider nur über eine einzelne Festplatte und das Backup auf eine USB-Platte erfolgt nur sporadisch, an der Situation möchte ich auf jeden Fall noch etwas ändern. Die Platte enthält vor allem meine (fast) komplette Musiksammlung sowie ein paar Filme und Dokumentensammlung. Die Daten habe ich jeweils auf unterschiedlichen Netzlaufwerken freigegeben, so dass im Grunde jedes Gerät im Netzwerk darauf zugreifen kann. Ursprünglich war das Ziel, bloß meine Musik sowohl vom PC als auch Notebook wiedergeben zu können, mit der wachsenden Zahl an weiteren fähigen Endgeräten (Smartphone, Tablet) weitete sich das eben auch auf Textdateien, Bilder usw. aus.
Den im ersten Posting beschriebenen Musikserver (in meinem Fall MPD) habe ich vor zwei Jahren auf einen Raspberry Pi (eine Art Kleinstrechner, ursprünglich zu Bildungszwecken konzipiert, aber mit ~30€ und nur ein paar Watt Stromverbrauch ein tolles Teil für Bastler) umgezogen. Der hat die Musik fest als Laufwerk gemountet, auf dem der MPD auf dem Raspberry arbeitet. Ursprünglich war der analoge Soundausgang des Raspberry einfach per Klinke/Cinch-Verbindung an meinen Verstärker angeschlossen. Seit ca. zwei Wochen habe ich dort jedoch eine Behringer UCA 222 angeschlossen. Das ist de facto eine USB-Soundkarte, die ursprünglich für Aufnahmezwecke (Musiker, Vinyl-Digitalisierung etc.) gedacht war, jedoch wunderbar am Raspberry läuft (leider nicht ganz selbstverständlich) und zudem noch einen optischen Audioausgang hat, an dem der Verstärker seit dem hängt.

Mein PC greift auch direkt auf das Netzlaufwerk zu und mein alter Winamp ist so pflegeleicht, dass er die Dateien direkt von dort in die Musikbibliothek einlesen kann (und vor allem auch keine größeren Wutausbrüche bekommt, sollte die Verbindung mal fehlen, dann spielt er halt nichts und gut ist).

Die Synchronisation von Android-Smartphone/Tablet mit der Sammlung erfolgt nicht, denn da ist nicht genug Platz drauf. Anhand von Samba-fähigen Dateimanager-Programmen (Samba ist eine freie Software, die Windows-Netzlaufwerke auch unter Linux bereitstellen kann) lade ich da jeweils das über das WLAN drauf, was ich gerade haben möchte.
Eben wegen jenen Geräten halte ich die Sammlung neben FLAC (die alten OGG-Dateien habe ich bisher NICHT konvertiert) auch noch als MP3 vor, um Platz zu sparen. (Unterwegs ist der Qualitätsverlust für mich meist nicht sonderlich relevant.) D.h. ich rippe die CDs aus dem PC-CD-ROM-Laufwerk direkt per EAC als FLAC in den Netzwerkordner und werfe danach auf dem Heimserver ein Script an, dass mir die neuen Dateien automatisch konvertiert und in einem zweiten Netzwerkordner ablegt (das Python-Script habe ich mal im Netz gefunden, sehr, sehr hilfreich).

Ich glaube, das war es im Großen und Ganzen, ich hoffe, ich habe nichts wichtiges vergessen. :)
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Re: Home-Music-Server

Beitragvon Feamorn » Samstag 7. März 2015, 01:22

Da war doch noch was, Nachtrag:
Kostenmäßig war die Veränderung vom ersten zum neuen Szenario überschaubar. Der Raspberry hat alles in allem mit Gehäuse, Speicherkarte für das System und USB-Netzteil ca. 40 bis 50€ gekostet schätze ich. Die Behringer Soundkarte habe ich jetzt recht günstig für 30€ bei einem Instrumentenhandel im Netz aufgetrieben (ich habe den Verdacht, das Ding wird nicht mehr hergestellt, denn bei Amazon ist das seltener/teurer). Die Behringer-Karte hätte ich mir bei einem Raspberry neuerer Modellnummer sparen können, denn es gibt eine Schweizer Firma die für ähnliches Geld direkt einen Audioaufsatz zum Aufstecken auf die RaspberryA/B+-Modell und den Raspberry 2 anbietet (die haben auch passende Gehäuse). Bei meinem einfachen Raspberry B hätte ich Löten müssen. Das kann ich zum einen nicht und habe zum anderen auch keinen passenden Lötkolben zur verfügung, daher die "hässliche" Lösung mit einer zweiten Box.
Dazu kommt natürlich noch der Einrichtungsaufwand.
Anstatt des Heimserver hätte ich übrigens am liebsten ein dediziertes NAS (vermutlich von Synology) mit zwei Platten. Allerdings müsste ich dafür mehrere Hundert Euro hinblättern (schätze mit zwei Platten wäre ich am Ende bei 400 bis 500€), das ist mir im Moment noch etwas viel. Mal schauen.
Übrigens wird man Musik vermutlich auch ohne den Raspberry hören können, wenn man etwa ein Amazon FireTV oder AppleTV hat (habe ich beides) oder ähnliches. Warum ich trotzdem den MPD will? Last.fm ;) Scrobbeln geht mit den meisten "fertigen" Lösungen leider nicht.
Ach ja, ganz moderne Verstärker (und auch TVs, BluRay-Player, wasweißich) haben auch oft die Möglichkeit auf die Medienserver (Stichwort UPNP-Protokoll) zuzugreifen.
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