WW Trostsampler

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Beitragvon Holger Andrae » Dienstag 9. Februar 2016, 22:57

Da ich von meinem unrsprünglichen Wichtelpartner bisher leider nur eine tolle Weihnachtskarte bekommen habe, hat mich nun ein anderer User bewichtelt. Vielen Dank dafür.

Hier meine seltsamen Gedanken zu den Songs:

01. (5:39)
Instrumentale Nummer mit schönem Aufbau. Im Hintergrund hört man permanent kleine Raketen starten. Die Gitarren strudeln manchmal ein bisschen wie bei Long Distance Calling, was ich natürlich sehr fein finde. Allerdings werde ich im Leben kein ausgewiesener Freund von instrumentaler Musik mehr werden. Mir fehlt immer etwas.
02. (3:35)
Da ich ja eine Vermutung habe, von wem dieser Sampler stammt, könnte ich jetzt eine geographische Allgemeinverortung in Richtung Australien aussprechen. Wahrscheinlich liege ich damit zu 75% richtig. Diese kurze Nummer hat spannende Momente und abschreckende. Immer, wenn die Helium-Stimme einsetzt zucke ich kurz zusammen. Immer, wenn der gleiche Sänger in angenehme Tiefen hinab steigt, bin ich ergriffen. Ein kurzer Longtrack, der wahrscheinlich wenig von dem preisgibt, was die Band insgesamt ausmacht. Art Rock, ohne Metal-Elemente. Zumindest in diesem Song, was aber nicht ausschließt, dass an anderen Stellen des Album auch mal der Haifisch in die Saiten greift. Davon müsste ich mehr hören.
03. (4:26) Tea Party
Da musste ich kurz recherchieren, da ich den Sänger natürlich gleich erkannt habe. Jeff Martin (The Tea Party) ist das. In diesem Fall mit The Armada und dem Song 'Line In The Sand'. Brauche ich noch. Toll. Natürlich.
04. (4:59)
Zur Tea Party passt musikalisch dieser nachfolgende Titel mit seiner indisch anmutenden Melodieführung. Bis auf den weitaus weniger markanten Gesang und die gradlinigere Drumarbeit, höre ich da auch sonst eini paar Parallelen zu den Kanadiern. Der Chorus ist sehr widerhakig. "do you remember how we cried ….?" 'I would die to get into your heaven". Wunderschön.
05. (5:35)
Jetzt wird es luftig-rockig. Doch nicht. Geile Irritation gleich zu Beginn. Eine Band, die Haken schlägt. Das mag ich schon mal. Und ein origineller Sänger. Zwischendurch mal ein Bombast-Chor und Breitwand-Sound, dann wieder Kammermusik-Rock. Die verzerrten Gitarren mag ich allerdings nicht. Das ist wieder dieser Hirsch-Effekt-Klang. Scheint in Mode zu sein, dass eine Gitarre nicht wie eine Gitarre klingt. Muss ich nicht verstehen. Oha, jetzt wird ein komplettes Orchester aufgefahren. Samt Bläsern. Aber dieses Gitarrensolo versemmelt mir die gute Laune. Was macht der da? Auf Ochsenfrösche treten? Werden da Mäuse gefoltert? Geil, wie danach quasi völlig selbstverständlich mit komplett anderer Rhythmik und anderem Sound weiter gemacht wird. Das rockt jetzt. Interessant ist das allemal. Wie schon weiter oben geschrieben, kann ich anhand dieser einen Nummer keine Meinung zur Band abgeben, außer: Schräg. Das ist oftmals gut für mich, beinhaltet hier aber Zutaten, die mich er- und abschrecken.

06. (4:47)
HIGHLIGHT: Motown? Eine schwarz klingende Stimme mit ganz viel Seele und ein Piano reichen und meine Enten zu pellen. Es werden sanfte Saiteninstrumente hinzu gefügt. Immer, wenn der Sänger "schreit" denke ich, ich kenne ihn. Das erinnert mich gesanglich an irgendwas um 2000 herum, was ich viel zu lange nicht gehört habe. Irgendein ein "Seufz"-Song. Ich komme nicht drauf. Das hier ist auf jeden Fall wunderschön.
07. (5:35)
Spannungsaufbau a la Pink Floyd. Dann eine butterweiche Klarstimme, die auch wundervoll Gothic-Pop intonieren könnte. Erinnert mich sofort an die tollen GONE. 'Step back – and no ones gonna hurt you!" leitet eine komplett neue Phase im Song ein. Leichte Parallelen zu Riverside kann ich auch ausmachen. Insgesamt ganz gut, aber nichts, was mich jetzt komplett umhaut. Der Sänger ist aber super.
08. (4:00)
COG? Die Stimme könnte passen. Das gefällt wir ausgesprochen gut, auch, wenn da ebenfalls nicht viel passiert. Aber diese Grundstimmung ist einfach fesselnd. Da entsteht eine Oberflächenspannung, ein musikalisches Knistern, welches den Hörer elektrisiert.
09. (7:17)
Auch hier ist die Grundstimmung ähnlich, aber aufgrund des permanent voran tribalisierenden Drummings hat man das Gefühl einer wellenartigen Bewegung. Darüber fast metallische Gitarren. Obendrein TOOLed es gewaltig. Erneut ein brillanter Sänger, der mich auch in den hohen Lagen komplett abholen kann. Er singt andauernd von einer "Prophecy". Völlig geil sind die Momente, in denen er beinahe flüstert.'This is more than I can hope…." Im letzten Drittel wird dann die Breitwand-Gitarre aus dem Köcher gezogen und nochmal amtlich der Haifisch gewürgt. Top! "You and Me will fly!"
10. (4:47)
So könnte Rishloo anfangen. Prominenter Bass! Gut! Gang Shouts! Weniger gut. Auch hier irritiert mich wieder der verzerrte Klampfensound. Den empfinde ich manchmal fast als unangenehm. Hier ist es aber erträglich. Coheed & Cambria meets New metal? Hm, ihr merkt es, erneut gibt es einen wilden Stilmix zu bewundern. Erneut gibt es einen extravaganten Sänger zu hören. Fair To Midland? Happy guessing time.
11. (9:11)
Ein langer Longtrack. Es wird unter georgelt und drüber gerifft. Dann: Pianoklänge und - q'uelle surprise – ein Bombensänger! 'ist not about distance and anger" Offenbar ein sehr feiner Text. Eine wunderbare Nummer, die mich schnell fesseln konnte.

12. (6:10)
Knackiger Bass, geile Klampfen. Zeitgemäß und doch organisch und nicht steril. Vauxdvihl? Haha, wohl kaum. Dazu dieses Mal ein Sänger, der tatsächlich auch in einer wahren Metalband eine gute Figur machen würde. Was ist denn das plötzlich für ein Breakgerwitter? Und was macht der eh schon so präsente Basser da? Total großartig! "Love Is a mystery". Hier knulzt auch das Solo ganz ungemein, während der Bass die ganze Zeit herrlich im vorderen Hintergrund herum blubbert. Das ist super! Schrieb ich schon? Egal. Super. Ourworld goes Art Rock.
13. (4:57)
System Of Down? Wohl nicht. Jim Morrisson singt. Wohl auch nicht. Aber "tote Menschen in den Bäumen" könnte auch von ihm stammen. Retrosound, der modern klingt. I spider? Möglich, aber so klingt das. Organisch, offen, ein bisschen nach ZODIAC. Gefällt mir demnach auch sehr gut.

14. (5:13)
Oha! Zum Abschluss keult der Metal hier nochmal so richtig mit Kawumms um die Ecke. Das Energielevel erinnert tatsächlich an Armored Saint bis der Chorus etwas Fahrt heraus nimmt. "Ride On" könnte der Titel sein. Okay, besser als der gleichnemige Song von Christy Moore (oder von BST) ist das nicht, aber das hier ist schon sehr gut.

Mein lieber Kubi, ich danke Dir für diesen Sampler, mit dem Du sicherlich auch meine Freude an neuer Musik neu entfachen wolltest. Das ist Dir teilweise gelungen, aber ganz offenbar hab eich ein grundsätzliches Problem mit einigen modernen Klangbildern (s. Gitarrensound) ich bin gespannt, was ich da alles gehört habe. Vermutlich die Hertzen Brothers.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: WW Trostsampler

Beitragvon Peter Kubaschk » Mittwoch 10. Februar 2016, 00:20

Holger Andrae hat geschrieben:Da ich von meinem unrsprünglichen Wichtelpartner bisher leider nur eine tolle Weihnachtskarte bekommen habe, hat mich nun ein anderer User bewichtelt. Vielen Dank dafür.


Bitte schön.

Holger Andrae hat geschrieben:Hier meine seltsamen Gedanken zu den Songs:

01. (5:39)
Instrumentale Nummer mit schönem Aufbau. Im Hintergrund hört man permanent kleine Raketen starten. Die Gitarren strudeln manchmal ein bisschen wie bei Long Distance Calling, was ich natürlich sehr fein finde. Allerdings werde ich im Leben kein ausgewiesener Freund von instrumentaler Musik mehr werden. Mir fehlt immer etwas.


Ja, die Assoziationen sind bei dem Song ganz gut. Ansonsten sind diese Niederländer deutlich psychedelischer und krautiger. Ist insgesamt eigentlich auch nicht so meins, aber als Opener fand ich das ganz passend. Das ist der Single-Hit vom zweiten Album

Holger Andrae hat geschrieben:02. (3:35)
Da ich ja eine Vermutung habe, von wem dieser Sampler stammt, könnte ich jetzt eine geographische Allgemeinverortung in Richtung Australien aussprechen. Wahrscheinlich liege ich damit zu 75% richtig. Diese kurze Nummer hat spannende Momente und abschreckende. Immer, wenn die Helium-Stimme einsetzt zucke ich kurz zusammen. Immer, wenn der gleiche Sänger in angenehme Tiefen hinab steigt, bin ich ergriffen. Ein kurzer Longtrack, der wahrscheinlich wenig von dem preisgibt, was die Band insgesamt ausmacht. Art Rock, ohne Metal-Elemente. Zumindest in diesem Song, was aber nicht ausschließt, dass an anderen Stellen des Album auch mal der Haifisch in die Saiten greift. Davon müsste ich mehr hören.


Das ist eine Band aus UK, die unter dem Namen des Sängers/Songwriters auftritt. Er nennt die Musik "Big Morbid Death Pop", was eigentlich ganz gut passt. Allerdings gefällt mir nur der Song wirklich gut, gerade wegen der Tiefen in der Stimme. Hatte eigentlich gedacht, dass die Stimme bei dir Gänsehaut auslösen könnte, aber tut sie offensichtlich nur stellenweise. Haifische gibt es auf dem Werk übrigens nicht.

Holger Andrae hat geschrieben:03. (4:26) Tea Party
Da musste ich kurz recherchieren, da ich den Sänger natürlich gleich erkannt habe. Jeff Martin (The Tea Party) ist das. In diesem Fall mit The Armada und dem Song 'Line In The Sand'. Brauche ich noch. Toll. Natürlich..


Stimmt natürlich. Wollte nur darauf hinweisen, dass du die Scheibe wirklich unbedingt brauchst. Die ist toll.

Holger Andrae hat geschrieben:04. (4:59)
Zur Tea Party passt musikalisch dieser nachfolgende Titel mit seiner indisch anmutenden Melodieführung. Bis auf den weitaus weniger markanten Gesang und die gradlinigere Drumarbeit, höre ich da auch sonst eini paar Parallelen zu den Kanadiern. Der Chorus ist sehr widerhakig. "do you remember how we cried ….?" 'I would die to get into your heaven". Wunderschön.


Ja, oder? In den Song habe ich mich beim ersten Spin verliebt. Ist von einem älteren Album einer meiner Entdeckungen von 2015. Und musste natürlich nach Jeff Martin ran. Allerdings ist so eine orientalische Melodieführung für diese Bruderschaft eher ungewöhnlich.

Holger Andrae hat geschrieben:05. (5:35)
Jetzt wird es luftig-rockig. Doch nicht. Geile Irritation gleich zu Beginn. Eine Band, die Haken schlägt. Das mag ich schon mal. Und ein origineller Sänger. Zwischendurch mal ein Bombast-Chor und Breitwand-Sound, dann wieder Kammermusik-Rock. Die verzerrten Gitarren mag ich allerdings nicht. Das ist wieder dieser Hirsch-Effekt-Klang. Scheint in Mode zu sein, dass eine Gitarre nicht wie eine Gitarre klingt. Muss ich nicht verstehen. Oha, jetzt wird ein komplettes Orchester aufgefahren. Samt Bläsern. Aber dieses Gitarrensolo versemmelt mir die gute Laune. Was macht der da? Auf Ochsenfrösche treten? Werden da Mäuse gefoltert? Geil, wie danach quasi völlig selbstverständlich mit komplett anderer Rhythmik und anderem Sound weiter gemacht wird. Das rockt jetzt. Interessant ist das allemal. Wie schon weiter oben geschrieben, kann ich anhand dieser einen Nummer keine Meinung zur Band abgeben, außer: Schräg. Das ist oftmals gut für mich, beinhaltet hier aber Zutaten, die mich er- und abschrecken.


Hmm, das mit dem Gitarrensound verstehe ich natürlich nicht, aber "schräg" trifft es in dem Fall schon ziemlich gut, zumal der Song auch nur wenig repräsentativ ist für die Truppe. Und damit irgendwie total repräsentativ. Das sind übrigens die ersten Australier, die Band lebt aber mittlerweile in London & Berlin. Habe ich bei Tom schon mal mit einem anderen Song verwichtelt.

Holger Andrae hat geschrieben:06. (4:47)
HIGHLIGHT: Motown? Eine schwarz klingende Stimme mit ganz viel Seele und ein Piano reichen und meine Enten zu pellen. Es werden sanfte Saiteninstrumente hinzu gefügt. Immer, wenn der Sänger "schreit" denke ich, ich kenne ihn. Das erinnert mich gesanglich an irgendwas um 2000 herum, was ich viel zu lange nicht gehört habe. Irgendein ein "Seufz"-Song. Ich komme nicht drauf. Das hier ist auf jeden Fall wunderschön.


Die Band kennst du mit anderem Sänger. Sind Holländer deren neue Scheibe von fünf verschiedenen Herren eingesungen wurde. Das ist der richtige neue Mann, der also auch in Zukunft singen wird. Ist eine tolle, extrem abwechslungsreiche Scheibe geworden, das späteste Hochlicht des letzten Jahres.

Holger Andrae hat geschrieben:07. (5:35)
Spannungsaufbau a la Pink Floyd. Dann eine butterweiche Klarstimme, die auch wundervoll Gothic-Pop intonieren könnte. Erinnert mich sofort an die tollen GONE. 'Step back – and no ones gonna hurt you!" leitet eine komplett neue Phase im Song ein. Leichte Parallelen zu Riverside kann ich auch ausmachen. Insgesamt ganz gut, aber nichts, was mich jetzt komplett umhaut. Der Sänger ist aber super.


PInk Floyd, Riverside kann ich unterschreiben, statt Gothic Pop denke ich aber eher an Joy Division. Erneut Niederländer, die ich einst beim Prog Power entdeckt habe und seitdem verfolge. Mir ist die Wahl des Songs sehr schwer gefallen, da sie oft fließend ineinander übergehen und deshalb auf Samplern immer abgehackt klingen. Das hier ist eine etwas abgedrehtere Nummer vom zweiten Album. Ich bin eigentlich ziemlich sicher, dass dir das auf Albumlänge gefällt.

Holger Andrae hat geschrieben:08. (4:00)
COG? Die Stimme könnte passen. Das gefällt wir ausgesprochen gut, auch, wenn da ebenfalls nicht viel passiert. Aber diese Grundstimmung ist einfach fesselnd. Da entsteht eine Oberflächenspannung, ein musikalisches Knistern, welches den Hörer elektrisiert.


Ja, die Stimme passt. Ist die Nachfolgeband und ihr "Single-Hit". Oliver löst lässig.

Holger Andrae hat geschrieben:09. (7:17)
Auch hier ist die Grundstimmung ähnlich, aber aufgrund des permanent voran tribalisierenden Drummings hat man das Gefühl einer wellenartigen Bewegung. Darüber fast metallische Gitarren. Obendrein TOOLed es gewaltig. Erneut ein brillanter Sänger, der mich auch in den hohen Lagen komplett abholen kann. Er singt andauernd von einer "Prophecy". Völlig geil sind die Momente, in denen er beinahe flüstert.'This is more than I can hope…." Im letzten Drittel wird dann die Breitwand-Gitarre aus dem Köcher gezogen und nochmal amtlich der Haifisch gewürgt. Top! "You and Me will fly!"


Ja, das ist ein toller Song, oder? Ich denke wegen des Drummings ja sogar ein bisschen an den waltzenden Schmetterling. Das sind dann auch tatsächlich Australier, hier mit einem Song ihres ersten Albums. Dürfte hier aber außer mir keine Sau kennen. :)

Holger Andrae hat geschrieben:10. (4:47)
So könnte Rishloo anfangen. Prominenter Bass! Gut! Gang Shouts! Weniger gut. Auch hier irritiert mich wieder der verzerrte Klampfensound. Den empfinde ich manchmal fast als unangenehm. Hier ist es aber erträglich. Coheed & Cambria meets New metal? Hm, ihr merkt es, erneut gibt es einen wilden Stilmix zu bewundern. Erneut gibt es einen extravaganten Sänger zu hören. Fair To Midland? Happy guessing time.


Hehe, nur wegen dem prominenten Bass habe ich speziell diese Nummer genommen. Sind (natürlich) auch Australier, wobei du ein Album der ehemaligen Band des Sängers nicht nur in deiner Sammlung hast, sondern auch in deinen Top20 2009 hattest. Das ist seine diebische neue Band und der Titeltrack der grandiosen ersten EP. Ansonsten klingt es etwas mehr nach seiner alten Band, aber das ist natürlich auch gut so.

Holger Andrae hat geschrieben:11. (9:11)
Ein langer Longtrack. Es wird unter georgelt und drüber gerifft. Dann: Pianoklänge und - q'uelle surprise – ein Bombensänger! 'ist not about distance and anger" Offenbar ein sehr feiner Text. Eine wunderbare Nummer, die mich schnell fesseln konnte.


Prog-Nummern, die man sofort mitsingen kann, sind die besten. Das hier sind Österreicher, die vor zwei-drei Jahren mit VÖ dieses Albums für etwas Wirbel sorgen konnten. Das Album wurde im letzten Jahr dann auch offiziell veröffentlicht und sollte jeder Proggie haben. In naher Zukunft kommt das neue Album, mal sehen, ob ich da sofort eine Beziehung zu aufbauen kann.

Holger Andrae hat geschrieben:12. (6:10)
Knackiger Bass, geile Klampfen. Zeitgemäß und doch organisch und nicht steril. Vauxdvihl? Haha, wohl kaum. Dazu dieses Mal ein Sänger, der tatsächlich auch in einer wahren Metalband eine gute Figur machen würde. Was ist denn das plötzlich für ein Breakgerwitter? Und was macht der eh schon so präsente Basser da? Total großartig! "Love Is a mystery". Hier knulzt auch das Solo ganz ungemein, während der Bass die ganze Zeit herrlich im vorderen Hintergrund herum blubbert. Das ist super! Schrieb ich schon? Egal. Super. Ourworld goes Art Rock.


Die einzigen Amis im Angebot. Mich erinnert das ja immer auch ein wenig an Bands wie FATAL OPERA oder DAMN THE MACHINE, gerade von der Produktion her. Das Album ist in mehrerer Hinsicht göttlich. Top 10 2015.

Holger Andrae hat geschrieben:13. (4:57)
System Of Down? Wohl nicht. Jim Morrisson singt. Wohl auch nicht. Aber "tote Menschen in den Bäumen" könnte auch von ihm stammen. Retrosound, der modern klingt. I spider? Möglich, aber so klingt das. Organisch, offen, ein bisschen nach ZODIAC. Gefällt mir demnach auch sehr gut.


Yep, nach all dem modernen Kram sollte auch ncoh etwas eher retro-lastiges kommen. Das sind Schweizer Söhne des Schlafes mit einem eher knackigen Hit. Bin sicher, dass dir und Tom die Scheibe (noch) besser gefällt als mir.

Holger Andrae hat geschrieben:14. (5:13)
Oha! Zum Abschluss keult der Metal hier nochmal so richtig mit Kawumms um die Ecke. Das Energielevel erinnert tatsächlich an Armored Saint bis der Chorus etwas Fahrt heraus nimmt. "Ride On" könnte der Titel sein. Okay, besser als der gleichnemige Song von Christy Moore (oder von BST) ist das nicht, aber das hier ist schon sehr gut.


Die Scheibe habe ich glaube ich nur einmal gehört, aber unser Raf macht dafür viel Werbung. In seiner 2014er-Rezi gibt er eine 9.5 für diese dänischen Newcomer. Insgesamt eher Classic Rock als Metal, aber die Parallele ARMORED SAINT ist zumindest bei diesem Song nicht so verkehrt.

Holger Andrae hat geschrieben:Mein lieber Kubi, ich danke Dir für diesen Sampler, mit dem Du sicherlich auch meine Freude an neuer Musik neu entfachen wolltest. Das ist Dir teilweise gelungen, aber ganz offenbar hab eich ein grundsätzliches Problem mit einigen modernen Klangbildern (s. Gitarrensound) ich bin gespannt, was ich da alles gehört habe. Vermutlich die Hertzen Brothers.


Ja, alles ganz richtig erkannt. Dass das nicht alles zu 100% zünden würde, war mir klar, aber einigen Nummern war ich mir schon sehr sicher, dass es dir gefällt. Darunter natürlich auch die herzigen Brüder, die von dir wenig überraschend auch viel Lob bekommen haben. :)
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Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 10. Februar 2016, 00:35

11. Second Relation - Impulse Against Separation
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Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 10. Februar 2016, 00:40

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Beitragvon Peter Kubaschk » Mittwoch 10. Februar 2016, 00:43

Natürlich beides korrekt. Die SECOND RELATION gibt es für 3-5 EUR (+Porto) bei Amazon.
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Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 10. Februar 2016, 00:47

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Beitragvon Peter Kubaschk » Mittwoch 10. Februar 2016, 00:51

Der Song (und das Album) läuft hier gerade. Muss ich wohl leiser machen. :)
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Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 10. Februar 2016, 00:57

14. Sea - Ride On
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Beitragvon Pavlos » Mittwoch 10. Februar 2016, 01:01

Die SEA ist in diesem ganzen Retro-Meer, das über uns eingebrochen ist, leider etwas untergegangen. Schön zu sehen, dass es noch fähige Rettungsschwimmer gibt. Geiler Song!!!!
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Re: WW Trostsampler

Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 10. Februar 2016, 01:07

Weil ich es eben schon bei meinem Kommenta zzu SEA erwähnt habe, hier mal eben etwas Werbung für einen Entepelle-Song gleichen Namens:

https://www.youtube.com/watch?v=xHF-3E8Leoo

das Oiginal
https://www.youtube.com/watch?v=8J-X0TBZ0sM
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