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WW2011 - Herzen fliegen dir entgegen
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WW2011 - Herzen fliegen dir entgegenHerzen fliegen dir entgegen - so lautet der Titel des Samplers, welcher in verschlungenen pinken Lettern auf dem Cover des mir zugesandten Samplers steht. Darunter sind vor gelblichem Hintergrund die Silhouetten von vier herzförmigen Luftballons, an deren Schnüren Briefe hängen. Ich hab noch nicht reingehört, dazu werd ich erst morgen kommen und wahrscheinlich wird es noch ein paar Tage dauern, bis ich mich dazu äußern kann (je nachdem, was die Zeit zulässt). Aber angesichts des Covers und des Titels habe ich etwas Angst.
![]() Nun auch auf Musiksammler: Trents Musiksammlung
Re: WW2011 - Herzen fliegen dir entgegenIch muss da prompt an Jesus denken.
The four most over-rated things in life are champagne, lobster, anal sex and picnics.
- Christopher Hitchens
Re: WW2011 - Herzen fliegen dir entgegenStimmt, der steckt immer voller Liebe
![]() Im Auge des Feindes sehe ich nur mich selbst - Fyrt Byrask
Grundsätzlich ist Mettwurst wie Paprika, nur in einem anderen Härtegrad.
Re: WW2011 - Herzen fliegen dir entgegen
pinke Letter? Ja... oder jemand will ihn absichtlich imitieren.
Re: WW2011 - Herzen fliegen dir zuSo, dann wollen wir uns die Songs mal genauer anschauen. Mein Wichtel mag deutschsprachige Musik und hat mir einen durchaus abwechslungsreichen Sampler gebastelt. Achja, eine kleine Korrektur: Der Titel des Samplers lautet "Herzen fliegen dir zu", was von der Aussage her aber kaum einen Unterschied macht.
Song 1 - 04:56 Der Song geht ruhig los mit einigen Atmern, dann kommen sanfte Keys hinzu, dan auch Drums. Schließlich geht der Gesang los: Eine recht dtiefe Frauenstimme singt auf deutsch einen von der Wortwahl her mitteralterlich wirkenden Text. Vorm Refrain singt ein Kinderchor "Alle Jahre wieder singen wir im Liede". Der Refrain lautet dann "Brenne, brenne, auf das die Welt was Wahrheit ist erkenne." Das "Brenne, brenne" wird dabei gebrüllt. Dazu kommen recht harsche Gitarren, rammsteinartig. Nach dem zweiten Refrain kommt eine nur von diesen Gitarren getragene Bridge, dann eine weitere Strophe, erneuter Refrain und Ende. Der Song haut mich jetzt nicht vom Hocker und der Text erschließt sich mir nicht, macht aber auch nicht den Eindruck, dass ich mich damit ernster beschäftigen muss. Song 2 - 03:23 Thrashig geht's los, recht rohe Produktion und mit recht hoher Geschwindigkeit. Der Sänger erinnert sehr stark an 80er Jahre-typischen Thrash Metal und dort würde ich den Song auch einordnen. Der Refrain ist gut verständlich: "We will hunt you down, this is our (world) now." Nach dem zweiten Refrain kommt allerdings eine Bridge, bei der die Gitarren sehr nach typisch schwedischem Black Metal klingen, also eine hypnotische, zweistimmige Tremolo-Leadgitarre. Der Song ist recht kurz, gefällt mir aber schon deutlich besser als der erste. Song 3 - 03:03 Geht wieder schnell los, die Gitarre bleibt zunächst auf einem Ton, erst als der Gesang dazu kommt, wird's melodischer. Der Gesang ist typischer Metalgesang in mittleren Tonlagen mit viel Vibrato bei den langen Tönen. Im Refrain stellt der Sänger fest, dass er der Hammer ist (wortwörtlich). Danach kommt ein (für die Songlänge) ausgedehntes Gitarrensolo, dann erneuter Refrain, Bridge und eine weitere Strophe, in der der Sänger auch mal in höhere Tonregionen geht. Bis auf den Gesang gefällt's mir ganz gut. Song 4 - 05:14 Der Song geht mit verzerrten Drums los, zu denen sich dann eine Art Leadgitarre gesellt. Das Ganze entwickelt sich dann zu einem Midtempo-Alternative/Stonerrock-Song. Gerade von den Instrumenten her erinnert mich der Song schon an die Queens of the Stone Age, allerdings passt der Gesang da nicht dazu. Im Refrain wird dieser mehrstimmig und klingt dabei ziemlich schief. Das einzige, was dabei zu verstehen ist, ist ein "Rise up". Nach dem obligatorischen Break kommt dann auch ein mehrstimmiges Gitarrensolo, wobei das auch sehr nach Stonerrock klingt. Am Ende davon ist auch ein Lachen zu hören. Am Ende wird der Refrain mehrmals wiederholt und die Instrumente nach und nach rausgenommen, bis nur noch ein Banjo den Gesang begleitet. An sich kein schlechter Song, aber der Gesang ist irgendwie komisch. Song 5 - 03:57 So, der Song hat genervt. Stilistisch ähnlich wie der davor, aber wesentlich simpler, dazu wieder ein deutscher Sänger, der nicht singen kann und davon singt, wie er mit einer anderen Person einen Berg besteigt. Der Refrain ist dabei von mehreren Stimmen gebrüllt: "Ich will mit dir auf Berge steigen - uh, ah, uh, ah." Sorry, aber das geht gar nicht. War auch der einzige Song, den ich beim zweiten Hören sehr schnell geskippt hab. Song 6 - 04:39 Der Song beginnt wesentlich besser. Es werden nach und nach Tremologitarren eingefadet, schließlich beginnt ein Black/PaganMetal-Riff im 6/8-Takt. Der einsetzende Gesang ist an der Grenze zum Gebrüll, recht hoch. Moment mal, das ist doch ne Frau. Und die kommt mir sogar leicht bekannt vor. Wenn ich mich nicht sehr irre, ist das die, welche in "Gateways" von Dimmu Borgir die Begleitstimme singt. Agnete Kjølsrud hieß die. Ist sie das? Wenn ja, könnte der Song von ihrer eigentlichen Band kommen, Animal Alpha. Mit der hab ich mich bisher nicht auseinander gesetzt, aber der Song hat was, gerade auch der melodisch gesungene Refrain. Song 7 - 04:40 Oha, mehrstimmige Leadgitarren der Marke "Let's raise our swords and ride into glory" eröffnen den Song, gehen dann aber in ein auf einem Ton bleibenden Staccatoriff mit Doublebass über. Der Gesang schwankt zwischen recht giftigem Klargesang und Gebrüll. Der Refrain ist dann mit durchgehender Doublebass und der Sänger streut da auch mal ein paar Kastratenschreie ein (zumindest in der Tonlage). Auch hier würde ich einen Tip abgeben. Sind das "Nevermore"? Ich hab von denen mal einen Song auf ner Wacken-DVD gesehen und das klang recht ähnlich. Zudem hat deren Sänger mal bei einem Behemothsong mitgemacht und die Stimme klingt schon so ähnlich. Zu dem Song an sich: Nach dem zweiten Refrain kommt ein recht ausgedehntes Gitarrensolo mit etwas vertrackterem Schlagzeug, danach wieder Strophe und Refrain. Doch, das gefällt mir recht gut, sogar trotz der Kastrateneinsprängsel. Song 8 - 05:22 Tätärätätä! Der Song geht mit recht bedrohlich klingenden Bläsern los, unter denen aber auch Gitarren spielen. In dem Song gibt es recht viele Tempo-, Takt- und Stilwechsel, recht interessant, aber auch anstrengend. Der gebrüllte Gesang kommt mir wieder bekannt vor. Das müsste Ihsahn sein oder ich sollte mich schwer irren. Der Refrain wird von einem Chor getragen, zwischendurch kommt eine Passage, in der nur Orchester zu hören. Der Song müsste von einem seiner Soloalben kommen, allerdings nicht vom ersten, das kenne ich und mit dem bin ich nie so wirklich warm geworden. Auch der Song verlangt viel Aufmerksamkeit. Song 9 - 05:25 Der Song ist elektronisch angehaucht. Streichersynthies am Anfang über einem elektronischen Schlagzeug. Wieder mal deutscher Gesang, von einem Sänger der versucht tief zu singen, obwohl seine Stimmlage das nicht so ganz zulässt. Ich würde auf Joachim Witt tippen. Der Song müsste also von einem seiner Bayreuth-Alben kommen. Die Gitarren sind recht zurückhaltend, wenn auch tief und verzerrt. Im Refrain wird so gut wie nicht gesungen (nur ein Schrei am Anfang und nochmal später, beides leider nicht wirklich zu verstehen), stattdessen spielt nur das Schlagzeug doppelt so schnell. Nicht so ganz mein Fall, wenn auch nicht uninteressant. Song 10 - 05:00 Zunächst rückwärts abgespielte Chorsamples, dann ein recht prägnantes Riff, was auch in den Strophen ständig wiederholt wird. Zunächst kommt eine nette Doublebass dazu, später ist das Schlagzeug jedoch ein typisches Hardrock-Schlagzeug. Der Song ist schon etwas älter, oder? Der Gesang ist nämlich auch sehr 70er Jahre Hardrock-typisch, auch wenn dafür die Produktion etwas zu fett ist. Nach dem zweiten Refrain wieder ein Gitarrensolo, was dann auch zweistimmig wird. Joa, ganz gut. Song 11 - 04:39 Der Song geht zackig los mit Doublebass und Black-/Deathmetalriffs. Auch die Produktion geht in die Richtung Death Metal.Dann der gebrüllte Gesang - schon wieder auf deutsch. Im Prechorus heißt es "Vorwärts - mit dem Feind im Genick, vorwärts - es gibt kein Zurück", im Chorus dann "Hunde, wollt ihr ewig leben, kampflos euch dem Feind ergeben?" Nach dem zweiten Refrain dann ein Break, wo das Tempo etwas heraus genommen wurde, dann wieder Strophe, Refrain... Keine Ahnung, was das ist. Ich hatte zunächst die Apokalyptischen Reiter im Verdacht, aber dafür ist der Text eigentlich zu ernst. Ist halt ein recht typischer Schlachtengesang, wie er wahrscheinlich von diversen Pagan-Kapellen praktiziert wird, nur dass es da einem dank der englischen Texte nicht so direkt aufgedrückt wird. Song 12 - 03:22 Wieder was thrashiges, schnelles. Der Gesang ist eher gebrüllt, wird im Refrain aber melodisch. Da wird auch das Tempo rausgenommen, zudem gibt es so eine Art Backgroundgesumme. In der nächsten Strophe geht's dafür wieder voll auf die Fresse. Nach dem zweiten Refrain dann ein Break mit einem staccatoartigem Riff, Rudergeräuschen im Hintergrund und "Ho, ho, ho"-Gesang. Danach nochmal Strophe und Refrain und schon ist der Song auch schon zuende. Song 13 - 08:41 Der längste Song des Samplers geht mit Schlagzeug und Hammondorgel los. Nach ein paar Eröffnungsakkorden spielt die Orgel eine recht prägnante Melodie, im Hintergrund hört einen Frauenchor. Dann kommen Gitarre und Drums hinzu. Der später folgende Gesang ist klar, nicht metaltypisch. Die Orgel ist ständig zu hören und teilweise steht sie auch völlig allein und gibt dann die Melodie für die anderen Instrumente vor. Gerade bei dem Part ab 2:45 spielt sie nahezu das gleiche wie die Sologitarre. Der Part zieht sich auch recht lange. Dann kommt ein ruhigerer Part, bei der sich ein sich aufbaunder (und ziemlich verhallter) Chor zur Orgel gesellt. Auch der Part zieht sich. Schließlich dann wieder die Strophe vom Anfang. Und noch ein Orgelsolo. Nee, also der Song gefällt mir auch nicht wirklich. Song 14 - 04:08 Eine einsame, angezerrte Gitarre eröffnet den Song. Dann ein Schrei, Doublebass und ein schwarzes Tremoloriff. Der gekeifte Gresang ist sehr verhallt und es werden zunächst nur einzelne Worte gebrüllt. "Midnight Madness, mist and sorrow" höre ich in der zweiten Strophe (?) heraus. Dann plötzlich wieder die Gitarre vom Anfang, bei weiterhin durchgetretener Doubebass. Aha, das sollte wohl das Break sein. Der Song ist zwar ganz nett, aber nicht grad abwechslungsreich. Und bei dem Gesang gefällt mir die Klangfarbe nicht so. Am Ende wird der Song auf seinem Hauptriff bleibend ausgefadet. Das war's. Ich hab nicht wirklich eine Ahnung, von wem das kommt. Ein paar Leute kann ich ausschließen. Für Frank ist wohl zuviel Gebrüll dabei. Jesus glaube ich auch nicht. Zum einen hat er's (zumindest seinen Aussagen in meiner Top100 zu StS zufolge) nicht so mit Mittelalter, da passt der erste Song nicht. Dann hatte er mir ja schon einen Sampler im Sommer geschickt, wo er zwar nur den Ersatzsampler versandt hatte, da mein eigentlicher Wichtel nichts mehr von sich hören ließ. So könnte er es zwar von daher gewesen sein, allerdings hatte er mir für den Fall einen Black Metal-Sampler versprochen und das war bei dem vorliegenden Sampler allenfalls beim letzten Song der Fall. Außerdem passte die Handschrift auf dem Briefumschlag nicht zu der vom Sommer. Ergo, keine Ahnung, wer's war, Freiwillige vor. =) Nun auch auf Musiksammler: Trents Musiksammlung
Re: WW2011 - Herzen fliegen dir entgegendie #3 sollte 'I Am The Hammer' von PHARAOH sein.
Re: WW2011 - Herzen fliegen dir entgegenHa, jetzt wird es witzig. Ich kenne den Song #2! Die Scheibe habe ich, und wenn ich sie auch selten komplett höre, bis zum 2. Song komme ich immer. Das sind UNLEASHED von der "Midvinterblod"!
#13 könnte Therion sein?
Re: WW2011 - Herzen fliegen dir zu
Das ist natürlich absolut richtig, doch ich wäre im Leben nicht darauf gekommen, obwohl ich die Scheibe auswendig kenne. War immerhin damals mein Album des Jahres, aber:
Die fett gedruckten Stilbeschreibungen hätten bei mir nie den Schlüsselreiz ausgelöst "Unleashed!" zu schreien. Die sind für mich ja bekanntlich die Definition von DEATH METAL, daher hätte man mir hier den ganzen Text aufschreiben können, und es hätte nicht geklingelt. Wobei ich die Assoziationen sogar nachvollziehen kann, wenn ich den Song eben anhöre, doch bei mir sind die so weit hinter dem Death-Metal-Etikett verdeckt, dass sich eben von der Beschreibung her nicht der Kreis zu Unleashed geschlossen hätte. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: WW2011 - Herzen fliegen dir entgegenUnleashed... joa, mit der Band sollte ich mich auch (endlich) mal beschäftigen. Ansonsten scheint es der Song zu sein.
Nun auch auf Musiksammler: Trents Musiksammlung
Re: WW2011 - Herzen fliegen dir entgegenHat keiner eine Idee? Auch scheint sich keiner für meinen Sampler zuständig zu fühlen...
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