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von Pillamyd » Samstag 11. April 2020, 02:10
Rüdiger Stehle hat geschrieben:# 10:
VON PILLAMYD: SAXON - "Great White Buffalo" -> Die "Dogs Of War" ist ein Wahnsinnsalbum, das nicht allzu oft genannt wird, wenn es um die besten Sachsenscheiben geht. Ein Stück weit scheint es so zu sein, dass man nicht über große weiße Büffel singen kann, ohne einen gewissen THIN-LIZZY-Vibe in die Musik zu bekommen. So oder so aber auch einer der stärksten Songs des Albums. Was ich dran besonders schön finde, am Album, das ist sein Sound. Das ist total Neunziger, und das ist gut so. Ich stelle oft fest, dass die Bands, die wirklich klassischem Metal in den Achtzigern gemacht haben, damals oft echt feine Produktionen hatten. Klingen viel weniger steril und laut als nach der Jahrtausendwende. Vor dem Loudness-War klangen die Bands auch produktionstechnisch individueller. Das gilt ganz ausdrücklich auch für SAXON.
Da sind wir komplett einer Meinung. Für mich auch ein sehr, sehr starkes Album. Mit der "Unleash The Beast" meine liebste aus den 90ern. Letzten hab ich es im "Was hört Ihr?"-Thread geschrieben. Beim hören beider Scheiben ist mir auch die Produktion aufgefallen. Und ich hatte gerade im Vergleich mit der "Unleash The Beast" geschrieben, dass wenn die heutigen Alben wie z.B. "Battering Ram" die Produktion dieser beiden vorher erwähnten Alben hätte, wäre das Teil garantiert nur so durch die Decke geschossen. Vor allem weil ich sie von der Art her sehr ähnlich finde. Und die "Batterin Ramg" bekam ja auch viel Kritik, weil viele sich am Sound von Andy Sneap beißen.
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von Rüdiger Stehle » Samstag 11. April 2020, 02:12
DIE ZEHN VON EIKE: KEANE - "Bend & Break" -> Bis hierhin war mir diese Band gänzlich unbekannt. Brit Pop habe ich schon mit OASIS, BLUR, COLDPLAY und BUSH erfolgreich ignoriert. Einmal mehr muss ich aber auch hier sagen, dass man sich das gut anhören kann. Bei "Battles" hier, speziell mit Eike, ist dieser Blick über den Tellerrand immer wieder ganz schön, weil ich da immer wieder vieles sehr schön finde, das mich sammlerisch nicht interessiert und halt auch nicht meinen Hörgewohnheiten entspricht. Wenn man es dann aber hier hört, sich dann doch vorstellen könnte, das auch mal aus eigenem Antrieb nochmal zu probieren.
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von Eike » Samstag 11. April 2020, 02:17
SAXON - Great White Buffalo SAXON, also die Band aus dem vergangenen Jahrhundert, kaputtmodernisierte Alben lasse ich außen vor, mag ich recht gerne, und irgendwie klingt die Band in meinen Ohren für eine britische ziemlich amerikanisch. Von daher passt es auch, dass sie über Große Weißbüffel singt. Ja, den Song kannte ich noch nicht, aber er gefällt mir recht gut und stinkt auch gemessen an den Achtzigersachen von SAXON jetzt nicht total ab oder so. Klar, es ist jetzt kein 'The Eagle Has Landed', aber für sich genommen halt noch ein guter Song. Und ich mag diese sehr eigen klingende Stimme und ihre Abmischung.
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von Pillamyd » Samstag 11. April 2020, 02:21
#10 von Hugin: Viper - The Spreading Sound Wow! Was ein schöner Abschlusssong für diese tolle Runde! Sehr reduzierter Song, der vor allem von dem starken Gesang lebt. Klasse Ding, wirkich. Mir ist gerade aufgefallen, dass ich den unbewusst gerade 3 mal laufen hab lassen.
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von Eike » Samstag 11. April 2020, 02:21
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Man kann über die heutigen Cronos-VENOM-Platten denken, was man will. Sie haben Hochs und Tiefs, aber mir macht das alte Schlachtross mit seinen Mannen immer noch Spaß. Die Produktion ist rauhbeinig ohne Ende, aber ich glaube, dass das schon so gewollt ist. Trocken, garstig, anschreiend. Aber wer lässt sich nicht gerne von Meister Konrad anschreien? Eben...
Eben. Allerdings kann ich Pillamyd hier schon komplett nachvollziehen. "Metal Black" insgesamt finde ich supergeil, und im Albumkontext funzt auch 'Darkest Realm' bei mir noch, aber der beste Song der Scheibe ist es nun nicht gerade... Egal, Cronos reißt es raus mit ATTITÜDE. Außerdem hat er seit Jahrzehnten die geilste Frisur im Metal. Die ist so geil, die hört man sogar bei der Studioproduktion immer mit. Niemand hat die Stirn, Cronos das Wasser zu reichen, niemand!
Zuletzt geändert von Eike am Samstag 11. April 2020, 02:23, insgesamt 2-mal geändert.
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von Rüdiger Stehle » Samstag 11. April 2020, 02:22
Haha... das ist schön, dann gefällt er dir offenbar echt.  EDIT: Betrifft VIPER und Pillamyds Freude hierüber.
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von Rüdiger Stehle » Samstag 11. April 2020, 02:23
Eike hat geschrieben:Rüdiger Stehle hat geschrieben:Man kann über die heutigen Cronos-VENOM-Platten denken, was man will. Sie haben Hochs und Tiefs, aber mir macht das alte Schlachtross mit seinen Mannen immer noch Spaß. Die Produktion ist rauhbeinig ohne Ende, aber ich glaube, dass das schon so gewollt ist. Trocken, garstig, anschreiend. Aber wer lässt sich nicht gerne von Meister Konrad anschreien? Eben...
Eben. Allerdings kann ich Pillamyd hier schon komplett nachvollziehen. "Metal Black" insgesamt finde ich supergeil, und im Albumkontext funzt auch 'Darkest Realm' bei mir noch, aber der beste Song der Scheibe ist es nun nicht gerade... Egal, Cronos reißt es raus mit ATTITÜDE. 
Jo. Bin ich bei dir. Im Albumkontext ist der Song besser als solo.
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von Pillamyd » Samstag 11. April 2020, 02:23
#10 von Eike: Keane - Bend & Break Zu Zeiten wo ich viel Coldplay gehört habe, hättest du mich mit dem Song abholen können. Liegt aber gerade außer Reichweite meiner Hörgewohnheiten. Ich erkenne aber trotzdem die schönen Melodien. Ein Song den jeder mitsingt wie man sehen kann. Also hat die Band was richtig gemacht.
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von Rüdiger Stehle » Samstag 11. April 2020, 02:24
Jupp, Cronos hat die Mutter aller Frisuren... 
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von Eike » Samstag 11. April 2020, 02:28
Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass selbst ein Lovecraft sich keine Frisur hätte erdenken können, die mehr unspeakable oder blasphemous wäre als die des großen alten Cronos. VIPER - ' The Spreading Soul' Wow, perfekt passende Powerballade um eine solche "Battle" zu beenden. *genüsslichlauschendanfriedenspfeifezieh* 
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