Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Martin van der Laan » Sonntag 19. Dezember 2010, 23:26

Was die fast schon progressiven Songs etc angeht, bin ich durchaus bei dir. Aber das sind in der Regel nicht die Songs, über die man landläufig MANOWAR definiert. Ich behaupte ja auch nicht, dass sie's nicht können. Ich will zum Kern des Phänomens MANOWAR vordringen. Und der liegt weit weg von genialistischen Kompositionen.

Zu den MANOWAR-Covers: Das Beste, die ich kenne, ist auf jeden Fall das hier:
http://www.youtube.com/watch?v=ON54Uspmr48
:yeah:
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Heydulf » Sonntag 19. Dezember 2010, 23:31

Kurz und knapp: Die letzten 3 Scheiben könnten auch auf meiner Liste stehen :)
Die Hvis Lyset Tar Oss finde ich persönlich unglaublich intensiv. Aber Objektivität in diesem Zusammenhang ist mir sicher auch nicht gegeben ;)
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 19. Dezember 2010, 23:35

Martin van der Laan hat geschrieben:Was die fast schon progressiven Songs etc angeht, bin ich durchaus bei dir. Aber das sind in der Regel nicht die Songs, über die man landläufig MANOWAR definiert. Ich behaupte ja auch nicht, dass sie's nicht können. Ich will zum Kern des Phänomens MANOWAR vordringen. Und der liegt weit weg von genialistischen Kompositionen.

Also ich definiere Manowar schon vor allem über Battle Hymn, Dark Avenger, March For Revenge, Gates Of Valhalla, Retribution, Guyana, Bridge Of Death, Black Wind, Spirit Horse, Achilles, Burning ... Das sind meine Manowar-Hymnen. Wobei ich auch die simplen Balladen, Metal-Community-Hymnen und Bierzeltmetal-Songs total gut finde. Aber der Grund warum Manowar noch immer zu meinen absoluten Lieblingsbands gehört, sind auf jeden Fall vor allem die anspruchsvolleren Songs.

Zu den MANOWAR-Covers: Das Beste, die ich kenne, ist auf jeden Fall das hier:
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Boah, neee... und dann am besten gleich noch Van Canto hinterher. Ich hab die für meine Begriffe guten Manowar-Covers mal in den Manowar-Thread gepostet.
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Chavo89 » Sonntag 19. Dezember 2010, 23:40

Rüdiger Stehle hat geschrieben:
Martin van der Laan hat geschrieben:Was die fast schon progressiven Songs etc angeht, bin ich durchaus bei dir. Aber das sind in der Regel nicht die Songs, über die man landläufig MANOWAR definiert. Ich behaupte ja auch nicht, dass sie's nicht können. Ich will zum Kern des Phänomens MANOWAR vordringen. Und der liegt weit weg von genialistischen Kompositionen.

Also ich definiere Manowar schon vor allem über Battle Hymn, Dark Avenger, March For Revenge, Gates Of Valhalla, Retribution, Guyana, Bridge Of Death, Black Wind, Spirit Horse, Achilles, Burning ... Das sind meine Manowar-Hymnen. Wobei ich auch die simplen Balladen, Metal-Community-Hymnen und Bierzeltmetal-Songs total gut finde. Aber der Grund warum Manowar noch immer zu meinen absoluten Lieblingsbands gehört, sind auf jeden Fall vor allem die anspruchsvolleren Songs.

Wie du mir manchmal einfach nur aus der Seele sprichst! :dafuer: ;-)
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Martin van der Laan » Sonntag 19. Dezember 2010, 23:41

Das war doch nur Spaß, das mit der BEATSTEAKS-Version. Ich habe jedenfalls herzlich gelacht!

Aber wir kommen zumindest dem Kern unserer unterschiedlichen Wahrnehmung bzgl MANOWAR näher. Immerhin kommen wir aber ja zu derselben Schlussfolgerung, und das ist gut so!
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 20. Dezember 2010, 00:08

So. Genug gemanowart für heute. Zur Ablenkung gibt es noch einen neuen Beitrag kurz vor Mitternacht. Vermutlich etwas weniger kontrovers als die Vorgänger, jedenfalls so lange, wie Mattes nicht im Forum postet:

18.
Bild
MOTÖRHEAD "1916"
(c)1991 - Epic / Sony
England

Leider, die einzige Motörhead in meiner Liste, die aber mehr als eindrucksvoll beweist, wie vielseitig diese Band doch ist, der man immer wieder böswillig unterstellt, dass sie nur drei Songs geschrieben habe. Alles Quatsch mit Soße. Die Band ist stilistisch felsenfest fixiert, aber innerhalb ihres gewählten Spektrums variiert sie so geschickt und eindringlich wie kaum eine zweite. Dazu kommt ein Sänger, der rauhbeinig und doch einfühlsam ist, wie kein Zweiter, und der Texte schreibt, die eben fernab flacher Platitüden sind. Nicht, dass er die nicht auch drauf hätte, aber er hat einfach immer etwas zu sagen, über das man auch nachdenken kann. Deshalb ist auf diesem Album auch der aus meiner Sicht wohl ergreifendste, todtraurigste Song aller Zeiten enthalten, nämlich das Titelstück.

Und ich muss mich jetzt ein wenig aufregen, weil - ihr seht es oben - Sony Music YT nicht mag, und ich euch deshalb keine Links bringen kann... ich suche mal weiter...
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Martin van der Laan » Montag 20. Dezember 2010, 00:10

Ich höre aus dem MOTÖRHEAD-Katalog genau diese "1916" ganz klar am liebsten. :dafuer:
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 20. Dezember 2010, 00:15

Okay... alternative Links:

http://www.dailymotion.com/video/x3499q ... -1916_news - '1916' (schiff)
http://www.greektube.org/content/view/94263/2/ - 'No Voices In The Sky' (Live)
http://www.youtube.com/watch?v=LzUkjRaxqBA - 'Love Me Forever' (Ballade - Live)
http://www.dailymotion.com/video/x7pfee ... -e-s_music - 'RAMONES' (Punk)
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Eike » Montag 20. Dezember 2010, 00:21

'Ramones' ist ein echter Feger,
'1916' - in passender Stimmung gehört - ein tearjerker sondergleichen.
Ich mag Lemmys brüchige Stimme in den Balladen.
Absolutes Highlight in meinen Ohren: 'Lost In The Ozone' von "Bastards".
Ja, das mag nah am Kitsch gebaut sein, aber ich steh drauf.
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Jesus » Montag 20. Dezember 2010, 00:37

Hm. Also ich bin da eher bei Mattes. Lemmy selbst finde ich sehr sympathisch und auch die Art und Weise, wie die Band selbst mit ihren 3 Songs sich seit mehr als 30 Jahren durchschlägt, ist sehr beeindruckend. Mir ist das aber zu eindimensional. Bei den Beispielen hier kann ich 'No Voices in the Sky' und 'R.A.M.O.N.E.S.' nicht auseinander halten - zudem klingen sie für meine Ohren haargenauso wie jeder andere Song, den ich von Motörhead gehört habe :-S Und 'Love Me Forever' ist halt Stadionrock, dessen weichgespülte Art ein wenig der bandeigenen dreckig-rockigen Ästhetik widerspricht. '1916' fehlt leider, da sind die Links durcheinander...
Anhören kann ich mir das natürlich, witzig ist es auch zwei oder drei Song lang, aber darüber hinaus mangelt es mir halt wirklich an Abwechslung. So manche oft und vielerorts geäußerte Kritik hat halt auch hin und wieder einen wahren Kern, auch wenn er für manche Hörer winzig klein und vernachlässigbar ist. Für andere ist er eben die einzige Sicht- bzw. Hörweise.
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