123=7 und sein Top100-Potpurri

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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon Holger Andrae » Samstag 18. Dezember 2010, 23:19

123_7 hat geschrieben:
Holger Andrae hat geschrieben:Dredg: Jupp. Feines Album, bei welchem für mich aber die Zwischenspiele den Fluss stören.


Diese Aussage werde ich nie verstehen können. Aber typisch Uns Schrägie halt ;-)



Besser verständlich Metal-Opa? :grins:
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Holger Andrae
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon 123_7 » Sonntag 19. Dezember 2010, 09:47

11. LISA O PIU "Behind The Bend"
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Stil: Krümel Folk
Veröffentlichung: 2010
Label: Subliminal Records
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Es ist zugegeben etwas fragwürdig, ein Album soweit vorne in die Top 100 aufzunehmen, welches erst dieses Jahr veröffentlicht wurde. Aber dass ich ein Faible für die hübsche Schwedin habe, ist wohl keine Neuheit. Mich begeistert an ihren Kompositionen diese Schlicht- und Naivheit, die sie gekonnt mit großen Melodien und einer wundervollen Atmosphäre kombiniert. "Behind The Bend" zeigt sich etwas positiver und fast fröhlich im Gegensatz zum Debüt. Herausragend ist vor allem das 12-minütige 'Child Of Trees', dass zu keiner Zeit Längen offenbart und äußerst stringent und schlüssig komponiert wurde. "Behind The Bend" sind 30 wundervolle Minuten, die mein Herz erwärmen und ein Lächeln auf den Mund zaubern. Wundervoll.

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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon 123_7 » Sonntag 19. Dezember 2010, 12:00

10. HARMAA "Airut: Aamujen"
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Stil: Happy Folk
Veröffentlichung: 2004
Label: Utustudio
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Das Album wurde zuerst unter dem Namen Harmaa im Jahre 2004 veröffentlicht, 2006 erfolgte die Wiederveröffentlichung unter dem Banner der Hauptband Tenhi. Zwar ist am Songmaterial offensichtlich, welche Mannen dieses Werk geschaffen haben, doch im Vergleich zum restlichen Tenhi-Material legt "Airut: Aamujen" den Schwerpunkt deutlich auf das Klavier. Zumeist reduziert, werden die Kompositionen gelegentlich um Bass, Schlagzeug und selten auch durch Akustik-Gitarren erweitert. Auch ein Novum ist der häufig auftretende weibliche Gesange, der im Duett mit den männlichen Vocals ertönt. "Airut: Aamujen" ist ein über weite Strecken positives, herzerwärmendes Album, dass mir in einer sehr schweren Zeit geholfen hat, positive Gedanken zu fassen. Allein hierfür, werde ich dieses Album ewig in Ehren halten.

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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon 123_7 » Sonntag 19. Dezember 2010, 15:20

Und noch einmal die Finnen.

9. Tenhi "Väre"
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Stil: Folk
Veröffentlichung: 2002
Label: Prophecy Productions
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Und noch einmal die Finnen. "Väre" zeigt sich deutlich gereifter als der Vorgänger "Kauan" und zieht einen Großteil seiner Inspiriation aus traditioneller Folklore und schmanistischer Musik. Dennoch ist die Musik recht kontrastreich. So wechseln sich stark rituelle Songs wie 'Varis Eloinen' und 'Tenhi' mit fast schon fetzigen Songs wie 'Jäljen' und 'Yötä' ab. Das Album ist eine meisterwerkliche Ode an die Melancholie und die Natur.

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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon Eike » Sonntag 19. Dezember 2010, 15:43

"Väre" habe ich leider nur auf Kassette, sonst wäre das Album vielleicht auch in meinen Top 100 gewesen. Irgendwie bin ich in meinem Hörverhalten doch sehr stark auf CD fixiert.
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon Martin van der Laan » Sonntag 19. Dezember 2010, 15:52

Hey, TENHI mag ich sogar. Auch wenn ich bei denen hin und wieder Probleme habe, nicht einzuschlafen. "Kauan" hat mir damals sehr gefallen. Ich erinnere mich an einen Song namens 'Soutu' mit dem wogenden, dramatischen Piano, das war schön. Die verlinkten Songs finde ich ne Ecke langweiliger.
668 - Neighbor of the Beast
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon 123_7 » Montag 20. Dezember 2010, 20:14

8. DARK SUNS "Existence"
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Stil: Underrated Metal
Veröffentlichung: 2005
Label: Prophecy Productions
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Was für ein Album. Wo sich "BE" von Pain Of Salvation unterkühlt und distanziert gibt, ist "Existence" eine emotionale Reise. Beide behandeln das Thema der Existenz, mit dem Unterschied, dass die Herren aus Leipzig dieses Thema weitaus persönlicher und emotionaler betrachten. Dies äußert sich zum einen in der Musik, die mit fortlaufender Spieldauer bedächtiger und verlorener wirkt und auch in den Kompositionen, die sehr viel direkter intoniert wurden. Das Album wirkt aus einem Guss und ist ein Paradebeispiel dafür, wie Keyboards eingesetzt werden können, um dem rhythmischen Fundament mehr Tiefe zu verleihen. Die Sangeskünste von Niko Knappe sind im Gegensatz zum Debüt "Swanlike" deutlich gereift und sind fast durchgängig im klaren Bereich. Ein Album, von dem ich das Gefühl habe, dass es vor allem von der Prog-"Szene" nie ausreichend gewürdigt wurde. Absolut essentiell.

Her And The Element
Patterns Of Oblivion
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon Jesus » Montag 20. Dezember 2010, 20:17

:zugabe: :zugabe: :zugabe:
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon 123_7 » Montag 20. Dezember 2010, 20:31

Wenn wir uns für jede geschmackliche Überschneidung applaudieren würden, hätten wir doch ganz wunde Hände... vielleicht trägt der gelbe Knopf deswegen auch weiße Handschuhe? Jedenfalls kannst du wohl jetzt mal kurz pausieren. Keine Heilands-Musik :-)

7. LISA O PIU "When This Was The Future"
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Stil: Wusel Folk
Veröffentlichung: 2009
Label: Subliminal Records
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Auch das Hauptalbum der herzallerliebsten Lisa darf nicht fehlen. Hier gibt man sich zwar etwas gereifter im Gegensatz zur Erstveröffentlichung, dennoch ist man hier weit von Stromlinienförmigkeit und Generik entfernt. Lisas zarte Stimme flechtet sich in teils zerbrechliche Kompositionen ein, die von Akustikgitarre und Violine getragen werden. Besonders die mehrstimmigen Vocals sind hervorragend gelungen und geben dem Album eine ganz eigene Magie. Das ist Musik für den Späthippie, die neben den gelungenen Kompositionen auch den richtigen Vibe versprüht, der mir das Herz aufgehen lässt.


Forest Echo
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon Regina Löwenstein » Montag 20. Dezember 2010, 20:34

Dark Suns taugt mir, schön ungewöhnlich, mutet für mich an wie Katatonia in cool.
"Rock journalism is people who can't write interviewing people who can't talk for people who can't read." - Frank Zappa
http://www.myspace.com/endoftheroadmagazine
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