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Brot und Spiele für den Powermetal.de-User: große Projekte der Community und umfassende Forenspiele finden hier ihren Platz
von Chavo89 » Montag 24. Oktober 2022, 20:02
Noch fast pünktlich widme ich mich der Gruppe 14:
ALKALINE TRIO sagt mir nichts. Scheint mir ganz netter Pop-Punk zu sein. Tiefgang wird zwar angedeutet, aber so richtig wagt man sich dann doch nicht auf eigene Pfade. Der Refrain ist da schon sehr poppig. Dürfte gern intensiver sein. Aber schlecht ists auch nicht.
EXCITER fand ich letztens schon toll, es würde mich jetzt schon überraschen, wenn dieser Song andere Gefühle auslöst. Tut er nicht. Dann ist ja alles gut. Sehr geil.
THE FALL OF TROY ist ein doofer Bandname. Aber nunja, muss ja jeder selber wissen. Instrumental durchaus interessant, wenn auch zu hektisch. Die sehr simple kindgerechte Gesangsmelodie passt in meinen Ohren so gar nicht dazu. Und der Gesang ist auch gar nicht mal so aufregend. Ein seltener Fall, bei dem ich die reine Instrumentalversion dieser hier wohl vorziehen würde.
KATHAARSYS gefällt mir sehr gut. Ich erwartete eher Black Metal und extrem wird es ja auch noch zwischendurch. Aber das ist ja eher Prog Metal. Sehr stark und intensiv, erinnert teilweise etwas an PRIMORDIAL, aber immer nur kurz. Dann wird ein neues Kapitel aufgeschlagen. Super Nummer! Nur die letzte Minute hätte man sich sparen dürfen.
MINOTAUR stand auch auf meiner erweiterten Liste. Hatte aber ein "I" hinten dran. Und klingt auch ganz anders. Diese Band hier kannte ich bisher gar nicht. Wenn ich mir anschaue, woher die Band laut den heiligen Archiven stammt, könnte ein Verdacht bezüglich des Nominators aufkommen. Das ist schon ein ziemlicher Abriss hier. Die geordneteren Phasen des Songs finde ich toll, das andere ist mir dann doch etwas zu lärmig.
RASPUTINA ist sehr herausfordernd. Und das liegt nicht am Cello. Der Gesang oder die Gesangsproduktion verwirrt mich, die plötzlichen Taktbrüche reißen mich völlig raus, der Song wirkt auf mich völlig überstürzt und hängen bleibt am Ende nur das Fragezeichen auf meiner Stirn. Gut, hat man das auch mal gehört...
Und dann gibt's ja auch noch RUSH! Könnte man glatt vergessen, diese Band! Mit diesem neueren Schaffen habe ich mich noch nicht auseinander gesetzt. Nachdem mir "Roll The Bones" überhaupt gar nicht gefallen möchte und "Presto" mich bisher auch nicht gerade vom Hocker haut, konzentriere ich mich lieber erstmal auf das frühere Werk. Deshalb liegt die "Vapor Trails" hier auch seit Ewigkeiten ungehört herum. 'The Garden' klingt jetzt glücklicherweise gar nicht nach dem Knochenalbum, aber begeistern kann es mich jetzt so direkt auch nicht. Ganz nett.
THUNDERSTORM finde ich ganz großartig. Dabei hat es mir vor allem dieses letzte Album angetan, über das ich damals, als es erschien, gestolpert bin. Inzwischen stehen hier noch zwei weitere Alben (echtes Doomtempo halt), die ich auch gern belausche. 'When April Dies' ist aber ein richtiger Hit, der auch nach zwölf Jahren noch genauso zündet. Schade, dass seitdem ja auch nichts mehr gekommen ist.
TOCOTRONIC würde ich gern mögen. Weil ich die Menschen interessant finde. Und dann denke ich mir immer, ach hör doch nochmal rein. Und dann klingt das immer so mies. Bisher konnte ich mir das nicht schön hören. Es klingt halt wirklich einfach nicht gut. Und die Texte, die ich bisher gehört habe, sind auch nicht so toll, als dass sich alles andere dahinter verstecken könnte. Der Song hier ist ein sehr gutes Beispiel dafür. Ich versteh's nicht. Und dabei trage ich gern Cordhosen!
Zum Schluss nochmal VITAL REMAINS. Habe eigentlich schon beim ersten Rülpser keinen Bock mehr. Neun Minuten? Puh. Also dieser Song hier ist schon besser als der andere letztens. Erinnert mich bisweilen etwas an UNLEASHED, die ja meine bisherige Death Metal-Schmerzgrenze bilden. Für die lange Spielzeit ist mir das aber wirklich einfach nicht spannend genug.
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Chavo89
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von Pillamyd » Donnerstag 27. Oktober 2022, 23:00
Gruppe 15:
Budgie – I Turned To Stone: Ich hatte ehrlich ganz arg vergessen, wie großartig dieses Lied ist. Spannender, dramatischer Aufbau mit wunderguten Gitarren. Mensch, ich sollte mich um mehr Scheiben der Band bemühen.
Green Day – Boulevard Of Broken Dreams: Nur wenn es sein muss. Brauch ich persönlich aber nicht.
Hellhammer – The Third Of The Storms: Ja! Da schlägt der Zeiger wieder bis zum Anschlag auf positiv aus. Uuh! Wer kriegt staubigen Proberaumatmosphäre so gut transportiert wie Hellhammer? Toll!
Manilla Road – Necropolis: Letztens erst wieder das dazugehörige Album gehört. Mein Fave ist ja immer ein anderes Album gewesen, aber ich bin auch irgendwie kurz davor diese Aussage zu revidieren. Eigentlich auch egal. Manilla Road ist eine Bank. Für mich bis einschließlich der „The Courts Of Chaos“.
Motörhead – Trigger: Kiss Of Death mit Sicherheit das beste Album seit den 00ern. Abartig dreckig und brachial im Sound. Steht der Band überraschend gut zu Gesicht. Und Trigger ist ein kurzweiliger, starker Brecher.
Totenmond – Schiff Ahoi: Der Song kam schon einmal vor und ruft das gleiche Gefühl in mir wie damals schon. Protzig im Gesang, nichtssagend eintönig. Brauch ich nicht.
Triumph – Somebody’s Out There: Von den ganzen Triumph Songs die es bis jetzt zu hören gab, finde ich diesen hier am schwächsten. Das ist schon arg "California Sunset trifft auf Sitcom Serienintro ala Full House“. Die Gitarre im Soli finde ich toll, aber insgesamt halt doch der schwächste.
Unorthodox – Feel Like You: Überraschung! Kickt mich doch ganz ordentlich. Dieses Entrückte in dem Song machts ganz besonders und wendet sich auf intelligente Weise zur ruhigen Passage zurück zum Solo in die Rhythmik des Songs. Geil! Aufgeschrieben, kommt mit!
Whiplash – Spit On Your Grave: Da kann man bei mir nichts mit falsch machen. Richtig heftiger, in der Produktion sogar richtig herausstechender Gesang, der mir so noch nie aufgefallen ist. Die Hummelgitarren so ab 1:30 Min. Ja, mir mundets, nicht ganz überraschend.
Winterhawk – Revival: Fehlt mir ebenfalls definitiv noch in der Sammlung. Schöner, entspannter Hard Rock.
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Pillamyd
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von Pillamyd » Donnerstag 27. Oktober 2022, 23:05
Gruppe 16:
Angel Witch – Angel Of Death: Mit Sicherheit steht der Song als eines der Paten, für sämtliche Thrash Klassiker der 80er. Die bedrohliche Stimmung in dem Song ist förmlich zu spüren und wenn man das dann in Vergleich zum anderen Smash Hit "Angel Witch" nimmt, merkt man erst wieder, wie abwechslungsreich das Album eigentlich ist. Verdammter Klassiker, aber auch! Grundgütiger…
Cream – White Room: Ich müsste lügen, wenn ich sage, das Gehörte würde mich vor Begeisterung umhauen. Aber an einem anderen Tag könnte das schon wieder ganz anders aussehen. Vor allem, weil ich auch andere Lieder der Band ganz toll finde.
The Gates Of Slumber – Ice Worm: Blöd, dass ich bei der Band immer noch blank bin. Das sollte ich auch einfach mal schleunigst ändern. Doom Metal wie ich ihn am liebsten mag.
Isolation – Quiet These Colours Will Fade: Das ist merkwürdig. Zufällig aneinandergereihte Versatzstücke. Mit zufällig ausgewähltem Gesang. Mal hysterisch kreischend, dann wieder tiefer. Irgendwo angesiedelt am Post Sound. Nee, absolut nicht meine Welt.
Manilla Road – The Deluge: Jetzt, wo ich das höre, muss ich die Aussage von eben doch vielleicht wieder revidieren. Eines der besten Songs von Manilla Road.
Muse – Uprising: Fand ich mal ganz spannend die Band. Das hat sich im Laufe der Jahre geändert und bis heute besitze ich nur ein Album, dass nicht mal so einen großen Anklang gefunden hat. Mit Sicherheit nicht schlecht gemacht, aber das berührt mich kaum mehr.
Raven – Speed Of The Reflex: Cool! Ein Song von der Band, den ich noch nicht kenne, weil ich die EP dazu nicht kenne. So rein vom Datum her, ist das die Rückkehr zu den Raven die man sich zurückgewünscht hat, oder? Ich mag die Band sehr und finde auch nicht nur die Frühphase sehr geil. Gerade „Architect Of Fear“ oder die letzten beiden Alben finde ich sagenhaft. Aber auch hier kenne ich noch eindeutig viel zu wenig. Der Song kickt aber ordentlich. Tolles Ding!
Trio – Ja Ja Ja: Man könnte jetzt sagen von „Da Da Da“ zu „Ja Ja Ja“ ist es nicht weit. Aber ich finde das hier wesentlich spannender, da punkiger. Sollte ich mich mal mehr mit beschäftigen. Ich glaube der Remmler war damals vielschichtiger, als das nach außen hin bekannt war. Aber das ist nur eine Vermutung von mir.
Triumph – Allied Forces: Ach, und noch einen Triumph Song. Ja ist gut.
Wolves In The Throne Room – Wanderer Above The Sea Of Fog: Auch so eine Band, an die ich mich einfach nicht so heranwage, weil da gerne mal einiges nach Post klingt. Das gefällt mir nicht immer. Hier finde ich den Anfang passabel, haut mich aber nicht so wirklich aus den Latschen.
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von Jens Wilkens » Sonntag 30. Oktober 2022, 10:42
Vorrunde Gruppe 16: Eine sehr vielfältige und interessante Gruppe.
01. Cream - White Room
Einer der bekanntesten und besten Titel von CREAM. Schöne, stimmungsvolle Einleitung, aber vor allem die Strophen sind erstklassig. Philosophische Frage: Hat der Song überhaupt einen Refrain? Ginger Baker ist ein interessanter Drummer, das Artwork ist sehr passend und der Sound könnte kaum besser sein. Gruppensieg.
02. The Gates Of Slumber - Ice Worm
Mit dieser Band wollte ich mich schon lange intensiver beschäftigen. Das muss ich jetzt unbedingt machen. Das ist Doom und dann irgendwie doch nicht zu 100%. Das gesamte Paket gefällt mir, auch der sehr basische Sound.
03. Wolves In The Throne Room - Wanderer Above The Sea Of Fog
Eine der wenigen Black-Metal-Bands, die ich gut hören kann. Der Gesang ist auch hier nicht ohne Probleme, aber er ist irgendwie eingewoben, was dem Klangbild nur etwas Kratzigkeit gibt. Die Gitarren sind überragend. Der Song ist zudem trotz der Länge nie langweilig. Bezieht sich der Song auf das Bild von Caspar David Friedrich?
04. Triumph - Allied Forces
Der Titelsong von einem zeitlosen Götteralbum ist nicht mein Favorit der Band.
05. Trio - Ja Ja Ja
Eine der innovativsten Bands der NDW. Unsere ganze Familie mochte damals besonders Peter. Das leicht Avangardistische ist schon gut. DIe Platte haben wir früher manchmal zum Flippern aufgelegt.
06. Manilla Road - The Deluge
Die Produktion ist schon extrem undergroundmäßig, was nicht unbedingt gegen die Band spricht. Der Aufbau ist gelungen, aber etwas mehr Organisation hätte dem Song dennoch gut getan.
07. Raven - Speed Of The Reflex
Ich war nie ein großer Fan von RAVEN. Die Band ist natürlich wichtig, aber vor allem der Gesang ist nicht gerade Champions League. PRIEST-Einflüsse sind sehr deutlich herauszuhören.
08. Angel Witch - Angel Of Death
Das Album ist ein Klassiker. Ich lege es allerdings höchst selten auf. Gesanglich sehr mittelmäßig, das Riff ist einprägsam. ANGEL WITCH ist die einzige Band, bei der ich vor einigen Jahren das Konzert nach dem fünften Song verlassen habe, weil es musikalisch unterirdisch war. Danach war ich irgendwie durch mit ANGEL WITCH, weil die Enttäuschung so groß war.
09. Muse - Uprising
Läuft ab und zu im Radio. Ist etwas eintönig, aber grundsätzlich in Ordnung.
10. Isolation - Quiet These Colours Will Fade
Mir fehlt das Black-Metal-Gen. Auch wenn mir die Gitarre gefällt, kann ich wegen der Vocals den Song nicht gut hören. Ich weiß nicht, was ich schlimmer finde, die Growls oder das dämonische Kreischen.
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von Chavo89 » Mittwoch 2. November 2022, 09:18
Gruppe 15:
Ich glaube, ich habe vor vielen Wochen bei einer anderen Partie schon geschrieben, dass ich mich unbedingt mal näher mit BUDGIE beschäftigen möchte. Ist seitdem leider nicht passiert. Sehr schöne Ballade hier. Die flinken Instrumentalpassagen gefallen ebenso gut wie der mitreißend emotionale Rest.
GREEN DAY mag ich eh schon eher nicht so und dieses Stück hier ist wohl mein absoluter Hasstrack. Eklig poppig, ich bekomme Gänsehaut. Leider ja immer noch ein Radiohit.
Da höre ich ja sogar lieber HELLHAMMER. Das ist aber auch nicht so meins. Ich finde den Gesang scheußlich, das andere Gerumpel ist schon okay. So richtig inspiriert wirken Riffs und Schlagzeugdresch auf mich aber auch nicht.
MANILLA ROAD ist großartig, eh klar. 'Necropolis' ist ein Hit, auch klar. Große Liebe.
Mit diesem Album habe ich MOTÖRHEAD damals so richtig kennen und lieben gelernt. 'Trigger' ist seitdem ein ganz großer Favorit. Ich find's rundum geil.
Dieser TOTENMOND-Song war auch schon mal dabei, oder? Schade, dass hier öfter mal Bands mit den gleichen Songs erneut nominiert werden. Ich erinnere mich daran, dass ich das in der deutschen Runde ganz gut fand und das Album sogar Einzug in die Wunschliste gefunden hat. Da steht es immer noch. Nach dem erneuten Genuss dieses Lieds bleibt es auch dort und wird nicht gelöscht.
Dieser TRIUMPH-Mini-Hype hier im Forum könnte schon fast anstrengen. Aber ist ja immer ganz nett, was mir hier ins Ohr gespült wird. Der Song hier ist auch wieder ganz nett. Bin nur morgens um 7 vor einem langen Arbeitstag wohl nicht ganz in der richtigen Laune. Abends mit Bierchen fände ich das vielleicht sogar richtig gut.
UNORTHODOX hatte ich auf der erweiterten Liste. Hatte ich wirklich zwei Überschneidungen? Krass. UNORTHODOX ist für mich eine neuere Entdeckung, stand aber auch schon ewig auf meinem Zettel. Das Album finde ich schön, auch wenn es mir teilweise zu sehr ausfranst. 'Feel Like You' ist aber über jeden Zweifel erhaben. In dieser starken Runde trotzdem nur Platz 4.
WHIPLASH bockt mächtig. Das macht mir enormen Spaß. Ich hab da bisher leider nur die "Cult Of One", wahrscheinlich nicht der beste Einstieg in die Diskographie. Die gab's aber irgendwo günstig und ich hatte mich nicht informiert. Nunja, das hier klingt seeeeeehr viel besser. Wird gemerkt.
WINTERHAWK ist toll. 'Revival' gehört auch zu meinen Favoriten. Hatte ich als Trio gar nicht so auf dem Schirm.
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von Chavo89 » Donnerstag 3. November 2022, 08:20
Gruppe 16:
Der verengelhexte Todesengel ist schon toll, meine Favoriten sind allerdings eher das Dreiergespann am Albumanfang. Riff und Gesang hier sind natürlich dennoch granatig.
Den CREAM-Song kenn und mag ich natürlich auch. Wobei meine Bandkenntnisse dann auch schon beinahe enden. Sollte ich das ändern? 'White Room' ist schon echt super.
Oje, von THE GATES OF SLUMBER steht hier immer noch nichts. Ich find's immer toll, wenn ich etwas von der Band höre und der Auftritt beim Hell Over Hammaburg hat mir trotz Müdigkeit und Übersättigung auch sehr gefallen. Und der Eiswurm sagt mir auch sehr zu. Starkes Ding!
Sowas wie ISOLATION habe ich wohl noch nicht gehört. Und damit meine ich eigentlich nur den Gesang, alles andere klingt altbekannt. Dieses Gekreische ist schon ziemlich unhörbar. Hut ab.
MANILLA ROADs Überschwemmung ist ganz große Klangkunst in meinen Ohren, der Höhepunkt des Albums und einer der vielen Höhepunkte der großen Diskographie.
Ich habe einen guten Freund, der sehr auf MUSE steht. Ich kann damit eher wenig anfangen. Das hat natürlich Pop-Appeal, der gut versteckt wird im künstlerischen Anspruch, den diese Band ausstrahlt. Ich finde das Gejaule ziemlich anstrengend und gerade auch dieser Song ist rhythmisch so steif-stampfig. Das ist bei RAMMSTEIN geil, hier irgendwie merkwürdig. Ich würd's aber nicht direkt ausmachen, wenn's im Radio läuft.
RAVEN ist eine weitere Band, bei der es viel nachzuholen gäbe. Immerhin habe ich die "All For One" inzwischen. Ja, ist super, klar. Kommt irgendwo nach oben.
Den TRIO-Song kannte ich noch nicht. Ziemlich punkig und schön schnell. Kann ich mir sehr gut anhören.
Ach, TRIUMPH? Kenne ich gar nicht! Joa, guter Song, in dieser recht starken Gruppe aber doch nur irgendwo im Mittelfeld. So richtig packen tut mich das trotz aller Energie nicht.
Zum Schluss noch zehn Minuten Black Metal, logisch! Puuuuh. Die Band agiert ja eher atmosphärisch, was mir viel eher zusagt als die anderen BM-Auswüchse. Hier entdecke ich ja fast schon schöne Momente. Der Gesang strengt mich allerdings sehr an. Teilweise schaffe ich es bei anderen Bands, das auszublenden oder die Musik ist so spannend, dass mich der Gesang nicht so sehr stört. So ein paar BM-Alben haben es ja schon in meine Gunst und Sammlung geschafft. Das hier wird den Sprung Stand jetzt gerade aber nicht bewältigen. Müsste ich mir wahrscheinlich im Dunkeln unterm Kopfhörer erschließen. Aber will ich das? Hmmmm... Ist auf jeden Fall deutlich besser als ISOLATION.
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von Holger Andrae » Donnerstag 3. November 2022, 23:24
Gruppe 16: Angel Witch: Von einem der zehn besten Debütalben, dessen Titelsong trotz übermäßige Genuss niemals zu oft gehört werden kann. Leider vergessen viele, dass es auch andere tolle(re) Songs dort zu finden gibt. Außerdem haben Thin Lizzy und Slayer bereits bewiesen, dass Nummern mit dieser Überschrift per se großartig sind.
Cream: Schöner Klassiker, der immer wieder gern angehört wird.
Gates Of Slumber, The : Die Quasi-Hit-Single vom Überalbum. Wer noch unentschlossen sein sollte, bitte 'To Kill And Be King' anhören und dann kaufen! Der Eiswurm ist auch visuell lecker angerichtet. Cooles Video vom KIT mit den Piwi-Brüdern.
Isolation: Verstehe ich nicht. In meinen zarten Ohren ist das nicht produziert und musikalisch eintönig. Wenn man damit eine Stimmung erzeugen will, gelingt das bei mir: Ärger über Zeit- und Rohstoffverschwendung. Ernst gemeinte Frage: Welche Intention steckt hinter solcher Geräuscherzeugung?
Manilla Road :An manchen Tagen ist das meine liebste Manilla Road. Etwas besser produziert als "Crystal Logic" und mit sehr feinen Songs.
Muse: Da ist man zu Beginn noch vorsichtig positiv gestimmt, aber dann wird die Kreide aus der Tasche gefingert und über die Tafel gestrichen. Musikalisch erneut gut, aber diese Stimme ist in meinen Ohren schlimm.
Raven: Von der tollen EP der tollste Song!
Trio: Immer noch gern mal Zwischendurch genommen. Minimal Punk. Das Gegenteil vomm Watchtower und trotzdem unterhaltsam.
Triumph:Von meiner Insel-Triumph-Platte. Vielen Dank fürs Nominieren!
Wolves In The Throne Room:Im Gegensatz zu Isolation verstehe ich hier den Ansatz, auch wenn ich ihn nicht im geringsten nachempfinden kann.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Holger Andrae » Donnerstag 3. November 2022, 23:30
Gruppe 15:
Budgie: Immer noch zu wenig Budgie in der eigenen Sammlung. Die Nummer file schon anderswo toll auf. Fein!
Green Day: Ein maximal unsympathisch wirkender Frontmann ist keine gute Ausgangsbasis. Dieser stets gelangweilt aussehende Mensch, der glaubt mit seinem Radio-Punk irgendwie wichtig zu sein, nervt mich. Da kann dieser Kurzzeit-Ohrwurm wenig dran ändern. Sorry,
Hellhammer: Proto-Ugh mit tiefer gestimmten Nähmaschinen. Bröckelhusten mit Kult!
Manilla Road: An manchen Tageb ist das meine liebste Manilla-Road-Scheibe. Kauzig, kraftvoll, klasse!
Motörhead:Überraschende Songauswahl, die aber natürlich rotzdem gefällt.
Totenmond:Auch wenn ich noch so positiv an diesen Song heran gehen möchte, machen die ersten Takte schnell klar, weshalb ich mit Totenmond nicht klar komme. Der verwaschene, immer an schlimme Type O erinnernde, Klang, bei dem man beinahe nur mit Wasser befüllte Drums hören kann, ist in meinen Ohren unangenehm. Dazu dann ein Sänger, dessen übermäßig verhallte Stimme zusätzliche Abneigung auslöst und ich bin maximal abgetörnt. Dazu benötigt es gar keine Optik, die ich nicht mag.
Triumph: Ich mag Triumph zwar lieber ohne Hairdo, aber das ist natürlich trotzdem klasse. Gummipunkt fürs Video!
Unorthodox:Da habe ich nur den Vorgänger. Entspannter Doom, der Marke "Schlürf". Daumen geht langsam hoch!
Whiplash: Tony-Trio! Zäpfchen im Gelöt und ab geht der Tausendfüßler. Fett!
Winterhawk: Jau! Feinster Gitarren-Friedel.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Rüdiger Stehle » Freitag 4. November 2022, 01:44
Pillamyd hat geschrieben:Raven – Speed Of The Reflex: Cool! Ein Song von der Band, den ich noch nicht kenne, weil ich die EP dazu nicht kenne. So rein vom Datum her, ist das die Rückkehr zu den Raven die man sich zurückgewünscht hat, oder? Ich mag die Band sehr und finde auch nicht nur die Frühphase sehr geil. Gerade „Architect Of Fear“ oder die letzten beiden Alben finde ich sagenhaft. Aber auch hier kenne ich noch eindeutig viel zu wenig. Der Song kickt aber ordentlich. Tolles Ding!
Genau richtig erkannt. Nachdem man den vom Label forcierten Irrweg mit dem poppigen "The Pack Is Back" (März 1986) erkannt hatte und die Band so nimmer weiter machen wollte, kam direkt im Juli 1986 die "Mad"-EP hinterher, mit der man zeigen wollte, dass man nach wie vor echte RAVEN-Mucke machen kann, hektisch, hart, speedig, kraftvoll. Für mich ist 'Speed Of The Reflex' einer der tollsten Raven-Songs überhaupt und auch stilistisch und lyrisch eine kleine Verneigung vor dem eigenen Klassiker 'Faster Than The Speed Of Light" von der "Wiped Out" (1982).
alias Hugin der Rabe. Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
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Rüdiger Stehle
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von Susanne Schaarschmidt » Samstag 5. November 2022, 17:05
Vorrunde Gruppe 16:
Wolves In The Throne Room - Wanderer Above The Sea Of Fog kannte ich bereits. Ich mag den Track sehr, da kam nix dazwischen. Ich frage mich, wer von euch das nominiert hat. Dank dafür! Muse - Uprising Ich kann gewiss nicht mit jedem Song der Band etwas anfangen, aber mit diesem hier schon. Trotzdem gefühlt ewig nicht mehr gehört und würde ihn vermutlich selbst auch nicht anspielen, da ich eher andere Tendenzen pflege. Cream - White Room kenne ich natürlich auch und gefällt mir im Großen und Ganzen. Welch schaurig-buntes Cover 😉! The Gates Of Slumber - Ice Worm "passt schon". Manilla Road - The Deluge hat ebenso was, wie schon deren Song in der Gruppe zuvor. Angel Witch - Angel Of Death geht zwar, aber holt mich nicht wirklich ab. Richtig schlimm empfand ich die gesungenen Echos. Trio - Ja Ja Ja Nee - ja - nee sag ich da nur. Isolation - Quiet These Colours Will Fade gefällt mir musikalisch halbwegs, doch mit dem Sänger komm ich gar nicht klar. Triumph - Allied Forces ist wie in der Vorgruppe auch wieder weniger meine Kragenweite. Raven - Speed Of The Reflex Bei dem Speed kombiniert mit der Mucke bin ich ebenfalls wieder raus. Am besten fand ich noch den ruhigen Mittelpart.
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Susanne Schaarschmidt
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