von Rüdiger Stehle » Montag 6. Dezember 2010, 23:59
C.O.B. waren für mich immer so eine Art Stratovarius mit Schreihals. Taten mir nie weh, aber ein großer Fan bin ich bis heute nicht. Bei der Entscheidung zwischen Frühwerk und neueren Sachen bin ich eher bei Julian, doch auch da auf einem deutlich niedrigeren Begeisterungslevel. Am liebsten mag ich wohl das Debüt, weil das noch am ehesten auf Black-Metal-Einflüsse schließen lässt.
Die U-Bahn zu Sally war für mich immer ein Buch mit sieben Siegeln, wie auch die meisten anderen deutschen Bands mit Mittelalteranstrich. Instrumental und gesanglich war da immer etwas, das mich abschreckt. Wobei ein Song wie "Mephisto" schon Ausstrahlung hat. Schwierige Sache. Wenn ich da mal noch einsteigen sollte, dann mit "Bannkreis" oder "Foppt den Dämon", aber besonders wahrscheinlich ist auch das nicht.
Nightwish waren und bleiben für mich ein Sideprojekt aus dem Umfeld von Darkwoods My Betrothed und Nattvindens Gråt. Klingt blöd, aber so habe ich die Band ursprünglich angepriesen bekommen. Begeistert haben sie mich nie, weil ich eine ziemlich fundamentale Abneigung gegen trällernde Elfen habe. Das heißt, dass ich Nightwish tatsächlich post-Tarja besser finde. Oder dann, wenn Marco singt. Egal, ein Fan werde ich in diesem Leben wohl nicht mehr, auch wenn ich es deutlich weniger schlimm finde als manch anderer Metaller. Für ganz billig könnte es sogar mal sein, dass ich mir ein Album hole. Aber vorher muss die mir noch fehlende "Witch-Hunts" von Darkwoods My Betrothed her, die ich schon ewig suche... verdammt!
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
Háv. 38