salisbury's top100

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Re: salisbury's top100

Beitragvon salisbury » Sonntag 5. Dezember 2010, 22:47

Erstaunlicherweise gabs bis jetzt die positivsten Reaktionen auf Coldplay :hmmm:
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Re: salisbury's top100

Beitragvon Teichfrosch » Montag 6. Dezember 2010, 00:55

COF: Nein. Mehr sage ich dazu nicht. :)

Bowie: Mag ich durch meine Eltern. Hab ich zwar nicht, ist aber trotzdem absolut klasse! Werde ich wohl irgendwann mal auf Vinyl erben (wie so einige andere Sachen um die ich unter Garantie sehr beneidet werde werden), aber hoffentlich nicht allzu bald.

Coldplay: Aber immer! Mag ich sehr.

Änglagård: Öhm, ja! Unbedingt! Es ist doch herrlich wie man ständig was Neues entdecken kann...

Divine Regale: Och joa... klingt bei weitem nicht so spannend wie Änglagard, aber anhören kann ich es mir problemlos. Muss ich jetzt nicht haben.
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Re: salisbury's top100

Beitragvon Jhonny » Montag 6. Dezember 2010, 14:20

Divine Regal klingt aufs erste Hören nicht überragend, aber schon schön.
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Re: salisbury's top100

Beitragvon Loenz » Montag 6. Dezember 2010, 14:51

Mhm das ist ok, ich mag ja wirklich ganz gerne Prog Metal. Aber ich find denen fehlt hier etwas die Eigenständigkeit. Geht mir aber bei Symphony X und CO auch so. Das ist spieltechnisch natürlich alles große Klasse. Klingt aber irgendwie schon deutlich zu beeinflusst. Jetzt darf man mich steinigen.
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Re: salisbury's top100

Beitragvon salisbury » Montag 6. Dezember 2010, 22:57

Bin mir ehrlich gesagt auch nicht sicher, wie ich Divine Regale fände, wenn ich sie heute neu kennenlernen würde. Ich hab die Mitte der 90er für mich entdeckt und da hab ich diese Art von Progmetal/rock aufgesogen. Bei der Wahl ist also auch etwas Nostalgie dabei :P . "Objektiv" gesehen sind aber Änglagard schon viel interessanter, eigenständiger, vielseitiger und spannender und müssten auf der Liste vor DR stehen. Wert, sie hier vorzustellen finde ich aber, sind beide :subber:
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Re: salisbury's top100

Beitragvon Loenz » Montag 6. Dezember 2010, 23:14

Wobei Anglagard ja auch ganz klar Retro ist und den klassischen 70er Sound nacheifert. Das aber sehr spannend und auf riesig hohen Niveau wie ich finde.
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Re: salisbury's top100

Beitragvon Holger Andrae » Montag 6. Dezember 2010, 23:35

Coldplay: Da passiert mir zu wenig. Nett, aber nur nett. Auch der Gesang hinterlässt leider keine tiefen Kerben in irgendeiner Gänsehaut.

Anglagaard: Musikalisch ziemlich cool. Lange, schön verspielte Songs, wenn da nicht meine Sprachbarriere wäre. Das versauert mir leider etwas den Genuss. Da stehe ich mir selbst im Weg.

Divine Regale: Das ist natürlich erste Sahne. Habe ich auch hier stehen und viel zu lange nicht gehört. Ich glaube beinahe das letzte Mal mit so einem Mikroskopen-Onkel zusammen.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: salisbury's top100

Beitragvon Loenz » Montag 6. Dezember 2010, 23:43

Holger dann probiere mal den direkten Nachfolger von Hybris. Der ist nämlich komplett ohne Gesang.
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Re: salisbury's top100

Beitragvon salisbury » Freitag 17. Dezember 2010, 16:17

So, keine Arbeit heute, krank und fiebrig...Gelegenheit, mal wieder eine Top100-Scheibe rauszulassen.

Daß Anathema hier eine Rolle spielen würden, dürfte jedem Salisbury-Kenner keine Überraschung sein. Aber welches Album? Das ist echt schwierig. Die älteren Sachen kenne ich nicht gut und haben für mich noch zuviel Gothic-Flair, wobei Eternity mit schönen Songs gesegnet ist. Alternative4 ist sehr toll, und ebnet für die Band den Weg zu einer der führenden New Artrock-Bands. Mit Judgement hab ich die Band kennengelernt und die lugt von vorne bis hinten gut ins Ohr, Ich mag natürlich die Traurigkeit. Fine day to exit verfeinert alles noch ein bischen, ist noch zerbrechlicher und melancholischer, ist aber kein großer Sprung nach Judgement.

Meine Anathema ist die Rote:

Platz 95:

Anathema - A Natural Disaster

Bild

Warum die? Weil ich mir diese Scheibe am meisten erarbeiten musste oder erarbeiten wollte. Es ist klar immer noch Anathema, aber der Weg bis zum "Klick" ist hier deutlich weiter als bei den früheren Scheiben. Der Opener Harmonium ist schwerfällig, Closure "komische" und sehr repetitiv, die Post-/New-Artrockige Balance zwischen Laut und Leise ist noch deutlicher ausgeprägt, das Album wirkt als Ganzes. Aber solche schweren Alben brauchen Angelpunkte. Und die hat A natural disaster. Pulled under...saugt Dich in diese Schibe rein (kann mir einer sagen, welcher verdammte Pink Floyd-Song da zitiert wird? Ich muß hier IMMER an Floyd denken...), in den weiblichen Gesang beim Titelsong (wie heißt die Dame nochmal?) verliebst Du dich und bei Flying gibt es kein Halten für die Tränen mehr.

Nein, ich muß nicht lange überlegen, welches meine Anathema ist. Artrock in Perfektion.

Warum Platz 95 nur?

Weil ich gar Bock hab, was drüber zu schreiben. Bitte nehmt das Ranking hier nicht so ernst. Grade ist sie meine Nummer eins :). Und eine gute Liveband sind sie in den letzten Jahren auch geworden.

Flying:

http://www.youtube.com/watch?v=wfkPy90rgJk

A natural Disaster:

http://www.youtube.com/watch?v=RNVK3eqWs2w
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Re: salisbury's top100

Beitragvon Teichfrosch » Freitag 17. Dezember 2010, 17:12

Jau, absolut tolle Scheibe. Hab' ich aber glaub ich jetzt auch schon ein paarmal geschrieben in diversen Top100 Threads.
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