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von Holger Andrae » Dienstag 21. September 2010, 23:08
Jhonny hat geschrieben:Finde auch nicht, dass Lord Vicar sehr nach Reverend Bizarre klingt - aber es gibt halt Mitglieder-Überschneidungen, daher ist der Vergleich irgendwo normal.
The Wandering Midget klingt unglaublich erhaben, das ist echt toll! Hatte den Bandnamen ehrlich gesagt noch nie gehört... http://powermetal.de/review/review-Wandering_Midget__The/The_Serpent_Coven,12774.html
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Jhonny » Mittwoch 22. September 2010, 07:37
OK, jetzt hab ich das erste mal was von denen gehört danke! Ich finds aber auf ne eigene Art trotzdem erhaben. Zumindest die Minuten der Songs, in die ich reingehört habe 
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von Loenz » Mittwoch 22. September 2010, 11:25
Novembre klingt schon so wie du das im Review schreibst. Atmosphärisch wechseln sich die Parts ab. Der Gesang gut den nehm ich mal so hin, den find ich irgendwie komisch. Aber stört jetzt nicht übermässig.
Zu Opeth hab ich mich ja schon geäussert.
Lord Vicar hat diesen ursprünglichen Sabbath Charme. Klingt einfach gut.
The Wandering Midget das hat wieder was leidendes. Ist gut gefällt mir.
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von 123_7 » Mittwoch 22. September 2010, 19:07
Leidend? Wenn das ein Synonym für kratvoll und aufstrebend ist, dann vielleicht... 53. SAVOY GRAND "The Lost Horizon" Stil: Full Throttle RockVeröffentlichung: 2004Label: Glitterhouse Records Diese EP stellt für mich den Höhepunkt der Briten dar. In vollkommener Elegie wurden hier vier Lieder eingespielt, die an Zerbrechlichkeit und Entrücktheit kaum zu überbieten sind. Besonders das Waldhorn in 'Between Two Rivers' bringt einen vor Schönheit fast um. So leise und doch so übermannend. Hier sitzt jede Note. Between Two RiversFrom The Gold Hotel
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von Eike » Mittwoch 22. September 2010, 19:29
"Full Throttle Rock" - Hehehehehehehehehe!!! SAVOY GRAND = ein halber Fuß auf dem Gas, aber ein 16-Tonnen-Block auf der Bremse. 
Music is the only religion that delivers the goods. (Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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von Julian Rohrer » Mittwoch 22. September 2010, 20:18
Also. Ich verstehe, was SAVOY GRAND machen (denke ich). Und ich bin sehr gespannt gewesen nach deiner Beschreibung. Aber diese Zerbrechlichkeit läuft einfach komplett an mir vorbei. Es gibt Schönheit, die durch Kraft entsteht, es gibt fadenscheinige, ja, Schönheit, die durch Zerbrechlichkeit entstehen kann. Doch dazu ist mir diese Musik zu linear, um nicht monoton sagen zu müssen, zu vorsichtig, um nicht schwach sagen zu müssen. Auch das Horn bei 'Between...' bettet sich nicht als individuelles Instrument ein, sondern ist vielmehr gleichgemacht und könnte auch durch ein Keyboard ersetzt werden, was dem Einsatz den Reiz nimmt.
Aber. Dies ist sicherlich Musik, die kaum beim ersten Hören funktionieren mag, und in diesem Fall auch Musik - ja, ich weiß - die man doch besser mit einem guten Kopfhörer hören sollte. Möglicherweise kann sie aber auch im richtigen Umfeld, Drogenrausch oder Gespräch die volle _Kraft_ entfalten, die in ihr steckt. Vielleicht wird einem diese Zerbrechlichkeit erst gewahr, wenn man kurz davor war, sie auf irgendeiner Metaebene zu zerbrechen?
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von firestarter » Mittwoch 22. September 2010, 20:18
Eike hat geschrieben:"Full Throttle Rock" - Hehehehehehehehehe!!!
Habsch auch sofort gedacht. Klingt recht hübsch.
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von Jesus » Mittwoch 22. September 2010, 20:24
Da brauche ich gar nicht reinhören, die wird früher oder später sowieso gekauft.
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von 123_7 » Mittwoch 22. September 2010, 21:50
Julian Rohrer hat geschrieben:Also. Ich verstehe, was SAVOY GRAND machen (denke ich). Und ich bin sehr gespannt gewesen nach deiner Beschreibung. Aber diese Zerbrechlichkeit läuft einfach komplett an mir vorbei. Es gibt Schönheit, die durch Kraft entsteht, es gibt fadenscheinige, ja, Schönheit, die durch Zerbrechlichkeit entstehen kann. Doch dazu ist mir diese Musik zu linear, um nicht monoton sagen zu müssen, zu vorsichtig, um nicht schwach sagen zu müssen. Auch das Horn bei 'Between...' bettet sich nicht als individuelles Instrument ein, sondern ist vielmehr gleichgemacht und könnte auch durch ein Keyboard ersetzt werden, was dem Einsatz den Reiz nimmt.
Aber. Dies ist sicherlich Musik, die kaum beim ersten Hören funktionieren mag, und in diesem Fall auch Musik - ja, ich weiß - die man doch besser mit einem guten Kopfhörer hören sollte. Möglicherweise kann sie aber auch im richtigen Umfeld, Drogenrausch oder Gespräch die volle _Kraft_ entfalten, die in ihr steckt. Vielleicht wird einem diese Zerbrechlichkeit erst gewahr, wenn man kurz davor war, sie auf irgendeiner Metaebene zu zerbrechen?
Hm, manche Gedanken verwirren mich. Bzw. der ganze Abriss, da zum Teil zerfahren, auch wenn das vielleicht ganz gut passen mag, zu dem Eindruck der durch das Hören von Savoy Grand entstehen kann. Ich denke, dass Schönheit und Zerbrechlichkeit (für mich zwei recht nahe Begriffe) auch einfach aus einem natürlich Prozess aus sich heraus entstehen kann. Ohne Selbstwillen, ohne Zwang. Einfach zu sein, was man ist. Das ist für mich Savoy Grand. Savoy Grand will nicht provizieren, will nicht reiben, will nicht anecken. Vielleicht interpretierst du in die Musik mehr rein, als da ist. Das kann man jetzt positiv oder negativ sehen. Der Gedanke bzgl. der Instrumentierung kann ich nicht gelten lassen. Ein Instrument erfüllt einen Selbstzweck. Wenn jede Stimme nur danach geschrieben wird, eine bestimmte Melodie zu intonieren, wäre die Musik sehr arm. Für mich ordnet sich das Instrument hevorragend in den Gesamtkontext ein und das Klangbild des Horns fügt sich für mich wunderbar ein (da auch sehr authentisch eingefangen. Ich frage mich eh, wieso du stetig auf dem Wort "Kraft" herumreitest?
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von frankjaeger » Mittwoch 22. September 2010, 22:11
THE WANDERING MIDGET, wow. Unerwartet. Ich hab das Ding auch, ist auch gut, aber ganz so begeistert es mich nicht. Hm. Ich muss wohl nochmal gaaanz aufmerksam hinhören.
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frankjaeger
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