PMDECS - One Hit Wonders - Diskussionsfaden

Brot und Spiele für den Powermetal.de-User: große Projekte der Community und umfassende Forenspiele finden hier ihren Platz

Re: PMDECS - One Hit Wonders - Diskussionsfaden

Beitragvon Martin van der Laan » Samstag 19. März 2022, 22:33

Vorrunde Gruppe 13:

01. Gate 6 - Man To Be
Großartiger Prog aus NL, hatten wir vor etwa zehn Jahren (?) im Soundcheck mit Spitzenplatzierung und Jubel-Kritik von Peter. Nicht nur dieser Song geht mir ganz mächtig unter die Haut. Das Album höre ich bis heute immer wieder gerne und es ist über die Zeit noch immer mehr gewachsen. Ganz große Klasse!!

02. Damn The Machine - On With The Dream
Hervorragende Platte der Poland-Brüder, stilistisch weit weg von MEGADETH. Zunächst etwas sperrig wirkender, nachdenklicher Progressive-Metal, der aber immer wieder ganz große Melodien und tolle Songideen auspackt. Luv It!

03. Cromagnon - Caledonia
Wer war's - Eike oder Rüdiger? Schön dass dieses Kleinod des kratzigen-schrägen Experimental Heavy Rocks auch hier am Start ist. Phil Spectors legendärer "Wall of Sound" in Reinkultur, da bleibt kein Auge trocken! ;-)

04. Beth Gibbons & Rustin Man - Funny Time Of Year
Das einzige Solo-Album der PORTISHEAD-Front Lady, wenn man dieses komische polnische Symphonie-Orchester-Album (?) vor zwei, drei Jahren nicht mitzählt. Wer war noch Rustin Man? Google sagt, der hat mal bei TALK TALK Bass gespielt. Whatever, ich mag dieses sanft melancholische, sonore Lied hier - und die Stimme von Beth sowieso.

05. Legend - The Wizard's Vengeance
Dynamischer, bluesrockiger Kauz-Metal, der vermutlich MANILLA ROAD-Fans zusagen dürfte. Kannte ich bisher nicht, finde ich nach einigen Durchläufen ganz gut, aber nicht überragend.

06. Brimstone - Carving A Crimson Career
Schneller, bissiger Euro-Power Metal mit todesmetallischem Gesang - das haben vor einem Vierteljahrhundert die Kinder vom Lake Bodom salonfähig gemacht. BRIMSTONE klingen nicht wirklich nach Alexi Laiho (R.I.P.) und Konsorten und machen ihren Job ganz ordentlich. Es bleibt aber unterm Strich wenig hängen bei mir.

07. Wisdom Of Crowds - Frozen North
KATATONIA-Alarm mit dem Renkse-Jonas. Der Chorus hat durch Charme, aber mir fehlt da kompositorisch das gewisse Etwas. Die verschiedenen Parts stehen seltsam isoliert nebeneinander. Mag ich nicht so.

08. Overmaster - Spartan Warriors
Typisch südeuropäischer "Nuller-Jahre"-Heavy Metal, der mich so nicht anspricht. Ratternde Doublebass, Riffing von der Stange, ein zerfahrener Chorus. Nö, das ist nix für mich.

10. Signal - You Won't See Me Cry
Zu meinem großen Glück haben wir in diesem tollen Spiel schon sehr viel Herausragendes aus dem AOR-Schatzkistchen serviert bekommen. SIGNAL gehört zumindest für mich definitiv nicht dazu. Die Stilmittel sind zwar immer wieder ähnlich, aber die Aufführung hier klingt für meine Ohren lahm und hüftsteif.

10. Icecross - Jesus Freaks
Bluesig-psychedelisch angehauchter, staubig klingender Siebziger-Heavy Rock aus Island. Tja, was soll ich sagen. Spricht mich auch nach mehreren Versuchen gar nicht an. Mag auch an dem selten doofen (sorry...!) Text liegen.
668 - Neighbor of the Beast
Benutzeravatar
Martin van der Laan
Musikredaktion
 
Beiträge: 7662
Registriert: Sonntag 21. Februar 2010, 21:41

Re: PMDECS - One Hit Wonders - Diskussionsfaden

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 19. März 2022, 22:40

Ich glaube, dass das ich war, mit dem Cromagnon, aber ich weiß es nimmer sicher.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
Háv. 38
Benutzeravatar
Rüdiger Stehle
Musikredaktion
 
Beiträge: 35309
Registriert: Samstag 6. Februar 2010, 22:52
Wohnort: Schwabenland

Re: PMDECS - One Hit Wonders - Diskussionsfaden

Beitragvon Martin van der Laan » Samstag 19. März 2022, 23:29

Vorrunde, Gruppe 14:

01. Apollo Ra - Ra Pariah
Das Demo-Kassetten-Album von 1989 hat mir damals sehr viel Spaß gemacht. Vielleicht nicht die allererste Garde des US-Power Metal, aber doch ziemlich weit vorne mit dabei. Wer SANCTUARY (insbesondere auf "Into The Mirror Black") und CRIMSON GLORY mag, kommt hier auf seine Kosten. TOP!

02. Ulysses Siren - Terrorist Attack
Das darf man wohl getrost als Speed/Thrash Metal-Underground-Legende bezeichnen. So richtig gut kenne ich mich mit der Band-Geschichte nicht aus. Ich denke da immer als Erstes an den viel zu früh verstorbenen Jon Torres, aber der kam wohl erst später dazu. Dieser Brecher von einem Song hier macht jedenfalls mächtig Spaß.

03. Gaupa - Klarvaken
So'n Zeugx wird jetzt also über Nuckel Blast veröffentlicht... Was soll man da sagen ;-)? Das ist sakral und schwermütig, leidenschaftlich und doch irgendwie spielerisch leicht und emotional fesselnd. Mir gefällt das. Auch wenn ich das sicher nicht immer hören kann, ich meine in jeder beliebigen Stimmung.

04. Johnson, Marc & Longsworth, Eric - Spanish Fly
Welcher Schelm nominiert hier ein introvertiertes abstraktes Jazz-Instrumental mit nur Bass und Cello? Bin mal gespannt, was die anderen dazu sagen. Ich bin zumindest sehr neugierig geworden auf das Album, mit dem ich mich mal in Ruhe beschäftigen möchte. Da gibt's unterm Kopfhörer sicher viel zu entdecken für mich.

05. Angellic Rage - Fultura
Das sollte mir eigentlich besser gefallen, ist prinzipiell genau mein Beuteschema. Aber ich hänge am Songwriting, irgendwie zündend der Song für mich nicht. Da halte ich mich lieber an LETHAL und HEIR APPARENT, die können's besser!

06. The Flow - Greed
Entspannt groovender Rock aus Holland, nie vorher gehört, auch wenn da wohl ein paar Leute aus zumindest national bekannteren Bands mitspielen. Würde ich als leicht progressiv angehauchten Alternative-Rock für Erwachsene bezeichnen. Nicht schlecht, aber so richtig fixt mich das nicht an leider.

07. Quayde LaHüe - Heart Of Stone
Seltsamer Bandname, spaciges Logo, ein Sound der 100% nach 1980 klingt - und doch stammt dieser Titel aus dem Jahre 2019, zumindest erschien das Album in dem Jahr. Retro auf die Spitze getrieben, würde ich mal sagen. Allerdings rauscht der Song ohne große Rückstände an mir vorbei. Ist wohl eher was für Liebhaber...

08. Violent Force - Destructed Life
Deutscher Schnauzbart-Thrash, der nach B-Ware von SODOM klingt. Will ich auch gar nicht mehr drüber ablästern, mag ich einfach nicht. Sorry...

09. The Sun & The Mirror - Currents
Dazu kann ich mich einfach nicht qualifiziert äußern. Ich weiß, in anderen Fällen tue ich es dann trotzdem, aber hier fällt mir wirklich so gar nichts dazu ein.

10. Aghast - Sacrifice
Dazu kann ich mich einfach nicht qualifiziert äußern. Ich weiß, in anderen Fällen tue ich es dann trotzdem, aber hier fällt mir wirklich so gar nichts dazu ein. (Nein, das ist kein Copy/Paste-Fehler...)
668 - Neighbor of the Beast
Benutzeravatar
Martin van der Laan
Musikredaktion
 
Beiträge: 7662
Registriert: Sonntag 21. Februar 2010, 21:41

Re: PMDECS - One Hit Wonders - Diskussionsfaden

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 20. März 2022, 15:23

Vorrunde Gruppe 13:

01. Damn The Machine: Wohl einer meiner Favoriten des gesamten Spieles. Stand auch auf meinem Zettel. Dieses Album ist so eine Wundertüte und dieser Song ist mein Favorit. Schon das Artwork zählt zu meinen Favoriten und diese Mischung aus Verknotung und Hooks ist selten besser gelungen.

02. Legend: Sehr fein! Erst über Slough Feg drauf gestoßen. Seither sehr geschätzt. Einige Songs auf dem Album sind etwas arg schräg, aber das hier ist eine Hymne.

03. Gate 6:Diese Runde bringt andauernd Scheiben zum Vorschein, die ich sehr schätze, aber viel zu selten auflege. Gate 6 ist so ein Beispiel. Neo-Prog der Sonderklasse. Das ist schön ausladend, wunderbar gesungen und geht mir auch nach Jahren der Abstinenz sofort tief unter die Haut!

04.Wisdom Of Crowds: Ungeprüft angeschmissen und gefühlt 20 Jahre zurück versetzt. Anfang der neuen Zeitrechnung hatte ich eine kurze, aber intensive Katatonia-Phase. Die war schnell abgeflacht, aber die Stimme liebe ich noch immer. Obendrein ist der Song auch toll!

05. Cromagnon: Die Ursuppe. Beeren, Kräuter, totes Gebein, Zwiebeln alles grob vermengt und in "Bad Taste" als Eintopf serviert. Mag ich.

06. Icecross: Die will ich mir schon länger ins Regal stellen. 73er Proto-Metal aus Island. Ähnelt natürlich den hier auch Anwesenden Legend, die bestimmt davon beeinflusst waren. Wie auch Brocas Helm und Slough Feg. Roh, spielwitzig, in your face. Like it!

07. Beth Gibbons: Portishead fand ich immer ganz furchtbar, da ich mit dieser Art von Minimalismus nicht klar kam. Dazu diese ganz schlimmen Trip Hop Elemente und ich war immer maximal genervt, weil ich nämlich die Stimme faszinierend fand. Das führt dazu, dass ich dies hier sehr angenehm finde. Lief jetzt vier Mal und ich bin noch nicht komplett gefesselt, weil ich ich zum totalen Euphorismus noch einen melodischen Ankerpunkt gebraucht hätte. Oder eine intensivere Steigerung. So wandert das auf "Mehr Anhören".

08. Signal:Schöner AOR, für den ich aktuell aber nicht gut empfänglich bin. Da fehlt mir das letzte Fünkchen Kitsch und Schmalz und eine Melodie zum Abtauchen.

09. Brimstone:Steht hier, lief seit Jahren nicht. Musikalisch gut, aber das Reibeisen am Mikro hat eine leichte Boltenthal-Schlagseite, was mir die Hörfreude etwas eintrübt.

10.Overmaster:Oh, Druckwellen-Harry sitzt am Regler und hat die Fäustlinge angezogen. So verschwindet die Gitarre leider im Schlagzeuggeplöppel. Schade, denn das Riffing ist fein. Auch der Sänger kann was, wenn er nicht so arg pressen würde. Leider fehlt es dem Song an Hooks und Melodien oder beides ist im Sound--Overkill verloren gegangen. Schade.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Benutzeravatar
Holger Andrae
Musikredaktion
 
Beiträge: 26382
Registriert: Dienstag 5. Januar 2010, 02:44

Re: PMDECS - One Hit Wonders - Diskussionsfaden

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 20. März 2022, 15:39

Vorrunde Gruppe 14

01. Ulysses Siren: Ewiger Thrash-Favorit! Damals in der Demo-Phase verschlafen, dann mit dieser Compilation komplett Feuer gefangen. Der HOA Gig zählt wohl zu meinen Top 20 Auftritten ever! Damals noch mit Will von DA am Schlagzeug. Der stand nach zwei Minuten komplett unter Wasser. Carl Alberts Sohn an der Klampfe.

02.Apollo Ra: Ganz phantatstischer US Metal. Kraftvoll, mitreißend, sensationell gesungen. Schade, dass da nie mehr kam!

03. ANgelic Rage:Habe ich nur das Demo als Kopie. Sensationeller Stoff. Vielleicht mal die CD ziehen. Danke fürs Erinnern!

04.Violent Force:Yessss! Atomic Steiff regelt! Habe ich tatsächlich auch nur das Demo, auf dessen Innenseite mir noch einen Brief geschrieben hat. Urwüchsiges Pott-Gerumpel, welches cih aber tatsächlich immer noch textfest mit jodeln kann. Der Auftritt mit den Rezet-Jungs vor ein paar Jahren beim HOA war auch sehr kurzweilig. Topp!

05.The Flow: Hui! Unbekannt und gleich eingeschlagen! Das ist genau die Art von College-Rock, die ich super finde! Tolle Stimme, toller Spannungsbogen! Erinnert ein bisschen an die wunderbaren Carolines Spine. Notiert!

06.Gaupa:Nochmal "Hui!" Damit hatte ich nun gar nicht gerechnet. Das ist sehr tief gehender Indie-Rock mit tollem Gesang. Der Aufbau ist cool und beim Einsatz der Streicher bin ich dann komplet am Haken.

07.Quayde Lahüe:Ganz interessant, holt mich aber aus irgendeinem Grund noch nicht ganz ab.

08.Marc Johnson:Musikalisch sicherlich hoch anspruchsvoll, aber ich bin nie in einer Stimmung so etwas aufzulegen.

09.Aghast:Ich stehe ja auf atmosphärisch-schaurige Klänge und finde gerade diese wegschwebenden Gesänge hochgradig beklemmend. Eventuell fuktioniert das dann auf Albumlänge, aber als Stand-Alone-Song habe ich damit meine Schwierigkeiten.

10.The Sun & The Mirror: Ziemlich schwer, so ein Mammut hier zu bewerten. Das hört man ja auch nicht mal eben ein paar Mal. Müsste ich vielleicht, um Zugang zu bekommen. So ist mir das leider zu schwer, zu wenig Gesang, zu Atmo und zu wenig Song.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Benutzeravatar
Holger Andrae
Musikredaktion
 
Beiträge: 26382
Registriert: Dienstag 5. Januar 2010, 02:44

Re: PMDECS - One Hit Wonders - Diskussionsfaden

Beitragvon frankjaeger » Sonntag 20. März 2022, 17:22

Ich bin etwas hintendran wegen der Dienstreise, daher nochmal zurück zu Gruppe 12:

01.Balistic : Call Me Evil
Super Scheibe, habe ich lang nicht mehr gehört, müsste ich mal wieder, denn die ist durchgehend gut.

02. Barsoom : Falling Of The Issas
Ja, das ist dudelig, aber ich finde es witzig. Habe die Scheibe auch, der zweite Aspekt, weswegen sie Bleiberecht hat, ist die Geschichte von Burroughs, die sie vertont haben. Nur einen besseren Sänger hätten sie gebraucht, sonst ist das ganz cool.

03.Blackbriar : Until Eternity
Klingt gut, ich kann ja mit dem symphonischen Zeugs immer noch etwas anfangen. Allerdings fehlt mir hier ein bisschen das Alleinstellungsmerkmal. Trotzdem: gut.

04. Borgia : Flagellum Die
Puuh. Liegt hauptsächlich am Gesang - und der damit fehlenden Melodie - dass ich das eher nicht so toll finde. Instrumental ist das sonst ganz gut (bis auf die späten Blastbeats), hätte ein guter Song werden können, wenn da jemand anders singen würde. Und eine Gesangsmelodie komponiert hätte.

05. Children : Nuclear Bummer
Hab ich, mag ich. Das ist ein ganz originelles Album mitschönen Gitarrenmelodien. Manchmal wünschte ich mir einen variableren Gesang, aber die Gitarren machen das wett. Ich finde die Platte echt klasse.

06. Cobra : Travellin' Man
Ein völlig zu Unrecht kaum bekanntes Album voller AOR-Perlen. Hab ich damals gekauft, weil es nichts anderes Neues gab. Das war eine gute Idee.

07.Djerv : Madman
Ziemlich modern. Huch, das ist eine Kreischdame. Das ist okay, aber so richtig toll finde ich das nicht.

08. Elinar Selvik : Snake Pit Poetry
Was mache ich denn damit? Es passiert wenig, und dazwischen ist auch noch beinahe Stille. Am Ende wird es ganz gut, aber insgesamt ist das eher Nichts für mich.

09.Oliver Magnum : The Last Prophet
Ja, tolle Platte, hab ich. Die ist durchgehend stark und das hier ist noch nicht einmal der "Hit" des Albums, das ist nämlich der Opener 'Old World Nites', den wir damals rauf und runter gehört haben. War auf auf Metal Massacre, aber der Nummer 9, das war gerade die Zeit, als Metal eine schwierige Phase hatte. Die MM Sampler kamen damals auch nicht rüber, ich habe die nachgekauft, aber die Platte wanderte damals gleich in die Sammlung. Aber immerhin hatte ich das Demo aus Kopie

10.Tension : Reach For Your Sword
Das ist nochmal Tom Gattis, ganz fein. Fehlt mir noch, aber das geht natürlich nicht. Top-Scheibe! Daher habe ich die gleich mal bestellt.
Benutzeravatar
frankjaeger
Musikredaktion
 
Beiträge: 16795
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 22:29
Wohnort: Burtenbach

Re: PMDECS - One Hit Wonders - Diskussionsfaden

Beitragvon Susanne Schaarschmidt » Sonntag 20. März 2022, 19:18

Gruppe 13:

Beth Gibbons & Rustin Man - Funny Time Of Year
Oh, ich liebe ja Beth Gibbons und ihre fragile Art zu singen. Das Album kannte ich noch gar nicht - welch Fauxpas. Sofort bestellt und somit Fehler ausgemerzt. Herzlichsten Dank hierfür!
Cromagnon - Caledonia
Lustiges Intro und Outro. Auch sonst schön schräg. Herrlich. Danke! Gefällt mir voll und ganz.
Wisdom Of Crowds - Frozen North
Streicher, Gitarre, Gesang - alles schön. Der experimentelle Part überrascht, ist aber auch gut.
Damn The Machine - On With The Dream
Ja, doch. Der Song hat definitiv auch was.
Gate 6 - Man To Be
Anfangs nett, aber nee, das wird besser, je länger das Lied läuft.
Brimstone - Carving A Crimson Career
Echt? Gleich ein ganzes Album als Link? Hab jetzt einfach mal den Titeltrack rausgesucht. Gitarrenspiel im Intro ist gefällig, der Rest passt auch.
Legend - The Wizard's Vengeance ist ganz ok, aber bei den Instrumentalparts bin ich raus.
Signal - You Won't See Me Cry
Die 80er hätte man gar nicht dazuschreiben brauchen, so klar stechen sie hervor. Der Titel holt mich aber nicht ab.
Overmaster - Spartan Warriors ist ebenfalls nix für mich, was hauptsächlich am Gesang liegt.
Icecross - Jesus Freaks
Och, einfach nö und das schon, bevor ich überhaupt zu den Lyrics vorgedrungen bin.
Susanne Schaarschmidt
Musikredaktion
 
Beiträge: 1106
Registriert: Sonntag 17. Januar 2021, 13:59
Wohnort: Ligurien

Re: PMDECS - One Hit Wonders - Diskussionsfaden

Beitragvon Pillamyd » Sonntag 20. März 2022, 20:04

Susanne Schaarschmidt hat geschrieben:Brimstone - Carving A Crimson Career
Echt? Gleich ein ganzes Album als Link? Hab jetzt einfach mal den Titeltrack rausgesucht. Gitarrenspiel im Intro ist gefällig, der Rest passt auch.


Auch hier steht doch im Eingangspost ab welcher Stelle welcher Song gemeint ist.
Benutzeravatar
Pillamyd
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 14149
Registriert: Freitag 19. Februar 2010, 22:44

Re: PMDECS - One Hit Wonders - Diskussionsfaden

Beitragvon Susanne Schaarschmidt » Sonntag 20. März 2022, 21:30

Bitte entschuldige. Das hatte ich glatt übersehen. Asche auf mein Haupt.
Susanne Schaarschmidt
Musikredaktion
 
Beiträge: 1106
Registriert: Sonntag 17. Januar 2021, 13:59
Wohnort: Ligurien

Re: PMDECS - One Hit Wonders - Diskussionsfaden

Beitragvon Pillamyd » Sonntag 20. März 2022, 23:37

Gruppe 13:

Brimstone – Carving A Crimson Career:

Schöner akkutischer Interlude. Sehr atmosphärisch und mit viel Gefühl gespielt. Und dann bricht der Song aus allen Nähten. Man denkt sofort an ordentlichen Power Metal mit viel Melodie und wird dann ziemlich vom Gesang überrascht. Der mir wirklich mal ausgesprochen gut gefällt. Da ist viel Dreck in der Stimme aber wirkt unfassbar stark. Die Stimmbänder sind wohl meterdick. Die Mischung ist tatsächlich sehr überzeugend. Fetter Einstieg! Kommt auf die Liste.

Cromagnon – Caledonia:
Das soll von 1969 sein?
Ja, das könnte man schon denken, wenn da der Gesang nicht wäre. Boah, das ist ja ganz schön extrem für die Zeit. Ganz schön noisy, avantgardistisch. Ich weiß noch nicht so ganz genau wie ich das einordnen soll. Gefällt mir das jetzt? Oder ist es einfach nur die Überraschung, die mich gerade interessiert zuhören lässt? I don’t know. Heftiges Zeugs. Danke für diesen Einblick!

Damn The Machine – On With The Dream:
Das steht schon gefühlt tausend Jahre auf der Liste.
Ist leider gar nicht so billig. Ganz toller Song. Hier ist echt alles zum Niederknien. Großartig! Wuchtig, aber immer stimmig. Wie der Song immer wieder Fahrt aufnimmt und dann halt so voller power nach vorne prescht, ohne wirklich schnell zu sein. Der Bass hält alles zusammen. Der Gesang ist wirklich kraftvoll. Phänomenal!

Gate 6 – Man To Be:
Ist ja der Wahnsinn! Ganz schön transparenter Sound, der mich etwas an spätere Marillion erinnert. Auch der Gesang etwas. Wenn auch hier etwas kraftvoller. Ich weiß gar nicht wie ich das ausdrücken soll. Aber die vorherrschende Ruhe, wird…ja, unterbrochen ist das falsche Wort, aber wenn die Gitarren richtig loslegen, macht der Song tatsächlich was mit mir. Schönes Ding, schönes Ding!

Beth Gibbons & Rustin Man – Funny Time Of Year:
Hui, was ist das denn schon wieder?
Eine wirklich sehr eindringliche Stimme, irgendwo zwischen Blues, Pop und experimentellen Hintergrundgeräusche. Mich überzeugt das direkt. Portishead also? Da gehts mir wohl wie Holger. Trip Hop ist jetzt nichts was in meinem Kosmos stattfindet, weil ich da auch einfach keine Zugang habe. Aber das hier ist halt schon sehr, sehr toll. Kommt auf die Liste.

Icecross – Jesus Freaks:
Noch nie gehört? Icecross. Bei dem Cover dachte ich zunächst an Punk. Aber das ist ganz schön hard rockig, progressiv hard rockig. Gefällt mir. Der Schlagzeuger kennt kein Ende, oder? Der dreht ja völlig am Rad. Toll! Schön erdiger Sound. Etwas kauzig. Ja, doch! Wirklich gut!

Legend – The Wizard’s Vengeance:
Heavy Metal in seiner ursprünglichsten Form? Man könnte es meinen. Sehr cooles Zeugs, wieder. Dieser Bass zum Ende hin. Stürmisches Ende. Werde ich wohl Ausschau halten müssen.

OverMaster – Spartan Warriors:
Bollerig, wie sau. Gitarrenarbeit ist ok. Der Song wird es nicht einfach haben, nach den bis dahin wirklich starken 7 Songs. Sänger finde ich etwas zwiespältig. Singen kann der. Aber wenn er die Töne langzieht, klingt das wie auf der Weide. Klingt jetzt böser, als es gemeint ist. Aber das ist dann eher weniger meins.

Signal – You Won’t See Me Cry:
Catchy, Ohrwurmig, nicht ganz so zwingend wie die zwei anderen AOR Songs zuvor. Aber immer noch so geil, dass ich mir auch das hier ins Regal stellen würde.

Wisdom Of Crowds – Frozen North:
Ja, der Anfang ist so eindringlich, emotional. Die Akustikgitarre packt mich direkt zu Anfang. Ich stelle mir eine laun Sommernacht vor. Irgendwo aus den mäßig beleuchteten Gassen hallen die Akustikgitarre und der Gesang nach, von einem auf den Bürgersteig sitzenden Mann mit tiefsitzenden Hut, den Blick nach unten auf sein Instrument blickend, für sich spielend. Dann bricht der Song immer wieder aus und die Vorstellung ist dahin. Schade. Kein schlechter Song, absolut nicht. Aber die Soundspielereien, machen mir den Song leider ein bisschen madig.
Benutzeravatar
Pillamyd
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 14149
Registriert: Freitag 19. Februar 2010, 22:44

VorherigeNächste

Zurück zu Musica et Circenses

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast