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von Jhonny » Mittwoch 14. Februar 2024, 17:35
salisbury hat geschrieben:Jhonny hat geschrieben:Metalomaniac hat geschrieben:Holg hat geschrieben:Wenn Maiden am Ende wieder gewinnt, gibt es Maiden-Nominierungsverbot. 
Tja, dass ist das "Problem" von solch Listen. Wenn nicht *viele* Leute sehr strategisch wählen, kommen Einsteigerdrogen und Konsensbands oft sehr weit... was mir im Falle von 80er Maiden überhaupt nichts ausmacht 
Maiden-Songs dürfen gerne regelmäßig solche Spiele gewinnen 
Ich würde ja sehr gerne Metal Me und Jhonny verbinden, die sehr ähnlich über MAIDEN denken. Schade, dass Du nicht bei LUCIFER warst, das wäre die Möglichkeit gewesen.
Ich werde wieder in München sein salisbury hat geschrieben:In Gruppe 9 und 11 kommen zwei meiner allerliebsten MAIDEN-Songs, die natürlich das Spiel gewinnen dürfen. Meinen ersten Spin von "Seventh Son Of A Seventh Son" im zarten Knabenalter werde ich nie vergessen. Was für ein besonderes Gefühl. Andere hatten dies vielleicht mit "Iron Maiden" oder "Killers", aber diese Album lernte ich erst vor Kurzem zu schätzen. Bei mir passiert es öfter, dass sich Meinungen und Einschätzungen mit der Zeit auch mal ändern und vielleicht kommen Holg und Frank ja andersrum irgendwann auch mal dahinter, was uns auch bei späteren MAIDEN so fasziniert.
Mein Erstdurchlauf von der "Seventh Son Of A Seventh Son" war auch magisch, ist eine Kinderzimmererinnerung. Damals kannte ich das Debüt zum Beispiel noch gar nicht. Das habe ich erst in der 13. Klasse gekauft, meine ich.
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von Jhonny » Mittwoch 14. Februar 2024, 17:35
Ansonsten hoffe ich natürlich, dass Enis und Holger hier beide weiterhin einiges schreiben. Wäre sehr schade, wenn sich einer oder beide zurückziehen!
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von Eike » Mittwoch 14. Februar 2024, 18:17
Ja, zu schade.
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von frankjaeger » Mittwoch 14. Februar 2024, 19:28
Das will Frank doch gar nicht! 
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von lenbert » Mittwoch 14. Februar 2024, 19:47
Jhonny hat geschrieben:Ansonsten hoffe ich natürlich, dass Enis und Holger hier beide weiterhin einiges schreiben. Wäre sehr schade, wenn sich einer oder beide zurückziehen!
Eike hat geschrieben:Ja, zu schade.
Dem kann ich mich nur anschließen.
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von frankjaeger » Mittwoch 14. Februar 2024, 19:52
salisbury hat geschrieben:Meinen ersten Spin von "Seventh Son Of A Seventh Son" im zarten Knabenalter
Jhonny hat geschrieben:Mein Erstdurchlauf von der "Seventh Son Of A Seventh Son" war auch magisch, ist eine Kinderzimmererinnerung. Damals kannte ich das Debüt zum Beispiel noch gar nicht. Das habe ich erst in der 13. Klasse gekauft, meine ich.
Na ja, das ist ja dann auch eine Erklärung. Genau wie Rüdiger die "No Prayer" toll findet, die ich schon immer schwach fand. Das passt aber inhaltlich gut zusammen. Die 7th Son, mit der ihr eingestiegen seid, war schon ein gewisser Stilbruch, hin zu Keyboards, was mich damals völlig entsetzte, und weg von wirklich epischen, spannenden Stücken, die "Somewhere in Time" zu einem Gewinner gemacht hatten. Dann hörte ich den Titelsong "7th Son" und fand, der taugte maximal für vier Minuten, aber nicht zehn. Zudem finde ich heute noch den Refrain platt und die Keys gräuslig. Dabei beginnt das Ding mit 'Moonchild', mit dem ich früh meinen Frieden gemacht hatte, und 'Infinite Dreams' vielversprechend. Dass die Singles eigentlich immer die plattesten Songs der Maidenscheiben waren, hatten wir ja schon erfahren, deswegen fand ich das auch in diesem Fall nicht überraschend. Okay, die beiden sind schon für die großen Helden der NWoBHM ausgesprochen schwache, nichtssagende Songs so auf dem Niveau von 'Quest For Fire', 'Flash Of The Blade', 'Invaders' oder 'Sun And Steel', den Stinkern der Vorgänger. Nur auf denen waren immer Granaten drauf, die das ausglichen, doch auf "7th Son" war dann nur der Titelsong. Von "Hey, geil, über neun Minuten, das ist bestimmt total großartig" zu "Was, das war alles, mehr kommt da nicht" in 9:54 Minuten. Dann kommt 'The Prophecy' und Bruce singt die Gitarrenmelodie! Frevel, Blasphemie, steinigt die Komponisten, da sind nur die Instrumentalparts erträglich, und die schlafen gleich ein. Da konnten mich die beiden letzten Songs, die zugegebenerweise mit etwas mehr Objektivität immerhin mittelmäßig sind - 'Clairvoyant' hat schöne Gitarren und das holprige Break ist das einzige Anzeichen von etwas Metalattitüde und Anarchie in einem sonst total mainstreamigen Werk und der jung sterbende Ritt nach Laramie hat immerhin einen guten Refrain und erinnert ein bisschen an die "Somewhere In Time", etwa auf dem Niveau von 'Heaven Can Wait', dem schwächsten Song derselben - natürlich nicht mehr versöhnen. Das ist das Album aus meiner Perspektive, ich habe die "Number Of The Beast" gekauft, kurz nachdem sie rausgekommen war. Ich hatte damals den Eindruck, dass der Band die Luft ausging und finde das im Vergleich immer noch. Selbst die nachfolgende "Prayer", die darunter litt, dass ich natürlich skeptisch ranging, hat mehr Power und Biss, und im Durchschnitt auch bessere, wenn auch nicht allzu viele wirklich gute, Lieder. Aber mit der habe ich meinen Frieden gemacht, bei dem siebten Sohn schaffe ich es nicht. Obwohl ich das Scheibchen sicher einige Dutzend Mal gehört habe. It is not for lack of trying.
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von Pillamyd » Mittwoch 14. Februar 2024, 20:50
Ich habe geschrieben, dass ich mir wohl über ein paar Dinge gedanken machen werde. Nicht, dass ich das Forum den Rücken kehre. Ich werde mir bloß genau überlegen, ob ich zu diesem Thema noch etwas beitragen möchte. Holger Andrae hat geschrieben:Wenn wir hier beide raus sind, wird das ja ein sehr ruhiges Ort werden. Eigentlich schade, denn grundsätzlich war es ja ganz kuschelig hier und normalerweise müsste unser bisheriges Miteinander eine Meinungsverschiedenheit aushalten können.
Wird es auch ganz sicherlich.
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von Rüdiger Stehle » Mittwoch 14. Februar 2024, 20:51
Mediationsversuch war ja schon.
Trotzdem will ich auch noch einen kleinen Beitrag zum Zwiste abliefern:
Ich bin um das MAIDEN-Thema ja auch schon in die Nesseln geraten, weil ich da auch gerne frotzle. Dabei liebe ich die Band und habe von keiner Band mehr Tonträger als von Maiden. 74 sind es, und ich glaube, dass ich mir damit das Recht erkauft habe, auch mal ein bisschen liebevoll frotzeln zu dürfen.
Wo ich indes bei Enis bin, und das - wenn ich mich recht erinnere - in einer vergleichbaren Situation auch schon mal einräumen musste, das ist, wenn es darum geht, dass der Grund, warum der eine oder andere von uns speziell in der Causa Maiden gerne mal ein bisschen frotzelt, an sich hier im Forum nicht so sehr stattfindet, wenn überhaupt. Apodiktische ex-cathedra Aussagen, dass keine Band außer Maiden es geschafft habe, sieben perfekte Alben am Stück zu machen, und dass keine vergleichbar alte Band mit ähnlich umfangreichen Output noch diese Qualität habe, oder gar nie ein schwaches Album gemacht habe, kommen tatsächlich von anderen Orten.
Aber für mich sind die ein Stück weit "haunting spirits", weil ich halt z.B. bei aller Subjektivität der Aussage, Ähnliches auch über Judas Priest, Manowar, Uriah Heep usw... sagen könnte. Und wenn dann Maiden halt auch hier (oder in unseren konspirativen Sitzungen) die Siege einstreicht, dann geht bei mir schon auch mal ein Seufzen der Marke "nicht schon wieder" über die Lippen.
Dessen ungeachtet, ich glaube, dass die Erkenntnis sein sollte, dass gleich welcher Fraktion in Sachen IRON MAIDEN man eher zuneigt, a) eine völlig unverhältnisse Überhöhung von Maiden hier eigentlich nicht wirklich erfolgt, b) auch die Maidenkritiker keine Maiden-Hasser, sondern wenigstens Teilzeit-Maidenfans sind, und dass c) sowieso weder das eine noch das andere heißt, dass man den jeweils anderen unfair behandeln möchte.
Und d) dass Maiden zumindest immer noch für emotionale Diskussionen sorgen kann, in Threads und Foren, die manchmal durchaus ein paar emotionale Beiträge mehr vertragen könnten.
Daher: Versucht bitte, es positiv zu sehen, verbunden mit einem dicken "Sorry!" dafür, dass ich selbst in diesem Subforum leider sehr wenig beitrage. Mir fällt es einfach schwer, das richtig zu machen. Aus vielerlei Gründen. Ich lese aber mit.
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von Holger Andrae » Mittwoch 14. Februar 2024, 21:44
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Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Rüdiger Stehle » Mittwoch 14. Februar 2024, 21:53
No nitpicking:
Wobei das mit dem "nicht verstehen" ja irgendwie auch ein Running Gag in unserem Umfeld ist, oder? Wie oft habe ich hier gelesen, dass man Band x oder y nicht mag, weil man "den Sänger nicht versteht". Ist ja auch irgendwie eine nette Version von "finde ich nicht gut". Allerdings halt eher im Selbstbezug empfehlenswert als im Fremdbezug, da es ja nicht um ein Nichtverstehen im Sinne eines kognitiven Defekts geht, sondern um eine unterschiedliche emotionale Basis im Bezug auf die Musik.
Ich kann mich nur wiederholen: In 99,5% der Fälle ist nichts böse gemeint, was hier geschrieben wird, selbst wenn es manchmal komisch rüber zu kommen scheint.
Hmmm...
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