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Brot und Spiele für den Powermetal.de-User: große Projekte der Community und umfassende Forenspiele finden hier ihren Platz
von Chavo89 » Mittwoch 25. Mai 2011, 00:40
Falkner hat geschrieben:Chavo89 hat geschrieben:Falkner hat geschrieben:Hui, ich merk' grad, dass es hier ja spannend wird. Was wird die Top 3 bringen? Stefan Mross? Captain Kook's singende Saxophone? Cannibal Corpse? Eine Mischung aus allem? Ich will die Mischung, bitte, das klingt interessant. 
Hm... im Gegensatz zu deinen Tipps ist meine Top 3 ziemlich langweiliger Mainstream-Mist, der hier niemanden überraschen wird. Und deine drei Vorschläge finde ich alle ganz grauselig. Aber wers mag... 
Ist auch nicht meine Musik, ganz ehrlich jetzt. Aber eine gewisse morbide Faszination lässt sich da nicht absprechen. 
Es ist schon erschreckend, dass ich Stefan Mross kenne und sogar weiß, wie der aussieht.  Kack-Fernsehen! Also... manchmal...
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von Jhonny » Mittwoch 25. Mai 2011, 09:48
Geile Scheibe, aber die drei Vorgänger find ich alle noch etwas stärker!
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von Chavo89 » Mittwoch 25. Mai 2011, 18:06
Platz 3 Megadeth - Rust in PeaceThrash Metal 1990 Es fällt mir echt schwer, etwas zu diesem Album zu schreiben. Denn "Rust in Peace" ist an sich perfekt. Negatives kann ich hier gerade wirklich nicht ausmachen. Naja gut, bis auf die wieder einmal geringe Laufzeit von 40 Minuten. Dabei kenne ich das Album noch gar nicht so lange wie vieles anderes in dieser Liste. Und die Band mochte ich vorher auch schon, aber seit ich "Rust in Peace" das erste Mal gehört habe, liebe ich Megadeth. Die Songs auf diesem Album sind vielleicht die technischsten in der Diskographie, trotzdem sind sie sehr eingängig und melodisch. Das liegt vor allem an den göttlichen Gitarrenleads und Riffs, die sich Dave Mustaine und Marty Friedman hier aus den Ärmeln schütteln. Die Gitarre steht hier in der Tat im Mittelpunkt und ist dabei so abwechslungsreich wie nie zuvor. Härte wird dabei so gekonnt mit Melodik vermischt, das habe ich bislang noch nicht von einer anderen Band erlebt. Tipps werden dabei natürlich trotzdem gerne entgegen genommen! Die Rhythmusfraktion, bestehend aus Nick Menza und David Ellefson gehen nicht minder progressiv an die Sache ran und verleihen den Songs trotzdem die nötige Ordnung. Auch den Gesang würde ich mir niemals anders wünschen, als er ist. Ich mag Daves Stimme, vor allem auf "Rust in Peace"! Auch die Songtexte, die sich zum Großteil um Politik und Krieg, aber auch um Umweltverschmutzung drehen, sind grandios. Das Repka-Cover, das auch als T-Shirt-Aufdruck sehr schick ist, gehört ja eh zu den besten überhaupt. Tornado of Souls ist wohl der Überhit auf dem Album. Eine Liveaufnahme von 1992. Vom harten Take No Prisoners habe ich auch ein Livevideo rausgesucht. Und dann wurde noch zwei Musikvideos gedreht: zu Hangar 18 und zum Albumopener Holy Wars... The Punishment Due
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von Falkner » Mittwoch 25. Mai 2011, 18:49
Wie schon wo anders angemerkt, geht die bei mir noch nicht komplett rein, hat aber ein paar erstklassige Einzelsongs. 'Holy Wars' ist einfach ein Nackenbrecher par excellence, da kann man einfach nicht stillbleiben. Und das Solo in 'Tornado Of Souls' zählt zu den besten, die ich bis jetzt hören durfte.
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von Jhonny » Mittwoch 25. Mai 2011, 21:31
Wahnsinns-Scheibe, eine der besten der Band - besonders cool finde ich die Eingängigkeit der Songs, die trotzdem sehr heftig sind!
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von salisbury » Donnerstag 26. Mai 2011, 21:14
Chapeau, Monsieur Chavo, RIP ist DAS Megadeth-Album 
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von Martin van der Laan » Montag 30. Mai 2011, 12:23
salisbury hat geschrieben:Chapeau, Monsieur Chavo, RIP ist DAS Megadeth-Album 
Zustimmung! 
668 - Neighbor of the Beast
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von Chavo89 » Samstag 18. Juni 2011, 17:14
Hier gibts ja auch noch was zu tun. Hätte ich fast vergessen. Aber heute habe ich mal ein bisschen Zeit und Lust auf gute Musik. Platz 2 Gamma Ray - Land of the FreeMelodic Metal 1995 Dieses Album hat Veränderung gebracht. Es war das erste mit Kai Hansen als Lead-Sänger seit 8 Jahren. Der Split mir Ralf Scheepers hat zu etwas ganz tollem geführt: Zwei großartige Bands statt einer nicht ganz so großartigen Band! Das ist doch geil! Zudem ist "Land of the Free" das letzte Album mit Jan Rubach und Thomas Nack, die seitdem in der Versenkung verschwunden sind. Die Trennung führte letztendlich zu dem heutigen Gamma Ray Line-Up, das wir alle so sehr lieben. An das 95er Album ist Kai Hansen allerdings bislang noch nicht wieder ran gekommen. Das wäre aber wohl auch etwas zu viel verlangt. So ein Jahrtausendalbum schreibt man wahrscheinlich nicht mal einfach so zwischendurch. Ich habe "Land of the Free" echt schon sehr, sehr oft gehört. Bei den meisten Platten ist irgendwann eine Grenze erreicht und ich brauche dann erst einmal eine Pause von dem Album. "Land of the Free" gehört ganz eindeutig nicht dazu. Jedes Mal bin ich wieder fasziniert von diesem Meisterwerk. Hier stimmt einfach fast alles, sodass ich diesem Album den Stempel "perfekt" ohne viel drüber nachzudenken, verpassen kann. Störend ist eigentlich nur Hansi Kürschs Gastauftritt bei "Farewell", der da irgendwie einfach nicht passt. Hansi Kürsch halt. Einen weiteren Gastauftritt gibts von Michael Kiske, allerdings bei einem der schwächeren Songs.  Das Cover hätte außerdem noch ein wenig schicker sein können, aber das sind Kleinigkeiten. Gamma Ray verwurstet hier so viele unglaublich geile Melodien, Songideen und sonstige Spielereien, mehr geht einfach nicht. Also, es geht schon noch mehr. Aber dann wirds kitschig und billig, Dragonforce-mäßig. Das hier ist nicht nur das beste Gamma Ray-Album, sondern das beste Album eines ganzen Genres, das seitdem versucht auch nur ansatzweise noch einmal an diese Glanztat heran zu kommen. Ich übertreibe gerne und kann es momentan einfach nicht objektiver sehen. Mein momentaner Favorit auf "Land of the Free" ist Abyss of the Void. Das Potenzial von Gods of Deliverance habe ich kürzlich erst entdeckt. DAS ist Power! Und, falls es jemand noch nicht kennen sollte: Man on a Mission live von der empfehlenswerten DVD "Hell Yeah!!! The Awesome Foursome (and the finnish keyboarder who didn't want to wear his Donald Duck costume) "
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von Martin van der Laan » Samstag 18. Juni 2011, 19:56
Chavo hat geschrieben:sondern das beste Album eines ganzen Genres, das seitdem versucht auch nur ansatzweise noch einmal an diese Glanztat heran zu kommen
Äußerst gewagte These! Hängt davon ab, wo du die Grenzen dieses Genres ziehst. Ich sicher ein Klasse-Album, bei mir aber mit den Jahren auch ziemlich abgenutzt. Irgendwie sind auch GAMMA RAY-Platten immer eine Handvoll Killer-Songs drauf, die man nie mehr vergisst, und der Rest ist.. na ja, ich will nicht sagen "austauschbar", aber ich kenne kein GR-Album, auf dem mich jeder einzelne Song aus den Latschen haut.
668 - Neighbor of the Beast
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von Chavo89 » Sonntag 19. Juni 2011, 16:14
Platz 1 Black Sabbath - Heaven and HellHeavy Metal 1980 Den aufmerksamen Leser dürfte mein Platz 1 nicht überraschen, aber das wäre wohl zu viel verlangt. Ich weiß gar nicht, was ich hier großartig schreiben soll, denn für mich klingt auf "Heaven and Hell" einfach alles genau richtig. Mir fällt nichts ein, was man hier noch hätte besser machen können. Dabei kenne ich das Album in seiner Gesamtheit noch gar nicht so lange, diesen Überstatus bei mir hat es jetzt allerdings bestimmt schon zwei Jahre. Das Songwriting ist zwar abwechslungsreich, aber immer schön heavy und die Texte sind eh toll. Ebenso ist Dios Gesang natürlich über jeden Zweifel erhaben. Iommis Gitarre rifft entweder hart wie keine andere oder soliert so weltenfremd vor sich, wie man es nicht oft hören kann. Geezer Butlers Bass ist immer schön laut, Wards Drumming ist niemals gleichförmig, sondern teilweise echt abgefahren und die Keyboards von Geoff Nicholls sind immer im Hintergrund, drängen sich nie dazwischen. Dazu die tolle Produktion von Martin Birch und das geniale Cover. Zudem passen alle Songs einfach perfekt zusammen. Die mitreißende Atmosphäre bleibt während des Durchlaufs echt bestehen. Damit wären dann ja alle Punkte abgehandelt. Die logische Konsequenz daraus wäre natürlich zu sagen, dass es besser einfach nicht geht. Aber dieses Schlupfloch lasse ich mir jetzt einfach mal offen. Um so etwas zu sagen, ist mein CD-Regal noch viel zu leer (Ich kenne ja nicht mal alle Sabbath-Alben). Den Titeltrack kennt ja eh jeder, deshalb habe ich mal ne Liveversion rausgesucht. Die Young mit bewegten Bildern. Children of the Sea in bescheidener Qualität, dafür aber mit Text in der Beschreibung... Meine Liste mit den Platzierungen folgt dann in Kürze.
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