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von salisbury » Freitag 20. Mai 2011, 23:53
Holger Andrae hat geschrieben:salisbury hat geschrieben: Die Parallele zwischen Brainstorm und "US-Metal" (ist das jetzt eigentlich eine eigene Stilbezeichnung?) erschließt sich mir leider (oder soll ich sagen Gott sei Dank?) nicht so sehr... Ich finde Andy Franck hat bei IVANHOE viel mehr Freiheiten gehabt, als bei Brainstorm. Die Band hat sich viel mehr bewegt und bietet mehr Freiheitsgrade für Experimente. Deshalb verstehe ich auch das mit dem "hüftsteiff" grad nicht so wirklich, aber okay. Einfach geil, wie die Wahrnehmumg und die daraus resultierende Beschreibung von Musik verschieden sein kann...
Stimmt. Andy halte ich für einen tollen Sänger. Ivanhoe sind nett, machen aber überhaupt nichts eigenes, klingen daher in meinen Ohren immer angestrengt bemüht, ohne eigene Akzente zu setzen. Obendrein ist die für das Blautier an anderen Stellen gerne mal bemängelte Soundproblem auf den Ivanhoe Scheiben nicht zu überhören. Es klingt gläsern. All das ist bei Brainstorm eben nicht der Falll. Das ist fett, das hat Schmackes und ist eine der wenigen Bands außerhalb der USA, die Riffs schreibt, die an US Metal bzw. Power Metal erinnern.
Wir sind in anderen Welten... Grad der Sound auf "Symbol of time" ist doch supercool! Alles ist glasklar (also doch irgendiwe gläsern...), jedes Instrument hat seinen eigenen Raum und ist trotzdem mit dem Gesamtsound verwoben. Die Drums sind etwas laut aber voll auf den Punkt! Wenn ich mir die Auto pack, ey, laut aufdrehen, da geht mir voll einer ab! Das mit dem "gläsern" hab ich letzten doch auch in Deinem Thread gelesen. Mensch...ach so ja Adremelch. Da fandest Du's gut! Wobei die die Instrumente da ja eher seltsam verwaschen waren und man beide Produktione gar nicht vergleichen kann... Agreed on the point, daß IVANHOE nie was wirklich eigenes gemacht haben. Die kamen halt im Zuge des Dream Theater-Sogs hoch...wobei, weit hoch was das ja eher nicht... Tja und die leidige Frage zum Bergiff "Power" Metal kann man sicher nicht zu Befriedigung aller klären. Ich kenn da ja Deine Meinung  . Für mich persönlich zählt dazu kraftvoll gespielter ("klassischer")Heavy Metal und da schließe ich ein Bands wie METAL CHURCH, VICIOUS RUMORS ebenso wie MANOWAR, HELLOWEEN, BLIND GUARDIAN oder die verhassten RHAPSOY ("Power of the dragonflame" regelt grad mal so richt was weg  ) ein.
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von Holger Andrae » Samstag 21. Mai 2011, 00:02
salisbury hat geschrieben:Wir sind in anderen Welten... Grad der Sound auf "Symbol of time" ist doch supercool! Alles ist glasklar (also doch irgendiwe gläsern...), jedes Instrument hat seinen eigenen Raum und ist trotzdem mit dem Gesamtsound verwoben. Die Drums sind etwas laut aber voll auf den Punkt! Wenn ich mir die Auto pack, ey, laut aufdrehen, da geht mir voll einer ab! Das mit dem "gläsern" hab ich letzten doch auch in Deinem Thread gelesen. Mensch...ach so ja Adremelch. Da fandest Du's gut! Wobei die die Instrumente da ja eher seltsam verwaschen waren und man beide Produktione gar nicht vergleichen kann... Agreed on the point, daß IVANHOE nie was wirklich eigenes gemacht haben. Die kamen halt im Zuge des Dream Theater-Sogs hoch...wobei, weit hoch was das ja eher nicht... Tja und die leidige Frage zum Bergiff "Power" Metal kann man sicher nicht zu Befriedigung aller klären. Ich kenn da ja Deine Meinung  . Für mich persönlich zählt dazu kraftvoll gespielter ("klassischer")Heavy Metal und da schließe ich ein Bands wie METAL CHURCH, VICIOUS RUMORS ebenso wie MANOWAR, HELLOWEEN, BLIND GUARDIAN oder die verhassten RHAPSOY ("Power of the dragonflame" regelt grad mal so richt was weg  ) ein.
Adramelch ist auch "gläsern". Aber dabei elegant geblasen und nicht beinahe schon gesplittert. Ivanhoe geht in meinen Ohren jede Feinfühligkeit und obendrein jede Originalität abhanden. Beides höre ich auf der ersten Adramelch in kaum einer wundervollen Vielfalt. Power Metal. Es will mir nicht einleuchten, wie jemand, der weiß, wie Power Metal klingen kann, dieses süßlichen Klebrig-Bands dazu zählen kann.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von salisbury » Samstag 21. Mai 2011, 00:16
Holger Andrae hat geschrieben:salisbury hat geschrieben:Wir sind in anderen Welten... Grad der Sound auf "Symbol of time" ist doch supercool! Alles ist glasklar (also doch irgendiwe gläsern...), jedes Instrument hat seinen eigenen Raum und ist trotzdem mit dem Gesamtsound verwoben. Die Drums sind etwas laut aber voll auf den Punkt! Wenn ich mir die Auto pack, ey, laut aufdrehen, da geht mir voll einer ab! Das mit dem "gläsern" hab ich letzten doch auch in Deinem Thread gelesen. Mensch...ach so ja Adremelch. Da fandest Du's gut! Wobei die die Instrumente da ja eher seltsam verwaschen waren und man beide Produktione gar nicht vergleichen kann... Agreed on the point, daß IVANHOE nie was wirklich eigenes gemacht haben. Die kamen halt im Zuge des Dream Theater-Sogs hoch...wobei, weit hoch was das ja eher nicht... Tja und die leidige Frage zum Bergiff "Power" Metal kann man sicher nicht zu Befriedigung aller klären. Ich kenn da ja Deine Meinung  . Für mich persönlich zählt dazu kraftvoll gespielter ("klassischer")Heavy Metal und da schließe ich ein Bands wie METAL CHURCH, VICIOUS RUMORS ebenso wie MANOWAR, HELLOWEEN, BLIND GUARDIAN oder die verhassten RHAPSOY ("Power of the dragonflame" regelt grad mal so richt was weg  ) ein.
Adramelch ist auch "gläsern". Aber dabei elegant geblasen und nicht beinahe schon gesplittert. Ivanhoe geht in meinen Ohren jede Feinfühligkeit und obendrein jede Originalität abhanden. Beides höre ich auf der ersten Adramelch in kaum einer wundervollen Vielfalt. Power Metal. Es will mir nicht einleuchten, wie jemand, der weiß, wie Power Metal klingen kann, dieses süßlichen Klebrig-Bands dazu zählen kann.
Tja, lieber Holg, daran lass ich Dich jetzt ne Weile knabbern.  Bin grad in allerbester Stimmmung .Ich hör jetzt erstmal schön 'Gargoyles, Angels of darkness', dann 'Eagle fly free', 'Anthem of the estranged' und als gute Nacht Song gibt es 'Sarah Williams'. Was für eine unglaublich geniale Folge, sowas kann nur mir einfallen, muhahaha, und der nächste bekommt das auf den Wichtelsampler, geilgeilgeil...
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von Holger Andrae » Samstag 21. Mai 2011, 00:23
salisbury hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:salisbury hat geschrieben:Wir sind in anderen Welten... Grad der Sound auf "Symbol of time" ist doch supercool! Alles ist glasklar (also doch irgendiwe gläsern...), jedes Instrument hat seinen eigenen Raum und ist trotzdem mit dem Gesamtsound verwoben. Die Drums sind etwas laut aber voll auf den Punkt! Wenn ich mir die Auto pack, ey, laut aufdrehen, da geht mir voll einer ab! Das mit dem "gläsern" hab ich letzten doch auch in Deinem Thread gelesen. Mensch...ach so ja Adremelch. Da fandest Du's gut! Wobei die die Instrumente da ja eher seltsam verwaschen waren und man beide Produktione gar nicht vergleichen kann... Agreed on the point, daß IVANHOE nie was wirklich eigenes gemacht haben. Die kamen halt im Zuge des Dream Theater-Sogs hoch...wobei, weit hoch was das ja eher nicht... Tja und die leidige Frage zum Bergiff "Power" Metal kann man sicher nicht zu Befriedigung aller klären. Ich kenn da ja Deine Meinung  . Für mich persönlich zählt dazu kraftvoll gespielter ("klassischer")Heavy Metal und da schließe ich ein Bands wie METAL CHURCH, VICIOUS RUMORS ebenso wie MANOWAR, HELLOWEEN, BLIND GUARDIAN oder die verhassten RHAPSOY ("Power of the dragonflame" regelt grad mal so richt was weg  ) ein.
Adramelch ist auch "gläsern". Aber dabei elegant geblasen und nicht beinahe schon gesplittert. Ivanhoe geht in meinen Ohren jede Feinfühligkeit und obendrein jede Originalität abhanden. Beides höre ich auf der ersten Adramelch in kaum einer wundervollen Vielfalt. Power Metal. Es will mir nicht einleuchten, wie jemand, der weiß, wie Power Metal klingen kann, dieses süßlichen Klebrig-Bands dazu zählen kann.
Tja, lieber Holg, daran lass ich Dich jetzt ne Weile knabbern.  Bin grad in allerbester Stimmmung .Ich hör jetzt erstmal schön 'Gargoyles, Angels of darkness', dann 'Eagle fly free', 'Anthem of the estranged' und als gute Nacht Song gibt es 'Sarah Williams'. Was für eine unglaublich geniale Folge, sowas kann nur mir einfallen, muhahaha, und der nächste bekommt das auf den Wichtelsampler, geilgeilgeil...
Heidewitzka.
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von Chavo89 » Samstag 21. Mai 2011, 00:41
Holger Andrae hat geschrieben:Power Metal. Es will mir nicht einleuchten, wie jemand, der weiß, wie Power Metal klingen kann, dieses süßlichen Klebrig-Bands dazu zählen kann.
Mittlerweile seh ichs genauso und nenne jene "Klebrig-Bands" nun Melodic Metal. Passt auch viel besser, weil da mehr Wert auf die Melodien gelegt wird und nicht so viel auf geile Riffs und Energie. Aber ohne dieses Forum hätte ich mich wohl nie so damit beschäftigt und das Gerücht vom "Euro Power Metal" weiter in die Welt getragen...
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von Jesus » Samstag 21. Mai 2011, 00:46
Ich empfehle dafür immer noch den Begriff Gay Metal. Weil es so fröhlich klingt. 
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von salisbury » Samstag 21. Mai 2011, 01:02
Chavo89 hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:Power Metal. Es will mir nicht einleuchten, wie jemand, der weiß, wie Power Metal klingen kann, dieses süßlichen Klebrig-Bands dazu zählen kann.
Mittlerweile seh ichs genauso und nenne jene "Klebrig-Bands" nun Melodic Metal. Passt auch viel besser, weil da mehr Wert auf die Melodien gelegt wird und nicht so viel auf geile Riffs und Energie. Aber ohne dieses Forum hätte ich mich wohl nie so damit beschäftigt und das Gerücht vom "Euro Power Metal" weiter in die Welt getragen...
Von mir aus  . Ich mag den Bergriff "Melodic Metal" auch viel lieber. Ich liebe Melodien und "Metal" bedeutet ja auch noch "kraftvoll". "Power" Metal ist ja sowieso ...schwul..und so...frag das Schaf! Oh,ich muß fast heulen vor ...Ergreifung...bei 'Lamento Eroico' (immer noch RHAPSOY). Hierbei erinner ich mich daran, daß die süßlich-klebrigen WHILE HEAVEN WEPT letztens Soundcheckwinner wurden. Da isses auf einmal wieder okay, rührselige Melodien zu verwenden? Egal. Musik ist Geschmackssache. Es lebe die Vielfalt (der Stile, der Begriffe, der Meinungen...)  .
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von salisbury » Samstag 21. Mai 2011, 01:04
Jesus hat geschrieben:Ich empfehle dafür immer noch den Begriff Gay Metal. Weil es so fröhlich klingt. 
Grade zitier ich Dich und schon bist Du da! Bist Du Jesus?
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von Chavo89 » Samstag 21. Mai 2011, 01:42
Nur, dass hier kein falscher Eindruck entsteht! Melodic Metal ist immer noch meine allerliebste Musik! Mit Rhapsody kann ich zwar nach wie vor nichts anfangen, aber die gehören ja eh nicht zu den Guten in dem Genre. 
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von Holger Andrae » Samstag 21. Mai 2011, 08:09
Wir vergleichen einmal WHW und Rhapsody:
Parallelen: - in beiden Bands hören wir Sänger, die "leiden" - beide Bands spielen (harte) Rockmusik - beide Bands haben dieTendenz "kitschig" zu klingen - beide Bands arbeiten nutzen Bombast als Volumenfaktor
Unterschiede:
- der WHW Sänger findet die richtigen Töne, der andere sucht sie noch - bei WHW domieren Gitarren, mal mit saftig-schweren Riffs, mal mit erhabenen Melodien, bei Rhapsody dominieren überproduzierte Keyboards, während Mister Luca versucht ein kleiner Malmsteen zu sein - während ich bei WHW den "Kitsch" eher als genussvolll arrangierte Süßspeise betrachte, schmeckt ein Rhapsody-Song wie ein Plastik-Wackelpudding - WHW sind durch viele Gitarrenschichten bombastisch, Rhaspsody durch zu viele Schichten überproduziert.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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