Sommerwichteln 2011: Gríbben Får Frí

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Re: Sommerwichteln 2011: Gríbben Får Frí

Beitragvon Eike » Montag 29. August 2011, 18:59

Sollten sie sein, jedenfalls kriege ich dort Anhänge angezeigt. Danke!
Ich kann die derzeit nur noch nicht herunterladen, melde mich hier aber wieder, sobald ich mir die Stücke in Ruhe zu Gemüte geführt habe.
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Re: Sommerwichteln 2011: Gríbben Får Frí

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 29. August 2011, 19:55

Jo. Keine Hektik. Ich wollte nur sicher sein, dass sie angekommen sind.
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Re: Sommerwichteln 2011: Gríbben Får Frí

Beitragvon Eike » Mittwoch 28. September 2011, 02:52

So, nach 'I Am The Grave Of The 80's' zur Einstimmung, geht es hier nun endlich weiter mit den verbleibenden Songs. Ich höre diese gerade das erste Mal, und es ist schon spät, also möge man bitte nachsichtig mit etwaigen Wahrnehmungsverzerrungen, Halbeingeordnetem, Fehlverortetem und allgemeiner Schwurbeligkeit meinerseits sein. Anyway, here goes:

(Aus irgendeinem Grund läuft mein Discman nur noch, wenn man ihn kopfüber hinlegt. Grim!)


# 11:
Heavy Metal trifft auf dudeliges Keyboardgeorgel. Ziemlich modern, im 90er-Jahre-Sinn. Das nennt man in manchen Kreisen wohl progressiv. Wirklich hart ist das nicht, eher flott und irgendwie "alternativ" rockend mit leicht metallischer Schlagseite. Irgendwie ist mir die Produktion zu steril. Vielleicht ist auch die Melodie einfach zu glatt. Flutscht beim ersten Hören eher durch, ohne sich festzusetzen. [i]"I never fail"[/], sprach das Zäpfchen. Flupp!

#12:
Das fängt an, als ob es melodischer Schunkelmetal werden will.
Aha, der anfangs noch schrille Groove wird doch noch etwas heavy. Die Stimme erinnert ein wenig(!) an Rock'n'Rolf, klingt aber etwas ausgebildeter. Da steckt klassisches HM-Erbe drin, ist aber moderner gewandet - zumindest vom Klangbild her. Für meinen Geschmack fast schon zu steril. Wieder mal zeigt sich, dass Rüdiger ein charakteristischer Gesang wichtiger ist als innovatives Instrumentalgezocke. Ich vermute mal, dass der Sänger aus dem germanischen Sprachraum kommt. Die Gitarren gniedeln recht drahtig, also nix mit klassischem speed/thrash-affinem Eierschneidergezirpe, aber auch kein Sludge/Drone/Doom oder sonstwas. Ein Warriorsong, nicht zu episch, kann ich mir anhören, aber da fehlt mir ein wenig der Drive, das Unberechenbare, Wilde, Aggressive.

#13:
Davon gibt es hier aber eine Portion!
Das klingt nach zweiter BM-Welle, allerdings etwas handzahmer. Da hat Rüdiger wohl bewusst etwas moderateres ausgewählt, um mich nicht zu verprellen. Der Gesang ist eher flüsterig als krächzig, aber doch noch BM-typisch genug, um nicht als Avantgarde durchzugehen. Leicht angefolkter Chorus, das BM-Geschrammel wirkt im Zsh. damit fast schon postrockig. Natürlich sind das schwer schwarze Nachfelsen mit grimmigen dreinblickenden Scharten, keine verschüchtert aufdenbodenglotzenden. Dennoch eher herbstwindig-nasskalt als frost-bitten. Kommt vermutlich im Albumkontext auf dem Bett liegend gehört stimmungsvoller rüber als hier so dazwischengeschoben und nur mal eben auf den ersten Hör im Kunst-/Monitorlicht an der Tastatur vernommen.

#14:
Verflucht, irgendwas sagt mir, dass ich diese Band kennen müsste. Aber ich komme nicht drauf! Dabei ist das ein ganz charakteristischer Gesang, bei dem bestimmte Silben in der Betonung sehr stark hochgezogen werden, und zwar in jedem Halbsatz. Hier liegt auch noch ein kleines Echo auf der Stimme. Für OVERKILL ist das Stück insgesamt viel zu experimentell, aber irgendwie klingt die Stimme nicht weit weg von Blitz. Die zweistimmigen Gitarren klingen hier fast "gefiedelt", der Bass brät recht sonor. Das Stück hat was, aber es wird mich nicht schlafen lassen, weil ich nicht drauf komme, woher ich diesen Sound kennen müsste.


Nun ja, mehr demnächst...
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Re: Sommerwichteln 2011: Gríbben Får Frí

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 28. September 2011, 03:11

Eike hat geschrieben:# 11:
Heavy Metal trifft auf dudeliges Keyboardgeorgel. Ziemlich modern, im 90er-Jahre-Sinn. Das nennt man in manchen Kreisen wohl progressiv. Wirklich hart ist das nicht, eher flott und irgendwie "alternativ" rockend mit leicht metallischer Schlagseite. Irgendwie ist mir die Produktion zu steril. Vielleicht ist auch die Melodie einfach zu glatt. Flutscht beim ersten Hören eher durch, ohne sich festzusetzen. [i]"I never fail"[/], sprach das Zäpfchen. Flupp!

Eine etwas exotische Band, die hier den einen oder anderen Liebhaber hat. Jene hat sie allerdings mit dem Debütalbum gewonnen, das eine wunderschöne kleine Perle des Fantasy-Prog-Metals war. Danach gab es einen Sängerwechsel und einen Twist gen Alternative, und aus dieser Zeit stammt vorliegender Song. Alterna-Prog, wenn man so will. Schön gemacht, aber nicht mehr so übertoll wie das Debüt.


#12:
Das fängt an, als ob es melodischer Schunkelmetal werden will. Aha, der anfangs noch schrille Groove wird doch noch etwas heavy. Die Stimme erinnert ein wenig(!) an Rock'n'Rolf, klingt aber etwas ausgebildeter. Da steckt klassisches HM-Erbe drin, ist aber moderner gewandet - zumindest vom Klangbild her. Für meinen Geschmack fast schon zu steril. Wieder mal zeigt sich, dass Rüdiger ein charakteristischer Gesang wichtiger ist als innovatives Instrumentalgezocke. Ich vermute mal, dass der Sänger aus dem germanischen Sprachraum kommt. Die Gitarren gniedeln recht drahtig, also nix mit klassischem speed/thrash-affinem Eierschneidergezirpe, aber auch kein Sludge/Drone/Doom oder sonstwas. Ein Warriorsong, nicht zu episch, kann ich mir anhören, aber da fehlt mir ein wenig der Drive, das Unberechenbare, Wilde, Aggressive.

Klassisches HM-Erbe ist definitiv richtig. Ein Song vom (hoffentlich bald) kommenden neuen und sechsten Album einer ziemlich renommierten 80er-UG-Legende. Daher ist die Produktion auch glatter als auf dem Frühwerk, das mancherorts Wahlen zum besten Metalalbum der 80er gewinnen kann. Der Sänger kommt in der Tat aus dem germanischen Sprachraum. Präziser aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum. ;-) Warriorsong ist auch richtig. Kaum eine Band ist mehr "Warrior" als diese. Noch nicht einmal Manowar.

#13:
Davon gibt es hier aber eine Portion!
Das klingt nach zweiter BM-Welle, allerdings etwas handzahmer. Da hat Rüdiger wohl bewusst etwas moderateres ausgewählt, um mich nicht zu verprellen. Der Gesang ist eher flüsterig als krächzig, aber doch noch BM-typisch genug, um nicht als Avantgarde durchzugehen. Leicht angefolkter Chorus, das BM-Geschrammel wirkt im Zsh. damit fast schon postrockig. Natürlich sind das schwer schwarze Nachfelsen mit grimmigen dreinblickenden Scharten, keine verschüchtert aufdenbodenglotzenden. Dennoch eher herbstwindig-nasskalt als frost-bitten. Kommt vermutlich im Albumkontext auf dem Bett liegend gehört stimmungsvoller rüber als hier so dazwischengeschoben und nur mal eben auf den ersten Hör im Kunst-/Monitorlicht an der Tastatur vernommen.

Zweite BM-Welle ist richtig. Handzahm ist falsch. Ich habe auch nicht bewusst etwas Moderates gewählt, sondern bewusst etwas - für diese Band - Unerhörtes. Die Postrock-Parallele zieht durchaus auch Meister Blautier.

#14:
Verflucht, irgendwas sagt mir, dass ich diese Band kennen müsste. Aber ich komme nicht drauf! Dabei ist das ein ganz charakteristischer Gesang, bei dem bestimmte Silben in der Betonung sehr stark hochgezogen werden, und zwar in jedem Halbsatz. Hier liegt auch noch ein kleines Echo auf der Stimme. Für OVERKILL ist das Stück insgesamt viel zu experimentell, aber irgendwie klingt die Stimme nicht weit weg von Blitz. Die zweistimmigen Gitarren klingen hier fast "gefiedelt", der Bass brät recht sonor. Das Stück hat was, aber es wird mich nicht schlafen lassen, weil ich nicht drauf komme, woher ich diesen Sound kennen müsste.

Ja. Die Band dürftest du kennen. Und du wirst auch noch drauf kommen wer das ist. Charakteristischer Gesang ist deutlich untertrieben. Der OVERKILL-Vergleich ist interessant; den kannte ich noch nicht. Die Band ist älter als OVERKILL.

Nun ja, mehr demnächst...

Der Rabe ist gespannt. Fast schon flattrig.
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Re: Sommerwichteln 2011: Gríbben Får Frí

Beitragvon Eike » Mittwoch 28. September 2011, 03:28

Fuck!! Das ist Rob bei #14, oder? Etwas von der "Rocka Rolla" oder der "Sad Wings Of Destiny", etwa? Die habe ich beide noch nicht so lange. Hätte da aber eher drauf kommen müssen.
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Re: Sommerwichteln 2011: Gríbben Får Frí

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 28. September 2011, 04:04

Eike hat geschrieben:Fuck!! Das ist Rob bei #14, oder? Etwas von der "Rocka Rolla" oder der "Sad Wings Of Destiny", etwa? Die habe ich beide noch nicht so lange. Hätte da aber eher drauf kommen müssen.

Nein. Das ist nicht Rob.
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Re: Sommerwichteln 2011: Gríbben Får Frí

Beitragvon Eike » Mittwoch 28. September 2011, 04:10

Könnte vielleicht noch CIRITH UNGOL sein. Aber da bin ich nicht versiert.
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Re: Sommerwichteln 2011: Gríbben Får Frí

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 28. September 2011, 09:45

Eike hat geschrieben:Könnte vielleicht noch CIRITH UNGOL sein. Aber da bin ich nicht versiert.


Jupp. Die sind's. Mit 'Finger Of Scorn' von der "King Of The Dead" (1984) und den besten Akustik-Leads der Weltgeschichte.
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Re: Sommerwichteln 2011: Gríbben Får Frí

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 28. September 2011, 23:19

Wir können ja die bisher gelösten Sachen schon mal auflisten:

#01-
#02-
#03-
#04-
#05- KENNY LIVGREN & RONNIE JAMES DIO "The Mask Of The Great Deceiver"
#06- MARK SHELTON'S SHARK PROJECT "Blood On The Snow"
#07-
#08-
#09-
#10- ISLAND "Nadir" (Das Label hat Jesus erkannt. Da darf ich dann auch auflösen)
#10-
#11-
#12-
#13-
#14- CIRITH UNGOL "The Finger Of Scorn"
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Re: Sommerwichteln 2011: Gríbben Får Frí

Beitragvon Eike » Donnerstag 29. September 2011, 00:26

Okay, danke, dann gehe ich mal in den nächsten Durchlauf. :-)
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