|
|
Brot und Spiele für den Powermetal.de-User: große Projekte der Community und umfassende Forenspiele finden hier ihren Platz
von Holger Andrae » Freitag 12. August 2022, 21:37
Hades hat geschrieben:ZEKE:Wollte ich mich auf Anraten eines hoch geschätzten User mit dem besten Nickname ever, der leider nur nebenan postet, beschäftigen. Dieser Song bestätigt dieses Vorhaben.
Manchmal schaut der aber doch hier vorbei... ZEKE wären hier natürlich meine Nr.1 gewesen (vor Venom und Falcon). Der Rat zum Anchecken besteht also unbedingt weiterhin.
Steht auch noch immer auf meinem imaginären Zettel.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
-

Holger Andrae
- Musikredaktion
-
- Beiträge: 26385
- Registriert: Dienstag 5. Januar 2010, 02:44
von Holger Andrae » Freitag 12. August 2022, 21:38
Nur noch mal zur Klarstellung: Ich schließe die Vorrunde erst mit der Deadline der letzten Gruppe. Es dürfen also auch gerne noch weitere Menschen hier abstimmen.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
-

Holger Andrae
- Musikredaktion
-
- Beiträge: 26385
- Registriert: Dienstag 5. Januar 2010, 02:44
von frankjaeger » Samstag 13. August 2022, 19:27
Gruppe 3
Beastie Boys : Sabotage Fand ich damals schon schwierig. Kerry Kings Solo war gut. Der Rest ging so. Ich will aber nicht nur meckern: das Video ist klasse.
Biffy Clyro : Biblical Interessante Wahl. Gute Wahl. Gibt aber auch keine schlechte von diesem Wahnsinnsalbum. Diese Melodien sind so zwingend, dabei wirken sie aber doch so leicht und locker.
Castle : Be My Ghost Die Dame singt irgendwie unbeholfen, so, also ob sie gleich im Ton daneben liegen würde, was sie dann aber doch nicht macht. Sehr interessant, das ist wirklich spannend. Muss ich sofort notieren! ... oh, ist schon drauf. Sollte ich mal erwerben.
Hüsker Dü : Broken Home, Broken Heart Hey, Pogo! HÜSKER DÜ ist natürlich ganz groß unter den eben nicht ganz so Großen. Ich mag ja den alten Punk, normalerweise demn britischen mehr, aber HÜSKER DÜ machten nie den US-Spaßpunk, sondern den UK-Polit-Punk, der aber nicht in hardcoriges Gebrüll mündete wie in Kalifornien, sondern eben eine Message auch vermitteln konnte. Super.
Iron Dogs : Beyond The Blade Cold Bitch? Sehr lustig. Ansonsten rumpelt es heftig und der Text passt überhaupt nicht in die Strophen, singen kann der Typ auch gar nicht, ansonsten musikalisch charmant. Das wird aber sicher nicht gekauft.
Jimmy Hendrix Experience : The Wind Cries Mary Immer, wenn ich den Jimi höre, finde ich es gut, aber irgednwie auch anstrengend. Ja, er war ein Pionier. Trotzdem geht mir das Gedudel meistens eher auf den Zeiger. Noch mehr aber die Soundorgien, die er live vollbracht hat.
NoMeansNo : The Tower Stimmt, das sind ja auch nur drei. In den 80ern kursierten immer mal Songs auf Tapes bei uns, aber damals war das zu roh. Hab ich seitdem aber irgendwie aus den Augen verloren, was wie es scheint, ein Fehler war. Cool.
Pure Reason Revolution : Bullitts Dominae Ich habe die "Amor Vincit Omnia". Darauf sind zwei gute Lieder, wenn ich mich recht erinnere. Auch das hier packt mich nicht, obwohl es eigentlich sollte. Irgendwie finde ich die Verse gehetzt, gefühllos, ja, belanglos. Komische Ohren? Vielleicht. Der Refrain ist schön. Das reicht aber nicht.
Sodom : My Final Bullet Ja, technisch ist das natürlich besser als "In The Sign Of Evil". Okay, gesanglich ist es immer recht ähnlich, was bei drölfzig Thrash-Scheibletten ja auch zu erwarten ist, zumal der gute Tom nun auch nicht gerade ein Stimmakrobat ist. Der Refrain ist cool, das Solo fein, an dem Lied gibt es wenig zu meckern.
Tulus : Menneskefar Oh je. Gar nicht mein Stil, damit tue ich mich sehr schwer. Aber ich denke, das dürfte ein guter Vertreter der Zunft sein, man kann alles klar hören, der Sound ist gut, es ist atmosphärisch, enthält sogar eine nachvollziehbare Gesangsmelodie und ist musikalisch gar nicht so unspannend. Dass nach drei Minuten Schluss ist, ist dann aber auch kein Beinbruch.
-

frankjaeger
- Musikredaktion
-
- Beiträge: 16797
- Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 22:29
- Wohnort: Burtenbach
-
von frankjaeger » Samstag 13. August 2022, 20:24
Gruppe 4:
Bewitcher : In The Sign Of The Goat Im Zeichen der Ziege? Griechische Senner? Klingt aber gut... bis der anfängt zu krächzen. Sonst ist das aber ganz cool.
Blue Murder : Valley Of The Kings Das habe ich euch eingebrockt, eine All-Star-Kapelle mit einem Video mit hohem Fremdschämfaktor. Ja, ihr jungen Kerle, so waren die Achtziger. Wir sahen alle so aus und die Natur hatte überall Ventilatoren wachsen lassen. Ja, auch die Hosen, so etwas trugen wir damals allesamt. Insgesamt war das eine haarige Angelegenheit. Manchmal auch auf der Oberlippe.
COMMUNIC : History Reversed Super, ich habe zwar einen anderen Fave der Band, aber auf dem ersten Album ist nicht ein schwacher Song. Dieser hier vereinigt schön die Melodien und die Gitarrengewitter. Top!
Emerson, Lake & Palmer : Jerusalem Ui, eine ungewöhnliche Wahl. ELP ist immer gut, aber bei mir ganz selten so, dass mich danahc verlangt. Dieses Stück ist dann auch noch ein echter Bombastoverkill, aber passend zu dem alten Imperium und des Selbstverstandnisses der Besungenen aus England's green and pleasant land.
Motörhead : Motörhead Einer der ganz großen Motörhead-Songs. Neben 99 anderen, die man genauso hätte nennen können. Love it!
Reverend Bizarre : Doom Over The World Die Band höre ich viel zu selten, dabei ist das doch so stark! Gute Idee, die Band zu nominieren, ich habe sie übersehen. Danke.
Rock Goddess : Heartache Das ist hier für viele wahrscheinlich zu "normal", aber Anfang der Achtziger hat uns das schwer gerockt. Dabei merke ich, die Scheibe steht hier gar nicht. Danke fürs Erinnern, Holg!
Spastic Ink : A Wild Hare Ha ha, jetzt werden die Gehörgänge verknödelt. Das ist absolut brillant und allein von der Idee her so abgefahren, dass man es kaum fassen kann. Es gibt da noch ein Video mit dem Film dazu, man fasst es noch weniger, wenn man das betrachtet (es weiß jeder, dass es sich um die Vertonung eines Teils des Disney-Films "Bambi" handelt, richtig?). Kauzfaktor 10, Geniestreich deluxe!
Venom Inc. : How Many Can Die Das kenne ich nicht. Klasse, Punkattitüde, fettes Riffing und da ich vorhin SODOM habe hören müssen, kann ich wieder deutlich sagen: Tony ist mindestens doppelt so gut als Sänger wie Tom.
Yob : Adrift In The Ocean Das ist aber ganz schön dudelig am Anfang. Was, 13 Minuten? Vertonen die die gesammte Edda oder was? Klingt nicht schlecht, hat eine postrockige Monotonie mit latenter schwarzer Atmosphäre. Gesang wäre nicht schlecht. Oh, da, tatsächlich. Entrückt, sphärisch. Nice. Aber das Ding braucht echt lange... spätestens vor dem Tribal-Part hätte man das beenden sollen, auch wenn das Solo wieder ganz gut ist. Hm.
-

frankjaeger
- Musikredaktion
-
- Beiträge: 16797
- Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 22:29
- Wohnort: Burtenbach
-
von Holger Andrae » Samstag 13. August 2022, 21:50
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
-

Holger Andrae
- Musikredaktion
-
- Beiträge: 26385
- Registriert: Dienstag 5. Januar 2010, 02:44
von Feamorn » Samstag 13. August 2022, 23:23
Gruppe 4:
Das war eine knifflige Angelegenheit. Tatsächlich standen Motörhead, zugegebenermaßen vor allem wegen meiner Hawkwind-Liebe, lange oben, bis dann Yob kamen. Die sind für mich, mit Motörhead, tatsächlich mit Abstand deutliche Sieger. Der Rest ist auch gut, kann aber, zumindest vorerst, da nicht mithalten. Reverend Bizarre macht auch ziemlich Spaß, ebenso Communic, beides Banden, die ich vor allem, bzw. eigentlich bislang ausschließlich, namentlich kenne. Rock Goddess gehen an meinem Geschmack eigentlich vorbei, aber irgendwas klickt da heute dennoch, daher relativ weit oben. Venom Inc. ist auch schön, aber am Ende nicht spannend genug um höher zu klettern, kann an anderen Tagen besser aussehen. Spastik Ink gebe ich tatsächlich etwas Vorschusslorbeeren, das sollte mir besser gefallen, als es im Moment tut, sehe daher noch Wachstumspotenzial. Bewitcher waren eigentlich auch noch bei den coolen, aber im Verlauf der Gruppe wurde die Luft dann immer dünner, und in dem Song passiert am Ende schlicht zu wenig. Dass ich ELP so weit nach unten setze hatte ich nicht erwartet, eigentlich mag ich die Herren. Aber eben nur "eigentlich", das ist bei mir immer Hit & Miss, und auch wenn ich nichts gegen den Song habe, die müssen hier nebenbei auch noch gegen die Interpretation des Textes von Bruce Dickinsons bestem Album anspielen, und die ist dann doch nochmal deutlich stärker. Mit einem passenderen Song wäre hier recht sicher mehr von mir gekommen. Blue Murder leiden bei mir unter anderem an dem beiliegenden Musikvideo. Ich kann den Stil insbesondere optisch nicht ab, musikalisch war das nun schon okay, aber das Gesamtpaket gefällt mir leider nicht wirklich. Nicht mein Ding.
01. Yob - Adrift In The Ocean 02. Motörhead - Motörhead 03. Reverend Bizarre - Doom Over The World 04. Communic - History Reversed 05. Rock Goddess - Heartache 06. Venom Inc. - How Many Can Die 07. Spastic Ink - A Wild Hare 08. Bewitcher - In The Sign Of The Goat 09. Emerson, Lake & Palmer - Jerusalem 10. Blue Murder - Valley Of The Kings
-

Feamorn
- Vollblutmetaller
-
- Beiträge: 7181
- Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 13:00
- Wohnort: Bergisch Gladbach
von Rüdiger Stehle » Sonntag 14. August 2022, 00:05
Gruppe 4: Reverend Bizarre : Doom Over The World => Yowza! Zwar untypisch für den bizarren Referenten, weil ziemlich eingängig und songdienlich für seine Verhältnisse, aber halt eine absolute Überdoomhymne wie es sie nur selten gibt. Gruppensieg daher unvermeidbar. Motörhead : Motörhead => Ich liebe die Sachen, die Lemmy mit Hawkwind gemacht hat, und so auch diesen Song, auch in der Hawkwind-Version, auch in der On-Parole-Version, und natürlich auch in der Classic-Trio-Version. Hervorragend! Rock Goddess : Heartache => Die Band hat hier vor ein paar Jahren in Bellenberg in der Traube gespielt. Sehr cool und live noch immer absolut überzeugend. Keineswegs die schlechtere der beiden renommierten NWoBHM-Ladies-Bands. Gefällt natürlich hervorragend. Venom Inc. : How Many Can Die => Es ist ja weithin bekannt, dass ich Dolan-Ära-VENOM (1989-1992) verehre wie kaum was anderes. VENOM INC. hat vieles davon in die Neuzeit gebracht, aber irgendwie ist mir die Produktion einen Tick zu sauber und ballernd, um dazu so massiv steil zu gehen, wie zu den Sachen aus den 1980er und 1990er. Durch Tonys Stimme und Mantas' immer wieder herrliche Gitarrenriffs und Leads, kommt es dann doch in die erste Hälfe der Wertung, ganz knapp vor der Band, die merklich vom ALTEN Ego der Band beeinflusst ist. Bewitcher - In The Sign Of The Goat => Die Band hat die schwarze Räude und ist venominös. Also ist sie gut. So einfach ist das. Weil es geschrieben steht. Das ist, warum! Toller Text... In the Sign of the Goat, we are the moonlight children. Warrior-Uhhhs, Cronos-Ahhhs, Mantas-Leads, lebendig-kreatives Taktgefühl. Fein. EMERSON, LAKE & PALMER : Jerusalem => Die Rahmendaten passen. Episch, schön gesungen, Giger-Artwork, feine 70er-Synths. Man sollte mehr über Uppasala singen als über Jerusalem, denn dort war der wichtigere Tempel, aber was will man tun? Sehr schön. Yob : Adrift In The Ocean => Verdammt. 2004 war ich noch der Stammrezensent für YOB und hab die Band damals sogar interviewt, was ich ja wahrlich selten mache. Dann habe ich Herrn Scheidt und seine Mannen leider komplett vom Radar verloren. Es ist ein wenig langatmig aber auf mantrisch-esoterische Weise, was mir dann doch wieder gefällt, obwohl sehr spät und sehr komisch gesungen wird. Kann mich immer noch abholen. Got some catching up to do, I guess. Spastic Ink : A Wild Hare => Zweite Hälfte, obwohl ich Ron Jarzombek als Gitarristen absolut bewundere, und das auch musikalisch sehr cool bis atemberaubend finde. Aber ähnlich wie auch Blotted Science funktioniert das für mich nur mit Video. Rein instrumentale Rockmusik ist für mich immer schwierig, da das für mich nur Bewunderung für die Handwerkskunst auslöst, aber emotional im Regelfall nicht zu mir funkt. Wenn, dann aber sicherlich eher was dodekaphonisch abstrakt Verrücktes von Jarzombek als etwas Postrockiges von Long Distance Calling. Ich hab die Spastic Ink Scheiben übrigens, weil schon toll und so... nicht, dass jemand meint, ich fände das nicht gut, nur weil es am Ende steht. COMMUNIC : History Reversed => Zu dieser speziellen Zeit fand ich die Norweger fast besser als das große Vorbild, weil einen Tick weniger ballernd, weniger kalt und weniger Shred. Loomis muss man halt schon vertragen. Für /echte/ Norwegermucke ist das natürlich viel zu klimperig, aber man nimmt, was man kriegen kann. Blue Murder : Valley Of The Kings => Bin ja nun ganz generell nicht der Überfan von besonders bluesigen Hardrock-Exponaten, aber John James Sykes ist natürlich toll, und das nervt im Gegensatz zu Led Zeppelin wenigstens nicht so intensiv, weil eben eher 80er-poppig als 70s-Porn-Synchro... 
alias Hugin der Rabe. Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
-

Rüdiger Stehle
- Musikredaktion
-
- Beiträge: 35316
- Registriert: Samstag 6. Februar 2010, 22:52
- Wohnort: Schwabenland
-
von Jens Wilkens » Sonntag 14. August 2022, 08:51
Vorrunde Gruppe 5:
Eine sehr starke Gruppe, bei der mir alle Songs bis auf die Nr. 10 gefallen.
1. Randy – The Beast Der Song ist vielleicht die beste B-Seite überhaupt und kann mit den stärksten Singles der NWoBHM mithalten. Das Artwork ist Kult. Man sieht aktuell immer wieder Bands, bei denen ein Mitglied ein RANDY-Shirt trägt. Für nur eine Single aus dem Jahr 1986 und ein Demo ist das ziemlich einflussreich.
2. Triumph – Headed For Nowhere "Surveillance" war damals mein erstes TRIUMPH-Album, deswegen hat es immer noch eine besondere Bedeutung. Im Jahr des Erscheinens (1987) bin ich so richtig in Heavy Metal und Hardrock eingestiegen. TRIUMPH war da eine besondere Entdeckung. 'Headed For Nowhere' ist eine Klassesong mit viel Melodie und großartiger Gitarrenarbeit.
3. Hail Spirit Noir – Into The Gates Of Time Kannte ich bisher nicht, gefällt mir aber sehr gut. Zu Beginn diese 70er Horror-Film-Vibes, dann sehr gefälliger Klargesang und fiese Growls. Auch die Keyboards und das Artwork sind klasse.
4. Tribe After Tribe – Congo Sky Noch ein unbekannter Song. Der Gesang ist nicht zu 100 Prozent meins, aber der Song hat eine schöne Atmosphäre und ist auch recht trippy.
5. Falcon – Shelob’s Lair Feine Coverversion, die recht nah am Original ist.
6. Placebo – The Bitter End Der vielleicht beste PLACEBO-Song. Ist schon gut, hat man vielleicht etwas zu oft gehört.
7. Animals As Leaders – CAFO Sehr proggy und technisch extrem gut mit zwischenzeitlich coolem Groove. Hier würde ich wohl ein ganzes Album nicht so gerne hören.
8. Venom – Witching Hour Gefällt mir besser als der VENOM-Song der anderen Gruppe. Überhaupt ist das Debüt insgesamt gelungen. MOTÖRHEAD ist nicht so ganz fern.
9. Cog – The Spine Guter Song, der mich aber nicht so richtig packt. Schön ist der dominante Bass.
10. Zeke – Rodney Kann ich hören, zündet aber nicht wirklich.
-
Jens Wilkens
- Musikredaktion
-
- Beiträge: 3758
- Registriert: Donnerstag 20. Januar 2022, 22:31
von frankjaeger » Sonntag 14. August 2022, 09:47
Gruppe 5:
Animal As Leaders : KAFO Ja, das ist natürlich brillant. Hat aber auch den Geruch von Musikstudium, 6. Semester. Was die Burschen abziehen, ist technisch unfassbar, aber nichts, was ich allzu oft hören würde. Deswegen habe ich nur eine Scheibe der Drei. Wenn schon instrumentale Musik, dann höre ich eher Postrock, ruhigeres, wie MY SLEEPING KARMA, TOUNDRA oder was Australisches.
Cog : The Spine Da sieht man wieder, dass ich nur grob über die Sammlung gerutscht bin beim Erstellen der Liste. Dass das nur drei sind, war mir entfallen. Zum Glück passt Kubi auf. Ein meisterlicher Song mit einem total faszinierenden Text, bei dem allein das Intro reicht, um die volle Aufmerksamkeit zu erregen. Und danach so ein Lied. Einer meiner Anwärter auf den Gesamtsieg.
Falcon : Shelob's Lair CIRITH UNGOL sind kein Trio? Macht nix, die machen doch mit, aber in Form von FALCON mit Greg, dem Original-Ungol. Mit dem abgefahreneren Gesang von Tim Baker wäre es nochmal etwas besser, aber das ist trotzdem very großartig.
Hail Spirit Noir : Into The Gates Of Time Huch, ich dachte, die wären eine Ballerband jenseits meines Geschmacks? Das ist dagegen ziemlich hörbar. Im Hintergrund wird mal etwas gekeift, aber auch das ist erträglich. Die mischen hier tatsächlich Psychedelic Rock mit Black Metal? Abgefahren. Okay, nach dem Keyboardpart wird es black, aber nur als Zwischenspiel, mal mehr, mal weniger. Die Jungs müssen gar keinen Black Metal machen, die könnten eigentlich auch richtige Musik spielen. Nicht schlecht. Nachtrag: Trotzdem so weit unten? Sorry, Griechenland, es liegt nicht an euch, sondern an mir.
Placebo : The Bitter End Bei denen habe ich eine weiße Weste. Immer wenn ich sie höre, frage ich mich, warum. Das ist nämlich absolut klasse. Nein, das ist eine absolut ohrwurmige, überragende Hymne! Ich sollte wohl mit dem aktuellen Album mal beginnen.
Randy : The beast Oh, die alten Punk-RANDY. Sehr schöne Sache, ich meine, was kann man an diesem Lied nicht mögen? Punk mit Metaleinflüssen und schöner Melodie und mit einem ihrer besten Lieder, eine Top-Wahl. Ich habe die Anthologie zum Glück schon, die wird nämlich auch nicht mehr billiger, auch wenn das Stück hier schon ein echtes Highlight ist und die meisten anderen Lieder schwächer sind.
Tribe After Tribe : Congo Sky Die Gruppe ist ja die Pest. Noch so ein Volltreffer. Die hypnotische Musik von Robbi ist toll, live ist das Ganze dann sogar noch beeindruckender, fast schon schmerzhaft intensiv. Interessante Wahl, Holg, klar ist dass ein emotionaler Höhepunkt des insgesamt makellosen "Love Under Will"-Albums. Ich glaube aber, 'Hold On' oder 'Ice Below' wären zugänglicher gewesen. Mal sehen, wie dieses 10-Punkte-Lied abschneiden wird. .... two lights in the Congo sky... dü-dü-düp-düp-düp-dü-düüü... Augen zu und mitwiegen...
Triumph : Headed For Nowhere Klar, macht mich nur fertig. Von einem der späten Alben, eine eher nicht so erwartete Wahl meiner Ansicht nach, aber eines der besten Lieder der Kanadier. Die Simplizität, mit der TRIUMPH ihren Trio-Rock genau ins Ziel feuerten, ist beachtlich. Das hier trifft einfach ins Geschmacksherz.
Venom : Witching Hour Und natürlich noch einen VENOM-KLassiker hintendrauf. Die ersten Gruppen hatten alle schwache Songs, aber das hier ist fast durchgehend Material für die nächste Runde. Das VENOM-Debüt ist natürlich noch sehr roh und ungehobelt - ich bin sicher, dass Rüdiger genau das schätzt, bei mir ist es aber deswegen hinter den beiden folgenden Alben angesiedelt - und daher sicher nicht Jedermanns Sache und 'Witching Hour' ist auch nicht gerade der Popsong des Albums, aber eben direkt, autnetisch, ehrlich und gut.
Zeke : Rodney POGO! Die Burschen sind mir nur dem Namen nach bekannt, ich glaube aber, das ist mnein akustischer Erstkontakt. Ja, nice, aber ein bisschen... kurz? Ich meine, das war ja um 1980 rum okay, Red Kross, Black Flag, Minor Threat, das war neu und ein Ausdruck der Rebellion. Nach einer Minute musste das Publikum eh die Gliedmaßen neu sortieren. Aber heute? Von wann ist das denn... 1998, ah ja. Seltsam. Trotzdem gut, aber nicht überragend.
-

frankjaeger
- Musikredaktion
-
- Beiträge: 16797
- Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 22:29
- Wohnort: Burtenbach
-
von Holger Andrae » Sonntag 14. August 2022, 10:00
Da hat der Frank nicht immer Recht mit seinen Vermutung, was von mir nominiert wurde. Manchmal aber schon. Und die andere Band stand mit anderen Songs auf meinem Zettel.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
-

Holger Andrae
- Musikredaktion
-
- Beiträge: 26385
- Registriert: Dienstag 5. Januar 2010, 02:44
Zurück zu Musica et Circenses
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste
Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.deTime : 0.089s | 10 Queries | GZIP : Off
|
|