Das Feuchtbiotop 2.0

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Re: Das Feuchtbiotop 2.0

Beitragvon Teichfrosch » Donnerstag 15. September 2011, 20:01

Ja, ich könnt mir auch jedesmal an den Kopf klatschen wenn ich den Bandnamen lese und mir dann überlege wie beliebt die bei so vielen Leuten hier im Forum ist.
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Re: Das Feuchtbiotop 2.0

Beitragvon Jesus » Donnerstag 15. September 2011, 20:30

Tja, genau diesen Effekt hat halt der Name VOLBEAT bei den Menschen. Irgendwie seltsam, oder?
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Re: Das Feuchtbiotop 2.0

Beitragvon Teichfrosch » Donnerstag 15. September 2011, 23:32

Erstaunlich wie du es immer wieder schaffst genau das herauszulesen was ich nicht sagen will.
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Re: Das Feuchtbiotop 2.0

Beitragvon Teichfrosch » Dienstag 27. September 2011, 13:17

So, leider habe ich z.Z. wenig Zeit, aber hier möchte ich trotzdem weitermachen. Dafür gibts nur kurze Überblickstexte zu den einzelnen Bands, ich hoffe mir wird verziehen x) Dafür gibts jetzt einen großen Schwung an Zeuch, Rückmeldung würde mich wie immer freuen.

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Kaura - That Which Defines Us (2010)

Toller Underground Tip für Fans von RISHLOO, modernen Progressive Bands aus Australien (KARNIVOOL, BUTTERFLY EFFECT, DEAD LETTER CIRCUS und Konsorten) oder Bands wie BOIL. Natürlich, so wie die genannten Bands auch, sehr stark von TOOL beeinflusst. Grundsätzlich relativ eingängig und modern produziert.

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Re: Das Feuchtbiotop 2.0

Beitragvon Teichfrosch » Dienstag 27. September 2011, 13:24

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Wolfmother - Wolfmother
(2006)

Bin mir nicht sicher ob ich das noch vorstellen muss, aber ein paar Worte sag ich trotzdem: Australische Retro-Rocker, die mit ihrem Debüt als die Hoffnung der Rock, die Erlöser eines stagnierenden Genres und DER Tip überhaupt gefeiert wurden. Tolle Liveband übrigens, zumindest in der alten Besetzung, denn mitlerweile haben der Bassist und auch der Drummer die Band verlassen - bleibt immerhin die charakteristische Stimme. Das hier vorliegende Album ist von vorne bis hinten voll mit Hits, der kommerzielle Erfolg war mMn absolut gerechtfertigt. Ein wirklich tolles Werk.

Joker And The Thief - eine der Singles des Albums, im Original-Musicvideo dazu hampeln die Mitglieder von "Jackass" durchs Bild. Überflüssig zu erwähnen dass sie dabei permanent Blödsinn machen.

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Re: Das Feuchtbiotop 2.0

Beitragvon Teichfrosch » Dienstag 27. September 2011, 13:35

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The Dear Hunter - Act III - Of Life And Death (2009)

Die habe ich ja bereits einmal im Forum vorgestellt gehabt, aber scheinbar war die Begeisterung nicht bei allen so ausgeprägt wie bei mir :grins: Momentan eine meiner Lieblingsbands, und das trotz des mMn eher durchwachsenen aktuellen Werkes, welches in meinen Augen nichtmal ansatzweise an so tolle Alben wie das hier vorliegene 09er "Act III" heranreicht. THE DEAR HUNTER (Kein Schreibfehler!) bewegen sich im Progressiven Rock, angereichert mit deutlichen Anleihen im Post-Hardcore und Alternative, abwechslungsreich, humorvoll, melancholisch, neckisch und einfach unterhaltsam. Das Album, wie der Name schon erahnen lässt, ist teil einer großen Konzeptreihe, aus der bisher "Act I - The Lake South, The River North" und "Act II - The Meaning Of, And All Things Regarding Ms. Leading" erschienen sind, beides ebenfalls überaus empfehlenswerte Alben mit großer Abwechslung und enormen Unterhaltungsfaktor.

Eigentlich wollte ich ja die Band in den "50+ Regionen" hier vorstellen, aber nachdem ich die Platzierung gekippt habe stelle ich sie einfach direkt vor ;)

He Said He Had A Story - man achte besonders auf den gleichzeitig tragischen wie komischen Text. Schon die alten Griechen wussten um den komödiantischen Wert der Tragikkomödie.

Go Get Your Gun - Mit Banjo :grins:

In Cauda Venenum - hier kommt der Post-Hardcore Anteil viel deutlicher zum Vorschein.
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Re: Das Feuchtbiotop 2.0

Beitragvon Teichfrosch » Dienstag 27. September 2011, 13:42

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Burzum - Det Som Engang Var (1993)

Erklärt sich von selbst. Für wen es sich nicht von selbst erklärt, der schickt am besten eine PM an unseren hochgeschätzten Freizeitnorweger Rüdiger und nimmt sich besser den nächsten Nachmittag für eine Blackmetal-Geschichtsstunde frei. Grundlegend schwarz, episch, mystisch und erhaben. Gleichzeitig eines meiner ersten Blackmetal-Alben, und daher besonders wichtig für mich: damals konnte ich noch sehr, sehr gut das Gefühl nachvollziehen, welches Rüdiger im aktuellen Review zu ISVIND - "Inter Lever" beschrieben hat.

Key To The Gate - eines von zwei Stücken des Albums, welche einen englischen Namen haben.
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Re: Das Feuchtbiotop 2.0

Beitragvon Jesus » Dienstag 27. September 2011, 13:43

Aah, es wird wohlig kalt und frostig.
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Re: Das Feuchtbiotop 2.0

Beitragvon Teichfrosch » Dienstag 27. September 2011, 13:57

Jesus hat geschrieben:Aah, es wird wohlig kalt und frostig.


Aber nur ganz kurz. Warum? Siehe unten.

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The Reign of Kindo - This Is What Happens (2010)

Okay, wer hat ernsthaft geglaubt dass ich darum herum komme meine absolute Lieblingsband hier nochmal vorzustellen? Eben. Das 2010er Album dieser Amis markiert eine feine, aber hörbare musikalische Weiterentwicklung im Schaffen der Band. Man könnte sagen dass das Album "reifer" ist, kompositorisch verspielter und in vielerlei Hinsicht progressiver, während der Vorgänger noch mehr auf vergleichsweise direkt eingängige Hitgranaten setzt. Geblieben ist das bisher unerreichte Gespür der Band für genau den richtigen kompositorischen Mix aus verspielt und eingängig, das unglaubliche Timing, der absolut überragende Sänger, die behutsame und gefühlvolle Instrumentenfraktion... ein vertonter Traum. Für mich ganz zweifelsohne das mit weitem Abstand beste Album 2010, und daher habe ich es natürlich NICHT in den Jahrespoll genommen da jedes andere Album neben dieser Glanztat billig und profan wirkt.

City Lights And Traffic Sounds - Sally wurde damit schon bewichtelt, ich habe ihn schon in der "30 Days Song Challenge" verwurstet und vermutlich von allen Tracks der Band am häufigsten überhaupt gehört. Fängt melancholisch an, wird beschwingt und fröhlich nur um wieder ins tief melancholische zu kippen, einfach phantastisch. Grandiose Lyrics, eine mit nicht Worten beschreibbare Gesangsleistung... Naja, einfach einer meiner Lieblingstracks.

Nightingale Eines der Stücke welches man auch auf dem Vorgänger hätte finden können, betrachtet man den grundsätzlichen Aufbau.

Bullets In The Air - ein typisches Stück für den reiferen Sound der Band, insgesamt verspielter und komplexer als das, was meist noch auf dem Vorgänger gespielt wurde.
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Re: Das Feuchtbiotop 2.0

Beitragvon Peter Kubaschk » Dienstag 27. September 2011, 14:16

Teichfrosch hat geschrieben:So, leider habe ich z.Z. wenig Zeit, aber hier möchte ich trotzdem weitermachen. Dafür gibts nur kurze Überblickstexte zu den einzelnen Bands, ich hoffe mir wird verziehen x) Dafür gibts jetzt einen großen Schwung an Zeuch, Rückmeldung würde mich wie immer freuen.

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Kaura - That Which Defines Us (2010)

Toller Underground Tip für Fans von RISHLOO, modernen Progressive Bands aus Australien (KARNIVOOL, BUTTERFLY EFFECT, DEAD LETTER CIRCUS und Konsorten) oder Bands wie BOIL. Natürlich, so wie die genannten Bands auch, sehr stark von TOOL beeinflusst. Grundsätzlich relativ eingängig und modern produziert.

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Gefällt mir wenig überraschend gut, auch wenn mir bisher (ich höre gerade 'Apathy') ein bisschen das eigenständige Element, das RISHLOO (mittlerweile) & alle Australier haben. Steht aber auf der Kaufliste.
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