101 minus 74 Meisterwerke

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Re: 101 minus 74 Meisterwerke

Beitragvon Peter Kubaschk » Montag 16. August 2010, 08:36

so viel gibt es da ja nicht. Nur die "Showbiz", die kenne ich aber nur streckenweise. Ist aber auch gut, hat mit 'Unintended' aber auch eine Kitsch-Ballade.
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Re: 101 minus 74 Meisterwerke

Beitragvon 123_7 » Montag 16. August 2010, 10:39

Puh, Muse. Die sind in meinem Freundeskreis der heißeste Renner, aber so wirklich begeistern konnten die mich nicht. Für ihren Anspruch waren sie mir nicht artsy genug, wie es ähnlich gelagerte Bands wie Dredg oder Oceansize (oder gar Mars Volta, aber die sind außer Konkurrenz, haha) sind. Ich habe auch nie die Begeisterung für 'Knight Of Cydonia' verstanden. Das ist schon alles gut gemacht, aber dieses Stilgemisch aus Anspruch, Massentauglichkeit, ein Haufen Queen und Sirenengeheul geht für mich nur bedingt auf.
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Re: 101 minus 74 Meisterwerke

Beitragvon Eike » Montag 16. August 2010, 14:42

Bring's auf den Punkt: Stadionprog! :-D
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Re: 101 minus 74 Meisterwerke

Beitragvon Havoc » Montag 16. August 2010, 21:30

Eike hat geschrieben:Bring's auf den Punkt: Stadionprog! :-D


Ich dachte immer die wären nur Stadion..! ;-)
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Re: 101 minus 74 Meisterwerke

Beitragvon Mr. Know-It-All » Montag 16. August 2010, 23:58

Eike hat geschrieben:"Origin Of Symmetry" liegt mir mehr als "Absolution". Daher würde mich ja der noch frühere Kram mal interessieren.


"Showbiz" ist ein Album, dass man ein paar Mal hören muss um gefallen daran zu finden. Wer Muse aber sowieso ganz gern hört, sollte damit nicht zu arge Probleme haben; dennoch ist das Album noch etwas 'kantiger', aber gleichzeitig auch ruhiger, als die Nachfolger (wobei das mit dem "ruhig" auch so eine Sache ist, teilweise sind die Songs ganz schön rau). Im Gegensatz zu "BHAR" z.B. findet man keine Elemente, die an Metal erinnern könnten, es wird viel mit Klavier gearbeitet (was ja auch auf "BHAR" weniger der Fall ist). Das ganze Album hat eine etwas traurige und melancholische Grundstimmung, leicht mit Wut gepaart und die Texte sind recht schwierig zu deuten (wie aber auch auf späteren Alben noch). Im Vergleich zu den letzten Alben ist auch eher weniger 'Massentauglichkeit' gegeben; die Titel wirken beim ersten Durchgang teilweise unharmonisch und nicht so richtig fassbar und entfalten erst nach mehrmaligem Hören ihre volle Schönheit. Eben keine Pop-Musik mit ihren 08/15-Harmonien. Eher Max Reger als J.S. Bach.

Ich hoffe, ich konnte ein wenig weiterhelfen. Ansonsten einfach mal bei Youtube reinhören.

Muscle Museum
Uno
Escape
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Re: 101 minus 74 Meisterwerke

Beitragvon Eike » Dienstag 17. August 2010, 00:43

Interessant! "Showbiz" ist damit in die engere Auswahlliste für potentielle Käufe aufgenommen. Andere Bands steigern sich von Album zu Album, MUSE scheint lieber dem Abstieg zu frönen. Spaßig: Matthew Bellamy erinnert im "Muscle Museum"-Clip an Chr. Bale als Patrick Bateman. :-) Den Song finde ich auch besonders gut: Hysterisch, leicht überdreht, etwas schräg, nie zu glatt.
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Re: 101 minus 74 Meisterwerke

Beitragvon Mr. Know-It-All » Montag 6. September 2010, 00:53

24. Fozzy - Chasing the Grail
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Stil: Heavy Metal, Hard Rock
VÖ: 2010
Bild


Das einzige Album, das ich besitze, von der Band um Wrestling-Star Chris Jericho, der auch fast alle Texte (inzwischen) selbst schreibt.

Ein sehr tolles Album, das für mich von Anfang an nach Ozzy klang. Sowohl der Gesang, aber auch Melodien und Stilelemente in manchen Songs. Aber keine Angst, das ganze klingt nicht irgendwie abgekupfert oder so, auch wenn der Sound nicht von ungefähr kommt: Die Band nannte sich zu Beginn "Fozzy Osbourne". Das Album ist eher in den Bereich des Hard Rock einzuordnen, auch wenn wenige Songs etwas metallischer klingen; mich verwundert immer wieder die stilistische Bandbreite des Albums, ich denke da z.B. an das thrashige "Pray for Blood". Im Ganzen ist die Musik durchweg sehr kraftvoll und bei manchen Songs kann man kaum still sitzen und fängt fast automatisch an zu bangen ("Let the Madness begin"). Ein weiteres Highlight ist das dreckige, stampfende "God pounds his Nails" (Ich kann schon wieder nicht stillsitzen) mit dem grandiosen Solo von Jeff Waters. Beschlossen wird das Ganze mit dem fast 14-minütigen "Wormwood", das sehr proggy daherkommt und den perfekten Ablschluss einer unterhaltsamen (wenn auch evetuell leicht mainstream-igen) Platte darstellt.


Anspieltipps:

Pray for Blood
Let the Madness begin
God pounds his Nails
Wormwood
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Re: 101 minus 74 Meisterwerke

Beitragvon Peter Kubaschk » Montag 6. September 2010, 07:10

die fand ich durchgehend gut, aber ein Song, der mich richtig umhaut, war nicht dabei.
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Re: 101 minus 74 Meisterwerke

Beitragvon frankjaeger » Montag 6. September 2010, 08:19

Dito. Immerhin viel besser als das Debüt.
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Re: 101 minus 74 Meisterwerke

Beitragvon Mr. Know-It-All » Montag 6. September 2010, 23:24

23. Mogwai - The Hawk is howling
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Stil: Post Rock, Instrumental
VÖ: 2008
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Das einzige Album der Band, das ich besitze. Habe ich mir 2008 komplett auf gut Glück gekauft; ich hatte mal einen einzigen Song von Mogwai gehört, den ich sehr klasse fand (ich habe keine Ahnung mehr, welcher Bild) und hatte so den Namen der Band im Kopf behalten. Ich bin dann zufällig auf das Album gestoßen, erinnerte mich an den Song, fand das Coverart super und der Preis war auch angemessen: gekauft. Ich glaube, ich habe nie wieder eine CD gekauft, bei der ich so wenig eine Ahnung hatte, was ich mir da eigentlich gerade zulege. Gut, dass ich's gemacht habe. :)

Das Album beginnt recht ruhig (was es auch die meiste Zeit bleibt), aber schon der zweite Song "Batcat" zeigt schon recht deutlich, dass es auch anders geht: Mit ordentlich Schwung vorwärts, geiles Drumming und Gitarren die ein Soundgerüst aufbauen, wie es stabiler kaum sein könnte. Nach 2:45 denkt man, der Song könnte zuende sein, aber falsch gedacht, erst die hälfte der Zeit ist rum und es geht nochmal wieder geil weiter. "Daphne and the Brain" spiegelt dann die ruhigere Seite des Albums wieder; erinnert mehr an den Post Rock, den ich sonst gewohnt bin (scheiß Schubladen). Als dritten Song möchte ich noch auf "The Sun smells too loud" hinweisen, da er mein absoluter Liebling auf der Scheibe ist und sich auch etwas vom Rest abhebt. Das macht fast gute Laune, nette Gitarren- und Synth-Melodien, wenn auch immer noch arg simpel gehalten. Super Atmosphäre.

Aber das Album geht auch nicht immer, sondern am besten in ruhigen, nachdenklichen Stunden. Nicht mal eben zwischen Kaffee und Weg zur Arbeit. Live bestimmt auch geil, aber die Ehre habe ich leider noch nicht gehabt.


Batcat (Unbedingt auch auf den Videoclip achten! Eine perfekte Umsetzung der Musik.)
Daphne and the Brain
The Sun smells too loud
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