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Brot und Spiele für den Powermetal.de-User: große Projekte der Community und umfassende Forenspiele finden hier ihren Platz
von Feamorn » Donnerstag 9. Februar 2023, 11:26
Pillamyd hat geschrieben:Ich lese da eher einen allgemeinen natürlichen Abbau an Interesse raus. Was ich schade finde, weil der Anteil an Songs immer das Risiko beinhaltet, dass er halt irgendwann raus ist. Deswegen, so mehr vielfalt, desto weniger 4,5,6-fach Nennungen.
Das Problem ist, zumindest bei mir, eindeutig nicht, wenn eigene rausfliegen. Wobei bestimmt auch reinspielt, dass ich teilweise schon das Problem habe, dass so ab dem VF häufiger mal nur noch sehr wenig dabei ist, was mich richtig begeistert. In der aktuellen Runde sieht es noch recht gut aus, aber ich würde jetzt mal überschlagen, dass mir hier auch deutlich über die Hälfte im Grunde "egal" ist. Das steigert das Engagement in den späteren Runden eben auch nicht unbedingt. Aus dem One Man Army Finale habe ich noch genau einen Song im Ohr, meinen eigenen. Oo (Nicht falsch verstehen, das ist natürlich völlig okay, dass da mein Geschmack nicht bis zum Ende abgebildet wird, ist nur als Erklärung für schwindende Bindung gedacht, hoffe, das ist nachvollziehbar. Vielleicht weichen da die Geschmäcker auch teils etwas stark ab. Bin ja mittlerweile auch so weit, mir gewisse Genres fast schon komplett zu sparen, bei der Nominierung.) Und ich für meinen Teil entdecke auch nach einem halben Jahr in einem Song noch etwas neues bzw. anderes. Ist natürlich nicht bei jedem Song der Fall. Aber es kommt zumindest bei mir definitiv vor.
Da ticke ich wohl anders. Mir fällt mir halt spontan gerade kein Song ein, bei dem ich meinen Ersteindruck noch deutlich verändert hätte. Also wenn ein Song nicht von vornherein "irgendwas" hat, was mich zieht, dann kommt das auch nicht mehr (bei denen, die was haben, finde ich natürlich noch neue Aspekte im weiteren Hören). Aber ich kann mich auch nicht so viel mit dem Spiel beschäftigen, wie ich eigentlich gerne würde. Letzteres wird sich aber bei mir auch tendenziell eher noch verschärfen, als verbessern, wenn ich mal nicht mehr zu 100% im Homeoffice sitze, was hoffentlich bald ist, und hoffentlich wieder mehr außerhalb mache, wenn es wärmer wird. Aber wir haben ja auch noch deinen Vorschlag weitergesponnen. Was sagst du denn dazu?
Wäre für mich auch i.O. Bezüglich des generellen Modus/Teilnahme/Zeitrahmen, mein Vorschlag wäre da in Zukunft einfach hart zu sein. Also, keine Ahnung, jede Woche eine neue Gruppe posten und wenn alle gepostet sind noch eine Woche dran hängen und dann alle zusammen zu machen. Dann hat man für die letzte Gruppe halt nur eine Woche, aber für den Rest eben doch deutlich mehr Zeit, und wie die aktuelle Runde zeigt, sorgt der "Druck" ja durchaus dafür, dass mehr Teilnehmer schnell posten. Wenn dann einer mal nicht rechtzeitig rein kommt, ist das halt so, wird mir selbst durchaus auch mal passieren können. Aber ganz ehrlich, mMn lieber so, als wenn die Laune komplett absäuft, weil am Ende drei Wochen ohne irgendeine Weiterentwicklung vergehen.
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Feamorn
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von Feamorn » Donnerstag 9. Februar 2023, 11:27
PS: Sorry Susanne, hatte noch keine Gelegenheit, deinen Link anzuschauen.
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von Pillamyd » Donnerstag 9. Februar 2023, 12:11
Lieber Fea, das hat sich vorher für mich etwas anders gelesen. Deswegen meine Entschuldigung wenn ich dir da irgendwas unterstellt haben sollte. Aber allgemein verstehe ich es trotzdem nicht. Das ist doch nun einmal das Spiel, oder nicht? Es ist doch von vorneherein klar, das man jeden Song höchstens 5 Mal hören muss, wenn es denn weiterkommt. Das macht es ja so spannend. Manchmal dauert ein Song ja auch so lange bis man ihn irgendwie erfasst hat. Eindeutiger Mehrwert bei mir. Ansonsten gibt die Regel halt auch vor, dass man Songs rausschmeißen kann. Vielleicht denke ich da zu pragmatisch, aber ja... Und das sehe ich immer noch unabhängig von der Länge des Spiels. Feamorn hat geschrieben:Wäre für mich auch i.O.
Das finde ich toll, weil ich deinen Vorschlag echt für toll empfinde und mich das auch sehr interessieren würde. Es fehlen halt noch einige Stimmen die das bestätigen oder eben nicht. Genauso wie bei meinem Vorschlag. Aber ich denke den Kern haben wir ja herausgearbeitet. Feamorn hat geschrieben:Bezüglich des generellen Modus/Teilnahme/Zeitrahmen, mein Vorschlag wäre da in Zukunft einfach hart zu sein. Also, keine Ahnung, jede Woche eine neue Gruppe posten und wenn alle gepostet sind noch eine Woche dran hängen und dann alle zusammen zu machen. Dann hat man für die letzte Gruppe halt nur eine Woche, aber für den Rest eben doch deutlich mehr Zeit, und wie die aktuelle Runde zeigt, sorgt der "Druck" ja durchaus dafür, dass mehr Teilnehmer schnell posten. Wenn dann einer mal nicht rechtzeitig rein kommt, ist das halt so, wird mir selbst durchaus auch mal passieren können. Aber ganz ehrlich, mMn lieber so, als wenn die Laune komplett absäuft, weil am Ende drei Wochen ohne irgendeine Weiterentwicklung vergehen.
Ich persönlich sehe halt den Fehler darin, dass wenn man alle Gruppen nacheinander mit einem Abstand von einer Woche eröffnet und die anderen Gruppen offenlässt, dass manche wieder sehr weit sein werden und andere nicht. Die Diskussion wird faserig, mühselig. Für manche aktuell für manche wieder vier Wochen her, dass man zu bestimmten Songs einfach nichts mehr schreiben kann, bevor dieser nicht weiter ist. Alles andere sehe ich genauso!
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von Holger Andrae » Donnerstag 9. Februar 2023, 15:54
Grundsätzlich finde ich Feas Vorschlag auch spannend, habe aber noch ein leichtes Verständnisproblem. Wenn ich jetzt lese, dass man auch zwei unterschiedliche AC/DC Songs nehmen könnte. Das wäre nun eine Band die als Paradebeispiel für eine Band, die sich genau gar nicht verändert hat. Wenn es danach gehen würde, könnte ich ja von den meisten Bands eine Ballade und einen heftigeren Songs auswählen, was ja wohl nicht zum Thema passen würde. Dann sehe ich da doch eher Voivod, Opeth, Holocaust, Tank, Def Leppard, Savatage etc.
Vielleicht habe ich das aber auch falsch verstanden.
Zum zügigeren Ablauf grundsätzlich: Ich kann auch gleich alle Gruppen online stellen und ein Enddatum für die jeweilige Runde angeben. Im konkreten Fall "Dekaden" zum Beispiel je einen Monat Pro Dekade.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Pillamyd » Donnerstag 9. Februar 2023, 16:07
Holger Andrae hat geschrieben:Grundsätzlich finde ich Feas Vorschlag auch spannend, habe aber noch ein leichtes Verständnisproblem. Wenn ich jetzt lese, dass man auch zwei unterschiedliche AC/DC Songs nehmen könnte. Das wäre nun eine Band die als Paradebeispiel für eine Band, die sich genau gar nicht verändert hat. Wenn es danach gehen würde, könnte ich ja von den meisten Bands eine Ballade und einen heftigeren Songs auswählen, was ja wohl nicht zum Thema passen würde. Dann sehe ich da doch eher Voivod, Opeth, Holocaust, Tank, Def Leppard, Savatage etc.
Na ja, das war von mir zumindest mal so interpretiert, dass wenn Forianer ein Problem haben, zwei unterschiedliche Songs zu finden, dann auch der Sound, schnell/langsam, ausgeprägter im Blues ausgeprägter im Hard Rock gelten könnte. Und ich finde sehr wohl, dass AC/DC, sich zwar nicht verändert haben, aber ihren Pegel doch auch mal hin und hergeschoben haben. Den Hard Rock den man auf "Powerage" findet, unterscheidet sich schon zu einem sehr bluesigen Album wie "Stiff Upper Lip" Ist ein anderes Thema aber auch da kann man dann sagen, lässt man weg, wenn die Distanz dazu nicht als allzu groß empfunden wird. Ist ja auch immer noch dann zum Teil Empfindungssache. Auch könnte man als Regel aufstellen, dass Balladen nur bei (Halb)balladen gelten und nicht eines heftigeren Songs gegenübergestellt werden darf. Wie auch immer... Ich finde die Diskussion hier gerade sehr erfrischend. Danke dafür! 
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von Feamorn » Donnerstag 9. Februar 2023, 16:40
Also mein Gedanken waren wohl auch eher bei Holger. Hatte AC/DC irgendwie auch gar nicht wahrgenommen...  Vielleicht mal zur Illustration, woher meine Idee kam: Ich war unterwegs, und hatte erst das hier von Therion auf den Ohren https://www.youtube.com/watch?v=b26sHT2q4yE und 40 Minuten später dann das hier https://www.youtube.com/watch?v=QFD7YIk_9dw, selbe Band.  Daraufhin kam mir dann als nächstes Vintersorg in den Sinn, https://www.youtube.com/watch?v=w8HA2jRroiI mit Kontrast, nur vier Jahre später aber so, https://www.youtube.com/watch?v=IzZhWM7iArI , wobei die heute wieder eher beim Anfang sind. Andere Kandidaten die mir spontan kamen waren eben Opeth, Enslaved, In Flames, vielleicht Kreators Gothic-Phase etc. pp. und dann hab ich's hier auch schon rausposaunt, ohne weitere Untersuchung des Themas. 
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von Pillamyd » Donnerstag 9. Februar 2023, 17:20
Feamorn hat geschrieben:Also mein Gedanken waren wohl auch eher bei Holger. Hatte AC/DC irgendwie auch gar nicht wahrgenommen...
Hä? Jetzt versteh ich nur Bahnhof. Ich hab doch nur die Gedanken von Peter damals weitergesponnen und fand das für mich halt schon plausibel und auch für vertretbar:? Vielleicht ist die Herangehensweise etwas zu verkopft? Ich weiß es nicht. Ich verstehe das schon, nicht aber wenn es rein an der Definition liegen sollte. Keine Ahnung. Natürlich sind deine Ideen und deine Musikbeispiele der Kern dieser Idee. Und ich hab von Anfang an verstanden was du meinst. Aber nehmen wir doch mal den für Black Metal typischen Sound früherer "Satyricon" Scheiben und dann den der "Rebel Extravaganza". Dann ist das immer noch ein purer Hassbratzen an Black Metal, hat aber innerhalb des Satyricon Universum nur noch wenig mit den alten Kram zu tun. Viele hätten da wahrscheinlich den Black N Roll der Band als Beispiel genannt. Aber hier ist es nicht so offensichtlich, wie bei "Mother North" oder sonstiges. Und trotzdem ist das signifikant anders, meiner Meinung nach.
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von Martin van der Laan » Donnerstag 9. Februar 2023, 17:34
Feamorn hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:Ich mache das hier in erster Linie, weil ich neue Songs kennenlernen möchte und ich auf Interaktionen hier stehe. Da ist mir persönlich die Länge des einzelnen Turniers eher egal. Aber das mag man auch anders sehen.
Ja, aber genau das ist ja mein Problem. Die erste Runde ist immer super, da hab ich, neben der Songauswahl, am meisten Spaß dran. Aber nach der ersten Runde habe ich ja die neuen Songs gehört, habe zu allen was geschrieben. Im weiteren Verlauf werden die Interaktionen in der Regel kontinuierlich weniger (das meinte ich damit, dass man immer weniger sagen kann) und der Neu-Faktor fällt auch weg.
Das kann ich bestätigen. Die ersten Runde ist immer die Spannendste, lauter neues Zeugx!  Dann bringt man die jeweils übrig Gebliebenen noch x-mal in eine andere Reihenfolge, je nachdem wie sie gerade zusammen gelost werden. Aber der Kick der 1. Runde ich weg. Mir ist ja am Ende auch ziemlich egal, wer nun so ein Spiel gewinnt... Schlussfolgerung: Mehr verschiedene Spiele mit weniger Teilnehmern würde die Spannung und den Reiz für mich erhöhen.
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von Martin van der Laan » Donnerstag 9. Februar 2023, 17:49
Das mit den Veränderungen ist für mich auch schwer zu fassen. Gut, es gibt ein paar Extrembeispiele, wo die krasse Veränderung mit zum künstlerischen Konzept gehört. Aber ansonsten verändert bzw. entwickelt sich ja jede Band, die über ein paar Dekaden dabei, auf die eine oder andere Weise kontinuierlich... Das wäre dann so ein "Frühphase vs. Spätphase"-Ding. Vielleicht hab ich's überlesen, aber wie soll dann die Nominierung/Wertung ablaufen? Ich nominere immer Song-Paare und wir bekommen dann z.B. zehn Songpaare in einer Gruppe angeboten. Oder spielen "Alte gegen Alte" und "Neue gegen Neue".
Am liebsten würde ich tatsächlich was mit unbekanntem Zeug machen... Demo-Songs, B-Seite, Bonustracks... sowas in der Art. Ich sehe ja ein, dass das Wühlen im tiefsten Underground nicht jedermanns und jederfraus Sache ist. Aber Band-Standard und Sachen, die auch im Radio manchmal laufen, finde ich persönlich nicht so interessant.
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von Feamorn » Donnerstag 9. Februar 2023, 17:58
Deshalb meinte ich ja damals, das war eine fixe Idee. Ich denke, bei der Einschätzung bleibe ich auch. Ich dachte erst, Peters Modifikation würde die Probleme beheben, aber je mehr ich darüber nachdenke, desto eher denke ich, dass man entweder nicht definieren kann, was "genug" Veränderung für eine Nominierung wäre, oder man ist so allgemein, dass fast alles nominieren könnte. Ich bin nämlich gerade schon so weit gewesen, dass ich dachte, dass eigentlich auch Opeth keine Nominierung rechtfertigen, und Vintersorg ja auch gar nicht sooo weit auseinender liegen und.. ach ja. Wie gesagt, imho nicht auflösbar, ohne schwammig und/oder super generell zu werden.
Zu unbekanntem Zeug: da bin ich halt tatsächlich oft raus. Es muss schon irgendwas sein, was ich mit meinem "Breiten-Geschmack" machen kann. Ich hab nicht ein Genre, in dem wirklich "in die Tiefe" bin, dafür gefällt mir zu viel, und vor allem zu vieles nicht. Da sind durchaus immer mal wieder "unbekannte" Sachen bei, aber eben kein Fundus, aus dem ich irgendwelche sehr speziellen Vorgaben irgendwie bedienen könnte. Ich glaube zehn Demo-Songs wärend bei mir tatsächlich schon schwierig. Genau wie B-Seiten, Bonustracks könnten klappen, aber die wären halt oft auch wieder von "großen" Acts.
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Feamorn
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