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von Raphael Paebst » Donnerstag 26. November 2015, 17:42
Jhonny hat geschrieben:Martin van der Laan hat geschrieben:Wenn man Jhonnys rezente Hör- und Kommentiergewohnheiten so betrachtet, kommt bei Song Nummer 4 z.B. LUNAR SHADOW in Frage. Stilistisch würd's passen, ich kenne die Band aber nicht gut genug, um den Song zu erkennen an den zitierten Lyrics.
Absolut richtig - LUNAR SHADOW mit "Triumphator". Ich finde die Debüt-EP der Jungs absolut großartig!
Ja, ist sie auch, vor allem das Bandfoto. 
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von Jhonny » Donnerstag 26. November 2015, 17:57
Ach ja, braucht es Tips zu Song 2?
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von frankjaeger » Donnerstag 26. November 2015, 19:27
Ich glaube, die brauchen auch Tipps zu Song 1. Aber ich mache heute Abend mal weiter, vielleicht kommen ja noch mehr Tipps, wenn hier mehr passiert.
Stand bisher: 1. ? 2. ? 3. Hell Patröl - Front Row Speedbanging Madness 4. Lunar Shadow - Triumphator
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von frankjaeger » Donnerstag 26. November 2015, 21:50
Okay, zweites Drittel:
5. Oh Gott, was für ein Sound. Okay, ist thrashig mit Gitarren wie Rasierapparate. Kenne ich sonst so schrecklich nur von Black Metal. Der Sänger erklärt jemanden, weswegen er ihn nicht mag. Der Refrain ist seltsam, später folgt noch ein genauso merkwürdiges Break zu einem etwas unspektakulären Solo, und auch nachher darf nochmal gebreakt werden. Mischung aus Overkill, Testament und ja, was? EVIL DEAD? Oder so. Aber aus dem tiefen Untergrund. Erste Zeile ist „I hate the way you look at me“. Das Ganze klingt etwas zerfahren. Ist zwar ganz ordentlich, aber bislang der Song, der mich am wenigsten mitnimmt.
6. Klingt bekannt, das Riff kenne ich irgendwie, oder es ist gut nachgemacht. Der Sound ist auch nicht besonders, klingt alt, und die junge Dame, die da loslegt, klingt ein bisschen Lynda Thompson von SACRILEGE. Das Lied ist ziemlich cool. Roh, aber nicht zu wild, Midtempo, später noch ein ruhiger, bedrohlicher Teil. Die Gitarren wenig verzerrt und langsame Triolen, die Dame dominiert deutlich, singt aber recht undeutlich. Textlich geht es um irgendwelche Engel. Irgendwie so „satan calls come to me, Angel mine, speak to me“. Lang ist es auch. Das Endsolo ist stark noisig.
7. Unverzerrte, orientalisch klingende Gitarre,dann geht es mit oh-ho-hooo los. Der Chor klingt sehr, ähm, roh. Kraftvoller Männergesang, der aber auch eher mit Enthusiasmus als Technik überzeugt. Klingt lyrisch ziemlich true. Aber singen kann da echt keiner, auch wenn der Sänger sich in allen Lagen bemüht. Das ist so schief, dass es mir schwerfällt, etwas Gutes zu finden. Ich weiß es nicht mehr genau, aber so krumm dudelte damals auch HELVETETS PORT durchs Unterholz, glaube ich. Das hier ist aber auf episch angelegt. Das ist ziemlich grausam. Das Lied könnte „From Here To There“ heißen, und „in the land where sirens reign“ und „Brother of the King“ kommt auch noch vor. „Oh, und Osiris, ich glaube das Ding heißt „Osiris“ oder „Osiris reigns“. Bitte nenne mir jemand die Band und warne mich davor. Jhonny, das geht ja gar nicht...
8. Speed und gleich in die Vollen, fetter Bass und ein dominantes Riff. Aah, das kenne ich! Der Sänger shoutet, es ist alles sehr true. Zum Raten ein paar Textfetzen: “Run, Fight, Fight for your right!” Und danach noch ein schönes “Fuck The Bastards”. Das Album habe ich besprochen, Jhonny. Ziemlich true und gradlinig nach vorne. Zufällig erinnere ich mich daran noch, obwohl ich den Songtitel nicht parat habe. Ich lösche alte Sachen immer wieder, wenn ich sie dann nicht gleich kaufe, kann es mal in Vergessenheit geraten. Die hier weiß ich aber noch. Ist schön geworden, das Album, wenn auch originell völlig anders geht.
9. Huch, mal etwas ganz anderes. Atmosphärische Geräusche, dann ein bisschen Klimpergitarre, das Wald hornt, der Bass brummelt und Schlagzeug drüber mit Hintergrundgesang und dann „yeah yeah yeaaaah, aber auch im Background. Ah, jetzt geht es los. Midtempo-Rock mit dicker Hose, mit Rockröhre, der oft nuschelt und über doch recht markante Keyboards singt. Das kommt mir bekannt vor. Cooler Song eigentlich, mit einem zwar häufig wiederholten Refrain, aber nicht schlecht. Nachher singen sie dauernd „Beautiful Day“, das könnte der Titel sein. Die Keyboards sind markant-klebrig und sehr dominant. Gegen Ende wird wieder das Anfangsgesäusel aufgenommen. Klingt wie eine skandinavische Kapelle, auf deren Namen ich grad nicht komme. Es liegt mir auf der Zunge, aber will nicht raus. Ist ganz bekannt und ich meine, ich habe etwas von denen, aber ich bin zu faul, nachzusehen. Hilft mir jemand bitte?
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von Holger Andrae » Donnerstag 26. November 2015, 22:28
frankjaeger hat geschrieben:7. Unverzerrte, orientalisch klingende Gitarre,dann geht es mit oh-ho-hooo los. Der Chor klingt sehr, ähm, roh. Kraftvoller Männergesang, der aber auch eher mit Enthusiasmus als Technik überzeugt. Klingt lyrisch ziemlich true. Aber singen kann da echt keiner, auch wenn der Sänger sich in allen Lagen bemüht. Das ist so schief, dass es mir schwerfällt, etwas Gutes zu finden. Ich weiß es nicht mehr genau, aber so krumm dudelte damals auch HELVETETS PORT durchs Unterholz, glaube ich. Das hier ist aber auf episch angelegt. Das ist ziemlich grausam. Das Lied könnte „From Here To There“ heißen, und „in the land where sirens reign“ und „Brother of the King“ kommt auch noch vor. „Oh, und Osiris, ich glaube das Ding heißt „Osiris“ oder „Osiris reigns“. Bitte nenne mir jemand die Band und warne mich davor. Jhonny, das geht ja gar nicht...

Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von frankjaeger » Freitag 27. November 2015, 00:13
WTF ist das?
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von Holger Andrae » Freitag 27. November 2015, 00:15
Dazu werde ich demnächst mal ein sehr positives Review schreiben. Macht Laune, die Scheibe.
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von Jhonny » Freitag 27. November 2015, 08:32
Holger Andrae hat geschrieben:Dazu werde ich demnächst mal ein sehr positives Review schreiben. Macht Laune, die Scheibe. Eine deutsche Band mit ihrer Debüt-Scheibe. Das Artwork ist potthässlich, aber es gibt viele starke Songs auf dem Album. Dass "Osiris Reigns" nicht jedermanns Sache ist, kann ich aber verstehen - mir gefällt die Nummer. Hinweis zu Band eins - female fronted Hard Rock / Kauz Metal mit Album Nummer 3, ist durchaus ein kleinerer "Hype" im Underground und wurde auch hier im Forum schon mal gefeiert. Der Song ist der Opener des neuen Albums.
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von Jhonny » Freitag 27. November 2015, 08:34
frankjaeger hat geschrieben:2. Klingt anfangs härter – aber nicht total heftig. Wieder steigen die Gitarren mit Melodie ein zu Glockenschlägen, dann wird es auch ein Midtempo-Rocker mit hohem, aber nicht kreischendem Gesang. Er singt etwas von “the price you pay for your sins is death” und dann den Titel, der wohl so etwas wie ‘Downtown a kill‘ heißt, mit Backgroundchor und am Ende nochmal mit KInderchor. Kenne ich nicht, ist aber gut. Der Titel wird zu oft wiederholt, aber
Eigentlich eine US Metal One Hit Wonder Band, die 2014 aber tatsächlich ihr Full Length Debüt Scheibchen auf den Markt geworfen haben - wie einige andere auch habe ich es am KIT gekauft. Der Abschlusssong bedient sich der Kinderchöre. Kennen hier sicher einige wie Rüdiger oder Siebi.
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von Jhonny » Freitag 27. November 2015, 08:39
Zwei Tipps gebe ich noch, dann später mehr... frankjaeger hat geschrieben:5. Oh Gott, was für ein Sound. Okay, ist thrashig mit Gitarren wie Rasierapparate. Kenne ich sonst so schrecklich nur von Black Metal. Der Sänger erklärt jemanden, weswegen er ihn nicht mag. Der Refrain ist seltsam, später folgt noch ein genauso merkwürdiges Break zu einem etwas unspektakulären Solo, und auch nachher darf nochmal gebreakt werden. Mischung aus Overkill, Testament und ja, was? EVIL DEAD? Oder so. Aber aus dem tiefen Untergrund. Erste Zeile ist „I hate the way you look at me“. Das Ganze klingt etwas zerfahren. Ist zwar ganz ordentlich, aber bislang der Song, der mich am wenigsten mitnimmt.
Eine 2015er BAY AREA Thrash Veröffentlichung, die ziemlich unterging, weil die Truppe nicht bei Nuclear Blast, Metal Blade und Co. gesignt ist. Der Schlagzeuger gehört zu den bekanntesten Metal-Drummern. frankjaeger hat geschrieben:8. Speed und gleich in die Vollen, fetter Bass und ein dominantes Riff. Aah, das kenne ich! Der Sänger shoutet, es ist alles sehr true. Zum Raten ein paar Textfetzen: “Run, Fight, Fight for your right!” Und danach noch ein schönes “Fuck The Bastards”. Das Album habe ich besprochen, Jhonny. Ziemlich true und gradlinig nach vorne. Zufällig erinnere ich mich daran noch, obwohl ich den Songtitel nicht parat habe. Ich lösche alte Sachen immer wieder, wenn ich sie dann nicht gleich kaufe, kann es mal in Vergessenheit geraten. Die hier weiß ich aber noch. Ist schön geworden, das Album, wenn auch originell völlig anders geht.
Martin Loga, Southern Man, Erasmus und Hugin waren live dabei in Dittigheim, es handelte sich um eine der starken deutschen Bands - mit ihrem aktuellen Album, das eher durchschnittliche Kritiken einheimsen konnte. Klar, spektakulär geht ganz anders, aber wenn man diesen melodischen Speed mit der entsprechenden Härte gewürzt und ohne Keyboards / Tralala mag, dann ist das wirklich gut gemacht.
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