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von Teichfrosch » Samstag 1. Januar 2011, 20:05
Fearmon hat geschrieben:Ausgerechnet Sonata Arctica?
Die kommen halt noch aus meiner Phase, in der ich mit dem Metal erst wieder angefangen habe (sofern man meine KORN/SLIPKNOT etc. Phase vorher als "Metalphase" bezeichnen darf), also ungefähr 2004/2005. Insofern ist da ganz viel Jugendliebe dabei wenn ich die Tracks höre, würde ich es jetzt erst kennenlernen würde mich das warscheinlich selbst aus den armen einer vollbusigen Schönheit verjagen :> Nunja, jedenfalls kann ich damit meine Affinität zu der Band erklären und ebenfalls, wieso ich vergleichbare Bands nicht mag - die haben einfach nicht den Jugendbonus. HAMMERFALL hab ich mit Heart On Fire kennengelernt, und das find ich immernoch so furchtbar ... und die alten Sachen hören sich irgendwie genauso an... nene, blos nicht  Martin van der Laan hat geschrieben:Hört Euch mal BEYOND TWILIGHT an, das könnte dem einen oder anderen gefallen, auch von der Lieber-Nicht-Power-Metal-Fraktion.
Hab ich ja bereits getan, s.o.: Teichfrosch hat geschrieben:Hmm, gefällt mir irgendwie... Nicht so wirklich mein bisheriger musikalischer Bereich, aber in den Sound könnte ich mich glaube ich reinhören.
Nur der Vollständigkeit halber x)
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Teichfrosch
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von Martin van der Laan » Samstag 1. Januar 2011, 20:12
Ich habe mir die Begrifflichkeiten ja nicht ausgedacht, ich folge nur dem allgemeinen Sprachgebrauch, damit man versteht, wovon ich rede. Power Metal in der ursprünglichen Definition ist alte SAVATAGE, METAL CHURCH und VICIOUS RUMORS etc.; Heavy Metal also, der das leicht Pomadige und Hüftsteife der Vorväter abgelegt und deshalb mehr POWER hatte. Wenn man diesem Sound dann die Eier wieder nimmt und ein wenig Honig drüber schmiert, klingt es zwar anders als der Old-School-Gourmet es liebt, ist aber trotzdem immer noch dasselbe im Kern. Aber ein wenig irreführend ist es schon, wenn man METAL CHURCH und HAMMERFALL (oder eben BEYOND TWILIGHT) in ein und dieselbe Kategorie steckt. Zeigt aber eher, dass Kategorien doof sind, als sonst irgendwas. Ich bin mir eigentlich auch sicher, dass manche Kompositionen von Bands wie MASTERPLAN zum Beispiel oder NOCTURNAL RITES ziemlich nach altem Power Metal klingen würden, wenn man die Hochglanz-Produktion abzieht und dafür ein paar klangliche Ecken und Kanten sowie ne Frische Straßenstaub hinzufügt.
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von firestarter » Samstag 1. Januar 2011, 20:23
Yep, der 80er PM aus USA ist das, was ich als Power Metal kennen gelernt habe. Wir haben damals sogar eher "US Metal" als "Power Metal" dazu gesagt. Was sich dann irgendwann aus HELLOWEEN und Konsorten (die wir damals definitiv NICHT unter PM geführt haben) entwickelt hat, mag zwar die gleichen Wurzeln haben, hat für mich aber nur wenig mit US Metal gemein. In Holland gezüchtete Wasser-Tomaten haben ja auch nur bedingt mit dem Ursprungsgemüse zu tun.
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von Martin van der Laan » Samstag 1. Januar 2011, 20:27
Hey, Vorsicht mit verächtlichen Statements über Holland,ja!!! 
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von firestarter » Samstag 1. Januar 2011, 20:38
Höhö, Anspielung angekommen... 
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von Martin van der Laan » Samstag 1. Januar 2011, 21:15
Platz 74: PANTERA - A Vulgar Display Of Power Mit der Wucht einer Dampframme hat mich dieses Monster von einem Album getroffen, als es 1992 erschien. Wie so viele andere hatte ich mich zwei Jahre zuvor in die "Cowboys From Hell" und in so großartige Songs wie 'Psycho Holiday' und natürlich 'Cemetary Gates' verliebt. Für die dramatisch gewachsene Gemeinde der PANTERA-Anhänger war "A Vulgar Display Of Power" ein Schock. Ein beträchtlicher Teil zeigte sich entsetzt, warf PANTERA Ausverkauf und Sprung auf den gerade richtig ins Rollen gekommenen Groove-Metal-Zug vor. Doch diese Betrachtung war und ist extrem oberflächlich. Denn die Substanz der Songs ist über soundtechnische Fragen erhaben. Ich gehöre natürlich zu der Fraktion, die die atemberaubende Entwicklung der Band vom mittelmäßigen Hair-Metal-Act (Schaut Euch mal Anselmo mit Katja Ebstein-Frisur an - zum Totlachen!) zur Klang gewordenen brennenden Kanonenkugel sehr bewunderten. Mag sein, dass "Cowboys From Hell" die zwei, drei absolut herausragenden Hits hat. "A Vulgar Display Of Power" aber ist ein Album aus einem Guss, ein megafettes Killer-Brett. Die gnadenlos harte Produktion und der zum mörderischen Wutbrocken mutierte Anselmo runden das Bild vortrefflich ab. Legendäre Platte!! WalkFucking hostileRiseA New Level
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von Martin van der Laan » Samstag 1. Januar 2011, 21:28
Platz 73: FATES WARNING - Awaken The Guardian Zu diesem Album ist ja schon andernorts so manches geschrieben worden. Für mich ist es schlicht und ergreifend ein ganz besonders schönes und elegantes Metal-Album. Ich bin Spätzünder in Sachen FATES WARNING gewesen, die erste Scheibe, die ich kannte, war "Perfect Symmetry", die ich mir 1989 blind kaufte, weil damals irgendwie alle Leute in meinem Umfeld, denen ich guten Geschmack zutraute, FATES WARNING toll fanden. Und es war Liebe auf den ersten Blick zwischen mir und der Perfekten Symmetrie. Danach habe ich mir das Frühwerk von FATES WARNING Stück für Stück erschlossen, immer schön von hinten nach vorne. Das Album, das mich insgesamt am innigsten berührt hat bis heute, ist eben "Awaken The Guardian". Wenn mir scheinbar unbelehrbare Freude immer noch erzählen wollten, dass Heavy Metal doch aber irgendwie total prollig und primitiv sei, habe ich denen "Awaken The Guardian" vorgespielt. Die Allermeisten waren tief beeindruckt. Wundervolle Musik, eine wundervolle, überaus kreative Band, deren Schaffensperiode ich allesamt sehr liebe. The SorceressGuardianGiant's LoreExodus
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von salisbury » Samstag 1. Januar 2011, 22:02
Soso, mir Gschrammel vorwerfen und selber "Die Schlümpfe"-Metal hören, tststs...
Realer Name: Thomas Becker
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von Martin van der Laan » Samstag 1. Januar 2011, 22:10
Platz 72:WALTARI - So Fine! Und hier kommt das Kontrastprogramm zu PANTERA und FATES WARNING. Als ich zum ersten Mal den Titelsong dieses Albums aus dem Jahre 1994 hörte, dachte ich: "Typisch Finnen, völlig bescheuert!" Aber schnell kam hinzu: "Vielleicht bescheuert, aber auch megagenial!" Ich liebe die positive Energie dieser Scheibe, die Mischung aus musikalischen Feinheiten und großer Kunst auf der einen und bekloppten Ideen und schrillem Irrsinn auf der anderen Seite. Jedes WALTARI-Album ist ein Universum für sich, keines mit einem anderen wirklich vergleichbar. WALTARTI wildern in allen Gehegen und stellen locker Techno neben Folk und Death Metal. Das machen sie mit so viel Stil und Instinktsicherheit, dass aus dem vermeindlichen Chaos am Ende etwas so Großartiges wie "So Fine!" entstehen kann. Ich jedenfalls lieben diesen Sound, YEAH!!! So fine!Piggy In The MiddleMad BoyRhythm Is A Cancer@Sally: Was hast Du gegen die Schlümpfe, die sind doch voll trve!! 
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von NorthernGuy » Samstag 1. Januar 2011, 22:11
Eindeutig "Schlumpf-Geschrammel" 
ATTENTION YOUNGER GENERATION! Behold REAL music played by fingers, brains and bodies... Enjoy, enhance and carry the torch onward!
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