Jhonny hat geschrieben:Klaus hat geschrieben:Dank deines Kettenhundes namens Jhonny...
Rüdiger hat halt den besten Musikgeschmack im Forum
Zumindest den besten Musikgeschmack hier in meinem Arbeitszimmer.

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PMDECS Extremist Edition - DiskussionsthreadRe: PMDECS Extremist Edition - Diskussionsthread
Zumindest den besten Musikgeschmack hier in meinem Arbeitszimmer. ![]() alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: PMDECS Extremist Edition - Diskussionsthread
Ich ändere "Kettenhund" um in "...".
Re: PMDECS Extremist Edition - Diskussionsthread
Bin gestern ausm Urlaub gekommen und nun gehts weiter mit Schlagzeugaufnahmen. Gibst du mir bis Freitag? Hoffe, es bis dann einrichten zu können. Meine Sammlung: http://www.musik-sammler.de/sammlung/jakobeh
Re: PMDECS Extremist Edition - DiskussionsthreadÖhm, ich glaube, dass es schon zu spät ist.
Du musst dich jetzt auf die Semifinals konzentrieren. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: PMDECS Extremist Edition - DiskussionsthreadAuch gut^^
Meine Sammlung: http://www.musik-sammler.de/sammlung/jakobeh
Re: PMDECS Extremist Edition - DiskussionsthreadZum Semifinale 1:
'Nausea' hat sich, glaube ich, ziemlich gemausert bei mir, den Song fand ich anfangs zwar ganz gut, aber irgendwie unbesonders, inzwischen läuft der mir echt gut rein. Und das epische Element von 'The Sword Of Orion' überzeugt mich nun auch viel stärker als nach den ersten zwei, drei Hördurchläufen in der Vorrunde. Knapp war der Schlagabtausch um Platz III: Vor DEATH als stilprägender und starker Band habe ich zwar wirklichen Respekt, doch irgendwie kann ich derzeit auf den stumpfen aber dafür eingängigeren UNLEASHED-Sound anscheinend besser einsteigen; mit etwas schlechtem Gewissen lag 'The One Insane' im ersten Durchlauf daher noch knapp vor 'Zombie Ritual', bis im zweiten und entscheidenden Durchlauf dann doch noch die Urtödler das Rennen machten. Mit einem anderen Song hätten die Nordamerikaner den Skandinaviern die Hosen aber noch schneller und lockerer ausgezogen! Ich habe nicht mehr den vollen Überblick auf meine Gruppen-Wertungen aus der ersten Runde dieses Matches. Jedoch ist mein unüberprüfter Eindruck der, dass einige Songs sich erst nach und nach in mein Gehör und meine Hirnrinde fräsen. Steter Tropfen und so... Fairerweise muss ich auch anmerken, dass sich sogar mein Eindruck von 'Funeral Fog' mittlerweile etwas bessern konnte. Dennoch mag ich den Knödler am Mikro bei TORMENTOR tausendmal lieber. Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: PMDECS Extremist Edition - DiskussionsthreadIm Übrigen hoffe ich, dass die Aktion hier nicht mit der Kommandorute im Schnellverfahren durchgepeitscht wird, sondern dass ich eine weitere Woche Zeit haben werde, die zweite Semifinalgruppe zu ranken. Auch hoffe ich auf weitere Teilnehmer, die ich in der Zwischenzeit einfinden, die beiden Gruppen mitzuranken. Auf rege Beteiligung!
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: PMDECS Extremist Edition - DiskussionsthreadZum Semifinale 2:
Ganz klar für mich in Führung dieser Gruppe geht eine Quadriga alter Schule: Hm, MERCILESS kannte ich vor dieser Aktion überhaupt nicht, dabei ist die Band schon seit dem Jahr meiner ersten Versetzung aktiv - ich muss wohl zur Nachschulung. Denn zumindest 'Unbound' gefällt mir mittlerweile außerordentlich gut. Nach meiner leider in der Vorrunde bereits rausgewählten Top 3 ist dies der meines Erachtens beste Song dieses Wettbewerbs! Und damit will ich mich jetzt nicht bloß aus meiner Unwissenheit rausreden... Ich gestehe desweiteren: "Symbolic" nenne ich nicht mein eigen. Aber Chuck und Co. muss man doch mögen! Joah, schon, deswegen rangiert '1,000 Eyes' für mich ja auch auf Platz zwei dieser Gruppe. Doch wie beim nun folgenden letzten Treppchenplatz dieser Gruppe favorisiere ich auch von DEATH andere Stücke. Aber egal, weiter im Text: 'Circle Of The Tyrants' ist ein Grower, auch wenn es sich dabei nach wie vor nicht gerade um meinen liebsten Song der alpinen Frostkelten handelt. Aber dieses markante Geriffe, die knurrige Ausnahmestimme, die kalte, echoverhangene Modernebelatmosphäre einer jeden Produktion aus dem Hause Tom G. Warrior, das kompromisslos Monolithische, die brachiale Rasanz und natürlich der perfekte Refrainersatz "Ugh!" lassen bei mir Fuß- und Nackenmuskulatur nur höchst selten ungezuckt. Bämm! Auch SARCÓFAGO macht hier alles richtig: Knallhart, räudig, horrormäßig abgrundstrudelnd gniedelnd, trocken lungenhustend, atemlos rasant mit Aus-der-Spur-flücht-Furcht, dabei aber immer hart am Wind und streng nach vorne orientiert - so mag ich meinen Speed-Thrash-mit-just-einem-Hauch-von-Crust-Anflug: Geil, geiler, gajohhhhhl! ATHEIST liegt wirklich nur ganz knapp vor dem nächsten Track; und das liegt wohl ein ganzes Stück weit daran, dass ich nie nur mit dem Bauch, sondern irgendwie immer auch mit dem Kopf horche: Will sagen, das Stück spricht mein "Verdammmich, was war DAS! denn eben??! "-Organ an, denn flinker Freakjazz trifft betonharten Todesmörtelgroove, weit atmende Flächen fallen sogleich wieder in beklemmend bodenlose Finsternis. Das hat was. Auch wenn der Sänger mich zwar an Chuck erinnert, dabei jedoch meist nicht so ganz mithalten kann. DISMEMBER hätte ich vom Namen her jetzt nicht unbedingt für eine Band gehalten, die mich überzeugen könnte; doch 'Dreaming In Red' kann mich einnehmen: Da sind klassische Heavy-Metal-Leads, da ist ein perseverativer, doch angenehm locker aus der Hüfte schwingender Grundrhythmus, da sind schnurrig bratende Rhythmusgitarrenläufe, da ist eine angenehm raspelig-kehlige, doch stets gut wahrnehmbare Gesangsstimme mit der nötigen Prise Gefühl trotz aller Wucht und Härte im Organ, da ist dieses ungestüm-wilde Element, das hinaus will und doch mit unweigerlicher Strenge in ein Songkorsett geschnürt wird, das ihm erst das letzte Quentchen Spannung abpresst, wo sonst das reine Chaos regieren würde. Das ist zwar anstrengende Musik, aber eben auch verflucht fesselnde! Per aspera ad astra, oder so... Hiernach verläuft denn auch meine Grenze zu den (mich) nicht mehr ganz so überzeugenden Songs. Das Stück von CARNAGE klingt von der Produktion her für mich ziemlich schwarz, während ich die songwriterische Soundästhetik eher als tot empfinde, und da der Dreschflegel dabei trotz aller Extreme immer noch recht locker sitzt, hat es auch dieses gewisse Oldschoolflair, das mir solche Genrezwischenraumbereiter erst richtig eingängig macht; dennoch knurlt, zerrt, kratzt und schwurbelt mir das noch etwas zuuu grobgekörnt, rauhbeinig und trocken durch's Gebälk, da fehlt die letzte Prise Wahnwitz, um mich vollends zu überzeugen. AT THE GATES wäre mir auf Albumlänge womöglich dann doch zu modern, soundwandig überlaut zugeknallt und stumpf-morbide groove-deathig. So wie hier einzeln zwischendurch kann ich mir einen derart schwartigen Kracher, der zum Glück schnell auf den Punkt kommt, schon eher geben - trotz der völlig miesen (Über-)Produktion. POSSESSED kenne ich auch deutlich tighter: Bei diesem Song hier herrscht doch über lange Strecken arge Monotonie, die irgendwann zulasten des Gefühls geht; siehe auch der obige CELTIC FROST-Song... wobei ich die Schweizer dabei noch spannender, markanter finde - obwohl die Amis hier im Finale nochmal tüchtig aufdrehen: Ein Song lebt eben nicht nur vom (wenn auch spritzigen) Schlusspunkt. Dennoch kann ich bei dieser sympathischen Band (ich bin halt auch VENOM-geprägt) das stoische Gebolze im überlangen Vorlauf eher verknutsen als anderswo. Beim Letztplazierten störte mich irgendwie das schunkelige Grundgerüst; die Soli kommen gut, aber irgendwie klingt für mich diese typische UNLEASHED-Formel inzwischen etwas ausgelutscht, um das mal ganz böse zu sagen; auch wenn das auf halbwegs hohem Groove-Niveau gejammert ist. Insgesamt stelle ich fest: Im Extremmetalbereich mag ich über den Daumen gepeilt solche Stücke am ehesten, die zwar noch Spuren majestätisch-doomigen Heavy Metals enthalten, ansonsten aber unberechenbar und nicht klar definierbar auf dem stilistischen Dreispitz Thrash/Death/Black-Metal balancieren gehen, also sehr gerne der alten Schule verhaftet sind, dabei aber eine kleine Prise räudigen Experimentalwitz mitbringen. Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: PMDECS Extremist Edition - DiskussionsthreadWitzig, dass Jesus das offenbar genauso hört. ![]() Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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