Die optische Langrille des Weisen: Bardauks Top 100

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Re: Die optische Langrille des Weisen: Bardauks Top 100

Beitragvon Eike » Samstag 8. Januar 2011, 03:11

Leute, das hier ist Julians Top100-Liste! Wer da was anderes erwartet als Thunfischpizza mit extradick Nutella drauf, oder blutige Steaks an Tofugeschnetzeltem, oder Morphium mit Red Bull, oder Lavendeltee mit Speed, der ist ganz einfach schief gewickelt. Chaos regiert hier.
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Re: Die optische Langrille des Weisen: Bardauks Top 100

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 8. Januar 2011, 03:25

Jhonny hat geschrieben:Wizard finde ich für europäische Verhältnisse auch recht gut.

Was ist denn das für eine Aussage? Du meinst, wenn man sich nur mit Judas Priest, Iron Maiden und Mercyful Fate messen muss, dann tut man sich leichter als mit Manowar, Metal Church und Jag Panzer?
^.-
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Re: Die optische Langrille des Weisen: Bardauks Top 100

Beitragvon firestarter » Samstag 8. Januar 2011, 03:36

Er meint bestimmt mitteleuropäisch oder kontinentaleuropäisch.
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Re: Die optische Langrille des Weisen: Bardauks Top 100

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 8. Januar 2011, 03:41

Selbst da mag er Helloween, Running Wild, Accept, Avantasia, Blind Guardian usw... Deshalb verstehe ich die Aussage tatsächlich nicht so recht.
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Re: Die optische Langrille des Weisen: Bardauks Top 100

Beitragvon firestarter » Samstag 8. Januar 2011, 03:48

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Deshalb verstehe ich die Aussage tatsächlich nicht so recht.


Geht mir bei Jhonnys Aussagen öfters so. :grins:
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Re: Die optische Langrille des Weisen: Bardauks Top 100

Beitragvon Jhonny » Samstag 8. Januar 2011, 09:44

firestarter hat geschrieben:
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Deshalb verstehe ich die Aussage tatsächlich nicht so recht.


Geht mir bei Jhonnys Aussagen öfters so. :grins:


:grins:
Nicht jede Aussage muss logisch oder gar verständlich sein.


Natürlich mag ich haufenweise europäische Bands - und ebenso zähle ich Großbritannien beim Metal irgendwie nicht zu Europa, da die britische Szene so stark und eigenständig, ähem, war :)


Und beim traditionellen Metal hat der US-Markt eben eine überragend starke Szene, denn Savatage, Manilla Road, Manowar, Jag Panzer, Armored Saint, Sanctuary - das sind wirklich Bands, die ich stärker finde als vieles, vieles aus Europa.

Eine eher kleine US-Band gefällt mir oft klar besser als der absolut größte Teil der Euro-Bands.

Trotzdem liebe ich natürlich Mercyful Fate, King Diamond, Helloween, Accept, Blind Guardian, Running Wild oder Grave Digger.

Nur, im Bereich der Mittelgroßen bis kleinen Bands, wie Wizard, finde ich oft mittlere bis kleine US-Bands spannender. Wie Overlorde, Jacobs Dream oder Destiny's End.
Funktioniert jetzt meine Argumentation?
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Re: Die optische Langrille des Weisen: Bardauks Top 100

Beitragvon Holger Andrae » Samstag 8. Januar 2011, 10:03

Der europäische Underground bietet auf dem traditionellen Sektor halt eine komplett anderer Schlagseite bereit als der US amerikanische. Hier brodelt es in Südeuropa und man hat gern mal mit jammernden Sängern zu kämpfen, aber spannend ist das allemal auch.

Ich glaube das viel größere Problem für europäische Bands, ist die fehlende Lobby, denn sowohl die Presse, wie auch die Undergroundler schielen immer noch viel lieber nach Übersee. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele unentdeckte Perlen aus Europa völlig unbeachtet in ihren Übungsräumen schmachten, Demos an Magazine versenden und nicht gehört werden, weil der Absender eben nicht USA ist.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Die optische Langrille des Weisen: Bardauks Top 100

Beitragvon Julian Rohrer » Samstag 8. Januar 2011, 10:56

Holg, ich erwarte dennoch Aufklärung der komischen Aussage, die hier in der Luft hängt.
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Re: Die optische Langrille des Weisen: Bardauks Top 100

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 8. Januar 2011, 13:24

Holger Andrae hat geschrieben:Ich glaube das viel größere Problem für europäische Bands, ist die fehlende Lobby, denn sowohl die Presse, wie auch die Undergroundler schielen immer noch viel lieber nach Übersee. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele unentdeckte Perlen aus Europa völlig unbeachtet in ihren Übungsräumen schmachten, Demos an Magazine versenden und nicht gehört werden, weil der Absender eben nicht USA ist.

Das sollte man echt mal testen. Der Band eine Legende verpassen und die Demos aus den USA verschicken lassen. Nicht so offensichtlich wie bei der Dexter Ward Band natürlich.

Wobei es die Kehrseite der Medaille ja auch gibt. In Doomkreisen wird man bei Schweden und inzwischen sogar bei Südeuropa viel schneller hellhörig als bei USA. Und im Black Metal wurden amerikanische Bands lange Zeit überhaupt nicht ernst genommen.
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Re: Die optische Langrille des Weisen: Bardauks Top 100

Beitragvon Jhonny » Samstag 8. Januar 2011, 14:47

Es lässt sich halt nicht leugnen, dass gewisse Stile auch eigene Kerngebiete haben.
Sogar innerhalb eines Landes gibt es ja regionale Zentren - den Ruhr-Pott verbindet man mit Thrash, Hamburg mit Helloween und Ablegern usw.

International ist das ja nicht anders (Maryland = Doom, Bay Area = Thrash...)

Klar gibts dann auch geile Helloween-Klone weitab von Hamburg und hervorragende Thrash-Bands aus Europa, aber eine gewisse Vorreiterrolle geht ja meist an eine regionale Szene - oder, wie beim Norwegischen Black Metal oder der NWoBHM auch an eine nationale Szene.

Da guckt man dann aus Gewohnheit zuerst hin - weil man eben weiß, dass da schon viel Qualität herkam.
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