Das Feuchtbiotop 2.0

Brot und Spiele für den Powermetal.de-User: große Projekte der Community und umfassende Forenspiele finden hier ihren Platz

Re: Das Feuchtbiotop 2.0

Beitragvon Teichfrosch » Mittwoch 17. August 2011, 21:43

Mehr Musik um Leute in den Thread zu locken:

Bild

Sparta - Threes (2006)

Wir alle kennen ja THE MARS VOLTA; die sind mitlerweile so etwas wie das Aushängeschild des schwurbeligen, durchgedrehten Post-Hardcore und damit zurecht auch im ersten Feuchtbiotop sowie manch anderen Toplisten gewürdigt. Keine Angst (bzw macht euch keine Hoffnung): diese Band hier hat nur insofern etwas mit MARS VOLTA zu tun als sie 1. auch irgendwo im Post-Hardcore beheimatet sind und 2. die andere Hälfte der Band darstellen welche sich trennte und aus der dann eben MARS VOLTA und SPARTA entstanden, und zwar AT THE DRIVE-IN. Soviel zum Blabla, nun kommen wir zu des Pudels Kern: SPARTA spielen furchtbar eingängigen und melodischen Indie/Progrock mit mauerblümchenhaften Anleihen im Post-Hardcore, soll heißen dass diese eher gering sind. Etwas mehr Wumms als die übliche Indieband haben die Jungs allerdings schon, aber böse wirds nie. Es bleibt dauerhaft ein wenig schräg und vorallem schön. Und zwar so schön dass die VISIONS das Album zum Album des Jahres 2006 machte, woher ich das gute Stück dann auch kenne. Furchtbar catchy das ganze.

Taking Back Control - Musikvideo

Erase It Again - und noch ein Musikvideo.

The Most Vicious Crime
Benutzeravatar
Teichfrosch
Metalhead
 
Beiträge: 3170
Registriert: Montag 17. Mai 2010, 00:18

Re: Das Feuchtbiotop 2.0

Beitragvon Eike » Mittwoch 17. August 2011, 22:54

Taugt die Visions insgesamt noch?
Früher - also so vor zwölf bis fuffzehn Jahren - war die jedenfalls ziemlich gut, hat hierzulande TOOL bekannter gemacht und so.
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Benutzeravatar
Eike
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 24503
Registriert: Montag 1. März 2010, 16:30

Re: Das Feuchtbiotop 2.0

Beitragvon Teichfrosch » Donnerstag 18. August 2011, 00:29

Kann ich dir nicht sagen, ich musste zu dieser Zeit auf einem Flughafen rumsitzen und habe sie mir aus purer Langeweile (und weil ich Depp mein Buch zuhause vergessen hatte) gekauft. Und dann eben das Album ;) Insofern hat sichs also durchaus gelohnt für mich.
Benutzeravatar
Teichfrosch
Metalhead
 
Beiträge: 3170
Registriert: Montag 17. Mai 2010, 00:18

Re: Das Feuchtbiotop 2.0

Beitragvon Eike » Donnerstag 18. August 2011, 00:33

Verstehe. Für mich auch nur in solchen Fällen mal Bahnlektüre, was aber kaum noch vorkommt.
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Benutzeravatar
Eike
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 24503
Registriert: Montag 1. März 2010, 16:30

Re: Das Feuchtbiotop 2.0

Beitragvon Teichfrosch » Montag 22. August 2011, 15:21

So, raus mit euch allen: es folgen 3 Hardcore und Metalcore Alben die euch das fürchten lehren!

Bild

Escapado - Montgomery Mundtot (2010)

Deutschsprachiger Hardcore/Screamo mit wuchtigen Gitarren und cleveren Texten. Muss man mehr wissen? Spricht für sich selbst.

Petenwell

"Du willst mich scheitern sehn - bis du irgendwann verstehst dass es hier nicht um scheitern geht"
Benutzeravatar
Teichfrosch
Metalhead
 
Beiträge: 3170
Registriert: Montag 17. Mai 2010, 00:18

Re: Das Feuchtbiotop 2.0

Beitragvon Teichfrosch » Montag 22. August 2011, 15:26

Bild

Underoath - Define The Great Line (2006)

Metalcore wie ihn alle hier so richtig hassen. Genreklassiker. Mehr kann man da wirklich nicht sagen.

Writing On The Walls - klassikert nur so vor sich hin.
Benutzeravatar
Teichfrosch
Metalhead
 
Beiträge: 3170
Registriert: Montag 17. Mai 2010, 00:18

Re: Das Feuchtbiotop 2.0

Beitragvon Teichfrosch » Montag 22. August 2011, 15:32

Bild

As I Lay Dying - An Ocean Between Us (2007)

_DIE_ Metalcoreband mit dem Album was ihre Abkehr vom traditionellen Sound darstellt, deutlich mehr Melodeath und flüssigeres Songwriting. Absolut ergreifend und mit "The Powerless Rise" 2010 würdig fortgesetzt und entwickelt.

The Sound Of Truth - noch heute mache ich mir bei der Stelle ab ~0:25 fast ins Höschen, so ergreifend und mitreißend ist das komponiert, produziert und gespielt.
Benutzeravatar
Teichfrosch
Metalhead
 
Beiträge: 3170
Registriert: Montag 17. Mai 2010, 00:18

Re: Das Feuchtbiotop 2.0

Beitragvon Falkner » Montag 22. August 2011, 15:49

Underoath ist schlimm, Escapado und As I Lay Dying noch erträglich.
The four most over-rated things in life are champagne, lobster, anal sex and picnics.
- Christopher Hitchens
Benutzeravatar
Falkner
Weichspülmetaller
 
Beiträge: 1232
Registriert: Samstag 15. Mai 2010, 17:11

Re: Das Feuchtbiotop 2.0

Beitragvon Teichfrosch » Montag 22. August 2011, 15:52

Falkner hat geschrieben:Underoath ist schlimm


:grins:

Escapado und As I Lay Dying noch erträglich


Hm, besser als erwartet ...
Benutzeravatar
Teichfrosch
Metalhead
 
Beiträge: 3170
Registriert: Montag 17. Mai 2010, 00:18

Re: Das Feuchtbiotop 2.0

Beitragvon Falkner » Montag 22. August 2011, 15:53

Wirklich schocken könntest du mich nur mit Schlager oder asiatischem Pop. Vielleicht kommt da ja noch was. :grins:
The four most over-rated things in life are champagne, lobster, anal sex and picnics.
- Christopher Hitchens
Benutzeravatar
Falkner
Weichspülmetaller
 
Beiträge: 1232
Registriert: Samstag 15. Mai 2010, 17:11

VorherigeNächste

Zurück zu Musica et Circenses

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast