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von Pillamyd » Sonntag 21. April 2024, 11:09
Kenneth Thiessen hat geschrieben:Pillamyd #1 SEVEN SISTERS - Turning Of The Tide
Der Name tauchte hier im Forum ein paar mal auf, weswegen der mir geläufig ist. Unter klassischem Heavy Metal hatte ich die Band auch vermutet und das bestätigt sich hier. Tolle Twin-Gitarren, Melancholie und tolle Melodieführungen in der Strophe und ein cooler Refrain. Der Bass zockt im Hintergrund auch ein paar starke Linien. Das gefällt mir auf Anhieb sehr, sehr gut. Allzu viel Platz in meiner Playlist hat klassischer Heavy Metal in letzter Zeit nicht gehabt, weswegen ich da vorsichtig bin, hier zu versprechen, dass ich mir das Album auf jeden Fall anhören werden, aber das klingt doch sehr vielversprechend und macht mich neugierig.
Ich war von diesem zweiten Album sehr begeistert. Auch live war das ziemlich cool. Wie ich aber in letzter Zeit immer wieder feststelle, konnte mich die Band, wie bei vielen anderen, das nächste Werk dann nicht mehr ganz so mitreißen. Die Jahre 2018/2019 bleiben aber in sehr guter Erinnerung.
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von Pillamyd » Sonntag 21. April 2024, 11:11
Kenneth Thiessen hat geschrieben:Pillamyd #2 IRON MAIDEN - Age Of Innocence
Es ist schon etwas her, dass ich die "Dance Of Death" zuletzt gehört habe. 'Age Of Innocence' war für mich nie ein Song, der so wirklich herausgestochen ist, obwohl das Ding schon einen ziemlich coolen Refrain hat, wo ich das jetzt gerade so höre. Was ich gerade auch merke: Dieser Art von Melodie- und Pathosoverkill, den Maiden seit spätestens "Brave New World fährt, müsste ich mich mal wieder aussetzen. Starker Song übrigens auch!
Für mich ein Song, der gerne Mal in Vergessenheit gerät. Die "Dance Of Death" ist aber auch stark gewachsen über die Jahre und ziemlich gut gealtert, wie ich finde. Pathosoverkill? Nun gut. Kann man so sehen. Sicherlich. Ich mag diese positive Grundstimmung in dem Song. Hat mir schon den ein oder anderen Arschtritt verpasst.
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von Pillamyd » Sonntag 21. April 2024, 11:13
Kenneth Thiessen hat geschrieben:Pillamyd #3 FORTUNE - Shelter Of The Night
Mit dem Namen Frontiers Records verbinde ich vor allem Melodic Rock und AOR und das scheint sich hier auch zu bewahrheiten. Der Bandname sagt mir nichts, aber das Keyboard hüpft mir direkt entgegen. Dass das Tempo zum Refrain etwas hochgeschraubt wird, ist natürlich cool. Verleiht dem Ganzen richtig Drive. Hat schon was, ist aber eher weniger etwas, das ich mir auf Albumlänge geben würde.
Jupp, die Keyboards haben einen tollen Effekt. Ich war mir nicht ganz sicher, welchen Song ich wählen sollte. Habe das Album tatsächlich länger nicht gehört. Ist übrigens das erste Album der Band seit 1985. Tolles Comeback, wie ich finde.
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von Pillamyd » Sonntag 21. April 2024, 11:14
Kenneth Thiessen hat geschrieben:Pillamyd #4 GOZU - Tom Cruise Control
So klingt also Stoner Metal, zumindest laut Metal Archives. Groovt ordentlich und der Moment, in dem der Song zum Solo so richtig Fahrt aufnimmt, reißt auch mit. Hat etwas lässiges, obwohl's dann doch eher tonnenschwer klingt. Coole Mischung!
Kannte die Band bis vor kurzem nicht. Aber das Ding hat mich völlig überzeugt. Diese frische, diese Ideenumsetzung haben mich völlig überzeugt. Dürfte auch dem ein oder anderen gefallen.
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von Pillamyd » Sonntag 21. April 2024, 11:15
Kenneth Thiessen hat geschrieben:Pillamyd #5 UK SUBS - T.V. Blues Britischer kann Musik, glaube ich, nicht klingen  Simpler Punk, dessen Riffing in doppelter Geschwindigkeit doch schon fast Hardcore-Punk wäre. Gefällt mir eigentlich ganz gut, hat einen grandiosen Groove.
Ich habe das Album noch nicht so lange. Ist auch etwas hart zu bekommen. Geduld hat sich ausgezahlt. Tolles Punk Album, von dem man viel zu wenig liest, wie ich finde.
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von Pillamyd » Sonntag 21. April 2024, 11:20
Kenneth Thiessen hat geschrieben:Pillamyd #6 METALLICA - When A Blind Man Cries
Großartiger Song im Original, der in der Neuinterpretation von METALLICA für mich ein bisschen an Magie einbüßt, da das Klangbild hier etwas steril ist und die Stimme von James etwas zu glatt ist, trotzdem klingt das in dieser Version schon maximal mächtig und fett. Danke aber dafür, dass du den Song hier im Spiel einbringst, da ich bis gerade gar nicht wusste, dass es eine "Hardwired"-Deluxe-Version mit ein paar Covern gibt.
Steril? Gut, mache ich nicht aus. Wenn jemand covern kann, dann die Band. Nicht immer alles gelungen. Aber das meiste trifft meinen Geschmack. Ich lese immer wieder das James Stimem zu glatt und zu perfekt sei. Kann ich absolut nicht nachvollziehen. Wenn ich mir da so manch einen anderen Sänger ansehe, so finde ich, dass der Gesang im Falle Hetfield gut gereift ist und eher an Kraft dazugewonnen hat als abgenommen. Ich finde seine spitzen in diesem Song wunderbar. Habe ich lange rauf und runter gehört. Es gibt von der "Hardwired" drei Versionen. Nur das Album, dann eine drei CD Version in der auch "Lord Of Summer" drauf ist. Wer komplett sein will, muss zu dieser Version greifen. Aber das dürfte den meisten bekannt sein.
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von Pillamyd » Sonntag 21. April 2024, 11:22
Kenneth Thiessen hat geschrieben:Pillamyd #7 BETWEEN THE BURIED AND ME - Voice Of Trespass
Das klingt ja nach Musik aus einem Musical, das mit ein paar Schreihälsen garniert wurde, was insgesamt gar nicht negativ gemeint ist. Auf seine witzige Art kann mir das schon gefallen, ich denke aber mal, dass die Band nicht durchgehend so agiert, falls schon, wäre es natürlich spannend, sich das mal auf Albumlänge anzuhören. Das hat Spielwitz, Ideenreichtum und einen coolen Duktus.
Na ja, ist schon ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Album. Aber genau deswegen mein Liebling. Man rechnet einfach nicht mit so einer Swing Nummer. Das sind tolle Alben, also "Automata I" und "Automata II". Habe ich mir jetzt auch mal wieder rausgelegt. Schon sehr lange nicht mehr gehört.
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von Pillamyd » Sonntag 21. April 2024, 11:24
Kenneth Thiessen hat geschrieben:Pillamyd #8 DREAM THEATER - Panic Attack
Das ist also DT im 21. Jahrhundert. Bis auf den Song vom Debüt, den ich letztens im Jahrzehnte-Spiel gehört habe, kenne ich gar nichts von der Band, wobei ich das irgendwann mal ändern wollte. Wie solche Musik einen faszinieren kann, ist mir schon klar und ich finde sowas auch spannender als vieles, was sonst so im Metal rumläuft. Hätte nicht erwartet, wie orchestral/symphonisch die Musik von DT ist. Erreicht manchmal schon das Kitsch-Level einer Power-Metal-Bands, was aber nicht unbedingt als Beleidigung gemeint ist. Der Song hier hat interessante Gesangslinien und spannende, treibende Rhythmen. Nicht schlecht!
Hui, ich bin verwundert. Die Songs zwischen 8 und 9 wurden nicht zum ägern rausgesucht. Ich weiß, dass du dem Prog nicht so nahestehst. Eines meiner liebsten "Dream Theater" Alben. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich damit ziemlich früh in Berührung gekommen bin. Sonst wird die Meinung nicht immer geteilt, dass das ein grandioses Album ist. Freut mich, wenn es dir ein wenig zusagt.
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von Pillamyd » Sonntag 21. April 2024, 11:29
Kenneth Thiessen hat geschrieben:Pillamyd #9 RUSH - Prime Mover
Der nächste Prog-Vertreter, wobei das hier ja Rock ist und doch recht geradlinig und gefällig klingt. Das lief in den 80ern bestimmt im Radio und ich find den Song sogar ganz gut, auch wenn ich mich bei RUSH nicht wirklich auskenne. Dieser Song strahlt für mich daneben irgendwie Gute Laune und auch Hoffnung aus!
Für ziemlich viele das bevorzugte musikalische Jahrzehnt der Band. Ebenso für mich. Ob das früher im Radio lief, da musst du diejenigen Fragen, die das mitbekommen haben. Die Band hat sich stark verändert, haben viele New Wave und Pop Elemente zugelassen. Weniger progressiv, ist es dadurch nicht. Anders, ja! Aber nicht weniger grandios. Für mich der beste Song auf dem Album. In einem anderen Forum werden gerade die besten Rush Songs gekürt. Der wird sicherlich nicht dabei sein. Aber ich hätte den gewählt, in den Top 10. Ganz sicher. Dieser Bass!
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von Pillamyd » Sonntag 21. April 2024, 11:35
Kenneth Thiessen hat geschrieben:Pillamyd #10 GHOST - Crucified
Zwischendurch fand ich GHOST ganz dufte, "Impera" hatte ich mir auch geholt. Aber irgendwann ging mir das ganze Getue um die Band schon auf die Nerven und auch die Musik hat sich für mich dann doch recht schnell abgenutzt. Die "If You Have Ghost"-EP kannte ich bisher nur vom Namen und habe die Songs nie gehört. Die Band kriegt es aber ziemlich gut hin, auch Cover so klingen zu lassen, als wären es Eigenkompositionen. Das klappt auch hier ganz gut. Mich spricht's nicht großartig an, auch weil diese geflüsterte Stimme in der Strophe mir nicht gefallen will. Naja, der Erfolg gibt ihnen jedoch wohl recht.
Das sehen wir ziemlich gleich. Mit "Impera" haben sie mich ein Stück weit verloren. Alles davor kann ich immer noch abfeiern. Aber die Band hat sich in eine Richtung entwickelt, die mir nicht mehr ganz so zusagt. Seltsam ist, dass ich das am Anfang ziemlich abgefeiert habe es aber kontinuierlich abgenommen hat. Auch diese Band kann covern. Mit das Beste auf dieser EP, wie ich finde. Ich finde es einfach krass, wie sie so einem Song so zu ihrem eigenen machen. Geflüsterte Strophengesänge waren nie so effektvoll, wie hier.
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