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Brot und Spiele für den Powermetal.de-User: große Projekte der Community und umfassende Forenspiele finden hier ihren Platz
von Feamorn » Montag 1. Dezember 2025, 23:41
Peter Kubaschk hat geschrieben:The Kordz habe ich dir vor 15(!) Jahren mal auf einen Wichtelsampler gepackt, da hattes du dazu geschrieben: 06. Es wird melodischer, wieder "richtiger" Gesang, eher langsam bis Midtempo, im Hintergrund Keyboards. Hab ich schon erwähnt, dass ich immernoch begeistert bin? Leider wieder keine Ahnung, aber ich genieße jetzt erstmal den Rest des Song. Da sind übrigens auch einige orientalische Elemente eingeflochten. *applaus* Bisher ist wirklich ein Song besser als der andere!
War allerdings das von mir erwähnte 'Last Call'. Kannst du ja noch mal nachhören und schauen, ob sich dein Geschmack verändert hat oder einfach der falsche Song gewählt wurde.
Huch? Echt? Habe leider keine echte Erinnerung mehr an den Sampler. Wobei ich den noch irgendwo habe (wobei ich damals den Fehler gemacht habe da nicht nachträglich eine Tracklist und Absendername an die verschiedenen CDs aus den Spielen zu schreiben.  ) Wobei mir der Song tatsächlich gaaaaanz vage bekannt vorkommt. Aber keine echte Erinnerung, fürchte ich... Aber ja, "Last Call" geht mir deutlich besser rein. Allerdings würde ich heute vermutlich nicht mehr SO lobend schreiben. Also jetzt nach einmal hören zumindest. Mein Geschmack hat sich allerdings auch ziemlich sicher deutlich geändert. Fremdel mittlerweile z.B. mit vielem Prog, aber auch Rock, den ich damals gern mochte. Wie gesagt, die meisten Songs hier in der Gruppe waren auch nicht doof, aber eben alle an meinem aktuellen Geschmack vorbei. (Dazu allgemein kein guter Tag heute. Aber das hat allenfalls sekundäre Anteile.) Kann mir aber gut vorstellen, dass mit "Last Call" statt "Deeper In" der zweite Platz drin gewesen wäre. Recht sicher sogar.
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Feamorn
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von Rüdiger Stehle » Dienstag 2. Dezember 2025, 00:19
01. DARK QUARTERER - Nostalgia => Seit ihrem famosen ersten KIT-Auftritt anno 2004 sind die alten Italiener aus dem Nichts in die Kategorie der Leiblingsbands vorgestoßen. Sehr spezielle Musik zwischen Prog, Epic und Doom. Verspielt, differenziert, mystisch, exaltiert. Wunderbare Musik und mit Gianni Nepi halt auch ein ganz, ganz eigenwilliger Sänger, und dass ich darauf stehe, ist ja nur kein Geheimnis. Klarer Gruppensieger.
02. MOTÖRHEAD - Dust And Glass => Wer auch immer MOTÖRHEAD jemals als eine jener Bands genannt hat, die stilistisch und kompositorisch limitiert sein sollen, der darf einfach mal dieses bluesige, reduzierte, fast sanftmütig dunkle Stück anhören. Das mag kein ikonisches Stück der Band sein, doch es zeigt ganz eindrucksvoll, wie vielseitig diese Band in jeglicher Hinsicht war.
03. SONATA ARCTICA - Half A Marathon Man => Ich hätte erst nicht gedacht, dass die Finnen doch so weit nach oben klettern, weil mir SONATA ARCTICA bisweilen doch zu hart an der Kitschgrenze und Überfrachtung entlanggleiten, doch das Ding überrascht mich an einigen Stellen; sowohl im reduzierten Einstieg, als auch im härter riffenden zweiten Segment. Die Keyboards sind zwar massig, aber die Grundhärte und die Riffgeleitetheit des Songs bleiben präsent. Cool.
04. SHIHAD - Lead or Follow => Schön heavy, bissle doomiger Alternative, coole Melodylines, eigenwilliger Gesang mit Biss und etwas Sleaze. Schöner Tipp. Hatte die Band bisher allenfalls vom Namen her aufm Schirm, ohne Klangbild im Ohr. Mag ich. Für Leute, die auch GREEN RIVER und L7 mögen sicherlich nicht verkehrt.
05. THE WIDOWBIRDS - Battle Cry => Der Songtitel gehört OMEN. Basta! That said, gefällt mir der Song mit seiner 1960s psychedlischen Aura, dem tollen Gesang, den coolen Backings, und der Overall-Schnuckeligkeit aber dann doch ganz hervorragend.
06. THE KORDZ - Deeper In => Auch hier sehr cooler, alternativ angehauchter Hardrock. Weniger heavy und kratzbürstig als SHIHAD, aber dafür mit einigen sehr feinen Melodiebögen. Macht Spaß.
07. HORISONT - Electrica => Lässig. Old schoolig. Angenehm im Klangbild und mit feinen Gesangshooks und einem tollen Refrain. Fein.
08. CALIGULA'S HORSE - Graves => Peters Lieblinge aus dem alternativ-progressiven Sektor sind ja oftmals nicht meine allererste Wahl, aber das hier hat durchaus Charme. Fängt direkt mit dem etwas unterkühlten, aber dennoch wirklich tollen, sehr dynamischen und differenzierten Klangbild an. Der Gesang passt sehr gut dazu, hat aber einen Hauch mehr Biss und ist weniger "emo", als bei vielen anderen modernen Bands im Alternaprog-Bereich. Doch. Passt. Wird keine ganz große Liebe werden, aber ist schön. Wenn man mal ganz ehrlich ist, als truer Fistraiser, dann ist das in Teilen (also Minus metallischen Faustfaktor) gar nicht so weit weg von Dark Quarterer. So...!
09. HALESTORM - I Miss The Mistery => Lizzy Hale und HALESTORM werden ja gerne mal von Leuten mit Taylor Momsen und THE PRETTY RECKLESS verglichen. Oder die Letzteren mit den Ersteren, wenn man die Chronologie und kommerzielle Hackordnung respektieren mag. Geht mir nicht so ganz ein. Die Ersteren finde ich okay bis cool, die Letzteren sind anno 2024 aus dem Nichts nach ganz vorne in Sachen aktuelle Lieblingsbands gerutscht. Finde HALESTORM irgendwie schon deutlich stadionrockiger bis poppiger und frühlicher, natürlich mit High Octane, und daher auch etwas überproduzierter, wo THE PRETTY RECKLESS weit mehr Finsternis, basische Reduktion des Instrumentariums, sinistre Aura und am Ende - für mich subjektiv - auch die vielseitigere und emotionalere Gesangsperformance liefert. Mag auch daran liegen, dass T.P.R. halt einfach mehr auf meiner Wellenlänge funkt. Nimmt HALESTORM nichts weg. Lizzy ist eine gute Sängerin, hat Power, kann man echt gut anhören. Dieser spezielle Song ist mir aber etwas zu sehr Steamhammer und knallig. Dass HALESTORM am Ende der Gruppe landet, hätte ich nicht gedacht. Beweist, dass es eine Gruppe ist, die viel stärker war, als ich den Namen nach erwartet hätte.
alias Hugin der Rabe. Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
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von Susanne Schaarschmidt » Dienstag 2. Dezember 2025, 22:31
Der MOTÖRHEAD - Titel floss gut durch meine Gehörgänge und darf mit 'Electrica' von HORISONT gerne weiter. Die haben beide auf ihre Art etwas, das mich anspricht. Der HALESTORM - Song passt schon auch...singen kann'se die Frau, mir isses nur fast schon zu mainstreamig. 'Battle Cry' hat die Nase vor 'Deeper In', da ich diesem mehr Wachstumspotenzial einräume. Bei SHIHAD ist der Gesang für mich schwierig - mal zu lahm und die Wechselgesänge berühren mich auch nicht. Bei 'Nostalgia' find ich den Anfang noch gefällig, doch auch hier empfinde ich die Stimme ab ca. 1:45 zu übertrieben...ab ca. 3:20 werde ich dann auch musikalisch nicht mehr abgeholt. 'Graves' ist auf die Länge sicher zu anstrengend für mich in dem Genre. Unter anderem die hohen Töne erschweren einen Genuss. SONATA ARCTICA ist bis 1:20 noch ok, doch dann so ganz ung får nicht mein Geschmack. @Holger&Lenbert: Gruppe 4 hab ich nur versehentlich übersprungen, hol ich noch nach. 
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von Chavo89 » Mittwoch 3. Dezember 2025, 14:35
CALIGULA'S HORSE finde ich deutlich besser als befürchtet. Der Sänger hat Kraft in seiner Stimme und verfällt nur selten in das moderne Prog-Geheule. Der Song ist enorm abwechslungsreich und detailverliebt, vergisst aber nie so ganz die Gitarren, was ich ausgesprochen begrüße. Ich finde auch den Text cool und die Thematik dahinter ansprechend. Ich glaube, ich sollte mir vielleicht mal das ganze Album vorknöpfen. Eine Überraschung! DAKR QUARTERER kann man einfach nur lieben. Die Musik war zu jedem Zeitpunkt völlig einzigartig. 'Nostalgia' gehört für mich eindeutig zu den besten Songs des Jahrzehnts. Take me, carry me home! Nach zwei grandiosen Epen kommt mit HALESTORM dann radiogerechter Pop-Rock, eine ganz schöne Kehrtwende. Finde den Song schon okay, wenngleich er natürlich komplett gar nichts Eigenes anbietet. Den Song gibt's doch wirklich schon zwanzig mal. Aber immerhin ist die Sängerin ganz gut. Die "About Time" von HORISONT habe ich tatsächlich hier stehen. Da sind ein paar coole Dinger drauf. 'Electrical' ist vermutlich der schwächste Song des Albums. Da hat jemand aber gezielt daneben gegriffen.  Das ist eher Standard-Rock, während andere Songs auf der Scheibe deutlich mutiger und atmosphärischer sind. "Aftershock" gehört für mich ganz klar zu den schwächsten Alben von MOTÖRHEAD. Der Dreier aus 'Dust And Glass', 'Going To Mexico' und 'Silence When You Speak To Me' ist allerdings groß. Ich mein "Born in pain, end in grief, remember this and die"? Fantastisch. SHIHAD ist für mich Neuland. Dort wird die Band wohl auch bleiben. Der Sänger ist mittelmäßig, die Melodien ebenfalls und die Gitarren brechen zu selten durch. Ich mag ja die SONATA ARCTICA-Alben des letzten Jahrzehnts ganz gerne. Eigentlich mag ich SONATA ARCTICA immer, von der katastrophalen "Unia" mal abgesehen. Wirklich lieben tu ich aber nur die ersten Alben. Das hier ist halt wenig metallen, dafür aber kreativ und es rockt eben doch. Ich finde das auch interessanter als die nur halb ernst gemeinte Rückbesinnung auf die Wurzeln. Live hat man schon gemerkt, dass die Band da eigentlich gar nicht so viel Bock drauf haben. THE KORDZ kenne ich auch gar nicht. War wohl mal bei uns im Soundcheck. Die Melodieführung gefällt mir. Mir ist der Song allerdings etwas zu straight, gerade in den instrumentalen Passagen könnte doch auch der Drummer mal etwas anderes machen, der zieht ja völlig stumpf seinen Stiefel durch. Trotzdem ein guter Song. Auch THE WIDOWBIRDS erfahre ich hier zum ersten Mal. Das ist die LED-ZEP-Schule, die mir im Original schon eher selten gefällt. Aus der Schublade mag ich eigentlich nur die deutschen HOUND, weil da das Herzblut und der Schweiß mit aus den Lautsprechern tropft. Gut, darum geht's hier nicht. Mir gefällt der Song, mehr davon brauche ich aber wohl eher nicht.
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von Julian Rohrer » Freitag 5. Dezember 2025, 11:03
CALIGULA’S HORSE - Ja, eine tolle Band. 15 Minuten Epik gleich zum Start der Gruppe ist aber auch harter Tobak. Let’s go. Ich habe so meine Mühe mit Jim Grey, bei „Charcoal Grace“ war der fragile Gesang neben der kraftvollen Musik der Rausschmeißer. Dieser Song bietet halt so viel Dynamik, dass das schon ein anderer Schmäh ist. Ich würde mich jetzt nicht zum Begriff Meisterwerk versteigen, aber toll ist das allemal, vor allem instrumental, das beste sind wie immer bei dieser Band die Soli, diesmal gilt das auch für’s Saxophon  DARK QUARTERER - Hier wurde ja von meinen Vorrednern schon viel zur Band gesagt und alles Positive stimmt. Wundervoller Song, diese Italiener haben etwas einzigartiges und sind tolle Geschichtenerzähler. Klar vor dem Pferdchen, auch wenn nicht der beste Song der Band. HALESTORM - Instrumental eher oft plätschernd ist es halt das stimmliche Kraftpaket Lzzy Hale, das es für mich rausreißt. Und das geile ist, dass selbst der übergriffige Popapproach der massentauglichen Produktion den Whiskeyrauch nicht vollständig aus ihr rausbekommt. Wenn es kommerziell sein muss, dann gerne so. HORISONT - erste Band der Liste, die ich noch nicht kenne. Schöne 70ies-Britpop-Vibes. Hier gefallen mir der bollernde Bass, die warme Produktion und die vibrierende Stimme sehr gut. Nur die Gitarren klingen etwas zu clean, aber das ist nur ein kleiner Kritikpunkt. I like! Werfe ich mir mal auf Albumlänge in den Player. Echtes Koteletten-Wuchs-Mittel  MOTÖRHEAD - auch ein schlechter MOTÖRHEAD-Song ist in der Regel ein guter Song. Dieser gehört natürlich zu den ungewöhnlicheren und ist auch nicht die beste Ballade der Band. Trotzdem natürlich durchaus intensiv, Metal-Philosoph Lemmy halt. SHIHAD - Die Band kenne ich nur so halb. Ist ein ganz cooler, treibender Sound. Erinnert mich massiv an etwas, was mir gerade nicht einfällt. Auf Dauer leider etwas zielloses Songwriting. Der Sound hat etwas transzendetes, wird durch den Poser Groove zwischendrin aber geschickt kontrastiert. Trotzdem bislang der schwächste Song. SONATA ARCTICA - Ich hatte nur wenige Berührungspunkte mit der Band, was ich hörte, begeisterte mich nie. Deswegen bin ich jetzt gespannt auf diese Auswahl. Erste Assoziation: AYREON, erstaunlich rockig, waren die nicht zuckervollgestopft zwischendrin? Zweite Assoziation: GHOST. Läuft etwas weniger, aber immer noch ziemlich an mir vorbei. Schade, auch dieser Versuch hat nichts verwertbares produziert. THE KORDZ - Ok, wir charten ja gerade in kleiner Gruppe durch die 90er, da klingelt es gerade gewaltig. ALICE IN CHAINS und Konsorten, aber leider cleaner. Da fehlt mir irgendwie das garagige, der Rotz. Nett sind die orientalischen Klänge, die zunächst eher angedeutet sind, dann aber stärker in den Fokus rücken. Insgesamt echt gefällig! THE WIDOWBIRDS - Oh, Franz Ferdinand! Aber nur ganz am Anfang. Das ist sehr ordentlicher Stadion Rock. Etwas wenig mutig vielleicht, aber das muss vielleicht auch gar nicht sein. Ein netter Abschluss einer interessanten Gruppe.
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von Holger Andrae » Samstag 6. Dezember 2025, 18:41
Caligula's Horse : Immer wieder probiert, immer auch ganz gut gefunden, ohne Emotionen. Diese Nummer erfreut mit erfrischend melodischer Gitarrenführung zu Beginn. Leider ist der gute Gesang viel zu sehr im Soundwall begraben. Ein Problem, was viele dieser modernen Bands für mich inne haben: Hier gibt es immerhin keinen Loudness War, oder wie man das nennt. Schöne Laut/Leise-Momente, allerdings mit dem Manko, dass ich keinen wirklichen Song erkennen kann. Alle Fragmente allein sind schön, aber es fehlt mir der Flow, Muss man wohl noch häufiger hören.
Dark Quarterer : Eigentlich genau meine Baustelle, hier aber leider nicht wirklich. Kauziges Musizieren mit ebensolchem Gesang ist ja genau mein Ding und Dark Quarterer sind wirklich Meister darin, aber ich bekomme leider Kopfschmerzen von dieser Stimme. WIe bei vielen seiner Landsmänner sind die hohen Töne mehr als grenzwertig. Vittorio Ballerio beibt da für mich die Ausnahme. Ärgert mich selbst, aber ich komme da nicht dran vorbei. In dieser eher schwachen Gruppe aufgrund der coolen Musik aber trotzdem weiter für mich.
Halestorm : Höre ich wohl zum ersten Mal richtig bewusst und erwarte eine Power-Röhre und ebensolche Musik. Au contraire. Gute Rock-Röhre ohne besonders herausragend zu sein und ein Song, der in meiner Radio-Rock-Playliste ganz nett wäre. Hätte ich denn so etwas wie Playlisten. Nö. Haftet nicht.
Horisont : Steht hier und wird sehr gern goutiert. Feiner, Retro-Prog. Was immer man unter dieser paradoxen Stilbeschreibung verstehen mag. Irgendwie ein bisschen aus den Augen verloren die Band, Mal wieder in den Fokus rücken, Für so etwas sind solche Anregungen jau immer toll. Danke also für diesen Reminder, lieber Nominator!
Motörhead : Ungewöhnliche Songauswahl. Ändert aber nichts daran, dass ein Motörhead-Song bei mir wohl automatisch weiter kommen muss. Diese ruhigen Momente, die zeigen, dass Ian tatsächlich auch singen kann, mag ich sehr. Der Song an sich ist aber ein bisschen unspektakulär
Shihad : Hm, netter, leicht angepunkter College-Rock. Fehlt mir Schwung, Energie, Wut, Witz oder was auch immer ... Pepp.
Sonata Arctica : Mir schwant Böses. Und ja, das ist relativ furchtbar in meinen Ohren. Der raue Gesang passt nicht zum Rest und musikalisch gibt mir das auch gar nichts. Dieses Spinett-Keyboard sollte verboten werden.
The Kordz : Das hat den oben fehlenden Pepp und einen Sänger, der mich anspricht. Der Song ist aber auch ein wenig farblos.
The Widowbirds : Klar, viel Let's Zep, aber eben auch mit diesem flotten Up-Tempo-Groove und einem lasziven Sänger, der sexy klingt. Mag ich.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von lenbert » Samstag 6. Dezember 2025, 19:00
Insgesamt ist die fünfte eine richtig gute Gruppe, finde ich. CALIGULA'S HORSE hat ein faszinierendes Element und ich mag den Sound, aber nach drei Durchläufen habe auch ich den Flow noch nicht gefunden. Auch bei DARK QUARTERER geht es mir wie Holger, der Gesang zieht den Song deutlich nach unten.
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von Eike » Sonntag 7. Dezember 2025, 13:58
1) SHIHAD - Lead or Follow (2010); LinkIch bin ein simpler Mensch. Hypnotischer Psych-Rock beschwört meine Schlange. 2) MOTÖRHEAD - Dust And Glass (2013); LinkMo' blues Mo'head. Good, good, not bad. 'nuff said. 3) HORISONT - Electrical (2017); LinkIch bin ein simpler Mensch. Höre ich Rock, wippe ich mit. Das funktioniert auch wenn er unspektakulär ist. 4) THE WIDOWBIRDS - Battle Cry (2014); LinkZwar ziemlich simpel aber auch richtig gut! 5) DARK QUARTERER - Nostalgia (2015); LinkDas ist zwar recht ordentlich gemachter Epic Prog Metal, soweit ich das überhaupt beurteilen kann. Das wird in diesem Leben aber wohl auch nicht mehr mein Lieblingsgenre werden, soweit ich das jetzt absehen kann. 6) THE KORDZ - Deeper In (2011); LinkRepetitiv aber atmosphärisch. 7) HALESTORM - I Miss The Misery (2012); LinkIch bin ein simpler Mensch. Höre ich Rock, wippe ich mit. Das hier ist mir aber zu schrill. Romantisierung toxischer Beziehungen und Dramas um des Dramas Willen sind auch nicht so meins. 8) CALIGULA'S HORSE - Graves (2017); LinkMit so Genre/Gniedel-Prog geht es mir wie mit Techno/Trance: Ich bin da selten in Stimmung für. Heute ist mir das zu abgespacet und anstrengend. Das könnte an einem anderen Tag sich ganz anders verhalten. Beides sind so modulare Schachtel-Genres. Heute klingt mir das zu klemmbausteinig, architektonisch, abstrakt, blaupausig, vollgestellt, verkopft, unübersichtlich und barock. 9) SONATA ARCTICA - Half A Marathon Man (2014); LinkZiemlich stumpfer Brachial-und-Stampf-Rock unter dem Motto: "Wenn nicht mit dem Hüftschwung, dann mit dem Brecheisen!" ... Ich bin ein simpler Mensch. Ich versuche meinen Nächsten zu lieben so wie ich Rock-'N'-Roll liebe. Aber so simpel bin ich nun auch wieder nicht. ... Let me tell you something, people of culture: "It ain't worth a thing if it ain't got that swing!"
Music is the only religion that delivers the goods. (Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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von Eike » Sonntag 7. Dezember 2025, 14:04
Pillamyd hat geschrieben:Platz 1 und 2 sowie 8 und 9 sind sicher. Dazwischen ist es gar nicht so einfach, das zu ranken.
Bist du noch am Sortieren?
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von Pillamyd » Dienstag 16. Dezember 2025, 11:02
Ich bin etwas ins Hintertreffen geraten. Werde die Tage bis Freitag aber aufholen können. Für mich tatsächlich die schwächste Gruppe bisher. Ab Platz 5 ist das alles sehr willkürlich. Tue mich wahnsinnig schwer hier ein Ranking zu erstellen. Eines der Gründe warum bisher noch nichts von mir kam.
CALIGULA'S HORSE - Graves (2017): Ich halte es für Durchaus schwierig, hier einen 15 Minuten Brocken nominiert zu haben. Mal schauen, wie ich das Werten werde. Ich fand die Band mal tierisch interessant, werde aber - und das macht der Song seiner Anfangsphase wieder sehr deutlich – wieder sehr traurig, wenn der Gesang wieder einsetzt, wieder völlig rausgekegelt. Das ist mir einfach nicht markant genug. Das elendige Problem. Musikalisch sehr wechselhaft in meiner Gefühlswelt und dadurch etwas anstrengend. Ist mir das nicht Metal genug? Ich weiß es echt nicht. Sehr luftig und leicht. Ich finde in die Spur zurück und kann mich aufs musikalische konzentrieren. Der sehr ruhige mehrstimmige Part ist nochmal richtig schwierig. Das immer wiederkehrende Theme finde ich gut. Aber im Gesamten sagt mir das einfach nicht so zu. Habe den Song jetzt 3 Mal gehört und die Laufzeit macht es mir nicht einfacher.
DARK QUARTERER - Nostalgia (2015): So großartig, dass der erste Platz direkt sicher war.
HALESTORM - I Miss The Mistery (2012): Ich kann die Lobeshymnen rund um HALESTORM und der Frontfrau in keinster Weise auch nur im Ansatz verstehen. Das ändert sich leider auch hiermit nicht. Ich finde weder die Stimme herausragend noch die Musik aussagekräftig. Läuft einfach so durch. Der Gesang ist mir zu affektiert, zu auf Effekt auslösend getrimmt. Nee, das mag ich einfach nicht.
HORISONT - Electrical (2017): Tue ich mich schwer mit. Dabei hat es schon gewisse Eigenschaften, die mir munden müssten. Aber es sind die Art von Bands zu jener Zeit mit denen ich mich heutzutage schwerer tue gefallen daran zu finden.
MOTÖRHEAD - Dust And Glass (2013): Wie an anderer Stelle schon erwähnt, ist das der Beweis, dass MOTÖRHEAD eben nicht den gleichen Song immer und immer wieder reproduzieren. Die letzten Alben waren allesamt einfach richtig stark.
SHIHAD - Lead Or Follow (2010): Nicht schlecht. Aber so richtig überzeugt mich der Song nicht.n Liegt wahrscheinlich an den schwer anmutenden Gitarren, die im Gesamtsound dann doch nicht den Effekt erzeugt, den ich mir erhofft habe.
SONATA ARCTICA - Half A Marathon Man (2014): Nicht meine Art des Metals. Der Sänger erinnert mich an den RAGE Sänger. Und das ist in meiner Welt schon ein Minuspunkt. Sehr rockig, zugegeben. Aber kein mitreißender.
THE KORDZ - Deeper In (2011): Noch nie etwas von gehört. Ich mag die Dramatik, die das Klavier erzeugt. Gibt dem alternative Touch in schöne Tiefe.
THE WIDOWBIRDS - Battle Cry (2014): Ebenfalls eine schwere Kiste. Überzeugt mich nicht zu 100 Prozent. Fällt in die gleiche Thematik, wie HORISONT.
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