Plüsch

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Re: Plüsch

Beitragvon Loenz » Sonntag 10. Juli 2011, 10:38

Naja das ist ja nur der Part zum Ende hin. Nicht der ganze Song der progressiv ausgerichtet ist.
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Re: Plüsch

Beitragvon Loenz » Sonntag 10. Juli 2011, 10:43

Ich verschiebe meinen Tipp übrigens nochmal da der Frosch es hartnäckig bestreitet. Bleiben noch Reggy und der Heiland in meinen Kopf übrig. Könnten es beide eventuell sein.
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Re: Plüsch

Beitragvon Jesus » Sonntag 10. Juli 2011, 11:42

Loenz hat geschrieben:Bleiben noch Reggy und der Heiland in meinen Kopf übrig. Könnten es beide eventuell sein.


Beide zusammen? Reggy und ich haben gemeinsam in einer düsteren Vollmondnacht in einem rostigen alten Hexenkessel den satanarchäolügenialkohöllischen Wichtelsampler zusammengebraut?
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Re: Plüsch

Beitragvon Loenz » Sonntag 10. Juli 2011, 11:48

Klar du bist aus ihren Keller mal nach oben gekommen.
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Re: Plüsch

Beitragvon Jesus » Sonntag 10. Juli 2011, 11:48

:D Magst ein paar Tipps haben?
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Re: Plüsch

Beitragvon Loenz » Sonntag 10. Juli 2011, 12:11

Gib Gas!
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Re: Plüsch

Beitragvon Julian Rohrer » Sonntag 10. Juli 2011, 12:13

Song 3 klingt ja schon mal sehr interessant. Ein Hybid aus besoffenem Patton und einem jungen Waits (übrigens fast sicker als die neueren Sachen)? Cool!

Es wäre so schön, wenn Song 13 von JOP wäre...
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Re: Plüsch

Beitragvon Loenz » Sonntag 10. Juli 2011, 12:14

Song 11 könnte eventuell Rishloo sein.
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Re: Plüsch

Beitragvon Jesus » Sonntag 10. Juli 2011, 12:43

Loenz hat geschrieben:Gib Gas!


Okay, dann mal ein paar Tipps für die hungrige Meute.

Loenz hat geschrieben:01: Fängt mit einen unheimlichen Intro an und baut sich ganz langsam auf. Spooky der Anfang auf jeden Fall. Der Song wird nur durch leichtes Trommelschläge und Keys eingeleitet, ab 1,50 setzt dann eine Gitarre ein und das Schlagzeug kommt dazu, der Song ist immer noch langsam und relativ düster. Ab 2:40 wird das Riff heavy und fies, dazu kommt ein langsam röchelnder Sänger. Ziemlich interessant und unheilvoll entwickelt sich dieser Song. Irgendwie leicht doomig, sludgig, düster dunkel gefärbt, nimmt dieser Song etwas mehr Fahrt auf. Nimmt aber auch immer wieder das Tempo raus, ab und an gibt es auch Klar Gesang der sehr rau klingt. Gefällt mir wirklich ganz ordentlich dieser Song. Ich hab aber keinen Schimmer was das ist. Zur Mitte des Songs wird der Song noch mal angezogen und dann nochmal langsamer und er dauert 8:56. Wirklich interessant und gut aufgebaut, coole Atmosphäre die düster und heavy wirkt.


Zwar sind "doomig" und "sludgig" knuffige Beschreibungen, aber das hier ist Black Metal. Natürlich BM von der Sorte, den Eike als "Gothic" bezeichnen würde, da er sich nicht vorstellen mag, dass Black Metal eben nicht nur aus Staubsaugerrauschen und Topfschlagen bestehen muss ;)
Recht moderne schwedische Band mit eigenwilligem, teils angejazztem und angepostrocktem Sound. Wird gerne mal mit den Landsmännern von SHINING verglichen, aber wohl auch nur in Ermangelung an näher liegenden Vergleichsmöglichkeiten.

Loenz hat geschrieben:02: Song Nummer 2 erinnert mich von der Machart ein wenig an Peter Gabriel seine Solosachen. Leicht elektronisch eingefärbt, Percussion, relativ prägnanter Bass. Die Stimme ist aber nicht der Meister. Das wäre mir direkt aufgefallen. ich hab aber keine Ahnung wer da singt. Gefällt mir auf jeden Fall richtig gut der Song. Die Stimme ist etwas höher, ich hab jetzt leider keinen Vergleich. Ich würde es aber Zeit technisch in die 80er packen. Einfach wegen der ganzen Verwendung der Percussion, die Synths und den ganzen Still. (3:47)


Diese deutsche Band feierte in den 80ern ihre größten Erfolge, der Song stammt aber von einem Album von Mitte der 90er. Damals wurde dieses Album kritisiert, weil es im Vergleich zum klassischen Synthie-Pop, mit dem die Band weltweit Bekanntheit erlangte, eben doch schon etwas zu gewagt und experimentell geraten war. Vor gar nicht langer Zeit gab's eine Reunion...

Loenz hat geschrieben:03: Am Anfang hätte ich ja gedacht, das könnte der junge Tom Waits sein, dafür ist die Stimme aber nicht kaputt und versoffen genug. Wobei der Sänger sich hier auch versoffen anhört. Hier haben wir es auch mit einen sehr eigenen Gesang zu tun, dazu wieder wenig Metal, eher Rock, der relativ unspektakulär daher kommt, was auffällt das das Schlagzeug ganz schön mit Hall unterlegt ist. Der Song vom Tempo ist eher langsam. Dazu relativ eigener leicht versoffen anhörender Gesang. Mhmm. Wat könnte das sein? Ein besoffener Mike Patton? Dafür ist die Art Musik, aber schon fast zu normal. Klingt ein wenig wie eine härtere Version von Tom Waits. (5:19)


Der Vergleich mit Mr. Waits wird diesem britisch-australischen Künstler - einem Urgestein des Industrial - wohl ewig anhaften. Jedoch machte er bereits so schräge Musik, als der Tom noch ein recht konventioneller Kneipenbarde war. Tatsächlich scheint mir Tom Waits selbst seit "Swordfishtrombones" recht häufig von diesem Musiker hier beeinflusst zu sein, der später wiederum im Gegenzug von Waits' schrägen Sachen seine Inspiration bezog. Co-Evolution nennt das der Biologe. Ich finde aber äußerst interessant (wenn auch wenig überraschend), dass Du den Song als "unspektakulär" bezeichnest. Die meisten anderen Wichtelopfer hätten ihm wohl eher schaftypische Schräginess und Unhörbarkeit unterstellt. Außer Eike. Der hätte mich stattdessen geärgert, indem er es als Gothic bezeichnet hätte.

Loenz hat geschrieben:04: Hier haben wir es dann mit einen ganz kurzen Lied zu tun was nur 57 Sekunden dauert. Nur vom Piano getragen und es kommt immer wieder das Wort Beautiful vor und ganz zum Schluß Dancing Dance.


Für Pianoballaden mit simpler Schönheit ist dieser britische Musiker ebenso bekannt wie für bösen Industrial, naturbelassenen Folk, doomigen Krautrock und allerlei abgefuckt experimentelle Klänge. Laut Eike macht er Gothic.

Loenz hat geschrieben:05: Der Anfang ist mit Growl Gesang durchsetzt und ich würde diesen Track ins Death Metal Genre versetzen, doch oh da gibt es auch nun Klar Gesang, also doch eher eine dieser unzähligen Deathcore/Metalcore Bands. Joa dahin gehend entwickelt sich der Song. Der Song brettert ganz gut nach vorne bis 2:30 und wird dann ganz abrupt abgebremst um Schritttempo zu erreichen und der Klargesang setzt wieder ein. Ab 3:30 setzt dann wieder eine heftigere Gitarre ein und der Song nimmt wieder Fahrt auf, ebenso darf der Schreihals wieder keifen und giften. Das gleiche Spiel gibt es dann in dieser Form nochmal im Song, wobei die Wechsel des Tempos etwas wirrer werden. Leicht Proggiger Deathcore also im letzten Teil des Songs. Die Clean Stimme klingt auch manchmal etwas elektronisch unterlegt. Mit Effekten. (6:50)


Schafe hören keinen Deathcore. Haben nie Deathcore gehört. Werden nie Deathcore hören. Dies hier ist auch keine der "unzähligen Deathcore/Metalcore-Bands", die in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden schossen, sondern einer der Urväter des Metalcore. Diese Opas haben bereits Ende der 80er Metalcore gespielt und gelten zusammen mit solch faltigen und grauhaarigen Truppen wie INTEGRITY, RINGWORM, DAMNATION A.D. und EARTH CRISIS als dessen Erfinder. Damals bedeutete Metalcore natürlich noch "metallischer Hardcore" und nicht "wir kopieren AT THE GATES und fügen noch zwanzig Breakdowns hinzu". Wird die Band allerdings in Interviews darauf angesprochen, dass sie quasi den Metalcore erfunden haben soll, vergleichen sie es mit der Anschuldigung, man hätte den Krebs erfunden. Offenbar halten sie nicht allzu viel von der populäreren modernen Variante des Genres ;)

Zudem gelten diese Kerle hier gemeinhin als die allererste Band im Metalcore, die auch klaren Gesang verwendete. Da der Frosch laut eigener Aussage so viel Ahnung von der Materie hat und uns gerne wissen lässt, dass...
Teichfrosch hat geschrieben:beim -Core hier ausnahmslos ALLE gewaltigen Nachholbedarf haben

...dürfte es ihm mit diesen Hinweisen ein Leichtes sein, Band und Song zu erraten.

Loenz hat geschrieben:06: Hui nun Country oder wat? Hört sich echt an wie eine folkige Country Weise. Das ist jetzt mal was ganz anderes. Der Wichtel mischt aber extrem durch. Interessante Gebiete. Ich hab keine Ahnung und kenne mich in diesen Genre genau null aus. Außer den Standard Johny Cash und der ist es aus meiner Sicht ganz sicher nicht. Naja langsamer Song, gespielt von einer Akkustik Gitarre, dazu 2 Typen die singen. (2:32)


Hier solltest Du noch einmal genauer hinhören, denn der Song und die Band sind keinesfalls so gewöhnlicher Country, wie es Deine Beschreibung den Lesern hier Glauben machen will. Dieses Stück und die dazugehörige Band sind eher beknackt. Sogar zu beknackt für den Frosch. Eike nennt es Gothic. Der Azmodes weiß da evtl. noch mehr zu erzählen.

Loenz hat geschrieben:07: Eine Frauenstimme setzt gleich am Anfang ein, getragenes Midtempo, elfenhafter Gesang. Ich stehe ja auf Frauen Gesang. Mhmm auch hier wieder null Ahnung was es sein könnte. Wie gesagt Song im Midtempo, so wirklich Metal ist das für mich auch nicht. Eher so im Bereich Pop/Rock. Kate Bush, Tori Amos und Co schließe ich schon mal aus. Kein Plan.


Nix Kate, nix Tori, viel zu geradlinig nach vorne rockend dafür. Hier gibt es keine Pianoballaden, sondern Schuhgeglotze mit zweistimmigen Gesangsharmonien von zwei bezaubernden englischen Elfen.

Loenz hat geschrieben:08: Das Riff ist ja schon fast monoton hypnotisch wie es sich durch den Song zieht. Hört sich ganz leicht orientalisch an, dazu ein markanter Sänger der relativ tief singt und klar singt. Das Schlagzeug schließt sich den Riff übrigens an. Irgendwie interessant wirkt so ein wenig wie eine Messe, oh der Song verändert sich ab 3:01 dann ja doch noch etwas. Interessante Wendung, das Schlagzeug klingt nun als wenn man eine Glocke malträtieren würde. Die Gitarre vernimmt man nur noch im Hintergrund, ebenso wie dezente Keys. Interessante Wendung des Song. An diesem Part gibt es übrigens keine Vocals mehr. Ah die setzen zum Ende des Songs, ca 50 Sekunden vor Schluß nochmal ein. Interessanter Song. (5:51)


Diesen Song hatte ich schon letztes Wichteln verbraten, aber ich dachte mir, dass er auch Loenz gefallen könnte, nachdem sogar Chavo ihn gut fand. Außerdem wäre ohne diese Band oder eines ihrer Neben- oder Nachfolgeprojekte sowieso kein echter Schaf-Sampler vollständig. Laut Eike ist es Got—okay, der Running Gag nutzt sich langsam ab ;)

Loenz hat geschrieben:09: Hmm nun etwas mit Leise Laut Dynamik hier wirkt der Anfang doch durchaus Postrockig, das ganze setzt auf Dynamik und wird mit zunehmender Dauer lauter, die Gitarre und das Schlagzeug heftiger. Kein Gesang bisher. Puhhh doch leichte Sprachfetzen im Hintergrund, könnten diverse Bands sein. Aber auf Anhieb kann ich keine benennen. Erinnert halt an Sachen wie Oceansize, Godspeed you Black Emperor oder ähnlichen. Es hat halt diese typische Dynamik, das auf und ab eben der Lautstärke. Gefällt aber, da man es hier spannend umsetzt.


Post-rockig? Ja, gut, kann man nachvollziehen. GY!BE und OCEANSIZE? Nö. Urväter des Slowcore. Ist natürlich klangtechnisch mit Post-Rock verwandt und dieser Song ist zugegebenermaßen schon ungewöhnlich "hart" für diese Band. Mittlerweile kann Dir vielleicht Fabian schon etwas dazu erzählen, wer weiß...

Loenz hat geschrieben:10: So nun wird es wieder härter und schneller. Growlgesang. Hui mal wieder Deathmetal oder ähnliches. Oder erwartet mich ähnliches wie bei Track 5. Mal abwarten. Ah ähnliches wie bei Song 5, nur das es hier dann deutlich moderner wird und elektronischer. Krasser Wechsel von Growlgesang und Deathmetal Riffs zu Modern Metal und elektronischen Versatzstücken. Auf jeden Fall nicht uninteressant und flüssig hat man diesen Wechsel auch hin bekommen. Dann wieder heftigere Stakkato Riffs und der Growl Gesang setzt wieder ein. Ah zum Ende wird der Song ja richtig heavy und nochmal langsam. Das Riff ist wirklich richtig heavy und walzend. Ich hab auch hier keine Ahnung wer das sein kann. Mir würde jetzt auch keine Band einfallen die so eine Mischung spielt. (6:34)


Death Metal der progressiven Sorte, hier mit unterhaltsamen Versatzstücken aus Trance und Prog Rock. Für den puren DM bin ich ja nicht weiter zu haben, aber mischt es mir im Mixer mit anderen Genres wie bei OPETH oder MAUDLIN OF THE WELL und schon grinst das Schaf zufrieden. Diese Band hier kommt - wie so viele andere auf dem Sampler - von der Insel und ist bekannt sowohl für ihren progressiven Stilmix als auch ihren eleganten Modegeschmack.

Loenz hat geschrieben:Song 11 könnte eventuell Rishloo sein.


Hmh, richtig. 'Feathergun in the Garden of the Sun' von der immer noch aktuellen "Feathergun". Flasht mich ganz gewaltig, das Album.

Loenz hat geschrieben:12: Bei Song 12 dann nochmal Frauengesang. Der Anfang nur mit der Stimme der Dame und dann setzt das Schlagzeug langsam und ruhig ein. Bei 1:50 setzt die Gitarre ein, das Schlagzeug wird etwas härter gespielt und die Stimme der Sängerin wird etwas kräftiger benutzt. Hmm auch hier der Versuch Dynamik zwischen den Parts zu erzeugen, hat mir bei Song 9 aber besser gefallen, da aus meiner SIcht interessanter und spannender umgesetzt. Mhmm hört sich so ein wenig nach dem Gothic Baukasten meets Postrock an. (5:14)


Gothic? Also nach BAUHAUS, THE CURE oder CHRISTIAN DEATH klingt das nun wirklich nicht. Eike, geht das hier noch als Gothic durch?

Diese nach nur einem Album wieder aufgelöste Band spielte Sludge und war ein Nebenprojekt eines Mitglieds einer Band, die als einer der Urväter des Sludge gilt, mit so ziemlich jedem ihrer Alben die Grenzen und Möglichkeiten des Genres auslotete und weiter voran trieb und deshalb auch oft mit dem unsinnigen Begriff "Post-Metal" beschimpft wurde. Bei diesem Nebenprojekt hier stand am Mikro eine Dame, die wiederum einer relativ bekannten Post-Hardcore-Band Gesicht und Stimme leiht. Hin und wieder verleiht sie besagte Stimme auch an solche Bands wie MOUTH OF THE ARCHITECT und JESU.

Speziell für Loenz dürfte aber eher interessant sein, dass hieran auch ein Musiker beteiligt gewesen ist, der schon für THE BOOK OF KNOTS, das Fräulein Kihlstedt und den Herrn Waits gearbeitet hat.

Loenz hat geschrieben:13: Der Anfang klingt irgendwie aufm Rummel von früher. So ein bissken Jahrmarktsmusik, ein wenig Folk. Interessant und nicht ganz unschräg, da trifft man mich ja meistens mit. Ich stehe ja auf solch Schräge Sachen. Gibt es bei Diablo Swing Orchestra und ähnlichen auch. Aber was das sein könnte keine Ahnung. Wie gesagt das klingt ein wenig wie alte Jahrmarktsmusik meets Folk. Viel besser kann ich das auch gar nicht beschreiben. Ich würde mal tippen das kommt von der Britischen Insel. Interessant und cool gemacht ist das auf jeden Fall. (4:59)


Da Irland geografisch betrachtet zu den britischen Inseln gehört, darf man hier nicht widersprechen. Und "nicht unschräg" wäre bei diesen Pflaumen fast schon eine Untertreibung. Ähm... stellt euch an dieser Stelle die obligatorische Erwähnung von Eike und Gothic vor. Trifft hier nämlich ausnahmsweise mal zu!

Julian Rohrer hat geschrieben:Es wäre so schön, wenn Song 13 von JOP wäre...


Wer oder was ist das?

Loenz hat geschrieben:14: Ganz am Ende dann eine Bigband? Geil da hat jemand aufmerksam gelesen das ich Bläser Sounds geil finde. Es Swingt und jazzt hier. Aber auch in diesem Genre kenne ich mich quasi null aus. Vom Sound und Songaufbau klingt das ein wenig wie die Titelmelodie von Auf Schlimmer und ewig. Diese Tv Serie mit diesen sprechenden Plüsch Hasen da. Da erscheint mir eine leichte Ähnlichkeit gegeben. Auch hier durchaus interessant. Rockt auch der Song daher würde ich mal vermuten das der Song jüngeren Datums ist. Ziemlich interessanter Crossover Cocktail hier. (11:19)


Ja, aufmerksam gelesen, genau. Na klar. Logisch. Ich lese immer aufmerksam mit. Aufmerksamkeit ist mein zweiter Vorname. Hüstel... ächem, wie dem auch sei. Selbe Band wie bei Song 3, diesmal von Mitte der 90er. Trotz mangelnder Aufmerksamkeit dachte ich mir rein intuitiv, dass Du Bläser und Bigband-Arrangements zu schätzen weißt. daher fiel die Wahl auf dieses Stück. Obwohl "Auf schlimmer und ewig" wahrscheinlich nicht als Pate für die Melodie herhalten musste, ist dieser Musiker auch dafür bekannt, Melodien aus Film und Fernsehen sowie dazugehörige popkulturelle Anspielungen in seiner Musik zu verwursteln.

Loenz hat geschrieben:15: Und zum Abschluß gibt es ein wenig Singer / Songwriter. Ich dachte am Anfang echt das könnte Glen Hansard sein, der wird es aber eher nicht sein. Da hab ich die Stimmen überprüft die Stimme von Glen ist etwas brüchiger. Dieser Song wird typisch nur mit der Akkustik Gitarre vorgetragen und den Text. Textzeilen ab 1:15 zum Beispiel So i did what they say... Cause they pay me to do usw. Falls das irgend jemanden weiter hilft.


Singer/Songwriter ist schon herrlich effektiv in all seiner simplen Schönheit. Generell fällt diese Band in den Bereich Slowcore, wobei sich diese Begrifflichkeiten bzw. Genres naturgemäß stark überschneiden wie auch oben beim (Nicht-)Post-Rock von Song 9. Diese Band hat gewissermaßen den Begriff Slowcore überhaupt erst erfunden, wenn auch eher unbeabsichtigt.

Bei der Produktion dieses Posts wurden keine Eikes verletzt. Vier Batterien für meine Tastatur gaben den Geist auf und ein Schaf erlitt Karpaltunnelsyndrom, das war's dann aber auch schon.
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Re: Plüsch

Beitragvon Eike » Sonntag 10. Juli 2011, 12:54

# 13 ist von den VIRGIN PRUNES, alten Bekannten von U2s Bono, by the way. Vielleicht 'Down The Memory Lane'?
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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